Meine Kandidatur zur Bürgermeisterin

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,

am 01. Dezember 2014 nominierte mich der Kreisvorstand der SPD Lichtenberg als Bürgermeisterkandidatin für Lichtenberg, um die Nachfolge von Andreas Geisel anzutreten.

Ich freue mich sehr über dieses in mich gesetzte Vertrauen.

In den nächsten Tagen und Wochen werden wir Gespräche mit der CDU und mit Bündnis 90/ Die Grünen führen, um eine Weiterführung der erfolgreichen Arbeit der Zählgemeinschaft zu ermöglichen. Am 20.Dezember 2014 wird dann eine Kreisdelegiertenversammlung der SPD Lichtenberg abschließend über meine Kandidatur entscheiden.

Vor der eigentlichen Wahl der Bezirksbürgermeisterin/ des Bezirksbürgermeisters in der Bezirksverordnetenversammlung ist also noch einiges zu tun.

Ich kandidiere als Bezirksbürgermeisterin, um die überzeugende, sinnvolle und familienfreundliche Politik von Andreas Geisel fortzusetzen und diese gleichzeitig mit meinen und Ihren Erfahrungen und Ideen weiterzuentwickeln. Deshalb bitte ich Sie auf diesem Wege um Ihre aktive Begleitung und Unterstützung.

Mit herzlichem Gruß

Ihre Birgit Monteiro

 


Verleihung des Frieda-Rosenthal-Preis und Septemberfeuer wieder ein großer Erfolg

Andreas Wächter erhält den Frieda-Rosenthal-Preis 2014.

Auf dem Septemberfeuer der SPD Lichtenberg habe ich den von mir gestifteten Frieda-Rosenthal-Preis 2014 an Andreas Wächter für sein Engagement gegen Rechts verliehen.

Damit ehren wir Sozialdemokraten einen Mann, der sich beruflich wie privat für das demokratische Gemeinwesen einsetzt. Bis Mai 2014 arbeitete Wächter als Koordinator für die beiden lokalen Aktionspläne in Lichtenberg-Mitte und Hohenschönhausen, die im Rahmen des Bundesprogramms „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ finanziert wurden.

In meiner Laudatio würdigte ich den Preisträger unter anderem mit folgenden Worten:

„Er prägte in dieser Tätigkeit durch sein persönliches Engagement entscheidend die bezirkliche Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierungen jeglicher Form. Er koordinierte unzählige Aktionen gegen antidemokratische Kräfte im Bezirk. Der zentrale Kern seiner Arbeit war stets die Stärkung demokratischer Strukturen.“

Der Preisträger während der Laudatio

Wächter ist Mitinitiator des Lichtenberger Bündnisses für Demokratie und Toleranz. Er hat zudem einen Beitrag dazu geleistet, die Kampagne „Bunter Wind für Lichtenberg“ auf den Weg zu bringen.

Verliehen wurde der Preis auf dem Septemberfeuer der SPD Lichtenberg zum sechsten Mal. Dieses jährlich stattfindende Familienfest konnte mit rund 400 Gästen einen neuen Besucherrekord verzeichnen. Darunter waren dieses Jahr neben Bezirksbürgermeister Andreas Geisel auch Stadtentwicklungssenator Michael Müller und der SPD-Fraktionsvorsitzende Raed Saleh.

Mit der Auszeichnung ehrt die Lichtenberger SPD Menschen, die sich in außergewöhnlicher Weise für das demokratische Gemeinwesen und eine solidarische Nachbarschaft engagieren. Auf meine Initiative hin war 2008 auch ein Stolperstein an der Fanningerstraße 53 verlegt worden, wo Frieda Rosenthal (1891-1936) wohnte. Im Jahre 2010 wurde eine Straße im neuen Wohnviertel „Carlsgarten“ im Lichtenberger Ortsteil Karlshorst nach der Sozialdemokratin benannt. Frieda Rosenthal arbeitete nach dem Ersten Weltkrieg im Amt für Sozialfürsorge in Lichtenberg und wurde 1929 Stadträtin in Mitte. Zwischen 1924 und 1933 saß sie für Lichtenberg und Später für Kreuzberg in der Berliner Stadtverordnetenversammlung. Am 19. August 1936 wurde Frieda Rosenthal festgenommen. In der Haft nahm sie sich das Leben – aus Angst, ihre Mitstreiter verraten zu haben.

