Pressemitteilung: Containerquartiere und Modulare Unterkünfte für Flüchtlinge sollen Unterbringung in Sporthallen und ähnliche Notlösungen ersetzen

Der Senat hat am vergangenen Dienstag seine Vorschläge für die zukünftigen Standorte der Modularen Unterkünfte für Flüchtlinge (MUF) und der sog. Containerquartiere veröffentlicht.

Für Lichtenberg werden folgende Standorte für MUF genannt:

  • Am Breiten Luch 1-3
  • Wartenberger Straße 120
  • Zobtener Straße (nördlich Nr. 61)
  • Konrad-Wolf-Straße 33/34
  • Hagenower Ring (nördlich 16-22)
  • Seehausener Straße 33, 35, 37, 39

Für die Errichtung der MUF wird mit einer Bauzeit von 48 Wochen gerechnet.

An folgenden Standorten sollen nach Planung des Senats sog. Containerquartiere entstehen:

  • Darßer Straße 101 (nur im Tausch gegen den Freizug den Sporthalle Darßer Straße 97)
  • Alt-Friedrichsfelde 60
  • Wollenberger Straße 1

Der Bau der Containerquartiere soll nach bisherigen Informationen bis Ende Mai bzw. Juni 2016 erfolgen.

Das Bezirksamt Lichtenberg hält die genannten Standorte aus baulicher Sicht für geeignet. Der Bezirk Lichtenberg wird nun mit dem Senat insbesondere über eine Entlastung Hohenschönhausens weiter verhandeln. Dabei werden wir auch klären, ob einzelne Standorte für die Errichtung notwendiger Infrastruktureinrichtungen genutzt werden können. Wesentlich dafür ist eine Gesamtschau aller im Bezirk Lichtenberg untergebrachten Flüchtlinge und des sich daraus ergebende Gesamtbedarfes an Schulen, Kitas, Kultur- und Sporteinrichtungen. Das Bezirksamt wird gemeinsam mit dem Senat zu Anwohnerinformationsveranstaltungen einladen, sobald eine endgültige Entscheidung und der entsprechende Zeitplan für die einzelnen Standorte vorliegen.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD): „Ich nehme den Senat mit seiner Ankündigung beim Wort, eine gerechte Gesamtverteilung der unterzubringenden Menschen berlinweit anzustreben. Die neuen Einrichtungen werden eine menschengerechte Unterbringung geflüchteter Menschen ermöglichen und sollen die Belegung von Sporthallen und andere Notlösungen zukünftig ersetzen. Ab sofort geht es in Lichtenberg darum, gemeinsam mit dem Senat die notwendige Folgeinfastruktur wie Schulen, Kitas, Kultur- und Sporteinrichtungen adressscharf zu planen und kurzfristig zu realisieren. Bereits jetzt hat der Senat die Einrichtung eines Integrationsmanagements für die Großsiedlung Hohenschönhausen zugesagt. Außerdem wurde die Zahl der Integrationslotsen aufgestockt. Vom Masterplan Integration, der vom Senat für März angekündigt wurde, erwarte ich dringend weitere konkrete Infrastruktur- und Unterstützungsmaßnahmen für alle Menschen in Lichtenberg.“

Die Pressemitteilung zum Herunterladen finden Sie hier: Hier klicken!

Kreativwettbewerb

Pressemitteilung: Wettbewerb “Mein Lichtenberg” – Bester Beitrag gesucht

Kreativität ist keine Frage des Alters. Deshalb ruft Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) Kinder und Erwachsene jeden Jahrgangs dazu auf, unser kinder- und familiengerechtes Lichtenberg in einem Kunstwerk zu verewigen. In einem Kreativ-Wettbewerb werden die besten Werke ausgezeichnet. Bis Freitag, 26. Februar, dürfen alle Interessierten Zeichnungen, Collagen, Fotografien, aber auch Kurzgeschichten oder Gedichte zum Thema „Mein Lichtenberg” einreichen. „Alle können mitmachen. Ich freue mich auf viele kreative Ideen“, sagt Birgit Monteiro.

