Pressemitteilung: Gesucht wird: Das Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2015

Nicht direkt in der Mitte, dennoch zentrumsnah, nicht ganz auf dem flachen Land, aber trotzdem grün, mit boomendem Wohnungsbau und moderaten Mieten – so empfiehlt sich Lichtenberg den Menschen, die hier arbeiten und auch leben wollen. Schon bald wird der Bezirk das 20.000 Unternehmen begrüßen. Aus dieser Vielfalt wird im Oktober 2015 im Bezirk bereits zum vierten Mal ein „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“ ausgezeichnet. Dabei übergibt der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V. einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro.  

Lichtenbergerinnen und Lichtenberger können noch bis zum 28. August Vorschläge für ein Unternehmen ihrer Wahl einreichen. Diese müssen begründet werden. Unternehmen können sich auch selbst bewerben.

„Ich freue mich auf Ihre zahlreichen Vorschläge und bitte Sie herzlich: Beteiligen Sie sich am Wettbewerb und nennen Sie uns Ihr Lieblingsunternehmen!“, sagt Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro.

Bewerbungsformular und Zusatzinfos im Internet unter: www.upl-lichtenberg.de

KU5

Pressemitteilung: KinderUni unterwegs: Birgit Monteiro begrüßt das 5555. Kind

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) wird am

Freitag, den 19. Juni,

von 9 bis 10 Uhr in der Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center, Prerower Platz 2, 

das 5555. Lichtenberger Schulkind begrüßen, das an einer Vorlesung der Reihe „KUL unterwegs“ teilnimmt. Die Jubiläums-Vorlesung dreht sich um das Thema „30 Jahre Neu-Hohenschönhausen: Wie der Stadtteil entstand und sich entwickelte“. Die Berliner Autorin Katrin Askan, selbst in Hohenschönhausen geboren, wird vor zwei vierten Klassen der Randow-Grundschule über die Geschichte dieses Stadtteils berichten.

Birgit Monteiro (SPD) sagt: „Ich freue mich, heute das 5555ste Teilnehmer-Kind bei KUL unterwegs begrüßen zu können. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Kinder aus unserem Bezirk für immer wieder neue Themen begeistern. Ein großes Dankeschön auch an die Howoge, die mit diesem abwechslungsreichen Projekt die Bildungsangebote in unserem Bezirk noch attraktiver macht“, so Birgit Monteiro.

KU2

Sie wird zusammen mit Michael Wagner, Leiter des Bestandsmanagements der HOWOGE, die Jubiläumsklassen begrüßen. Wagner erklärt: „Wir freuen uns, dass KUL unterwegs in so kurzer Zeit so viele Kinder und Jugendliche in Lichtenberg erreicht hat. Für uns als Wohnungsbaugesellschaft ist das ein Zeichen, dass es sich lohnt, in Bildungsangebote zu investieren, die den Schulunterricht ergänzen und die kindliche Neugier wecken.“

KU4KUL unterwegs wurde als kostenloses Bildungsprogramm im Herbst 2012 von der HOWOGE ins Leben gerufen. Die Veranstaltungsreihe bringt die Rätsel der Wissenschaft – verständlich und spannend erklärt – in die Klassenzimmer der Lichtenberger Schulen und in die Anna-Seghers-Bibliothek. KUL unterwegs ist eine Weiterentwicklung der KinderUni Lichtenberg (KUL), die seit 2003 jedes Jahr im November ein Bildungsangebot für neugierige Kinder in den Räumen der HTW Berlin bietet. Mehr als 30 Vorlesungen, Workshops und Exkursionen stehen zur Auswahl und können online angefragt und gebucht werden. Website: http://kul-unterwegs.de/

Familiengerechte Kommune1

Hurraaa: Lichtenberg ist Berlins erste familiengerechte Kommune

Der Bezirk Lichtenberg wollte als erste Kommune in Berlin offiziell familiengerecht sein. Das haben wir geschafft! Mein Vorgänger Andreas Geisel hat dafür die Weichen gestellt, die Bezirkspolitik jahrelang darauf ausgerichtet. Nun sind unsere Erfolge im Rahmen eines zwölfmonatigen Auditierungsverfahrens von unabhängiger Stelle gewürdigt worden: Am 12. Juni konnte ich für den Bezirk Lichtenberg das Zertifikat „Familiengerechte Kommune“ entgegennehmen. Die Presse hat umfangreich darüber berichtet und ich bin sehr stolz, dass wir der erste Berliner Bezirk sind, der diesen Titel tragen darf. Ich werde mit ganzer Kraft dafür sorgen, dass das so bleibt!