Laudatio zur Verleihung des Frieda-Rosenthal-Preises an Andreas Wächter

Birgit Monteiro übergibt den Frieda Rosenthal-Preis 2014 an Andreas Wächter. Foto: Jens Schulze

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Nachbarinnen und Nachbarn, liebe Freundinnen und Freunde!

Nichts sehen, nichts hören, nichts sagen…. Diese Handlungskette – oder besser gesagt- diese Nicht-Handlungskette ist oft Ausdruck von Unsicherheit und Hilflosigkeit …

Unsicher und unerfahren waren wir in Lichtenberg viele Jahre in der Frage, wie wir mit dem Naziproblem im Weitlingkiez, aber auch andernorts, umgehen sollten.

Und wir mussten lernen, dass Zivilcourage nicht einfach da ist, sondern aus gegenseitigem Vertrauen, aus erworbenen Kompetenzen, aus Solidarität und aus Selbstbewusstsein der Demokraten entsteht/ entstehen kann….

Wir lernten, dass das Ganze kein technokratischer Vorgang ist, dass es dafür keinen Automatismus gibt, sondern dass Zivilcourage mit Menschen zu tun hat, mit ganz realen Menschen.

Menschen, wie Andreas Wächter.

Andreas Wächter ist ein Mann der leisen Töne.

Er ist 35 Jahre alt, lebt seit 28 Jahren in Lichtenberg, er engagiert sich trotz persönlicher Bedrohung und zahlreicher Einschüchterungsversuche gegen Rechtsextremismus.

Andreas Wächter ist Gewerkschafter, parteilos, er sagt, dass seine Unabhängigkeit und vermittelnde Rolle immer hilfreich für sein Engagement waren.

Von 2005 bis 2006 schrieb er an der Humboldt-Universität seine Diplomarbeit über „Die kollektive Identität von Rechtsextremisten. Eine Fallstudie am Berliner Bezirk Lichtenberg“.

Foto: Jens Schulze

Das war sein Thema. Und das blieb es. Nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis.

Andreas Wächter war von 2007 bis Mai 2014 der Koordinator für die beiden Lokalen Aktionspläne in Lichtenberg-Mitte und Hohenschönhausen, die im Rahmen des Bundesprogramms TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN finanziert wurden und bis Ende des Jahres noch finanziert werden.

Er prägte in dieser Tätigkeit durch sein persönliches Engagement entscheidend die bezirkliche Auseinandersetzung mit Rassismus, Antisemitismus und Diskriminierungen jeglicher Form.

Er koordinierte unzählige Aktionen gegen antidemokratische Kräfte im Bezirk, so z.B. gegen NPD-Wahlkampfaktionen und gegen den Nazi- Treff in der Lückstraße.

Der zentrale Kern seiner Arbeit war stets die Stärkung demokratischer Strukturen.

Andreas Wächter ist Mitinitiator des Lichtenberger Bündnisses für Demokratie und Toleranz, er hat die Kampagne „Bunter Wind für Lichtenberg“ auf den Weg gebracht.

Er ist auch jetzt nach seinem Ausscheiden als LAP- Koordinator aktives, nunmehr ehrenamtliches Mitglied im Lichtenberger Bündnis.
Wenn man mit Andreas Wächter spricht, bekommt man eine Ahnung davon, wie schwer der Anfang war.

Das Schwerste war wohl – einfach in den Weitlingkiez zu gehen und sich dort den Nazis entgegenzustellen:

– Obwohl es dort eine aggressive und manifeste Nazi-Szene gab.

– Obwohl Menschen und Projekte tätlich von Nazis bedroht und angegriffen wurden, es immer auch um die persönliche Existenz ging

 

Foto: Christian Paulus

– Obwohl die Presse den Kiez bereits abgeschrieben hatte.

Um überhaupt eine Chance auf Erfolg zu haben, galt es zuerst einmal, die Menschen vor Ort kennenzulernen, das Vertrauen von Anwohnern und Akteuren zu gewinnen und in der Folge ein Grundvertrauen bei allen Beteiligten entstehen zu lassen.

