Aktuelle Informationen zur Flüchtlingsunterkunft Karlshorst

Sehr geehrte Karlshorsterinnen und Karlshorster, liebe Kleingärtnerinnen und Kleingärtner,

Karlshorst ist in den letzten Wochen um knapp 1.000 Einwohner gewachsen, darunter 300 Kinder. Sie leben in der vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betriebenen Flüchtlingsunterkunft in der Köpenicker Allee 146 – 162.

Der Standort bietet ausreichend Platz und befindet sich in einem guten baulichen Zustand. Er soll als Erstaufnahmeeinrichtung und Gemeinschaftsunterkunft zur längerfristigen Unterbringung von Geflüchteten entwickelt werden.

Die aktuellen Entwicklungen der Berliner Flüchtlingszahlen haben aber die Idee eines planvollen Ausbaus der Einrichtung, wie sie in der Bürgerversammlung am 5. August 2015 in der Kirche der Paul-Gerhardt-Gemeinde erläutert wurde, überholt. Die Überlastung der zentralen Aufnahmestelle des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) in Moabit hat den Senat zur Beschlagnahme des Geländes gezwungen.

Seit dem 7. August wurden täglich alle nicht versorgten Flüchtlinge in Bussen nach Karlshorst gebracht. Binnen weniger Tage wurde die Einrichtung auf diese Weise mit fast 1.000 Flüchtlingen belegt. So hatten die Menschen ein Dach über dem Kopf und mussten nicht mit ihren Kindern unter freiem Himmel campieren.

Weil hunderte Karlshorsterinnen und Karlshorster mit Menschen aus der ganzen Stadt vom ersten Tag viele notwendige Dinge gespendet und in der Unterkunft selbst mit angepackt haben, hat das funktioniert. Ehrenamtliche Helfer des DRK und viel andere haben Betten aufgebaut, Spenden sortiert, haben Arztbesuche koordiniert, waren Ansprechpartner und Begleiter für Flüchtlinge und vieles mehr. Hier hat sich eine Welle der persönlichen Hilfsbereitschaft gezeigt, die es bisher meines Wissens in keiner anderen Unterkunft Deutschlands gegeben hat und die bis heute anhält. Ich bin deshalb sehr dankbar, in diesem Bezirk Verantwortung tragen zu dürfen.

Mit zunehmender Betriebsdauer der Unterkunft professionalisieren sich die Strukturen. Das DRK ersetzt derzeit seine ehrenamtlichen Einsatzkräfte durch fest angestellte, hauptamtliche Mitarbeiter. Diese sind für die Unterkunft zuständig und organisieren die Abläufe darin.

Das Bezirksamt organisiert den Schulbesuch der Kinder und die Einschulungsuntersuchung. Wir fordern dabei vom Senat, uns zu unterstützen, zusätzliche Räumlichkeiten zu schaffen und Lehrkräfte für die Willkommensklassen zu gewinnen. Unsere jetzigen Kapazitäten reichen dafür nicht aus.

In der Köpenicker Allee werden Flüchtlinge für viele Jahre untergebracht sein. Unsere Forderung an den Senat ist es, dass ein integrierter Campus entsteht, der viele Funktionen für die Geflüchteten und auch für das Miteinander im Kiez vereint.

Wir wissen, dass nicht alle Karlshorsterinnen und Karlshorster die neue Unterkunft begrüßen. Die Kriege und Krisen rücken näher an uns heran, Flüchtlinge und Unterkünfte sind sehr real und werden uns eine lange Zeit begleiten.

Wir müssen uns entscheiden, wie wir mit der entstandenen Situation umgehen.

Bitte gehen Sie in sich und überlegen Sie, wie Sie die nächsten Jahre ganz persönlich mit Ihren neuen Nachbarn umgehen möchten. Wir alle brauchen gute, funktionierende Nachbarschaften. Dazu gehören beide Seiten. Die Flüchtlinge, die sich an hiesige Gepflogenheiten gewöhnen und die Einheimischen, die offen und vorurteilsfrei auf sie zugehen und nicht alle entstehenden Probleme den Bewohnern der Unterkunft zuschreiben.

