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1. Spatenstich bei der DOPA-Familie

 

Woraus schöpfe ich Kraft? Aus Ärger einerseits. Und aus Begeisterung für eine Sache andererseits. Oft ärgere ich mich über einen Sachverhalt so lange, bis es mir gelingt, diesen Ärger in konstruktives Handeln zur Änderung des Sachverhalts zu übersetzen. Die angenehmere Antriebskraft ergibt sich aber aus der Begeisterung für etwas und Menschen, die für ihre Inhalte und ihre Arbeit brennen.

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Dies erlebe ich immer wieder bei der DOPA-Familie (Diamond Tools – http://www.dopa-diatools.com/). DOPA ist das 3. Unternehmen, das sich im Gewerbegebiet Pablo-Picasso-Straße ansiedelt. Es ist ein Familienunternehmen mit den Eltern Patraschkov und drei Söhnen plus 32 Mitarbeitern. Am neuen Standort werden mehr als 5 Mio investiert werden. Auftraggeber von DOPA sind u.a. die Berliner Glas AG, Carl Zeiss Jena, Jenoptik, SwissOptic, Leica und Swarovski.

Deren Freude gestern beim 1. Spatenstich für den neuen Standort in Hohenschönhausen (Gewerbefläche über 8.000 qm) gebe ich hiermit an all die weiter, die sich ebenfalls gern von der Begeisterung anderer anstecken lassen…

 

Betriebsbesuch bei Mobi-Hub

Neben meiner Verantwortung als Bezirksbürgermeisterin bin ich auch Leiterin der Lichtenberger Wirtschaftsförderung. In dieser Verantwortung besuche ich regelmäßig Lichtenberger Betriebe, um nah bei den Unternehmen und Themen vor Ort zu sein und ein weiteres stabiles wirtschaftliches Wachstum Lichtenbergs zu befördern.

Am vergangenen Freitag besuchte ich die Mobi-Hub, ein klassisches Familienunternehmen. Das Ost-West-Ehepaar Hallau startete 1995 mit der Vermietung von drei Kranen inkl. dem dafür notwendigen Kranführern in die Selbstständigkeit. Seitdem kümmert Herr Hallau sich um die Kranfahrzeuge und deren Einsatz und Frau Hallau sich um die Finanzen sowie die Mobikartbahn gleich um die Ecke in der Plauener Straße. Beide Standbeine bedeuten Superlative in Berlin. Die größten Krane, die längste überdachte Kartbahn.

Das Unternehmen steht auf wirtschaftlich gesunden Beinen. Die aktuellen Herausforderungen sind dementsprechend von einer weiteren Expansion gekennzeichnet. Man sucht gute und verlässliche Kranfahrer, die auch Englisch sprechen können. Außerdem möchte sich der Betrieb erweitern und sucht neue Flächen – möglichst in Lichtenberg. Durch die gute gesamtwirtschaftliche Lage in Berlin sind die letzten freien Flächen aber auch entsprechend kostspielig. Hier wird unsere Wirtschaftsförderung unterstützend tätig werden.

An dem Besuch hat mich besonders das Betriebklima und das Engagement des Unternehmerpaares beeindruckt. In dem Unternehmen sind die meisten Beschäftigten von Beginn an dabei. Entlassungen sind selten. Interessant war außerdem unser Austausch zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Arbeit beginnt morgens sehr zeitig, wechselt nach Bedarf und erfordert eine hohe Flexibilität. Interessentinnen sind rar. Ich bin gespannt, ob meine Informationen zum bevorstehenden Girls’Day aufgenommen werden.