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Pressemitteilung: Bezirksamt Lichtenberg sucht neue Auszubildende

Das Bezirksamt Lichtenberg bietet für das Jahr 2017 wieder interessante Ausbildungsplätze an. Wer den aufstrebenden, familienfreundlichen Bezirk mitgestalten möchte, kann sich jetzt um einen Ausbildungsplatz bewerben. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund sind willkommen.

Los geht es dann ab dem ersten September 2017. Gesucht werden Interessentinnen und Interessenten für folgende Ausbildungsberufe mit folgenden Bewerbungsfristen:

  • 12 Verwaltungsfachangestellte: Fachrichtung Kommunalverwaltung: 31. Dezember 2016
  • 1 Vermessungstechniker oder Vermessungstechnikerin: 31. Dezember 2016
  • 2 Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste:
    Fachrichtung Bibliotheken: 31. Januar 2017
  • 5 Gärtnerinnen oder Gärtner: Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau: 28. Februar 2017

Interessenten bewerben sich ausschließlich online über die Bezirksseiten: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/auf-einen-blick/buergerservice/bildung/artikel.317927.php oder direkt über das Berliner Karriereportal www.berlin.de/karriereportal/ . Das Bezirksamt erwartet mindestens den Mittleren Schulabschluss (MSA) mit guten Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch.

Für die Ausbildung zur Gärtnerin beziehungsweise zum Gärtner ist die Berufsbildungsreife erforderlich. Bewerbungen, die für diese Ausbildung erst nach dem 28. Februar 2017 eingehen, können nicht berücksichtigt werden.

Außerdem werden zwei Ausbildungsplätze für Altenpflegerinnen und Altenpfleger im Verbund Lichtenberger Seniorenheime angeboten. Die Bewerbungen nimmt der Verbund Lichtenberger Seniorenheime (Einbecker Str. 85, 10315 Berlin, z.H. Geschäftsführerin Kati Kühne) in der Zeit von Februar bis April 2017 entgegen.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) sagt: „Das Bezirksamt Lichtenberg ist ein attraktiver Ausbildungsbetrieb. Wir haben motivierte und wertschätzende Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, interessante und lebensnahe Aufgaben und eine sehr hohe Übernahmequote. Unser Slogan: Lichtenberg braucht dich!“

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abteilung Wirtschaft, Personal und Finanzen
Claudia Kinzel
Telefon: (030) 90 296 – 6822 | E-Mail

Pressemitteilung: Lichtenberger Arbeitslosenzahl erreicht neuen Tiefststand

Vermittlungen im ESF-Bundesprogramm erreichen neuen Höchststand

Die Lage am Lichtenberger Arbeitsmarkt verbessert sich weiterhin. Bereits im Juli meldeten das Lichtenberger Jobcenter und das Bezirksamt gemeinsam eine historisch niedrige Arbeitslosenquote. Diese ist nun nochmals gesunken und beträgt zum Monatsende September nur noch 8,0 Prozent. Das bedeutet einen Rückgang um 1,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Auch die Jugendarbeitslosenquote hat sich um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 7,7 Prozent reduziert. Seit der Wiedervereinigung waren noch nie so wenige Menschen ohne Arbeit in Lichtenberg. Die Zahlen bewegen sich damit auch um 1,4 Prozentpunkte unter dem Gesamtberliner Schnitt. Dieser Vorsprung hat sich im Laufe des vergangenen Jahres sogar vergrößert.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro erklärt dazu: „Diese Zahlen sind sehr erfreulich. Sicher spielt hier auch der allgemeine Trend am Arbeitsmarkt eine Rolle. Aber gerade der steigende Abstand zur Gesamt-Berliner Arbeitslosenquote zeigt doch, dass unsere bezirklichen Anstrengungen ihren Teil dazu beitragen. Ein konkretes Beispiel dafür ist unsere Teilnahme am ESF-Bundesprogramm, bei dem das Lichtenberger Jobcenter schon 120 von insgesamt 200 Stellen an Langzeitarbeitslose vermitteln konnte. Bis 2017 wollen wir die 200 Stellen vollständig besetzen – das sind ein Drittel aller ESF-Stellen berlinweit.
Für uns ist dieses tolle Ergebnis Ansporn, mit unseren Bemühungen auch in Zukunft nicht nachzulassen, sondern weiterhin innovative Arbeitsmarktprogramme nach Lichtenberg zu holen und eigene Initiativen zu entwickeln. Denn selbst die historisch niedrige Arbeitslosigkeit bedeutet unterm Strich, dass noch immer fast jeder zehnte arbeitsfähige Lichtenberger keinen Job findet. Das sind immer noch zu viele.“