Schon seit Jahren setzen wir unsere Gelder schwerpunktmäßig zum Sanieren und Ausbauen von Schulen und Kindertagesstätten ein. Wir unterstützen die präventive Familienarbeit und fördern Stadtteilzentren mit ihren vielfältigen Angeboten für alle Altersgruppen. Das soll Begegnungen zwischen den Generationen fördern. Für mich machen nicht nur Mutter, Vater und Kind eine Familie aus, sondern auch die Großeltern und überhaupt alle Menschen jeden Alters und Geschlechts, die dauerhaft Verantwortung füreinander übernehmen.

 

Zusammen mit Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmannstiftung

Zusammen mit Brigitte Mohn, Vorstand der Bertelsmannstiftung

Gemeinsam haben wir in den vergangenen Monaten Ziele und Maßnahmen erarbeitet, die wir den kommenden drei Jahren umsetzen wollen. Dazu zählen:

  • Lichtenberg will ein bezirkliches Familienbüro entwickeln, das Auskunfts- und Vermittlungsstellen für bestehende Angebote und Dienstleistungen ist und zugleich familienbezogene Verwaltungsdienstleistungen erbringt.
  • Auch sollen die Beteiligungsmöglichkeiten der Lichtenbergerinnen und Lichtenberger familienfreundlicher werden.
  • Es werden klimaverträgliche und sichere Mobilitätsangebote ausgebaut. Dafür werden beispielsweise für alle Bezirksregionen von Kindern für Kinder Kiez-Karten erstellt, die bedeutsame Orte, Gefahrenstellen und sichere Fuß- und Radwege aufzeigen.
  • Die Studie zur Zufriedenheit von Senioren in Lichtenberg wird gründlich ausgewertet und bildet die Grundlage für die zu aktualisierenden Leitlinien der Berliner Seniorenpolitik.
Die Urkunde

Die Urkunde

Die Auszeichnung mit dem Zertifikat ist ein erster Schritt auf unserem weiteren Weg. Wir dürfen das dazugehörige Logo drei Jahre lang auf unseren Briefköpfen verwenden. Anschließend müssen wir uns einer erneuten Auditierung stellen und zeigen, dass wir die von uns geplanten Maßnahmen konsequent umgesetzt haben und folglich noch familienfreundlicher sind.

Impressionen aus dem letzten Jahr

Pressemitteilung: Auch Gesinde ist willkommen: Lichtenberg lädt zum Mittelalter-Spektakel

Zum dritten Mal lädt die Gemarkung Lichtenberg die Fans von mittelalterlicher Gewandung und Met am Donnerstag, 30. April, und am Freitag, 1. Mai, in den Rathauspark zum „Spectaculum am lichten Berg“.

Bei Musik, Gaumenschmaus und Gaukelei können Besucher mittelalterliche Lebensart spüren, aber auch Handwerkern zuschauen und sich unterhalten lassen. Am Donnerstag spielt dazu ab 19 Uhr die Gruppe „Uhlenflug“ zum Tanze auf. Für Nachtschwärmer gibt es Feuerspiele. Am Freitag ist ab 12 Uhr Familientag mit buntem Markttreiben, Marionettenspiel und Märchenzauber, einer Wahrsagerin und einer Werkstatt für Töpfergesellen. Unter anderen singt das Ensemble „Eibenklang“ und das „Spielwütige Gesinde“ freut sich über alte und junge Besucher.

Stadtvogtin Birgit Monteiro: „Ich werde mich am Freitage, den 1. Mai, um 15 Uhr mit einer Verlautbarung an die Bürgerschaft und das Gesinde von Lichtenberg wenden und bitte diese, sich zahlreich auf der Rathauswiese einzufinden.“

Pressemitteilung: Bezirksbürgermeisterin eröffnet Familienfest „Bunte Platte“ am 1. Mai

Bereits zum zehnten Mal findet am Freitag, 1. Mai, von 11 bis 18 Uhr die „Bunte Platte“ am Warnitzer Bogen in Hohenschönhausen statt. Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) wird das Familienfest um 11 Uhr eröffnen. 

Vereine und Parteien werden sich an diesem Tag in Hohenschönhausen präsentieren. Die Besucher können sich auf Spiele, sportliche Aktivitäten sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm freuen. Für das leibliche Wohl zum Start in den Mai ist ebenfalls gesorgt.