Bitte überlegen Sie sich auch, welche Bilder von Karlshorst Sie in der Öffentlichkeit sehen wollen. Das jetzige Bild ist das einer hingebungsvollen Nachbarschaft, die sich um die neuen Karlshorsterinnen und Karlhorster kümmert, die spendet, die sich einsetzt, die den Menschen zum ersten Mal seit Monaten der Flucht Nächstenliebe entgegenbringt.

Das Bezirksamt ist bemüht, bestmöglich zu informieren und die Zusammenarbeit aller Akteure zu erleichtern. Aber unsere Pressemitteilungen werden nicht von jeder Zeitung veröffentlicht und nicht jede Zeitung wird von allen gelesen. Nicht jeder ist bei Facebook oder schaut täglich auf die Internetseiten des Bezirksamtes. Daher haben wir uns entschlossen, diesen Brief an alle Bewohnerinnen und Bewohner Karlshorsts im weiteren Umfeld der Unterkunft zu senden und bitten Sie um Weitergabe der Information.

Um weiter im Gespräch zu bleiben lade ich Sie zu einer

Bürgerinformationsveranstaltung

am Mittwoch, dem 30. September 2015, 19.00 Uhr,

Kirche der Paul-Gerhardt Gemeinde, 
Weseler Straße 6

ein.

Wenn Sie helfen möchten, schauen Sie bitte im Internet unter nuk.lichtenberg-hilft.de. Hier finden Sie die aktuellen Bedarfe. Die Seite wird von den engagierten Helfern aus Karlshorst betrieben.

Falls Sie auch für die anderen Flüchtlingsunterkünfte in Lichtenberg spenden möchten, finden Sie eine laufend aktualisierte Bedarfsliste in dem Spendenmelder unserer Integrationsbeauftragten:
http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/artikel.352224.php

Für einen Spielpark sammelt das DRK (Tel.-Hotline 50 38 07 97) unter:

DRK Kreisverband Müggelspree e.V.
Bank für Sozialwirtschaft (BFS)
IBAN DE86100205000003267606
BIC BFSWDE33BER
Stichwort: “Notunterkunft Karlshorst”

Das Bezirksamt erreichen Sie: Tel.: 90296 3907 / 3596 / E-Mail: fluechtlinge@lichtenberg.berlin.de.

Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter
http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/

Hier haben wir außerdem eine umfassende Informationsbroschüre über Flüchtlinge in Lichtenberg erstellt, die laufend aktualisiert wird, und die Sie sich hier herunterladen können:

http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/broschuere_fluechtlinge_lichtenberg.pdf

Mit freundlichem Gruß

Birgit Monteiro

Pressemitteilung: Tag der offenen Tür in der Flüchtlingsunterkunft Hausvaterweg

Am Montag, den 24. August von 15 bis 19 Uhr, lädt das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) zu einem Tag der offenen Tür in die Flüchtlingsunterkunft im Hausvaterweg 21, 13057 Berlin-Falkenberg, ein. Die Gemeinschaftsunterkunft soll in Kürze eröffnet werden und Platz für 280 Flüchtlinge bieten. Am Tag der offenen Tür erhalten Anwohner und interessierte Bürger die Gelegenheit, die Einrichtung jeweils in Kleingruppen kennenzulernen und Fragen zu stellen. Außerdem werden sich u.a. die „Willkommensinitiative Lichtenberg“ und die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin“ vor Ort vorstellen.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) wird den Tag der offenen Tür um 15 Uhr eröffnen. „Ich freue mich sehr, dass das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk die neue Unterkunft betreiben wird. Schließlich steht mit dem EJF dem Bezirk ein seit vielen Jahren verlässlicher Partner zur Seite, der durch das Betreiben sehr unterschiedlicher Einrichtungen sowohl in Lichtenberg als auch im Land Berlin seine große Professionalität und Kompetenz gezeigt hat“, so Birgit Monteiro.

In Berlin betreibt das EJF mittlerweile drei Gemeinschaftsunterkünfte, eine Notunterkunft sowie die Wohnungsberatungsstelle „Wohnungen für Flüchtlinge“. Die Einrichtung im Hausvaterweg kommt nunmehr neu hinzu. Mit der hier verwendeten Modulbauweise konnte die Unterkunft besonders schnell errichtet werden. Damit soll der schnell steigenden Zahl von Hilfesuchenden begegnet werden.