Siegerinnen und Sieger werden auf der „Nacht der Politik“ gekürt

Präsentiert werden die eingereichten Arbeiten während der gemeinsam vom Bezirksamt und der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg veranstalteten „Nacht der Politik” am Freitag, 4. März, im Lichtenberger Rathaus. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr und geht bis Mitternacht. Nach einer Jurysitzung wird in den drei Kategorien Kinder (bis 12), Jugendliche (13 bis 17 Jahre) und Erwachsene je ein Preisträger ermittelt. Die Preisverleihung geschieht am selben Abend durch die Bezirksbürgermeisterin im Ratssaal.

Abgegeben werden können die Werke in Papierform oder digital in Raum 118 im Rathaus Lichtenberg in der Möllendorffstraße 6 in 10367 Berlin. Die Arbeiten auf Papier oder Pappe müssen mindestens im DIN A4 Format eingereicht werden und dürfen die Größe 50 mal 80 Zentimeter nicht überschreiten.

Außerdem können Kreative ihre Werke per E-Mail unter dem Stichwort „Mein Lichtenberg“ an das Bezirksamt schicken: wettbewerb@lichtenberg.berlin.de. Die eingereichten Beiträge werden nicht zurückgeschickt, deshalb können auch Kopien ans Bezirksamt gegeben werden.

Alle Arbeiten müssen mit folgenden Daten versehen sein: Name, Vorname, Alter, Adresse, Telefonnummer, Titel des Werkes und Gestaltungstechnik. Außerdem können einige Gedanken zur Erläuterung des Werkes mitgeschickt werden.

Das Plakat zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen: Einfach hier klicken!

Pressemitteilung: Hoàn Kiêm und Lichtenberg haben Ja gesagt

Gut Ding will Weile haben. Seit dem Jahr 2008 waren der Berliner Bezirk Lichtenberg und der Hanoier Bezirk Hoàn Kiêm miteinander in Kontakt. Schulklassen und Mitarbeiter der Verwaltung besuchten sich, fanden Gemeinsamkeiten und auch die Lichtenberger Bezirksverordneten¬versammlung wollte mehr: Einen unterzeichneten Städtepartnerschaftsvertrag.
Im August empfing Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) ihren Amtskollegen Dong Đuc Tuan mit seiner Delegation zu Verhandlungen über konkrete Vertragsinhalte.

Seit Mittwoch ist die Bezirksbürgermeisterin auf Gegenbesuch bei Bürgermeister Dong Đuc Tuan in Hoàn Kiêm. Die beiden Bezirkschefs unterzeichneten am 16. Oktober in einer feierlichen Zeremonie die Städtepartnerschaftsvereinbarung. Mit dabei waren der Bezirksvorsteher Rainer Bosse, der Bezirksverordnete Ronald Schulz-Töpken, die Städtepartnerschaftsbeauftragte Karin Strumpf, der Projektleiter der Vereinigung der Vietnamesen Berlin-Brandenburg Tuan Dao Le und die SODI-Projektmanagerin Susanne Laudahn. Jetzt geht es also richtig los.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD): „Beide Bezirke verbindet viel – wir sind attraktiv und wachsen enorm. In Lichtenberg leben ca. 8.000 Menschen mit vietnamesischen Wurzeln. Das ist die größte vietnamesische Community Berlins. Ein großer Teil von ihnen kommt aus dem Bezirk Hoàn Kiêm. So wie das Dong-Xuan-Center, das es nicht nur in Lichtenberg, sondern schon seit 100 Jahren auch in Hoàn Kiêm gibt. Jetzt gilt es, die Partnerschaft mit Leben zu füllen. Die Menschen der beiden Bezirke sollen sich beispielsweise bei gemeinsamen kulturellen, sportlichen oder wirtschaftlichen Vorhaben begegnen.“

In der Städtepartnerschaftsvereinbarung wird die verstärkte Zusammenarbeit vor allem in vier Bereichen angestrebt:

  • Ausbildung, Jugend und Soziale Angelegenheiten
  • Tourismus, Kultur und Sport
  • Wirtschaft und Städtische Entwicklung
  • Kooperation der Verwaltungsämter von beiden Bezirken

Die Vereinbarung richtet sich nicht nur an die beiden Bezirksverwaltungen, sondern ausdrücklich auch an die in den Bezirken aktive Zivilgesellschaft, Vereine und Schulen. Entsprechende Anfragen und Projektideen können an das Bezirksamt, Karin Strumpf, karin.strumpf@lichtenberg.berlin.de, gerichtet werden.

