Über mich…

Ich bin pragmatisch, hartnäckig, eine Macherin.

1969 in Strausberg geboren, ging ich zunächst den Weg der meisten Strausberger Jugendlichen: Polytechnische Oberschule und anschließend Berufsausbildung mit Abitur, in meinem Fall zur Landmaschinen- und Traktoren­schlosserin. Ich wollte die Grundlagen der Gesellschaft erkennen und verstehen und begann deshalb 1989 ein Studium an der Hochschule für Ökonomie. Mein Studiengang wurde kurze Zeit später abgewickelt, aber ich konnte an der Humboldt-Universität ein Studium der Geschichte und Germanistik aufnehmen, das ich 1998 mit meiner Masterarbeit zum Thema “Die halblegale Partei: Die Ostberliner SPD 1958-1961″ abschloss. Zu dem Zeitpunkt war ich schon seit drei Jahren Mitglied der SPD und hatte während des Studiums meine beiden Kinder bekommen sowie ein Zusatzstudium „Deutsch als Fremdsprache“ abgeschlossen. Langweilig wurde es nie.

Nach zwei Jahren als Dozentin für Deutsch als Fremdsprache – darunter eines in Ungarn – wurde ich im Jahr 2000 Geschäftsführerin des Nachbarschaftsvereins Kiezspinne. Gemeinsam mit vielen Engagierten haben wir den Verein groß gemacht und das schöne Nachbarschaftshaus ORANGERIE in der Schulze-Boysen-Straße errichtet. Heute ist das Haus das gesellschaftliche Herz der Frankfurter Allee Süd. Als der Verein 2005 in ruhigeres Fahrwasser kam, begann ich ein berufsbegleitendes Studium des Sozialmanagements an der Alice-Salomon-Hochschule. Ein Jahr später wurde ich neben dem Job in der Kiezspinne und dem Studium erstmals ins Abgeordnetenhaus gewählt. Es war wieder viel zu tun, mittlerweile war ich mit meinen beiden Töchtern alleinerziehend. 2008 konnte ich das Studium erfolgreich abschließen, das Thema meiner Masterthesis lautete: „Wie offen sind offene Bereiche in Nachbarschaftshäusern?“.  2010 wechselte ich als Geschäftsführerin von der Kiezspinne zum Dachverband der Nachbarschaftshäuser, dem Verband für sozial-kulturelle Arbeit. Dort gehörte es zu meinen ersten Aufgaben, eine gemeinnützige Tochtergesellschaft zu gründen. Inzwischen habe in als Geschäftsführerin von Verband und Gesellschaft für sozial-kulturelle Arbeit ca. 100 Mitarbeiter_innen. Bei den Kommunalwahlen 2011 gelang mir der Gewinn des Direktmandats in meinem Wahlkreis Alt-Lichtenberg und damit der Wiedereinzug ins Abgeordnetenhaus. Als Sprecherin für Arbeitsmarkt- und Behindertenpolitik gehören das Berliner Landesmindestlohngesetz und die Verankerung von gemeinsamen Arbeitsgruppen mit Menschen mit Behinderung in allen Senatsverwaltungen zu meinen Erfolgen. Zeit meines Berufslebens habe ich eigentlich immer mindestens zwei Jobs gleichzeitig gemacht. Ich freue mich nun darauf, all meine Kraft und Energie in der Weiterführung des begonnenen Weges zum kinder- und familienfreundlichen Bezirk Lichtenberg bündeln zu können.