Über das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk: Der diakonisch-soziale Träger betreibt mehr als 100 Einrichtungen. Einige der Einrichtungen befinden sich auch im Bezirk Lichtenberg. Hauptaufgabenfelder des EJF sind unter anderem sowohl die Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe als auch die Arbeit mit Asylsuchenden und Flüchtlingen. Kontakt: EJF, Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 030 8438 89 63, Email: info@ejf.de.

Pressemitteilung: Einladung zur Einwohnerversammlung – neue Unterkunft für Flüchtlinge in Karlshorst

Jeden Tag kommen Menschen aus Krisengebieten nach Berlin. Sie haben einen langen, schweren Weg hinter sich. Die Unterbringung dieser vielen Menschen stellt das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) vor große Herausforderungen: Die ankommenden Flüchtlinge brauchen noch am selben Tag ein Dach über dem Kopf. Berlins Sozialsenator Mario Czaja bittet deswegen alle Bezirke um Hilfe bei der Suche nach geeigneten Unterkünften. In Lichtenberg wurde das ehemalige Telekom-Gebäude in der Köpenicker Allee in Karlshorst angefragt.

Das Bezirksamt sieht Gebäude und Umfeld mit seiner aktiven Bürgergesellschaft als geeignet an, um dort geflüchtete Menschen unterzubringen und ihnen nach der Flucht einen ersten angstfreien Raum zu bieten. In Karlshorst gibt es bereits eine engagierte Willkommensinitiative, die schon im Vorfeld ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit angekündigt hat.

Die zunächst 300 Bewohner sollen in den nächsten Tagen einziehen.

Um Anwohnerinnen und Anwohner ausführlich zu informieren, laden das Lichtenberger Bezirksamt, die Mitglieder der Willkommensinitiative und das LAGeSo gemeinsam

am Mittwoch, 5. August um 19 Uhr
in die Kirche der Paul-Gerhardt Gemeinde,
Weseler Straße 6

zu einer Einwohnerversammlung ein.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) und Bezirksstadtrat Dr. Andreas Prüfer (DIE LINKE) erklären hierzu: „Gemeinsam mit den Karlshorsterinnen und Karlshorstern und dem Landesamt für Gesundheit und Soziales wollen wir einen Beitrag leisten, um die Situation zu entspannen. Dafür ist uns wichtig, insbesondere die Anwohnerinnen und Anwohner der geplanten Unterkunft so ausführlich wie möglich zu informieren. Wir wollen die besten Voraussetzungen für ein zukünftiges nachbarschaftliches Zusammenleben schaffen.“

Die Anwohnerinnen und Anwohner des Kiezes um die Waldowallee/Köpenicker Allee sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen und werden gebeten, ihren Personalausweis mitzubringen. Für ortsfremde Personen ist die Veranstaltung nicht geöffnet.

Pressemitteilung: Nachwuchs für Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro

Er wiegt knapp ein Kilogramm, ist 40 Zentimeter groß und hat dunkelbraune Augen: Das jüngste Flink-Wallaby aus dem Tierpark Berlin in Friedrichsfelde. Vorletzte Woche ist seine Mutter plötzlich gestorben. Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) hat den Kleinen daraufhin angenommen: Sie ist jetzt Patin für das Tier. Und hat es auf den Namen „MONTI“ getauft. „Monte steht für ,Berg‘ und damit ist klar: Auch wenn seine Eltern aus Australien zugewandert sind, ist dieser Kleine hier ein waschechter Lichtenberger – flink, unkompliziert und neugierig“, sagt Birgit Monteiro. Sie hat einen Stoffbeutel umgehängt, aus dem das flauschige Tier aufgeweckt heraus blickt.

Flink-Wallabys gehören zu den kleineren Känguru-Arten. Erst Ende Mai sind die Flink-Wallabys aus dem Zoo Rotterdam in den Tierpark Berlin gezogen. In Europa zeigen nur zwei Zoos Flink-Wallabys: Tierpark Hellabrunn in München und der Tierpark Berlin.

Monti lebt seit dem plötzlichen Tod seiner Mutter im „Ersatz-Beutel“. Ein Tierpfleger-Team zieht das Känguru liebevoll von Hand auf. Fünf Mal täglich bekommt Monti laktosefreie Milch. Birgit Monteiro ist begeistert: „Mit meiner Patenschaft gratuliere ich dem größten Tier- und Landschaftspark Europas zu seinem 60-jährigen Bestehen. Ich unterstütze den Tierpark gerne, damit Haltung und Pflege seiner Tiere weiterhin verbessert und ausgebaut werden können. Durch diese Tierpatenschaft bekräftigen wir Lichtenbergerinnen und Lichtenberger einmal mehr unsere Verbundenheit mit dem Tierpark.