Hintergrund:
Zum Mai 2015 startete im Jobcenter Berlin Lichtenberg das ESF-Bundesprogramm zur dauerhaften Integration von Menschen mit einer mindestens zweijährigen Arbeitslosigkeit. Gekennzeichnet ist das Programm einerseits von der assistierten Vermittlung und gezielten Arbeitgeberansprache durch Betriebsakquisiteure sowie andererseits durch die Nachbetreuung der Arbeitsverhältnisse durch Coaches. Die Teilnahme am Programm ist freiwillig. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lockt ein mindestens 2-jähriges Anstellungsverhältnis.

Der Anlauf des Bundesprogramms konnte in Lichtenberg mit der ersten Integration nach nur einem Monat u.a. dadurch schneller als im gesamten Bundesgebiet erfolgen, weil die genannten Strukturen (assistierte Vermittlung und Nachbetreuung) hier schon seit 2014 durch das „Aktiv-Team“ gelebt und durch die Kommune unterstützt werden.

Die Geschäftsführung des Jobcenters Berlin Lichtenberg setzte sich das große Ziel, ca. ¼ aller geplanten ESF-Integrationen in Berlin-Brandenburg bis 07/2017 zu erreichen (200 Integrationen durch das ESF-BP).
Aktuell (Stand Oktober 2016) wurden im Bezirk Lichtenberg bereits 120 Kunden über das ESF-Bundesprogramm in Arbeit gebracht. Regelmäßig werden Veranstaltungen mit Arbeitgebern und Kunden durchgeführt, die Interesse am ESF-Bundesprogramm haben.

Viele Lichtenberger Arbeitgeber haben sich von Anbeginn des Programms als zuverlässige Partner erwiesen, arbeitslosen Menschen zu neuen Chancen zu verhelfen.

Titelbild August-Newsletter

Monteiro auf Hochtouren – der neue Newsletter ist erschienen

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,

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All jenen, die sich für meinen Stil als Bezirksbürgermeisterin interessieren, möchte ich den Text ab Seite 7 besonders ans Herz legen.

Wie immer freue ich mich über Ihre Hinweise und Anregungen, gern auch zu weiteren Schwerpunktsetzungen in einem der nächsten Newsletter.

Den Newsletter können Sie gerne an andere Interessierte weitergeben. Falls Sie den Newsletter künftig bequem per Mail zugesandt haben möchten, können Sie einfach eine Nachricht an bezirksbuergermeisterin@lichtenberg.berlin.de schicken. Viel Spaß beim Lesen!

Arbeit und Beschäftigung in Lichtenberg

Wie beschäftigt sich das Bezirksamt eigentlich mit dem Thema Arbeit?

Was macht das Bezirksamt als Arbeitgeber aus?

Was wird von Seiten des Bezirksamtes getan, um die vorhandenen Arbeitsplätze in Lichtenberg zu sichern und um mehr Arbeitsplätze zu schaffen?

Ich habe mir diese Fragen zum Anlass genommen, einmal ausführlich das Thema Arbeit aus Sicht des Bezirkes darzulegen.

Viele Menschen denken beim Thema Arbeit zuerst an Arbeitslosigkeit. Da geht es Lichtenberg so gut wie seit den frühen 1990er Jahren nicht mehr:

Arbeitslosenzahlen
Die grüne Linie gehört zu Lichtenberg, die blaue Linie zu Berlin. Seit 2011 liegen wir unterhalb der Berliner Arbeitslosenquote – und der Abstand wird immer größer. Die Quote sieht im historischen Verlauf gut aus. So waren zum Jahresende 2015 im Bezirk lediglich 9,1 Prozent Menschen ohne Arbeit. Trotzdem bedeutet dieser Erfolg, dass knapp ein Zehntel der arbeitsfähigen Menschen in Lichtenberg arbeitslos ist. Das sind immer noch viel zu viele. Vor allem diejenigen bleiben auf der Strecke, die gering qualifiziert sind oder deren Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt ist. Außerdem gibt es Menschen, die zwar arbeiten möchten, es aus unterschiedlichen Gründen aber nicht können oder gar dürfen – und somit auch nicht in der Statistik vorkommen.