Als Lichtenberger und damit als jemand, der nicht nach Feierabend aus seinem „Versuchsfeld“ flüchten konnte, als jemand, der dort, wo er arbeitet zu Hause war und ist, brachte Andreas Wächter eine ganz wesentliche und notwendige Voraussetzung für diese Aufgabe mit.

Wenn man Andreas Wächter zuhört, kann man sehr, sehr viel von ihm und seinen Erfahrungen im Kampf gegen die Nazis lernen:

– Wie wesentlich es für die Arbeit war und ist, nicht nur gegen Nazis zu sein, sondern vor allem auch selbst für etwas einzutreten, für eine demokratische Kultur, für eine Einwanderungsgesellschaft, für eine Kultur des Willkommens und Miteinanders.

– Man versteht, dass Nazis nicht in erster Linie eine Imagefrage sind, sondern eine Bedrohung der gesamten Zivilgesellschaft, die man nicht hinnehmen, die man nicht verharmlosen, nicht verschweigen darf.

– Man versteht, wie wichtig es ist, den Druck auf die Nazis konstant aufrecht zu erhalten, sie zu stressen, sie zu nerven, sie nicht zur Ruhe und erst Recht nicht zum Feiern kommen zu lassen.

– Man versteht, wie wichtig es ist, umfassend und verlässlich zu kommunizieren: Mit der Polizei, mit dem Senat, mit dem Bezirksamt, mit Schulen, mit den Vereinen, mit allen Akteuren der Zivilgesellschaft.

– Man versteht, wie wichtig es ist, dass die Verantwortungsträger im Bezirk tatsächlich ihren Teil der Verantwortung TRAGEN, dass sie sich nicht wegducken, nicht stöhnend auf die Anderen/ die da oben verweisen, dass sie klar und deutlich sagen, dass Flüchtlinge in unserem Bezirk willkommen sind.

– Man versteht, wie wichtig es ist, dass Vertrauen zwischen den Akteuren in allen demokratischen Parteien entsteht, wie aus Vertrauen Selbstbewusstsein und Stärke entstehen.

– Man versteht, wie wichtig es ist, sich miteinander zu solidarisieren, wie wichtig es vor allem ist, den Kampf gegen Nazis nicht parteipolitisch vereinnahmen zu wollen. Und damit ist Andreas Wächter ganz, ganz nah an Frieda Rosenthal…

Sieben Jahre Engagement: Andreas Wächter sagt darüber: „Man muss darauf achten, sich nicht selbst zu verheizen, sondern sich die Kräfte einzuteilen.“

Er ist kein Schwafler, sondern Realist durch und durch und das macht ihn für mich so glaubwürdig:

Er weiß, dass nicht der Zustand eintreten wird, dass es keine Nazis mehr gibt.
Er sagt stattdessen:

• „Wir können und müssen es schaffen, dass Nazis nicht wirksam werden können, wir müssen ihnen den Handlungsspielraum nehmen.

• Wir können und müssen verhindern, dass es Opfer gibt. Denn am Ende wären wir alle davon betroffen….“

Und er sagt: „Gegen Nazis kann man sich relativ gut positionieren. Bei Alltagsrassismus ist man im eigenen Laden: im Freundeskreis, bei Bekannten, im Alltagsumfeld, bei den ganz normalen Menschen, das macht ihn so gefährlich…

Andreas Wächter ist noch lange nicht müde. Er freut sich, dass immer wieder neue Ideen, Projekte und Aktivitäten entstehen, dass vieles, was er an Engagement initiiert hat, keine Eintagsfliege, sondern nachhaltig ist, dass die Arbeit auch nach seinem hauptamtlichen Ausscheiden engagiert weiter geht…“

Der Lichtenberger Bürgermeister, Andreas Geisel, beschreibt Andreas Wächter so:

„Herr Wächter ist super!
Demokratisches Verhalten und zivilgesellschaftliches Engagement insbesondere bei Kindern und Jugendlichen stärken zu wollen und sie zu Weltoffenheit und Toleranz anzuhalten, ist unser großes Ziel.
Meist schnell gesagt, aber dann im konkreten gar nicht leicht umzusetzen. Jedenfalls wenn´s nicht langweilig sein oder sogar noch Spaß machen soll. Herr Wächter hat das geschafft.
Dass der Weitlingkiez heute bunt und weltoffen und frei von Nazi-Infrastruktur ist, verdanken wir dem langjährigen Engagement vieler Menschen. Wenn ich sie aufzählen sollte, würde ich an erster Stelle Andreas Wächter nennen.“

Die Erkenntnis, Demokratie braucht Demokraten, hat Andreas Wächter auf ganz besondere Weise verinnerlicht. Die SPD Lichtenberg dankt Ihnen, Andreas Wächter deshalb heute besonders herzlich mit dem Frieda-Rosenthal-Preis für Ihr langjähriges Engagement.

Vorschläge für den Frieda-Rosenthal-Preis 2014 jetzt einreichen!

Auch in diesem Jahr suchen die SPD Lichtenberg und ich Menschen, die sich in außergewöhnlicher Weise für das demokratische Gemeinwesen und eine solidarische Nachbarschaft engagiert haben. Alle Lichtenberginnen und Lichtenberger sind daher aufgerufen, bis zum 25. August 2014 eine Preisträgerin oder einen Preisträger für den mit 100 € dotierten Preis vorzuschlagen.

Die Vorschläge sollten den Namen und die Kontaktdaten der vorgeschlagenen Person sowie eine kurze Begründung enthalten und können per Post (Rathausstraße 7, 10367 Berlin) oder E-Mail (info@spd-lichtenberg.de) an die SPD Lichtenberg geschickt werden. Eine Jury wird dann die Vorschläge bewerten.

Mit dem Frieda-Rosenthal-Preis werden jedes Jahr Menschen geehrt, die sich besonders für das demokratische Gemeinwesen in Lichtenberg engagieren. Dabei ist es nicht ausschlaggebend, ob der oder die Vorgeschlagene haupt- oder ehrenamtlich tätig ist.

In den vergangenen Jahren wurden Eugenia Schatz, Evelin Pakosta, Hans Küchler, Olaf Ruhl und Anna-Franziska Schwarzenbach mit dem Frieda-Rosenthal-Preis ausgezeichnet. (Weitere Infos zu Frieda Rosenthal und den Preisträgern: http://de.wikipedia.org/wiki/Frieda_Rosenthal).

Der Preis wird seit dem Jahr 2009 von mir gestiftet. Zugleich bin ich auch die Patin für den Stolperstein in der Fanningerstraße 53, der an Frieda Rosenthal erinnert.

Frieda Rosenthal arbeitete im Amt für Sozialfürsorge in Lichtenberg und seit 1929 als Stadträtin im Bezirksamt Mitte. 1933 gehörte sie zu den ersten, die von den Nazis aus dem Bezirksamt entlassen wurden. Von 1924 bis 1933 war sie für Lichtenberg und später für Kreuzberg Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung. Nach der Machtergreifung der Nazis leistete sie aktiven Widerstand gegen das Regime. Am 19. August 1936 wurde Frieda Rosenthal verhaftet, in strenge Einzelhaft genommen und brutal verhört. Weil sie fürchtete, ihre Mitstreiter verraten zu haben, setzte sie am 15. Oktober 1936 ihrem Leben ein Ende.

Die Verleihung des Frieda-Rosenthal-Preises 2014 wird am Freitag, dem 05. September 2014, ab 18 Uhr im Rahmen des Septemberfeuers der SPD Lichtenberg, im Garten des Nachbarschaftshauses ORANGERIE des Kiezspinne FAS e.V., stattfinden.

Hierbei erwartet die Gäste ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie mit Hüpfburg, Lampions basteln und Lampionumzug, Sackhüpfen, Tauziehen, Lagerfeuer und Stockkuchen, Malwettbewerb und Musik, zu dem alle Lichtenberginnen und Lichtenberger mit Kind und Kegel herzlich eingeladen sind.