Anlässlich des 60. Jubiläums des Tierparks wurde am Wochenende ordentlich gefeiert: Im größten Erlebnis-Tierpark Europas leben mehr als 7.000 Tiere auf 160 Hektar. Jedes Jahr kommen etwa eine Million Besucherinnen und Besucher, um sie zu bewundern. Mit seinem weitläufigen Areal, den gepflegten Wiesen und Beeten und den Wasserflächen ist der Tierpark einer der attraktivsten Besuchermagneten Berlins.

Pressemitteilung: Gesucht wird: Das Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2015

Nicht direkt in der Mitte, dennoch zentrumsnah, nicht ganz auf dem flachen Land, aber trotzdem grün, mit boomendem Wohnungsbau und moderaten Mieten – so empfiehlt sich Lichtenberg den Menschen, die hier arbeiten und auch leben wollen. Schon bald wird der Bezirk das 20.000 Unternehmen begrüßen. Aus dieser Vielfalt wird im Oktober 2015 im Bezirk bereits zum vierten Mal ein „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“ ausgezeichnet. Dabei übergibt der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V. einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro.  

Lichtenbergerinnen und Lichtenberger können noch bis zum 28. August Vorschläge für ein Unternehmen ihrer Wahl einreichen. Diese müssen begründet werden. Unternehmen können sich auch selbst bewerben.

„Ich freue mich auf Ihre zahlreichen Vorschläge und bitte Sie herzlich: Beteiligen Sie sich am Wettbewerb und nennen Sie uns Ihr Lieblingsunternehmen!“, sagt Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro.

Bewerbungsformular und Zusatzinfos im Internet unter: www.upl-lichtenberg.de

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Pressemitteilung: KinderUni unterwegs: Birgit Monteiro begrüßt das 5555. Kind

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) wird am

Freitag, den 19. Juni,

von 9 bis 10 Uhr in der Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center, Prerower Platz 2, 

das 5555. Lichtenberger Schulkind begrüßen, das an einer Vorlesung der Reihe „KUL unterwegs“ teilnimmt. Die Jubiläums-Vorlesung dreht sich um das Thema „30 Jahre Neu-Hohenschönhausen: Wie der Stadtteil entstand und sich entwickelte“. Die Berliner Autorin Katrin Askan, selbst in Hohenschönhausen geboren, wird vor zwei vierten Klassen der Randow-Grundschule über die Geschichte dieses Stadtteils berichten.

Birgit Monteiro (SPD) sagt: „Ich freue mich, heute das 5555ste Teilnehmer-Kind bei KUL unterwegs begrüßen zu können. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Kinder aus unserem Bezirk für immer wieder neue Themen begeistern. Ein großes Dankeschön auch an die Howoge, die mit diesem abwechslungsreichen Projekt die Bildungsangebote in unserem Bezirk noch attraktiver macht“, so Birgit Monteiro.

KU2

Sie wird zusammen mit Michael Wagner, Leiter des Bestandsmanagements der HOWOGE, die Jubiläumsklassen begrüßen. Wagner erklärt: „Wir freuen uns, dass KUL unterwegs in so kurzer Zeit so viele Kinder und Jugendliche in Lichtenberg erreicht hat. Für uns als Wohnungsbaugesellschaft ist das ein Zeichen, dass es sich lohnt, in Bildungsangebote zu investieren, die den Schulunterricht ergänzen und die kindliche Neugier wecken.“

KU4KUL unterwegs wurde als kostenloses Bildungsprogramm im Herbst 2012 von der HOWOGE ins Leben gerufen. Die Veranstaltungsreihe bringt die Rätsel der Wissenschaft – verständlich und spannend erklärt – in die Klassenzimmer der Lichtenberger Schulen und in die Anna-Seghers-Bibliothek. KUL unterwegs ist eine Weiterentwicklung der KinderUni Lichtenberg (KUL), die seit 2003 jedes Jahr im November ein Bildungsangebot für neugierige Kinder in den Räumen der HTW Berlin bietet. Mehr als 30 Vorlesungen, Workshops und Exkursionen stehen zur Auswahl und können online angefragt und gebucht werden. Website: http://kul-unterwegs.de/