Pressemitteilung: 24 neue Azubis = Motivierter Nachwuchs fürs Bezirksamt Lichtenberg

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) hat heute die 24 neuen Auszubildenden des Bezirksamtes Lichtenberg im Rathaus begrüßt.

Elf davon wird das Bezirksamt zu Verwaltungsfachangestellten, zwei zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Bibliotheken ausbilden. Außerdem besteht der Nachwuchs aus fünf angehenden Gärtnerinnen und Gärtnern aus der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau.

Drei junge Leute gehören zum Bezirksamt Friedrichshain/Kreuzberg. Sie können in Lichtenberg Dank eines Kooperationsvertrages zu Gärtnerinnen und Gärtnern ausgebildet werden. Zusätzlich gibt es drei Auszubildende mit dem Berufsziel Altenpflegerinnen und Altenpfleger.

Nach heutigem Stand werden insgesamt 71 junge Menschen im Bezirksamt Lichtenberg fit gemacht für das Berufsleben.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro erklärt: „Wir in Lichtenberg nehmen unsere Verantwortung wahr und kümmern uns um unseren Nachwuchs. Jungen Menschen eine berufliche Heimat zu geben sehen wir als eine unserer wichtigsten Aufgaben an. Wir sorgen für eine fundierte Ausbildung und geben ihnen damit eine Perspektive für die Zukunft.“
Die Ausbildung im Bezirksamt Lichtenberg hat das Ziel, jungen Menschen die notwendige berufliche Handlungsfähigkeit zu vermitteln. Der Nachwuchs wird am Ende der Ausbildung über berufliche Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, die sie mit viel Engagement in einer sich wandelnden Arbeitswelt einsetzen können.

Die Ausbildungsleitung des Bezirksamtes Lichtenberg hat bereits vor Beginn der Ausbildung ein Willkommenstreffen organisiert, damit sich alle neuen Auszubildenden kennenlernen und erste Kenntnisse über den Aufbau und die Struktur der Bezirksverwaltung erhalten konnten. Diese Veranstaltung wurde mit viel Neugier und Interesse Ende Juni von den Auszubildenden angenommen.

Aktuelle Informationen zur Flüchtlingsunterkunft Karlshorst

Sehr geehrte Karlshorsterinnen und Karlshorster, liebe Kleingärtnerinnen und Kleingärtner,

Karlshorst ist in den letzten Wochen um knapp 1.000 Einwohner gewachsen, darunter 300 Kinder. Sie leben in der vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) betriebenen Flüchtlingsunterkunft in der Köpenicker Allee 146 – 162.

Der Standort bietet ausreichend Platz und befindet sich in einem guten baulichen Zustand. Er soll als Erstaufnahmeeinrichtung und Gemeinschaftsunterkunft zur längerfristigen Unterbringung von Geflüchteten entwickelt werden.

Die aktuellen Entwicklungen der Berliner Flüchtlingszahlen haben aber die Idee eines planvollen Ausbaus der Einrichtung, wie sie in der Bürgerversammlung am 5. August 2015 in der Kirche der Paul-Gerhardt-Gemeinde erläutert wurde, überholt. Die Überlastung der zentralen Aufnahmestelle des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) in Moabit hat den Senat zur Beschlagnahme des Geländes gezwungen.

Seit dem 7. August wurden täglich alle nicht versorgten Flüchtlinge in Bussen nach Karlshorst gebracht. Binnen weniger Tage wurde die Einrichtung auf diese Weise mit fast 1.000 Flüchtlingen belegt. So hatten die Menschen ein Dach über dem Kopf und mussten nicht mit ihren Kindern unter freiem Himmel campieren.

