Wie seriös ist eigentlich die Berichterstattung im Cicero?

Gestern fanden Netzfreunde folgenden Beitrag:

http://www.cicero.de/blog/stadtgespraech/2012-04-16/abgeordnete-im-netz-ohne-draht-zum-volk

Nun freue ich mich natürlich, dass der Cicero meine Person für wichtig genug befindet, genannt zu werden. Allerdings ist die Art der Berichterstattung doch etwas seltsam, weshalb ich einen Kommentar und folgende Mail an die Redaktion schrieb:

Sehr geehrter Herr Christoph Seils,

in dem gestrigen Beitrag werde ich namentlich genannt.

Ich hatte nach einem langen Arbeitstag gegen 23 Uhr folgenden Kommentar geschrieben:

„Interessante Art der Berichterstattung bei Cicero. Unter der Überschrift „Abgeordnete im Netz“ berichtet Cicero weder über meine Facebook-Seite (passend zum Inhalt des Artikels wäre z.B. mein Eintrag gewesen http://www.facebook.com/photo.php?fbid=283253581685427&set=a.265970180080434.78049.100000023621013&type=3&theater), noch über meine Homepage (www.birgit-monteiro.de und speziell den Eintrag http://birgit-monteiro.de/2011/09/).

Stattdessen wird die Geschwindigkeit kritisiert, mit der meine erste Nachwahlpostkarte, die Bürgerinnen und Bürger in Zeiten moderner Medien erreiche. Die Karte sei 5 Tage nach dem auf ihr benannten Bürgersprechstundentermin bei den Bürgern angekommen. Cicero mag es nicht glauben, aber ich habe bereits vor den Wahlen die Bürger regelmäßig informiert. Auf meiner letzten Wahlkreispostkarte VOR der Wahl stand ebenfalls der Termin meiner Bürgersprechstunde: Diese findet (seit fünf Jahren und auch in den nächsten Jahren) an jedem 3. Mittwoch statt. Auch im Fall meiner Nichtwahl hätte ich diese Sprechstunde selbstverständlich durchgeführt. Aber ich wurde gewählt.:-) Sogar direkt. Das hat erstmals nach 20 Jahren eine Sozialdemokratin in diesem, meinem Wahlkreis geschafft. Dazu beigetragen haben wesentlich meine Unterstützer. Bürgerinnen und Bürger aus Lichtenberg. Die auf Postkarten und Plakaten mit ihren Namen, ihren Fotos und persönlichen Geschichten zu meiner Wahl aufgefordert haben. Alle diese Menschen sind weder SPD-Mitglieder, noch verwandt oder verschwägert mit mir. Und diese Menschen helfen mir auch jetzt – nach der Wahl – rein EHRENAMTLICH, diese Karten, die jeweils Termine für ein Quartal beinhalten, in die Briefkästen zu stecken. Den Großteil der 10.000 Karten stecke ich übrigens immer selbst. Vor und nach der Arbeit. An den Wochenenden. Nein, ich kann und will es nicht ausschließen, dass auch in den nächsten Jahren mal die eine oder andere Karte fünf Tage zu spät in einem Briefkasten landet. Besser spät als nie!:-) Hier ist übrigens der Stein des Scheinanstoßes:-) http://birgit-monteiro.de/erste-wahlkreispostkarte-nach-der-wahl-verteilt/… Seit ein paar Tagen wird gerade die zweite Nachwahlpostkarte gesteckt. Seltsam, dass dies dem atemberaubend schnellen Cicero entgangen ist.:-)“

Seitdem wird bei Cicero die Freigabe des Kommentars geprüft. Ich bitte Sie um schnelle Freigabe. Außerdem interessiert mich Ihre Meinung zu Art der Recherche und Darstellung in o.g. Artikel.

Mit freundlichem Gruß

 

Birgit Monteiro