Lichtenberg ist mobil

Nach Aussagen des Weltklimarates werden bis zu 50 Prozent des globalen Temperaturanstiegs durch Treibhausemissionen verursacht, die auf den Menschen zurückzuführen sind. In Lichtenberg wollen wir die in unserem Bezirk entstehenden Treibhausgase in den kommenden 15 Jahren deutlich senken. Dazu haben wir als erster Berliner Bezirk ein eigenes Klimaschutzkonzept entwickelt. Ich bitte alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger, sich daran zu beteiligen. Ihre Enkel werden es Ihnen danken.

Um den Bereich Verkehr im Klimaschutzkonzept umzusetzen, haben wir ein eigenes Mobilitätskonzept erarbeitet. Damit sollen verkehrsbedingte Treibhausgas-Emissionen gesenkt und die Mobilität aller gesichert werden. Wir hoffen, dass die Lichtenberger diese Angebote annehmen und ihr Mobilitätsverhalten im Sinne des Klimaschutzes ändern. Mit großem Engagement hat die bezirkliche Klimaschutzbeauftragte, Kirsten Schindler, das Konzept initiiert und koordiniert. Dabei ist es auch zu einem konstruktiven Austausch zwischen Bürgern, Akteuren aus der Wohnungswirtschaft, Gremien, politischen Ausschüssen und verschiedenen Fachabteilungen gekommen.

Am Montag, den 21. September wird das Konzept im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität von 17 bis 20 Uhr im „Haus der Generationen“ vorgestellt, Paul-Junius-Straße 64 A. Politiker und Experten werden dort mit Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern sprechen. Anmeldungen sind direkt bei der Klimaschutzbeauftragten möglich: kirsten.schindler@lichtenberg.berlin.de oder unter: 90 296 -42 05. Wer an diesem Tag verhindert ist, kann sich auf der Internetseite der Klimaschutzbeauftragten informieren:
www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik/klimabeauftragte05.html.

Doch schon am Freitag davor, am 18. September werde ich bei der Aktion der Bürgerinitiative Berliner Luft am Bahnhof Hohenschönhausen mit dabei sein. Die Initiative organisiert ein buntes Programm, darunter Zahlreiches zum Mitmachen und Ausprobieren. Auch unsere Klimaschutzbeauftragte Kirsten Schindler wird mit dabei sein, dort unser Mobilitätskonzept vorstellen und zusammen mit dem Car-Sharing Unternehmen „Stadt-Mobil“ zeigen, wie das Auto-Teilen funktioniert. Es lohnt sich also, im Laufe des Tages vorbeizukommen.