Und während die Arbeitslosenquote so gering ist wie seit Jahrzehnten nicht mehr, fällt es den Unternehmen immer schwerer, qualifiziertes Personal zu finden. Am Ende dieses Beitrages finden Sie deshalb eine Aufstellung von offenen Stellen hier in Lichtenberg, die mir Lichtenberger Unternehmen zugesandt haben. Hierbei zeigt sich: Qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können gerade in technischen Berufen oft schnell eine neue Arbeit finden.

Und auch das Bezirksamt selbst ist ein starker und attraktiver Arbeitgeber. Wir sind mit rund 2.000 Beschäftigten eines der größten „Unternehmen“ im Bezirk. Nur die BVG beschäftigt auf ihren Lichtenberger Betriebshöfen noch mehr Menschen. Bei uns arbeitet vorwiegend Verwaltungspersonal, aber wir beschäftigen auch Menschen in medizinischen, technischen und sozialen Berufen. Dazu kommen IT-Fachkräfte, Bibliothekare/-innen, Gärtner/-innen und Schulhausmeister/-innen – ein breit gefächertes Berufsspektrum, damit wir all unsere vielfältigen Aufgaben erfüllen können. Dementsprechend finden Sie in der Liste der Stellenangebote auch einige Ausschreibungen des Bezirksamtes. Weiterlesen

Oktober-Titelbild

Mein Newsletter für Oktober ist erschienen!

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Pressemitteilung: 24 neue Azubis = Motivierter Nachwuchs fürs Bezirksamt Lichtenberg

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) hat heute die 24 neuen Auszubildenden des Bezirksamtes Lichtenberg im Rathaus begrüßt.

Elf davon wird das Bezirksamt zu Verwaltungsfachangestellten, zwei zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Bibliotheken ausbilden. Außerdem besteht der Nachwuchs aus fünf angehenden Gärtnerinnen und Gärtnern aus der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau.

Drei junge Leute gehören zum Bezirksamt Friedrichshain/Kreuzberg. Sie können in Lichtenberg Dank eines Kooperationsvertrages zu Gärtnerinnen und Gärtnern ausgebildet werden. Zusätzlich gibt es drei Auszubildende mit dem Berufsziel Altenpflegerinnen und Altenpfleger.

Nach heutigem Stand werden insgesamt 71 junge Menschen im Bezirksamt Lichtenberg fit gemacht für das Berufsleben.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro erklärt: „Wir in Lichtenberg nehmen unsere Verantwortung wahr und kümmern uns um unseren Nachwuchs. Jungen Menschen eine berufliche Heimat zu geben sehen wir als eine unserer wichtigsten Aufgaben an. Wir sorgen für eine fundierte Ausbildung und geben ihnen damit eine Perspektive für die Zukunft.“
Die Ausbildung im Bezirksamt Lichtenberg hat das Ziel, jungen Menschen die notwendige berufliche Handlungsfähigkeit zu vermitteln. Der Nachwuchs wird am Ende der Ausbildung über berufliche Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, die sie mit viel Engagement in einer sich wandelnden Arbeitswelt einsetzen können.

Die Ausbildungsleitung des Bezirksamtes Lichtenberg hat bereits vor Beginn der Ausbildung ein Willkommenstreffen organisiert, damit sich alle neuen Auszubildenden kennenlernen und erste Kenntnisse über den Aufbau und die Struktur der Bezirksverwaltung erhalten konnten. Diese Veranstaltung wurde mit viel Neugier und Interesse Ende Juni von den Auszubildenden angenommen.

Einige Zahlen zu Arbeit und Wirtschaft in Lichtenberg – Juni

Momentan sind in Lichtenberg 19.986 Unternehmen gemeldet, das sind 46 Unternehmen mehr als im Vormonat.