Familiengerechte Kommune1

Hurraaa: Lichtenberg ist Berlins erste familiengerechte Kommune

Der Bezirk Lichtenberg wollte als erste Kommune in Berlin offiziell familiengerecht sein. Das haben wir geschafft! Mein Vorgänger Andreas Geisel hat dafür die Weichen gestellt, die Bezirkspolitik jahrelang darauf ausgerichtet. Nun sind unsere Erfolge im Rahmen eines zwölfmonatigen Auditierungsverfahrens von unabhängiger Stelle gewürdigt worden: Am 12. Juni konnte ich für den Bezirk Lichtenberg das Zertifikat „Familiengerechte Kommune“ entgegennehmen. Die Presse hat umfangreich darüber berichtet und ich bin sehr stolz, dass wir der erste Berliner Bezirk sind, der diesen Titel tragen darf. Ich werde mit ganzer Kraft dafür sorgen, dass das so bleibt!

Schon seit Jahren setzen wir unsere Gelder schwerpunktmäßig zum Sanieren und Ausbauen von Schulen und Kindertagesstätten ein. Wir unterstützen die präventive Familienarbeit und fördern Stadtteilzentren mit ihren vielfältigen Angeboten für alle Altersgruppen. Das soll Begegnungen zwischen den Generationen fördern. Für mich machen nicht nur Mutter, Vater und Kind eine Familie aus, sondern auch die Großeltern und überhaupt alle Menschen jeden Alters und Geschlechts, die dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen.

 

Zusammen mit Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmannstiftung

Zusammen mit Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmannstiftung

Gemeinsam haben wir in den vergangenen Monaten Ziele und Maßnahmen erarbeitet, die wir den kommenden drei Jahren umsetzen wollen. Dazu zählen:

  • Lichtenberg will ein bezirkliches Familienbüro entwickeln, das Auskunfts- und Vermittlungsstellen für bestehende Angebote und Dienstleistungen ist und zugleich familienbezogene Verwaltungsdienstleistungen erbringt.
  • Auch sollen die Beteiligungsmöglichkeiten der Lichtenbergerinnen und Lichtenberger familienfreundlicher werden.
  • Es werden klimaverträgliche und sichere Mobilitätsangebote ausgebaut. Dafür werden beispielsweise für alle Bezirksregionen von Kindern für Kinder Kiez-Karten erstellt, die bedeutsame Orte, Gefahrenstellen und sichere Fuß- und Radwege aufzeigen.
  • Die Studie zur Zufriedenheit von Senioren in Lichtenberg wird gründlich ausgewertet und bildet die Grundlage für die zu aktualisierenden Leitlinien der Berliner Seniorenpolitik.
Die Urkunde

Die Urkunde

Die Auszeichnung mit dem Zertifikat ist ein erster Schritt auf unserem weiteren Weg. Wir dürfen das dazugehörige Logo drei Jahre lang auf unseren Briefköpfen verwenden. Anschließend müssen wir uns einer erneuten Auditierung stellen und zeigen, dass wir die von uns geplanten Maßnahmen konsequent umgesetzt haben und folglich noch familienfreundlicher sind.

Impressionen aus dem letzten Jahr

Pressemitteilung: Auch Gesinde ist willkommen: Lichtenberg lädt zum Mittelalter-Spektakel

Zum dritten Mal lädt die Gemarkung Lichtenberg die Fans von mittelalterlicher Gewandung und Met am Donnerstag, 30. April, und am Freitag, 1. Mai, in den Rathauspark zum „Spectaculum am lichten Berg“.

Bei Musik, Gaumenschmaus und Gaukelei können Besucher mittelalterliche Lebensart spüren, aber auch Handwerkern zuschauen und sich unterhalten lassen. Am Donnerstag spielt dazu ab 19 Uhr die Gruppe „Uhlenflug“ zum Tanze auf. Für Nachtschwärmer gibt es Feuerspiele. Am Freitag ist ab 12 Uhr Familientag mit buntem Markttreiben, Marionettenspiel und Märchenzauber, einer Wahrsagerin und einer Werkstatt für Töpfergesellen. Unter anderen singt das Ensemble „Eibenklang“ und das „Spielwütige Gesinde“ freut sich über alte und junge Besucher.