Weil hunderte Karlshorsterinnen und Karlshorster mit Menschen aus der ganzen Stadt vom ersten Tag viele notwendige Dinge gespendet und in der Unterkunft selbst mit angepackt haben, hat das funktioniert. Ehrenamtliche Helfer des DRK und viel andere haben Betten aufgebaut, Spenden sortiert, haben Arztbesuche koordiniert, waren Ansprechpartner und Begleiter für Flüchtlinge und vieles mehr. Hier hat sich eine Welle der persönlichen Hilfsbereitschaft gezeigt, die es bisher meines Wissens in keiner anderen Unterkunft Deutschlands gegeben hat und die bis heute anhält. Ich bin deshalb sehr dankbar, in diesem Bezirk Verantwortung tragen zu dürfen.

Mit zunehmender Betriebsdauer der Unterkunft professionalisieren sich die Strukturen. Das DRK ersetzt derzeit seine ehrenamtlichen Einsatzkräfte durch fest angestellte, hauptamtliche Mitarbeiter. Diese sind für die Unterkunft zuständig und organisieren die Abläufe darin.

Das Bezirksamt organisiert den Schulbesuch der Kinder und die Einschulungsuntersuchung. Wir fordern dabei vom Senat, uns zu unterstützen, zusätzliche Räumlichkeiten zu schaffen und Lehrkräfte für die Willkommensklassen zu gewinnen. Unsere jetzigen Kapazitäten reichen dafür nicht aus.

In der Köpenicker Allee werden Flüchtlinge für viele Jahre untergebracht sein. Unsere Forderung an den Senat ist es, dass ein integrierter Campus entsteht, der viele Funktionen für die Geflüchteten und auch für das Miteinander im Kiez vereint.

Wir wissen, dass nicht alle Karlshorsterinnen und Karlshorster die neue Unterkunft begrüßen. Die Kriege und Krisen rücken näher an uns heran, Flüchtlinge und Unterkünfte sind sehr real und werden uns eine lange Zeit begleiten.

Wir müssen uns entscheiden, wie wir mit der entstandenen Situation umgehen.

Bitte gehen Sie in sich und überlegen Sie, wie Sie die nächsten Jahre ganz persönlich mit Ihren neuen Nachbarn umgehen möchten. Wir alle brauchen gute, funktionierende Nachbarschaften. Dazu gehören beide Seiten. Die Flüchtlinge, die sich an hiesige Gepflogenheiten gewöhnen und die Einheimischen, die offen und vorurteilsfrei auf sie zugehen und nicht alle entstehenden Probleme den Bewohnern der Unterkunft zuschreiben.

Bitte überlegen Sie sich auch, welche Bilder von Karlshorst Sie in der Öffentlichkeit sehen wollen. Das jetzige Bild ist das einer hingebungsvollen Nachbarschaft, die sich um die neuen Karlshorsterinnen und Karlhorster kümmert, die spendet, die sich einsetzt, die den Menschen zum ersten Mal seit Monaten der Flucht Nächstenliebe entgegenbringt.

Das Bezirksamt ist bemüht, bestmöglich zu informieren und die Zusammenarbeit aller Akteure zu erleichtern. Aber unsere Pressemitteilungen werden nicht von jeder Zeitung veröffentlicht und nicht jede Zeitung wird von allen gelesen. Nicht jeder ist bei Facebook oder schaut täglich auf die Internetseiten des Bezirksamtes. Daher haben wir uns entschlossen, diesen Brief an alle Bewohnerinnen und Bewohner Karlshorsts im weiteren Umfeld der Unterkunft zu senden und bitten Sie um Weitergabe der Information.

Um weiter im Gespräch zu bleiben lade ich Sie zu einer

Bürgerinformationsveranstaltung

am Mittwoch, dem 30. September 2015, 19.00 Uhr,

Kirche der Paul-Gerhardt Gemeinde, 
Weseler Straße 6

ein.