Neben allen alteingesessenen Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern sind auch in diesem Jahr explizit Flüchtlingsfamilien zu dem Fest eingeladen. Letztere werden von der „Willkommensinitiative Lichtenberg“ und den Mitveranstaltern unterstützt, damit sie die spielerischen, sportlichen und gastronomischen Angebote nutzen können und sich sicher fühlen.

Die „Bunte Platte“ ist damit einmal mehr ein positives Beispiel dafür, wie Flüchtlinge aufgenommen und integriert werden. 

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro sagt: „Das Bezirksamt, viele Vereine, Initiativen und die demokratischen Parteien wollen mit der Bunten Platte in Lichtenberg ein Zeichen für Demokratie, Toleranz und gegen rechte Gewalt setzen. Hoffentlich kommen am 1. Mai viele Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturen zusammen, um gemeinsam mit uns zu feiern.“

Vor mehr als zehn Jahren war zum 1. Mai die NPD in Lichtenberg aufmarschiert. Als Reaktion darauf wurde die Veranstaltung „Bunte Platte“ in Hohenschönhausen etabliert. Die Menschen wollten und wollen damit ein Zeichen setzen für eine weltoffene Gesellschaft und ein friedliches, demokratisches Miteinander.

Pressemitteilung: Lichtenberg räumt auf: Wer macht mit beim Frühjahrsputz?

Zu Hause liegt der Staub in den Regalen und auch in Gärten und auf Plätzen türmt sich bisweilen noch das alte Laub. Frühlingszeit ist Putz-Zeit. Aber nicht nur das eigene Zuhause, auch die öffentlichen Parks und Plätze in den Kiezen brauchen dringend eine Schönheitskur.

Das Bezirksamt Lichtenberg ruft deshalb traditionell zum Frühjahrsputz. In diesem Jahr können Putzwütige vom 13. bis 26. April in Hohenschönhausen aktiv sein und vom 25. April bis 10. Mai Lichtenberg aufpolieren. Den Auftakt machen die Bezirksstadträtinnen und Bezirksstadträte gemeinsam mit Lichtenbergs Bürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) am 23. März von 12 bis 13 Uhr im Rathauspark: „Wir wollen mit gutem Beispiel voran gehen und unseren Bezirk noch sauberer und schöner machen. Vielen Dank vorab allen, die sich mit Harke und Besen beteiligen.“

Unterstützt vom Grünflächenamt des Bezirksamtes und der Berliner Stadtreinigung ziehen die Menschen an den genannten Tagen durch die Kieze, um dem Dreck den Garaus zu machen. Neu in diesem Jahr: Die fleißigen Saubermacher können auf der Seite „Kehrenbürgeraktion“ direkt beim Kooperationspartner – der Berliner Stadtreinigung (BSR) – Westen, Abfalltüten, Handschuhe, Ankündigungsplakate, Besen und Müllgreifer bestellen. 

Alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger, Vereine und öffentliche Einrichtungen können sich am Frühjahrsputz beteiligen. Beim Ehrenamtsfonds des Bezirksamtes können die einzelnen Initiativen auch Geld beantragen, so dass im Anschluss alle aktiven Helfer bei einer gemütlichen After-Putz-Party beisammen sein können.

Das Bezirksamt freut sich über viele aktive Teilnehmer und tatkräftige Helfer.

Hinweise zu „Putzplätzen“ und die entsprechenden Formulare finden Interessierte unter: www.lichtenberg.berlin.de

Pressemitteilung: Kranzniederlegung anlässlich des 150. Geburtstages von Louise Zietz

Kranzniederlegung Luise Zietz

Die AsF-Delegation nach der Kranzniederlegung.

Elke Ferner MdB, Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) und Mitglied des SPD-Parteivorstandes, legt am 25. März 2015 in Berlin einen Kranz anlässlich des 150. Geburtstages von Louise Zietz – der ersten Frau im SPD-Parteivorstand – nieder.
Gemeinsam mit der Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Lichtenberg, Birgit Monteiro, und dem schleswig-holsteinischen Bundestagsabgeordneten Franz Thönnes, zu dessen Wahlkreis Zietz‘ Geburtsstadt Bargteheide gehört, wird an ihrem Grab an diese herausragende Sozialdemokratin erinnert.

