Berlin wächst. Die Stadt ist erfolgreich und attraktiv – die Bevölkerungszahl steigt, weil immer mehr Menschen zu uns ziehen und auch die Geburtenrate steigt.

Zusätzliche Menschen bedeuten aber auch eine steigende Nachfrage – nach Schul- und Kitaplätzen, nach Grünflächen, nach Wohnraum und Gewerbe. Lichtenberg ist von dieser Nachfragesteigerung besonders betroffen, denn in Lichtenberg gibt es viele Flächen, die erst vor kurzem bebaut wurden, aktuell bebaut werden oder deren Eigentümer in naher Zukunft investieren wollen.

Aus dieser Gemengelage ergibt sich die große Herausforderung für die aktuelle Lichtenberger Stadtentwicklungspolitik: Inwieweit können und wie wollen wir das Wachstum gestalten? Schaffen wir es, die soziales Infrastruktur in gleichem Maße mitwachsen zu lassen? Es ist eine spannende und herausfordernde Zeit für Stadtentwicklungspolitik.

Bebauungspläne in Lichtenberg

Das Neueste in chronologischer Reihenfolge

Pressemitteilung: 5. Mai ist „Tag der Städtebauförderung“

Bundesweit findet am Samstag, 5. Mai, der „Tag der Städtebauförderung“ statt. Vergleichbar mit dem Tag des offenen Denkmals erhält an diesem Tag die interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit, die mit Städtebaumitteln geförderten Projekte zu besichtigen und an Rundgängen und anderen Veranstaltungen teilzunehmen. Das sehr umfangreiche Programm wird Anfang April im Internet veröffentlicht unter:

www.tag-der-staedtebaufoerderung.berlin.de

Die Lichtenberger Stadträtin für Stadtentwicklung, Birgit Monteiro (SPD) sagt:
„Mit dem Tag der Städtebauförderung wollen wir gemeinsam mit den anderen Berliner Bezirken zeigen, wie vielseitig die Gelder der Städtebauförderung verwendet werden. Es geht gerade bei der Städtebauförderung vor allem darum, die bestehenden Kieze aufzuwerten. Anfang des Jahrtausends hieß das im schrumpfenden Berlin auch Abriss. Heute werden die Gelder vor allem in die soziale Infrastruktur investiert, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Die Städtebauförderung ist für Lichtenberg damit eine wichtige Unterstützung.“

Der Bezirk Lichtenberg ist in diesem Jahr mit zwei Stadtumbauprojekten vertreten.

In Neu-Hohenschönhausen präsentiert sich die Jugendkunstschule kurz vor Abschluss der umfassenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in der Demminer Straße 4. Bürgerinnen und Bürger können an einer Baustellenbesichtigung teilnehmen und sich anschließend über das vielseitige Kurs-, Workshop- und Ausstellungsangebot der Jugendkunstschule informieren.

In Friedrichsfelde können Besucherinnen und Besucher gemeinsam mit Bezirksstadträtin Birgit Monteiro an einem geführten Rundgang über die Baustelle des Neubaus für die Jugendfreizeiteinrichtung „Betonoase“ in der Dolgenseestraße 60A teilnehmen. Dabei können sie nicht nur die Baustelle erkunden, sondern auch den neuartigen Infraleichtbeton kennenlernen, der dort verwendet wird. Für diese Veranstaltung ist eine telefonische Anmeldung erforderlich unter der Rufnummer: 030/8859 1434.

Nähere Informationen zu den beiden Projekten stehen im Programm.

Fünftes Kamingespräch mit Andreas Geisel

Kamingespräch mit Andreas Geisel, Frage 1, leider mit einigen technischen Problemen.

Kamingespräch mit Andreas Geisel, hier der Teil zu Prägungen, Westkontakten, Freundschaften in der Politik und den Start ins Leben des Berufspolitikers.

Hier geht es nun weiter mit Teil zwei zur Zeit als Lichtenberger Bezirksbürgermeister und dann Stadtentwicklungssenator.

Hier der dritte Teil über die Berliner Innenpolitik, die Berliner Olympiabewerbung 2032 und den Blick des Senats auf Lichtenberg.

Pressemitteilung: Bezirksbündnis für Wohnungsneubau und Mieterberatung in Lichtenberg unterzeichnet

Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke), die für Stadtentwicklung zuständige Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) und die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (Die Linke), haben heute gemeinsam das Bezirksbündnis für Wohnungsneubau und Mieterberatung in Berlin-Lichtenberg unterzeichnet. Bezirksübergreifend hat es zum Ziel, den Wohnungsneubau zu stärken, Stadtwachstum gemeinsam, ökologisch und nachhaltig zu gestalten und die Mieterberatung in den Bezirken zu verbessern.

Michael Grunst sagt: „Damit reagieren wir auf die Herausforderungen der wachsenden Stadt Berlin. Wir brauchen dringend schnell bezahlbaren Wohnraum. Die Vereinbarungen des Bündnisses unterstützen uns dabei, diese Aufgabe in engerer Kooperation mit dem Senat zu meistern, begleitet durch eine mitwachsende soziale Infrastruktur und gute Bürgerbeteiligung.“

Birgit Monteiro ergänzt: „Wir haben bei der Bündnisvereinbarung den speziellen Schwerpunkt der Flächenvorsorge für die soziale Infrastruktur gesetzt. Denn Lichtenberg wächst immer schneller und die freien Flächen beispielsweise für Schulen, Spielplätze und Grünanlagen werden immer weniger und immer nötiger. Der Senat und die Bezirke haben eine gemeinsame Verantwortung, dass der Bau neuer Wohnhäuser in unserer Stadt und unserem Bezirk ein Gewinn für die neuen und alten Lichtenbergerinnen und Lichtenberger wird. Die gemeinsame Bündnisvereinbarung untermauert dies.“

Das heute unterzeichnete Bündnis, individuell für Berlin-Lichtenberg mit dem Bezirksamt und dem Senat abgestimmt, legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Flächenvorsorge insbesondere für soziale Infrastruktur. Ausgewählte Wohnungsneubauvorhaben in Lichtenberg umfassen unter anderem die Bauvorhaben „Weiße Taube“ in der Landsberger Allee mit ca. 1.800 möglichen Wohneinheiten (WE), die „Parkstadt Karlshorst“ am Blockdammweg mit ca. 1.200 WE und das Vorhaben „Gartenstadt Karlshorst“ in der Köpenicker Allee mit ca. 1.000 WE.

Insgesamt ergibt sich aus der aktuellen Auswertung des Wohnbauflächen-Informationssystems und der Berechnung der Nachverdichtungspotenziale ein Volumen von bis zu 11.000 Wohneinheiten, deren Genehmigung innerhalb des Bündniszeitraums bis 2021 als möglich angesehen wird. Zusätzlich werden 100.000 Euro für Mieterberatungen zur Verfügung gestellt.