Einweihung der mobilen Rampe im SPD-Kreisbüro Lichtenberg

Die Lichtenberger SPD beteiligt sich an der Kampagne „Tausend und eine Rampe für Deutschland“ des Vereins Sozialhelden e.V. (www.sozialhelden.de).

Die Kampagne installiert deutschlandweit vor Einrichtungen des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens wie Geschäften, Cafés, Begegnungszentren usw. gegen Spende mobile Rampen. Einer der Initiatoren ist Andi Weiland, welcher das Projekt wie folgt beschreibt: „Wir wollen Zugang zu neuen Räumen für Rollstuhlfahrer, Familien mit Kinderwagen und Menschen mit Rollatoren schaffen.“

Ohne aufwendige Baumaßnahmen oder behördlichen Aufwand könne so für körperlich beeinträchtigte Personen der Zugang zu Einrichtungen ermöglicht werden, welcher zuvor aufgrund der baulichen Beschaffenheit nur schwer möglich war.

„Es ist uns ein Bedürfnis, allen Menschen, die sich für sozialdemokratische Politik in Lichtenberg und darüber hinaus interessieren, auch den barrierefreien Zugang zu unseren Veranstaltungen sowie zu unserem Beratungs- und Informationsangebot im Kreisbüro zu ermöglichen“, so der Lichtenberger SPD-Kreisvorsitzende und Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses Ole Kreins.

„Die Büros der SPD sollen grundsätzlich allen Bürgerinnen und Bürgern offen stehen, ungeachtet ihrer körperlichen Einschränkungen. Mit der Anschaffung der mobilen Rampe sind wir in Lichtenberg diesem eigentlich selbstverständlichen Anspruch ein gutes Stück näher gekommen.“ so die Sprecherin für Menschen mit Behinderung der SPD Fraktion im Abgeordnetenhaus, Birgit Monteiro.

Die mobile Rampe wird am 19. Mai 2014 um 16Uhr offiziell eingeweiht und kann bei zukünftigen Veranstaltungen im SPD-Kreisbüro (Rathausstr. 7, 10367 Berlin-Lichtenberg) sowie während der Büro-Öffnungszeiten genutzt werden, um Bürgerinnen und Bürgern mit körperlichen Beeinträchtigungen den Zugang zu erleichtern.

Hier ist was los – Stadtteiltag in Lichtenberg

Am vergangenem Montag bin ich mit unserer Kandidatin für das Europäische Parlament Sylvia-Yvonne Kaufmann zwischen Fennpfuhl und Frankfurter Allee unterwegs gewesen.

Erste Station waren die Lichtenberger Werkstatt für Behinderte in der Wotanstraße 18. Der Geschäftsführer Herr Dr. Pohl hat uns zusammen mit dem Werkstattleiter Herrn Wadaru durch den Betriebsstätte geführt. Die Arbeitsbereiche haben sich als erstaunlich vielfältig herausgestellt, von der Elektromontage bis zum Kreativbereich wird ein breites Spektrum abgedeckt. Im örtlichen Verkaufsladen können sehr schöne Dekos zu Ostern gekauft werden.

Im Anschluss an die Besichtigung gab es dann ein Gespräch mit der Geschäftsleitung und dem Werkstattrat, in dem über die Zukunft der Werkstätten allgemein und aktuelle konkrete Anliegen gesprochen wurde.

Um 13.30 Uhr waren wir dann auf Einladung des Johann-Gottfried-Herder Gymnasiums auf einer Podiumsdiskussion mit allen 11. Klassen, auf der Sylvia-Yvonne Kaufmann die Fragen der Schülerinnen und Schüler beantwortete und ihre politischen Leitlinien vorstellte. Besonders die Zukunft der Europäischen Union und der aktuelle Ukraine-Konflikt wurden hier diskutiert.

Danach sprachen wir vor dem RingCenter mit vielen Bürgerinnen und Bürgern über Europa, Berlin und wie die Politik ihnen helfen könnte.

Um 16.30 Uhr trafen wir dann in der Begegnungsstätte in der Paul-Junius-Straße 64A die Leiterin Tatjana Vogt und ihre Kollegin Nicole Seehaus zu einem Rundgang durch das vor eineinhalb Jahren komplett sanierte Haus. Es gibt nun neben Kita und Freizeitclub einen Gastronomiebetrieb, der in den ganzen Kiez hineinwirkt. Wir sprachen mit Menschen mit und ohne Behinderung und nahmen viele konkrete Arbeitsaufträge mit.