Wenn Sie helfen möchten, schauen Sie bitte im Internet unter nuk.lichtenberg-hilft.de. Hier finden Sie die aktuellen Bedarfe. Die Seite wird von den engagierten Helfern aus Karlshorst betrieben.

Falls Sie auch für die anderen Flüchtlingsunterkünfte in Lichtenberg spenden möchten, finden Sie eine laufend aktualisierte Bedarfsliste in dem Spendenmelder unserer Integrationsbeauftragten:
http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/artikel.352224.php

Für einen Spielpark sammelt das DRK (Tel.-Hotline 50 38 07 97) unter:

DRK Kreisverband Müggelspree e.V.
Bank für Sozialwirtschaft (BFS)
IBAN DE86100205000003267606
BIC BFSWDE33BER
Stichwort: “Notunterkunft Karlshorst”

Das Bezirksamt erreichen Sie: Tel.: 90296 3907 / 3596 / E-Mail: fluechtlinge@lichtenberg.berlin.de.

Unsere aktuellen Pressemitteilungen finden Sie unter
http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/aktuelles/pressemitteilungen/

Hier haben wir außerdem eine umfassende Informationsbroschüre über Flüchtlinge in Lichtenberg erstellt, die laufend aktualisiert wird, und die Sie sich hier herunterladen können:

http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/politik-und-verwaltung/beauftragte/integration/broschuere_fluechtlinge_lichtenberg.pdf

Mit freundlichem Gruß

Birgit Monteiro

Pressemitteilung: Tag der offenen Tür in der Flüchtlingsunterkunft Hausvaterweg

Am Montag, den 24. August von 15 bis 19 Uhr, lädt das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk (EJF) zu einem Tag der offenen Tür in die Flüchtlingsunterkunft im Hausvaterweg 21, 13057 Berlin-Falkenberg, ein. Die Gemeinschaftsunterkunft soll in Kürze eröffnet werden und Platz für 280 Flüchtlinge bieten. Am Tag der offenen Tür erhalten Anwohner und interessierte Bürger die Gelegenheit, die Einrichtung jeweils in Kleingruppen kennenzulernen und Fragen zu stellen. Außerdem werden sich u.a. die „Willkommensinitiative Lichtenberg“ und die „Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus Berlin“ vor Ort vorstellen.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) wird den Tag der offenen Tür um 15 Uhr eröffnen. „Ich freue mich sehr, dass das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk die neue Unterkunft betreiben wird. Schließlich steht mit dem EJF dem Bezirk ein seit vielen Jahren verlässlicher Partner zur Seite, der durch das Betreiben sehr unterschiedlicher Einrichtungen sowohl in Lichtenberg als auch im Land Berlin seine große Professionalität und Kompetenz gezeigt hat“, so Birgit Monteiro.

In Berlin betreibt das EJF mittlerweile drei Gemeinschaftsunterkünfte, eine Notunterkunft sowie die Wohnungsberatungsstelle „Wohnungen für Flüchtlinge“. Die Einrichtung im Hausvaterweg kommt nunmehr neu hinzu. Mit der hier verwendeten Modulbauweise konnte die Unterkunft besonders schnell errichtet werden. Damit soll der schnell steigenden Zahl von Hilfesuchenden begegnet werden.

Über das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk: Der diakonisch-soziale Träger betreibt mehr als 100 Einrichtungen. Einige der Einrichtungen befinden sich auch im Bezirk Lichtenberg. Hauptaufgabenfelder des EJF sind unter anderem sowohl die Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe als auch die Arbeit mit Asylsuchenden und Flüchtlingen. Kontakt: EJF, Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Telefon 030 8438 89 63, Email: info@ejf.de.

Pressemitteilung: Einladung zur Einwohnerversammlung – neue Unterkunft für Flüchtlinge in Karlshorst

Jeden Tag kommen Menschen aus Krisengebieten nach Berlin. Sie haben einen langen, schweren Weg hinter sich. Die Unterbringung dieser vielen Menschen stellt das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) vor große Herausforderungen: Die ankommenden Flüchtlinge brauchen noch am selben Tag ein Dach über dem Kopf. Berlins Sozialsenator Mario Czaja bittet deswegen alle Bezirke um Hilfe bei der Suche nach geeigneten Unterkünften. In Lichtenberg wurde das ehemalige Telekom-Gebäude in der Köpenicker Allee in Karlshorst angefragt.

