Seit Januar 2015 bin ich Ihre Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin. Sie finden hier in zeitlicher Reihenfolge Beiträge über meine Arbeit für Lichtenberg sowohl als Bürgermeisterin, aber auch von der Zeit davor als Mitglied des Abgeordnetenhauses. Von 2006 bis 2015 habe ich dort den Wahlkreis Alt-Lichtenberg vertreten.

Das Neueste in chronologischer Reihenfolge

Pressemitteilung: Gesucht: Das Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2017

Familienfreundlich, zentrumsnah, mit Raum für Tradition, aber auch für Innovation – das ist der Bezirk Lichtenberg. Immer mehr Unternehmen siedeln sich dort an, inzwischen sind mehr als 20.800 Unternehmen in Lichtenberg beheimatet.

Besondere Leistungen von Unternehmerinnen und Unternehmern will der Bezirk öffentlich sichtbar machen und würdigen. Deshalb wird auch in diesem Jahr das „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“ gesucht. Neben der Auszeichnung winkt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro – gespendet vom Wirtschaftskreis Hohenschönhausen Lichtenberg e.V. (WKHL).

Lichtenbergerinnen und Lichtenberger können ab sofort bis zum 31. August 2017 Vorschläge für ihr „Unternehmen des Jahres“ mit Begründung mailen an: wifoe@lichtenberg.berlin.de

„Viele Unternehmerinnen und Unternehmer leisten enorm viel für den Bezirk und unsere Gesellschaft. Sie tun Gutes, aber reden nicht darüber. Das ist mir persönlich sehr sympathisch. Trotzdem haben sie es verdient, dass wir die Erfolge und Leistungen der Wirtschaft in unserem Bezirk stärker sichtbar machen und uns dafür bedanken. Deshalb nehmen wir die Auszeichnung zum „Lichtenberger Unternehmens des Jahres“ nunmehr zum sechsten Mal vor, sie ist eine Tradition, die wir in jedem Jahr mit ein paar kleinen Neuerungen ausgestalten. Worauf kommt es uns bei den Vorschlägen für das ,Unternehmen des Jahres‘ an? Nicht in erster Linie auf Größe und Umsatz des Unternehmens, sondern auf Familienfreundlichkeit, Nachhaltigkeit, Innovation und Engagement für das Gemeinwesen. Ich hoffe auf zahlreiche Vorschläge und bin selbst sehr gespannt, welches Unternehmen wir in diesem Jahr auszeichnen werden“, sagt Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro (SPD).

Die Preisverleihung nehmen die Wirtschaftsstadträtin, Bezirksbürgermeister Michael Grunst (die Linke) und der Wirtschaftskreis im Oktober 2017 gemeinsam vor.

Zusatzinfos im Internet unter: www.upl-lichtenberg.de

Pressemitteilung: Sommerfest in der Hagenstraße – Friedas Nachbarn laden ein

Am Freitag, 9. Juni, findet von 15 bis 19 Uhr wieder ein Sommerfest im Kiez rund um die Hagenstraße statt. Gefeiert wird das Fest unter der Schirmherrschaft von Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) in der Hagenstraße Ecke Fanningerstraße unter dem Motto „Friedas Nachbarn laden ein – Sommerfest in der Hagenstraße“. Anlass ist der 126. Geburtstag von Frieda Rosenthal.

Sie arbeitete einst im Amt für Sozialfürsorge in Lichtenberg und war ab 1929 Stadträtin im Bezirksamt Mitte. 1933 gehörte sie zu den ersten, die von den Nazis aus dem Bezirksamt entlassen wurden. Von 1924 bis 1933 war sie für Lichtenberg und später für Kreuzberg Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung. Nach der Machtergreifung der Nazis leistete sie aktiven Widerstand gegen das Regime. Im August 1936 wurde sie verhaftet, in strenge Einzelhaft genommen und brutal verhört. Weil sie fürchtete, im Verhör ihre Mitstreiter verraten zu haben, erhängte sie sich am 15. Oktober 1936. Heute ist nach ihr in Karlshorst eine Straße benannt. An ihrem letzten Wohnort in der Fanningerstraße ist zudem ein Stolperstein verlegt.