Den Abschluss des Abends bildete der Jahresempfang der SPD Lichtenberg. Hier freue ich mich ganz besonders, dass ich im Namen der SPD Lichtenberg den Ehrenamtspreis für ein solidarisches Miteinander an Heinz Pfingst und Margot Pietsch überreichen konnte. Die beiden leiten eine Selbsthilfegruppe von Polio-Erkrankten, die sich monatlich trifft. Ihr Engagement trägt viel dazu bei, dass die Betroffenen besser mit ihrer Situation umgehen können. Die Laudatio können Sie hier nachlesen.

 

Der Tag klang dann mit vielen Gesprächen der anwesenden haupt- und ehrenamtlichen Vertreter von Lichtenberger Vereinen und Trägern aus.

Einen weiteren Bericht vom Jahresempfang können Sie hier in der Berliner Woche lesen.

Einladung zum Stadtteiltag in Lichtenberg mit Birgit Monteiro

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich zum Stadtteiltag in Lichtenberg mit der Abgeordneten Birgit Monteiro am Montag, 31. März 2014 einladen.

Im Mittelpunkt der Berliner Stadtteiltage der SPD-Fraktion steht der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Alle 47 Mitglieder der SPD-Fraktion werden in den kommenden Wochen und Monaten einen solchen Tag in ihren Wahlkreisen anbieten oder haben ihn bereits durchgeführt.

 

Das Programm am 31. März im Einzelnen:

12.00 Uhr: Besuch der Lichtenberger Werkstatt für Behinderte mit Führung durch die Arbeitsbereiche und Gespräch mit Menschen mit Behinderung. (nicht öffentlich)

13.30 Uhr: Podiumsdiskussion mit Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen des Johann-Gottfried-Herder Gymnasiums im Fennpfuhl. (nicht öffentlich)

15.30 Uhr: Infostand am Ring-Center, Frankfurter Allee. Besuchen Sie Birgit Monteiro und Sylvia-Yvonne Kaufmann und kommen Sie ins Gespräch. (öffentlich)

Weiterlesen

Stadtteiltag im Fennpfuhl

Am Montag, den 31. März findet wieder mein Stadtteiltag rund um den Fennpfuhl statt. Anlässlich der bevorstehenden Europawahl wird Europa das große Thema sein.

In den vergangenen Jahren wurden in unserem Bezirk knapp 30 Millionen Euro aus europäischen Fördertöpfen investiert – nicht nur in Bauten und Straßen, sondern mit geförderten
Qualifizierungsmaßnahmen auch direkt in die Menschen und ihre Jobchancen.
Davon wurden im Fennpfuhl knapp 4 Millionen Euro Fördergelder investiert, im Gebiet nördlich der Frankfurter Allee rund eine Million Euro. Über die Höhe und Verteilung der EU-Fördergelder entscheidet letztlich das Europäische Parlament, womit die kommende Europawahl auch einen Einfluss auf zukünftige Fördermittel in unserem Bezirk haben kann.

Man sieht also, dass Europa eine große Rolle in Lichtenberg spielt, was aber oft so nicht gesehen wird. Ich freue mich deshalb, dass wir mit Sylvia-Yvonne Kaufmann eine Lichtenbergerin haben, die unsere Interessen direkt im Europäischen Parlament vertreten kann. Dort hat sie ihre Kompetenz bereits bewiesen und möchte dies auch zukünftig tun. Sie wird mich auf meinem Stadtteiltag begleiten und freut sich auf die Fragen der Bürgerinnen und Bürger.