Das Bezirksamt sieht Gebäude und Umfeld mit seiner aktiven Bürgergesellschaft als geeignet an, um dort geflüchtete Menschen unterzubringen und ihnen nach der Flucht einen ersten angstfreien Raum zu bieten. In Karlshorst gibt es bereits eine engagierte Willkommensinitiative, die schon im Vorfeld ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit angekündigt hat.

Die zunächst 300 Bewohner sollen in den nächsten Tagen einziehen.

Um Anwohnerinnen und Anwohner ausführlich zu informieren, laden das Lichtenberger Bezirksamt, die Mitglieder der Willkommensinitiative und das LAGeSo gemeinsam

am Mittwoch, 5. August um 19 Uhr
in die Kirche der Paul-Gerhardt Gemeinde,
Weseler Straße 6

zu einer Einwohnerversammlung ein.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) und Bezirksstadtrat Dr. Andreas Prüfer (DIE LINKE) erklären hierzu: „Gemeinsam mit den Karlshorsterinnen und Karlshorstern und dem Landesamt für Gesundheit und Soziales wollen wir einen Beitrag leisten, um die Situation zu entspannen. Dafür ist uns wichtig, insbesondere die Anwohnerinnen und Anwohner der geplanten Unterkunft so ausführlich wie möglich zu informieren. Wir wollen die besten Voraussetzungen für ein zukünftiges nachbarschaftliches Zusammenleben schaffen.“

Die Anwohnerinnen und Anwohner des Kiezes um die Waldowallee/Köpenicker Allee sind zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen und werden gebeten, ihren Personalausweis mitzubringen. Für ortsfremde Personen ist die Veranstaltung nicht geöffnet.

Pressemitteilung: Nachwuchs für Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro

Er wiegt knapp ein Kilogramm, ist 40 Zentimeter groß und hat dunkelbraune Augen: Das jüngste Flink-Wallaby aus dem Tierpark Berlin in Friedrichsfelde. Vorletzte Woche ist seine Mutter plötzlich gestorben. Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) hat den Kleinen daraufhin angenommen: Sie ist jetzt Patin für das Tier. Und hat es auf den Namen „MONTI“ getauft. „Monte steht für ,Berg‘ und damit ist klar: Auch wenn seine Eltern aus Australien zugewandert sind, ist dieser Kleine hier ein waschechter Lichtenberger – flink, unkompliziert und neugierig“, sagt Birgit Monteiro. Sie hat einen Stoffbeutel umgehängt, aus dem das flauschige Tier aufgeweckt heraus blickt.

Flink-Wallabys gehören zu den kleineren Känguru-Arten. Erst Ende Mai sind die Flink-Wallabys aus dem Zoo Rotterdam in den Tierpark Berlin gezogen. In Europa zeigen nur zwei Zoos Flink-Wallabys: Tierpark Hellabrunn in München und der Tierpark Berlin.

Monti lebt seit dem plötzlichen Tod seiner Mutter im „Ersatz-Beutel“. Ein Tierpfleger-Team zieht das Känguru liebevoll von Hand auf. Fünf Mal täglich bekommt Monti laktosefreie Milch. Birgit Monteiro ist begeistert: „Mit meiner Patenschaft gratuliere ich dem größten Tier- und Landschaftspark Europas zu seinem 60-jährigen Bestehen. Ich unterstütze den Tierpark gerne, damit Haltung und Pflege seiner Tiere weiterhin verbessert und ausgebaut werden können. Durch diese Tierpatenschaft bekräftigen wir Lichtenbergerinnen und Lichtenberger einmal mehr unsere Verbundenheit mit dem Tierpark.