Der Gewerbezuzug schafft auch Arbeitsplätze: Erfreulicherweise ist die Zahl der Arbeitslosen weiter rückläufig. Sie ist von 14.522 im Mai auf 14.182 Personen im Juni gesunken. Demnach sind bei uns zurzeit 9,3 Prozent aller Erwerbspersonen ohne Job. Die Arbeitslosigkeit noch weiter zu reduzieren ist mein Ziel.

Prekäre Arbeit und tariffreie Bereiche im Verantwortungsbereich des Landes Berlin — Was tun?

Unter dieser Überschrift findet am Dienstag, 16. September 2014, ab 19:00 Uhr im DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Saal, Keithstraße 1-3, 10787 Berlin eine Veranstaltung der

  • Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD, Reinickendorf,
  • AfA Charlottenburg-Wilmersdorf,
  • AfA Tempelhof-Schöneberg und
  • AfA Treptow-Köpenick,

statt.

Darin soll es vorrangig um die jüngeren Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt gehen. Der Trend geht leider zunehmend weg von dem gesicherten Normarbeitsverhältnis hin zur so genannten prekären Arbeit mit befristeten Verträgen, Zeitarbeit und tariffreien Entgeltverträgen. Die Entwicklungen sollen von den Referenten aufgezeigt und gemeinsam mit dem Publikum mögliche Gegenmaßnahmen diskutiert werden.

 

Ablaufplan:

 

19:00 Uhr
Begrüßung und kurze Einführung

19:10 Uhr
Berichte aus landeseigenen Krankenhäusern (Charité, CFM, Vivantes) und Wohnungsbaugesellschaften
Berichte aus Lehre, Kultur, Bildung: von Hochschul-Lehrbeauftragten, aus den Musikschulen, Bibliotheken, dem Botanischen Garten, dem Technik-Museum und von den angestellten Lehrern
Berichte aus weiteren Bereichen: aus Sozialen Diensten, der Behördenhotline, …
S-Bahn: Bericht aus einem Verkehrsbetrieb

Diskussion

21:00 Uhr
Schlussworte

21:10 Uhr
Ende der Versammlung

 

Eingeladen zur Diskussion sind:
Michael Müller, SPD, Senator für Stadtentwicklung und Umwelt
Raed Saleh, Fraktionsvorsitzender der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus
Jan Stöß, SPD-Landesvorsitzender
Jörg Stroedter, SPD, MdA, Ausschuss Beteiligungsmanagement
Birgit Monteiro, MdA, Arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Abgeordnetenhausfraktion der SPD
Christian Haß, Landesvorsitzender der AfA Berlin

Den Flyer zur Veranstaltung mit weiteren Informationen können sie hier herunterladen

Koalition setzt Mindestlohn durch

Der Ausschuss Arbeit, Integration, Berufliche Bildung und Frauen des Berliner Abgeordnetenhauses hat heute das von der Koalition eingebrachte Landesmindestlohngesetz vorab beraten. Die erste Lesung findet in der kommenden Plenarsitzung am 12. September statt.

 

Als arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion erklärte ich dazu:
„Die Koalition nimmt ihre Verantwortung auf der Berliner Landesebene wahr. Wir haben im Vergabegesetz festgelegt, dass Auftragnehmer nur zum Zuge kommen, wenn sie den Mindestlohn zahlen. Nun setzen wir den Mindestlohn gesetzlich auch in allen öffentlichen Unternehmen und bei Empfängern öffentlicher Gelder durch. Die Zahlung eines Mindestlohn ist für uns die erste Grundbedingung von guter Arbeit.“

 

Die Koalition hat am 02.09.2013 gemeinsam den Antrag für ein Berliner Landesmindestlohngesetz eingereicht. Das Gesetz sieht vor, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der Berliner Verwaltung und der Landesunternehmen, alle Empfänger von Zuwendungen sowie die Leistungserbringer im Sozialrecht des Landes Berlin einen Mindeststundenlohn in Höhe von 8,50 Euro erhalten. Die Höhe des Mindestlohnes soll alle zwei Jahre vom Senat überprüft und bei veränderten wirtschaftlichen und sozialen Erfordernissen entsprechend angepasst werden.

 

Birgit Monteiro

 

Die Presseinfo als PDF-Datei zum Herunterladen