Die Kranzniederlegung findet statt:

am Mittwoch, dem 25. März 2015
um 16:30 Uhr,
an der Gedenkstätte der Sozialisten auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde Gudrunstraße 20, 10365 Berlin-Lichtenberg

Louise Zietz wurde am 25. März 1865 im schleswig-holsteinischen Bargteheide geboren. Als erste Frau zog sie im Jahr 1908 in den Parteivorstand der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ein, für den sie als Frauensekretärin arbeitete. Zuvor hatte Zietz schon lange für die Gleichstellung von Frauen und Männern gekämpft, für bessere Arbeitsbedingungen und für Geburtenkontrolle. Ihr rhetorisches Talent brachte ihr den Titel „weiblicher Bebel“ ein. All dies in einer Zeit, in der Frauen die politische Agitation gar nicht erlaubt war. Zu Beginn ihrer politischen Arbeit richtete sie ihr Augenmerk auf die gewerkschaftliche Organisation von Frauen und ihre Rolle in den Arbeitskämpfen jener Jahre. Von 1898 bis 1904 war sie Vorsitzende des Fabrikarbeiterverbandes Hamburg- St. Georg. 1911 begründete sie den Internationalen Frauentag in Deutschland mit. Louise Zietz gehörte 1919/1920 der Weimarer Nationalversammlung an und war danach bis zu ihrem Tode Mitglied des Reichstages für die USPD aus dem Wahlkreis 2 Berlin. Sie verstarb am 27. Januar 1922 in Berlin.

Pressemitteilung: Deutschlands beste Eliteschule des Sports ist in Lichtenberg

Sie schwimmen, sprinten und schwitzen für den Sport – erfolgreich haben in den vergangenen Jahrzehnten Spitzensportler wie Franziska van Almsick oder Robert Harting, unterstützt von Trainern und Pädagogen, in Lichtenberg trainiert und nebenbei noch für die Schule gebüffelt. Dieses Engagement hat sich gelohnt: Der Deutsche Olympische Sportbund hat das Schul- und Leistungszentrum Hohenschönhausen zu Deutschlands bester Eliteschule des Sports gekürt.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) gratuliert dazu:

„Durch diese Auszeichnung wird der Ruf Lichtenbergs als Standort für den Spitzensport einmal mehr in die Welt getragen und gestärkt. Ich gratuliere allen Trainern, Lehrern und natürlich auch den sportlichen Schülern des Schul- und Leistungszentrums Hohenschönhausen herzlich zu dieser Auszeichnung. Gerade in einer Zeit, in der sich Berlin als Austragungsort für die Olympischen Spiele und die Paralympics ins Gespräch bringt, ist so eine Auszeichnung ein Qualitätsmerkmal für die Standorte Berlin und insbesondere Lichtenberg. Ich möchte ich Sie alle ermutigen, auch weiterhin am Ball zu bleiben. Danke für Ihren Einsatz.“

Hintergrund: Das Schul- und Leistungssportzentrum in Hohenschönhausen (SLBZ) ist durch das schrittweise Zusammenlegen von Werner-Seelenbinder-Schule und Coubertin-Gymnasium im vergangenen Jahr entstanden. Am SLBZ lernen und trainieren 1267 Spitzensportlerinnen und Sportler aus ganz Deutschland. Insgesamt gibt es in Deutschland 43 solcher Zentren.

Pressemitteilung: Ziele vereinbart – so wird Lichtenberg noch familienfreundlicher

Im Februar 2013 wurde in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung die „Teilnahme des Bezirkes Berlin-Lichtenberg am Audit Familiengerechte Kommune“ beschlossen. Nun, zwei Jahre später, haben das Bezirksamt – einstimmig – und die Bezirksverordnetenversammlung mit großer Mehrheit den zuvor erarbeiteten Zielen und Maßnahmen zugestimmt. Diese sollen in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden.

Konkrete Maßnahmen sind beispielsweise in den Bereichen „Familie, Arbeitswelt und Betreuung“, „Bildung und Erziehung“, „Beratung und Unterstützung“, „Wohnumfeld und Lebensqualität“ sowie „Senioren und Generationen“ geplant. „Alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger sollen spüren, dass sie in einem familienfreundlichen Bezirk leben“, erklärt Lichtenbergs Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD).