Die Besucherinnen und Besucher des Fests in der Hagenstraße können sich auf kulinarische Köstlichkeiten, Musik und ein tolles Mitmach-Programm sowie eine Kinder-Hüpfburg freuen. Dazu gibt es Informationen über Frieda Rosenthal und die Stolpersteine im Kiez sowie spannende Neuigkeiten aus der Nachbarschaft und dem Stadtteil.

„Es ist jeder eingeladen, der gerne einen schönen Nachmittag mit Nachbarn und Freunden verbringen möchte. Schönes Wetter und kühle Getränke sind schon bestellt“, weiß Bezirksstadträtin Birgit Monteiro.

Geplantes Programm

15 Uhr: Begrüßung Bezirksstadträtin Birgit Monteiro + Gespräch mit den bisherigen   Preisträger*innen des Frieda Rosenthal Preises

15:30 Uhr: Mitmach-Programm für Kinder

16 Uhr: Musik mit dem cielo faccio orkestar

16 & 17 Uhr: Führungen zu den Stolpersteinen (u. a. Frieda Rosenthal)

Außerdem: Hüpfburg für Kinder, Essen, Trinken, Musik, Stofftaschen bemalen, Kinderschminken, basteln, Infostände mit Trägern und Initiativen aus dem Kiez.

Weitere Informationen bei: Daniela Dahlke, info@stz-lichtenbergnord.de, 030-325 19 330

http://stz-lichtenbergnord.de/veranstaltung/sommerfest-in-der-hagenstrasse/

Pressemitteilung: Kaskelkiez wird unter Milieuschutz gestellt

Auf der letzten Sitzung des Lichtenberger Bezirksamtes wurde die Aufstellung einer sozialen Erhaltungsverordnung (umgangssprachlich Milieuschutzsatzung) für den Kaskelkiez beschlossen. Grundlage dafür sind die Ergebnisse eines Gutachtens, das der Fachbereich Stadtplanung beauftragt und in den letzten Wochen ausgewertet hat.

Die Gutachter der TOPOS Stadtforschung kommen darin zu der Einschätzung, dass es noch erhebliche bauliche Aufwertungspotentiale in dem Gebiet gibt. Außerdem belegt das Gutachten, dass Menschen, die in den Kaskelkiez ziehen, in der Tendenz deutlich jünger und einkommensstärker sind als die Menschen, die dort bereits leben.

Die Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Birgit Monteiro (SPD), erklärt:

„Das Gutachten weist nach, dass sich das Milieu im Kaskelkiez derzeitig wandelt und ohne unser Eingreifen weitere Verdrängungen zu erwarten wären. Dies ist auch der wesentliche Unterschied zu den beiden anderen Untersuchungsgebieten, dem Weitlingkiez und der Frankfurter Allee Nord. Dort ist das Milieu relativ stabil. Die Bezirksverordnetenversammlung hat klar zum Ausdruck gebracht, dass die Milieus in gefährdeten Gebieten geschützt werden sollen. Dies tun wir, indem wir für den Kaskelkiez eine Milieuschutzsatzung aufstellen. Die beiden anderen untersuchten Gebiete behalten wir als sogenannte Beobachtungsgebiete ebenfalls im Blick.“

Erfahrungsgemäß führt besonders die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zur Verdrängung. Mit der Milieuschutzsatzung ist diese Umwandlung nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich.

Luxussanierungen sind eine weitere Ursache von Verdrängung. Zukünftig sind rund um die Kaskelstraße nur noch Sanierungen erlaubt, die den üblichen Wohnstandard bzw. den Mindeststandard der Energieeinsparverordnung herstellen. Luxussanierungen dürfen nicht mehr genehmigt werden.

Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) würde gern weiter gehen:

„Milieuschutzsatzungen sind ein städtebauliches Instrument, mit denen wir Verdrängungen, die aus städtebaulichen Gründen erfolgen, verhindern können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Für Verdrängung sind jedoch vor allem die allgemeine Mietpreisentwicklung sowie dauerhafte Kostensteigerungen durch die Modernisierungsumlage verantwortlich, gegen die wir auf Bezirksebene nicht angehen können. Hier sind Landes- und Bundesregierung gefragt, Mietpreise wirkungsvoll zu begrenzen und damit Mieterinnen und Mieter vor Verdrängung zu schützen.“