Anlässlich des 60. Jubiläums des Tierparks wurde am Wochenende ordentlich gefeiert: Im größten Erlebnis-Tierpark Europas leben mehr als 7.000 Tiere auf 160 Hektar. Jedes Jahr kommen etwa eine Million Besucherinnen und Besucher, um sie zu bewundern. Mit seinem weitläufigen Areal, den gepflegten Wiesen und Beeten und den Wasserflächen ist der Tierpark einer der attraktivsten Besuchermagneten Berlins.

Pressemitteilung: Gesucht wird: Das Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2015

Nicht direkt in der Mitte, dennoch zentrumsnah, nicht ganz auf dem flachen Land, aber trotzdem grün, mit boomendem Wohnungsbau und moderaten Mieten – so empfiehlt sich Lichtenberg den Menschen, die hier arbeiten und auch leben wollen. Schon bald wird der Bezirk das 20.000 Unternehmen begrüßen. Aus dieser Vielfalt wird im Oktober 2015 im Bezirk bereits zum vierten Mal ein „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“ ausgezeichnet. Dabei übergibt der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V. einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro.  

Lichtenbergerinnen und Lichtenberger können noch bis zum 28. August Vorschläge für ein Unternehmen ihrer Wahl einreichen. Diese müssen begründet werden. Unternehmen können sich auch selbst bewerben.

„Ich freue mich auf Ihre zahlreichen Vorschläge und bitte Sie herzlich: Beteiligen Sie sich am Wettbewerb und nennen Sie uns Ihr Lieblingsunternehmen!“, sagt Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro.

Bewerbungsformular und Zusatzinfos im Internet unter: www.upl-lichtenberg.de

KU5

Pressemitteilung: KinderUni unterwegs: Birgit Monteiro begrüßt das 5555. Kind

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) wird am

Freitag, den 19. Juni,

von 9 bis 10 Uhr in der Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center, Prerower Platz 2, 

das 5555. Lichtenberger Schulkind begrüßen, das an einer Vorlesung der Reihe „KUL unterwegs“ teilnimmt. Die Jubiläums-Vorlesung dreht sich um das Thema „30 Jahre Neu-Hohenschönhausen: Wie der Stadtteil entstand und sich entwickelte“. Die Berliner Autorin Katrin Askan, selbst in Hohenschönhausen geboren, wird vor zwei vierten Klassen der Randow-Grundschule über die Geschichte dieses Stadtteils berichten.

Birgit Monteiro (SPD) sagt: „Ich freue mich, heute das 5555ste Teilnehmer-Kind bei KUL unterwegs begrüßen zu können. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Kinder aus unserem Bezirk für immer wieder neue Themen begeistern. Ein großes Dankeschön auch an die Howoge, die mit diesem abwechslungsreichen Projekt die Bildungsangebote in unserem Bezirk noch attraktiver macht“, so Birgit Monteiro.

KU2

Sie wird zusammen mit Michael Wagner, Leiter des Bestandsmanagements der HOWOGE, die Jubiläumsklassen begrüßen. Wagner erklärt: „Wir freuen uns, dass KUL unterwegs in so kurzer Zeit so viele Kinder und Jugendliche in Lichtenberg erreicht hat. Für uns als Wohnungsbaugesellschaft ist das ein Zeichen, dass es sich lohnt, in Bildungsangebote zu investieren, die den Schulunterricht ergänzen und die kindliche Neugier wecken.“

KU4KUL unterwegs wurde als kostenloses Bildungsprogramm im Herbst 2012 von der HOWOGE ins Leben gerufen. Die Veranstaltungsreihe bringt die Rätsel der Wissenschaft – verständlich und spannend erklärt – in die Klassenzimmer der Lichtenberger Schulen und in die Anna-Seghers-Bibliothek. KUL unterwegs ist eine Weiterentwicklung der KinderUni Lichtenberg (KUL), die seit 2003 jedes Jahr im November ein Bildungsangebot für neugierige Kinder in den Räumen der HTW Berlin bietet. Mehr als 30 Vorlesungen, Workshops und Exkursionen stehen zur Auswahl und können online angefragt und gebucht werden. Website: http://kul-unterwegs.de/