Gemeinsam werden wir folgende Stationen besuchen:

12.00 Uhr Besuch der Lichtenberger Werkstatt für Behinderte mit Führung durch die Arbeitsbereiche und Gespräch mit Menschen mit Behinderung.
(nicht öffentlich)

13.30 Uhr Podiumsdiskussion mit Schülerinnen und Schülern der 11. Klassen des Johann-Gottfried-Herder-Gymnasiums im Fennpfuhl.
(nicht öffentlich)

15.30 Uhr Infostand am Ring-Center, Frankfurter Allee Ecke Möllendorfstraße
Besuchen Sie mich und unsere Europakandidatin und kommen Sie ins Gespräch.
(öffentlich)

16.30 Uhr Besuch des Hauses der Generationen (Rehabilitationszentrum Ost) – offener Ort der Zusammenkunft und Austauschs. Führung durch das Haus und Austausch mit den Besuchern.
Paul-Junius-Straße 64a
(öffentlich)

18.00 Uhr Jahresempfang der SPD Lichtenberg, u.a. die SPD-Europakandidatin Sylvia-Yvonne Kaufmann, Bezirksbürgermeister Andreas Geisel, SPD-Fraktionsvorsitzender Erik Gührs, SPD-Kreisvorsitzender Ole Kreins stehen zum Gespräch zur Verfügung
Festsaal des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge, Herzbergstraße 79
(öffentlich, mit Anmeldung unter buergerbuero@birgit-monteiro.de).

Ich würde mich freuen, wenn wir an den öffentlichen Stationen des Tages ins Gespräch kommen könnten.

Hier können Sie den Flyer herunterladen: Flyer Stadtteiltag Birgit Monteiro

Einige Dokumente des Widerstandes in der SPD gegen die Große Koalition (zusammengestellt von Berliner Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten)

„Liebe Genossinen, liebe Genossen,

Auch nach Bekanntgabe des Koalitionsvertrages haben sich viele SPD-Mitglieder und – Gliederungen mit Stellungnahmen und Beschlüssen zu Wort gemeldet, in denen sie sich weiterhin gegen den Gang der SPD in eine Große Koalition aussprechen.

 

Während der gesamten Zeit der Verhandlungen wurden die SPD-Mitglieder regelmäßig per Mail von Sigmar Gabriel und Andrea Nahles über die Arbeit des Parteivorstandes informiert. Gegenteilige Meinungen und Beschlüsse gegen eine große Koalition waren weder auf der SPD-Homepage noch in den zahlreichen Rundmails des Parteivorstandes zu finden.

 

(…) Mit diesem Faltblatt wollen wir nach unseren Möglichkeiten die Verantwortung wahrnehmen und anlässlich der Mitgliederforen den kritischen Stimmen und Begründungen vor allem von Genossen/Genossinnen und Gliederungen der Berliner SPD, die für eine Ablehnung des Koalitionsvertrages sprechen, das Wort geben. Dabei erheben wir nicht den Anspruch, die ganze Breite der Ablehnung der Großen Koalition durch die Mitgliedermehrheit zum Ausdruck bringen zu können.

Im Namen aller Genossinnen und Genossen, die die Herausgabe dieser Dokumente ermöglicht haben,

Birgit Monteiro und Gotthard Krupp“

 

Lesen Sie hier die vollständigen Dokumente

 

Offener Brief an Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten: Wir kämpfen für eine Partei, in der „DAS WIR entscheidet!“

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

es ist sicher ein außergewöhnlicher Schritt für Genossinnen und Genossen, vor dem Willy-Brandt-Haus am Tage des Parteikonvents zu einer öffentlichen Versammlung „WIR gehören dazu!“ aufzurufen. Warum haben wir das getan?

Wir kämpfen für eine Partei, in der „DAS WIR entscheidet.“

Die Mehrheit der Gliederungen der SPD lehnt eine Große Koalition ab. Sie hat sich mit Anträgen, Stellungnahmen und Beschlüssen zu Wort gemeldet. Während die SPD-Mitglieder regelmäßig per Mail von Sigmar Gabriel und Andrea Nahles über die Arbeit des Parteivorstandes informiert werden, sind streitbare Meinungen und Beschlüsse gegen eine große Koalition weder auf der SPD-Homepage noch in den zahlreichen Rundmails des Parteivorstandes zu finden. Wir erleben eine einseitige Informationsweitergabe von oben nach unten, in der die Vielfalt der politischen Debatten vor Ort und die Positionierungen der Gliederungen nicht vorkommen. Weiterlesen