Der Familienbegriff wird dabei nicht auf die klassische Eltern-Kind-Familie reduziert. Überall da, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen, wird Familie gelebt. Die Familienfreundlichkeit soll erlebbar für alle sein: Für Familien in allen Generationen, Lebensformen, geschlechtlichen Identitäten und unterschiedlichen kulturellen Lebensarten, für Seniorinnen und Senioren, für Menschen mit und ohne Behinderung und auch für kinderlose Paare. Birgit Monteiro sagt: „Ich lade Sie alle herzlich ein, gemeinsam in die praktische Umsetzung der Dinge zu gehen, die wir uns vorgenommen haben. Und auf diesem Weg flexibel auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren.

Weiterlesen

Birgit Monteiro auf der KDV, bei der sie für das Amt der Bezirksbürgermeisterin nominiert wurde

Pressemitteilung: Birgit Monteiro einstimmig für das Amt der Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin nominiert

SPD-Mitglieder stellen erfahrene Politikerin auf

Nachdem sich bereits der Kreisvorstand für sie aussprach, wurde die langjährige Lichtenberger Abgeordnete Birgit Monteiro am Sonnabend auch von der SPD-Kreisdelegiertenversammlung für das Amt der Bezirksbürgermeisterin von Lichtenberg nominiert. Sie erhielt alle Stimmen der 47 anwesenden Kreisdelegierten. Gleichzeitig bekundeten die Sozialdemokraten ihr Interesse an der Fortführung der Zählgemeinschaft, eine Art Koalition. Geplant ist, Birgit Monteiro mit den Stimmen von SPD, CDU und Bündnis 90/ Die Grünen an die Spitze des Lichtenberger Rathauses zu wählen. Gemeinsam hätten die drei Fraktionen innerhalb der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) die Mehrheit. Die Wahl des Lichtenberger Bezirksbürgermeisters soll im Januar in der BVV stattfinden.

Birgit Monteiro: „Ich freue mich nun darauf, all meine Kraft und Energie in die Weiterführung des begonnenen Weges zum kinder- und familienfreundlichen Bezirk Lichtenberg bündeln zu können.“ Sie kündigte an, sich aktiv gegen Arbeitslosigkeit und gegen prekäre Lebensverhältnisse einzusetzen, die Bürgerbeteiligung zu stärken und auszubauen. „Bürgerbeteiligung ist für mich kein Gedöns, sondern kann ein Mittel sein, um Menschen, die sich an Wahlen nicht mehr beteiligen, wieder anzusprechen und für die Gemeinschaft zu gewinnen.“ Die Kommunalpolitikerin kündigte zudem an, Bewährtes zu erhalten und weiter auszubauen. „Andreas Geisel hat mit dem Bündnis für Wohnen berlinweit einen Nerv getroffen“, sagt Birgit Monteiro. „Hier macht uns keiner etwas vor.“ Sie werde sich gegenüber landeseigenen und privaten Investoren weiterhin für den Bau von bezahlbarem und barrierefreiem Wohnraum einsetzen. Gleichzeitig betonte sie, dass Flüchtlinge in Lichtenberg willkommen seien. „Persönliche Kontakte zwischen Einheimischen und Zugezogenen sind ein Schlüssel zum gegenseitigen Verständnis.“ Auch ihr inklusionspolitisches Engagement will Birgit Monteiro fortsetzen. Als Motto gab sie aus: „Wir in Lichtenberg machen, was wir können, Und wir können, was wir machen Lichtenbergs früherer Bezirksbürgermeister Andreas Geisel lobte Monteiros Dialogfähigkeit. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit ihr“, sagte der SPD-Kreisvorsitzende Ole Kreins.

Birgit Monteiro ist 45 Jahre alt und zweifache Mutter. Derzeit ist sie Mitglied des Abgeordnetenhauses sowie seit 2010 Geschäftsführerin des Verbandes für sozio-kulturelle Arbeit und seit 2011 Geschäftsführerin der GskA gemeinnützige Gesellschaft für sozio-kulturelle Arbeit. Nach einer Berufsausbildung mit Abitur zum Landmaschinen- und Traktorenschlosser studierte sie an der Hochschule für Ökonomie und später an der Humboldt-Universität sowie der Alice-Salomon-Hochschule Berlin. Neben einem Magister in Geschichte und Germanistik erlangte sie zudem einen Abschluss im Bereich Sozialmanagement. Seit 1995 ist sie Mitglied der SPD. In den Jahren 2001 bis 2006 gehörte sie der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg an, 2006 wurde sie ins Abgeordnetenhaus gewählt, 2011 errang sie das Direktmandat für ihren Wahlkreis.

 

Foto: Marcel Gäding