Stadtvogtin Birgit Monteiro: „Ich werde mich am Freitage, den 1. Mai, um 15 Uhr mit einer Verlautbarung an die Bürgerschaft und das Gesinde von Lichtenberg wenden und bitte diese, sich zahlreich auf der Rathauswiese einzufinden.“

Pressemitteilung: Bezirksbürgermeisterin eröffnet Familienfest „Bunte Platte“ am 1. Mai

Bereits zum zehnten Mal findet am Freitag, 1. Mai, von 11 bis 18 Uhr die „Bunte Platte“ am Warnitzer Bogen in Hohenschönhausen statt. Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) wird das Familienfest um 11 Uhr eröffnen. 

Vereine und Parteien werden sich an diesem Tag in Hohenschönhausen präsentieren. Die Besucher können sich auf Spiele, sportliche Aktivitäten sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm freuen. Für das leibliche Wohl zum Start in den Mai ist ebenfalls gesorgt.

Neben allen alteingesessenen Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern sind auch in diesem Jahr explizit Flüchtlingsfamilien zu dem Fest eingeladen. Letztere werden von der „Willkommensinitiative Lichtenberg“ und den Mitveranstaltern unterstützt, damit sie die spielerischen, sportlichen und gastronomischen Angebote nutzen können und sich sicher fühlen.

Die „Bunte Platte“ ist damit einmal mehr ein positives Beispiel dafür, wie Flüchtlinge aufgenommen und integriert werden. 

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro sagt: „Das Bezirksamt, viele Vereine, Initiativen und die demokratischen Parteien wollen mit der Bunten Platte in Lichtenberg ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und gegen rechte Gewalt setzen. Hoffentlich kommen am 1. Mai viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen zusammen, um gemeinsam mit uns zu feiern.“

Vor mehr als zehn Jahren war zum 1. Mai die NPD in Lichtenberg aufmarschiert. Als Reaktion darauf wurde die Veranstaltung „Bunte Platte“ in Hohenschönhausen etabliert. Die Menschen wollten und wollen damit ein Zeichen setzen für eine weltoffene Gesellschaft und ein friedliches, demokratisches Miteinander.

Pressemitteilung: Lichtenberg räumt auf: Wer macht mit beim Frühjahrsputz?

Zu Hause liegt der Staub in den Regalen und auch in Gärten und auf Plätzen türmt sich bisweilen noch das alte Laub. Frühlingszeit ist Putz-Zeit. Aber nicht nur das eigene Zuhause, auch die öffentlichen Parks und Plätze in den Kiezen brauchen dringend eine Schönheitskur.

Das Bezirksamt Lichtenberg ruft deshalb traditionell zum Frühjahrsputz. In diesem Jahr können Putzwütige vom 13. bis 26. April in Hohenschönhausen aktiv sein und vom 25. April bis 10. Mai Lichtenberg aufpolieren. Den Auftakt machen die Bezirksstadträtinnen und Bezirksstadträte gemeinsam mit Lichtenbergs Bürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) am 23. März von 12 bis 13 Uhr im Rathauspark: „Wir wollen mit gutem Beispiel voran gehen und unseren Bezirk noch sauberer und schöner machen. Vielen Dank vorab allen, die sich mit Harke und Besen beteiligen.“

Unterstützt vom Grünflächenamt des Bezirksamtes und der Berliner Stadtreinigung ziehen die Menschen an den genannten Tagen durch die Kieze, um dem Dreck den Garaus zu machen. Neu in diesem Jahr: Die fleißigen Saubermacher können auf der Seite „Kehrenbürgeraktion“ direkt beim Kooperationspartner – der Berliner Stadtreinigung (BSR) – Westen, Abfalltüten, Handschuhe, Ankündigungsplakate, Besen und Müllgreifer bestellen. 

Alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger, Vereine und öffentliche Einrichtungen können sich am Frühjahrsputz beteiligen. Beim Ehrenamtsfonds des Bezirksamtes können die einzelnen Initiativen auch Geld beantragen, so dass im Anschluss alle aktiven Helfer bei einer gemütlichen After-Putz-Party beisammen sein können.

Das Bezirksamt freut sich über viele aktive Teilnehmer und tatkräftige Helfer.

Hinweise zu „Putzplätzen“ und die entsprechenden Formulare finden Interessierte unter: www.lichtenberg.berlin.de