Seit Januar 2015 bin ich Ihre Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin. Sie finden hier in zeitlicher Reihenfolge Beiträge über meine Arbeit für Lichtenberg sowohl als Bürgermeisterin, aber auch von der Zeit davor als Mitglied des Abgeordnetenhauses. Von 2006 bis 2015 habe ich dort den Wahlkreis Alt-Lichtenberg vertreten.

Das Neueste in chronologischer Reihenfolge

Für mehr Wirtschaftsfreundlichkeit: Lichtenberger UnternehmerRat gegründet

UnternehmerRat für mehr Wirtschaftsfreundlichkeit

Pressemitteilung vom 27.09.2017

Am Donnerstag, 14. September, hat sich in im Bezirk eine neue Initiative gegründet: Der „Lichtenberger UnternehmerRat“. Er vereint die aktiven Interessenvertreter der Lichtenberger Wirtschaft in einem neuen Netzwerk. Dazu gehören folgende Gründungsmitglieder:

  • Birgit Monteiro, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit
  • Büro für Wirtschaftsförderung
  • Paul Rehfeld, Kreisverband Lichtenberg des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft e.V.
  • Michael Schmidt, Netzwerk der Wirtschaft in Berlin NordOst e.V.
  • Uwe Beier, Unternehmensportal Lichtenberg (UPL)
  • Peter Schmidt, Unternehmerverband Berlin e.V.
  • Jorge Guimet, UnternehmensNetzwerk Herzbergstraße e.V.
  • Dr. Hannelore Helbig-Zschäpe, Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V.
  • Antje Hagen, MIT Lichtenberg

Gemeinsam ziehen sie nun an einem Strang: So haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Zusammenarbeit der verschiedenen Netzwerke der hiesigen Unternehmen sowohl untereinander als auch mit dem Bezirksamt deutlich zu verbessern. Langfristig soll die Initiative den Bezirk Lichtenberg nicht nur familienfreundlicher, sondern auch mit seinen Unternehmen weiter gestalten.

„Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir einen Aktionsplan verabschiedet, der regelmäßig fortgeschrieben wird. Dieser regelt die weitere Zusammenarbeit. Er sieht unter anderem vor, dass die Wirtschaftsvertreter an den Sitzungen von Gremien und Ausschüssen im Rathaus teilnehmen.
Dort sollen die Interessen der Lichtenberger Unternehmen stärker hörbar gemacht werden. Gemeinsam wollen wir neue Veranstaltungsformate und Projekte zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes entwickeln. Unser Netzwerk wird kontinuierlich ausgebaut. Weitere Interessenten sind herzlich willkommen“, sagt Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro (SPD). Einer der Hauptinitiatoren, Paul Rehfeld, pflichtet ihr bei: „Das Unternehmertum in Lichtenberg verfügt nun über eine weitere starke Stimme. Dies stärkt unseren Bezirk und sichert Arbeitsplätze sowie den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft.“

Der Unternehmer-Rat trifft sich künftig mindestens drei Mal im Jahr im Rathaus zum Gedankenaustausch und zur Planung seiner Aktivitäten. Dazwischen wird es viele individuelle Kontakte zwischen den einzelnen Akteuren geben. Alle Veranstaltungen und Projekte des Unternehmerrates werden ab sofort auf der Internetseite des Unternehmerportals Lichtenberg – kurz UPL – veröffentlicht: www.upl-lichtenberg.de

Aktuell gibt es in Lichtenberg 20.915 Unternehmen der verschiedensten Art.
Die Wirtschaftsstruktur ist einerseits von einer Vielzahl kleiner und mittlerer Unternehmen im Handel, im Handwerk und im Dienstleistungsbereich geprägt, und andererseits von hochmodernen und exportintensiven Industrie- und Technologieunternehmen der Metallverarbeitung, des Werkzeug- und Fahrzeugbaus, des wissenschaftlichen Gerätebaus, der Medizin und Elektrotechnik. Auch die Gesundheitswirtschaft spielt eine große Rolle. Außerdem prägen Druckereien und Lebensmittelhersteller sowie industrienahe Dienstleister das Image von Lichtenberg als Wirtschaftsstandort.

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Bezirksstadträtin Birgit Monteiro
Telefon: 030 / 90 296 -8000
E-Mail

Pressemitteilung: Kleingartensicherung in Lichtenberg wird beschleunigt

Das Bezirksamt Lichtenberg will Kleingärten im Bezirk erhalten. Da immer mehr Investoren an diesen Anlagen interessiert sind, hat das Bezirksamt in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Sicherung der betroffenen Gebiete zu beschleunigen: Dafür werden für alle noch nicht gesicherten Kleingartenanlagen schnellstens Verfahren für Bebauungspläne gestartet.

Die Stadträtin für Stadtentwicklung, Birgit Monteiro (SPD) dazu:

„Die Lichtenberger Kleingärten leisten einen wertvollen Beitrag zur Luftreinhaltung und zur Naherholung. Die Pächterinnen, Pächter sowie weitere Nutzerinnen und Nutzer engagieren sich ehrenamtlich unter anderem bei der Integration, zur Bildung und zur Stärkung unseres Gemeinwesens. Dieses Engagement ist sehr wertvoll.

Mein Fachbereich Stadtplanung wird in den kommenden Wochen ein Paket aus Aufstellungsbeschlüssen für alle Kleingartenanlagen schnüren, die bisher noch nicht Teil eines Bebauungsplanverfahrens sind. Damit werden von Seiten des Bezirks die Grundlagen dafür geschaffen, diese Anlagen planungsrechtlich zu sichern. Das Ziel ist es, mit allen zur Verfügung stehenden Instrumenten die vorhandenen Kleingartenanlagen vom sich immer schneller drehenden Markt der Grundstücksspekulationen zu nehmen.

Außerdem werden Bezirksstadtrat Nünthel und ich eine Arbeitsgruppe ins Leben rufen, in der Vertreter der BVV-Fraktionen gemeinsam mit den Bezirksverbänden der Kleingärtner und der Verwaltung eine Prioritätenliste erarbeiten, um besonders gefährdete Kleingartenanlagen zu identifizieren und entsprechend bevorzugt zu sichern.“

Der für Kleingartenanlagen zuständige Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel (CDU):

„Die Kleingärten auf bezirklichen Flächen sind sicher und wir beabsichtigen als Bezirk in den nächsten Jahren sogar Erweiterungen von bestehenden Kleingartenanlagen beziehungsweise auch Neugründungen. Das Instrument von Bebauungsplänen ist insbesondere bei Anlagen auf nicht-öffentlichen Grundstücken ein geeignetes Mittel, um den Nutzerinnen und Nutzern eine verlässliche Planungssicherheit zu geben. Leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Käufer bei einem Eigentumswechsel dieser Grundstücke nur in ganz wenigen Einzelfällen den Fortbestand der Kleingartenanlagen zum Ziel hatten.

Wir sind grundsätzlich auch bereit, nicht-öffentliche Grundstücke mit Kleingärten zum Verkehrswert anzukaufen und diese an einen der beiden Lichtenberger Kleingarten-Bezirksverbände zu verpachten.“