Das Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2017 heißt „dopa“

Pressemitteilung

„Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2017“ – diesen Titel trägt seit dem 11. Oktober die dopa Entwicklungsgesellschaft für Oberflächenbearbeitungstechnologie mbH. Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) und Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro (SPD) haben den beiden geschäftsführenden Brüdern Marcel und Mario Patraschkov die Auszeichnung zusammen mit Karsten Dietrich vom Wirtschaftskreises Hohenschönhausen-Lichtenberg und dem Vorsitzenden des Lichtenberger Wirtschaftsausschusses, Martin Schaefer (CDU) überreicht. Die Preisverleihung fand im Rahmen des jährlichen Unternehmerabends des Bezirksamtes Lichtenberg im Tierheim Berlin in Falkenberg statt.

Die Jury unter Leitung von Birgit Monteiro (SPD), hatte zuvor die schwierige Aufgabe, unter den sechs Nominierten – darunter die Evangelisches Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberge gGmbH, die KleRo GmbH Roboterautomation, das Unternehmen Kunsch Metallbau e.K., die Mobile Hauskrankenpflege Ingrid Vesper GmbH und die Ökotopia Handels- und Verlagsgesellschaft mbH – ein Unternehmen auszuwählen.

Die Wahl fiel auf die dopa Entwicklungsgesellschaft für Oberflächenbearbeitungstechnologie mbH. Das 1990 in Lichtenberg gegründete Familienunternehmen entwickelt und fertigt mit 40 Mitarbeitern unter anderem Diamantwerkzeuge. Es ist spezialisiert darauf, optische Gläser, Sonderkeramiken und Kristalle zu bearbeiten. Die innovativen Produkte haben den wirtschaftlichen Erfolg gebracht, der zu stetig wachsenden Mitarbeiterzahlen führte.
„Die ausgezeichnete Mitarbeiterfürsorge hat ebenso den Ausschlag für die Wahl dieses Unternehmens gegeben wie das besondere Engagement der Familie Patraschkov für den Bezirk“, erklärt Birgit Monteiro. Marcel Patraschkov freute sich sehr über die Auszeichnung und warb gleich für sein Unternehmen: „Wenn jemand von Ihnen geschickte Hände hat und sich ausprobieren will – dann herzlich willkommen. Wir suchen Mitarbeiter.“

Im Mai konnte das Unternehmen seinen mit viel Anstrengung und unternehmerischem Mut errichteten neuen Firmenstandort an der Pablo-Picasso-Str. / Zu den Krugwiesen beziehen.

Laudator Herr Frank Neubert, Geschäftsführer der KTF-Berlin GmbH und Preisträger des Vorjahres, lobte die Arbeit und das Engagement des Unternehmens: „Die dopa ist, wie ich finde, ein tolles und würdiges Unternehmen für den Bezirk Berlin Lichtenberg und ein großartiges Aushängeschild für eine erfolgreiche, wirtschaftliche Entwicklung von Familienbetrieben in diesem Land.“

Die Auszeichnung „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“ verleiht das Bezirksamt gemeinsam mit dem Wirtschaftsausschuss und der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V. Seit 2012 wird auf diese Weise alljährlich ein Unternehmen für seine Verdienste um den Wirtschaftsstandort Lichtenberg geehrt. Das in Scheckform überreichte Preisgeld von 1.000 Euro stiftet traditionell der Wirtschaftskreis.

Für mehr Wirtschaftsfreundlichkeit: Lichtenberger UnternehmerRat gegründet

UnternehmerRat für mehr Wirtschaftsfreundlichkeit

Pressemitteilung vom 27.09.2017

Am Donnerstag, 14. September, hat sich in im Bezirk eine neue Initiative gegründet: Der „Lichtenberger UnternehmerRat“. Er vereint die aktiven Interessenvertreter der Lichtenberger Wirtschaft in einem neuen Netzwerk. Dazu gehören folgende Gründungsmitglieder:

  • Birgit Monteiro, Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit
  • Büro für Wirtschaftsförderung
  • Paul Rehfeld, Kreisverband Lichtenberg des Bundesverbandes der mittelständischen Wirtschaft e.V.
  • Michael Schmidt, Netzwerk der Wirtschaft in Berlin NordOst e.V.
  • Uwe Beier, Unternehmensportal Lichtenberg (UPL)
  • Peter Schmidt, Unternehmerverband Berlin e.V.
  • Jorge Guimet, UnternehmensNetzwerk Herzbergstraße e.V.
  • Dr. Hannelore Helbig-Zschäpe, Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V.
  • Antje Hagen, MIT Lichtenberg

Gemeinsam ziehen sie nun an einem Strang: So haben sie es sich zur Aufgabe gemacht, die Zusammenarbeit der verschiedenen Netzwerke der hiesigen Unternehmen sowohl untereinander als auch mit dem Bezirksamt deutlich zu verbessern. Langfristig soll die Initiative den Bezirk Lichtenberg nicht nur familienfreundlicher, sondern auch mit seinen Unternehmen weiter gestalten.

„Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir einen Aktionsplan verabschiedet, der regelmäßig fortgeschrieben wird. Dieser regelt die weitere Zusammenarbeit. Er sieht unter anderem vor, dass die Wirtschaftsvertreter an den Sitzungen von Gremien und Ausschüssen im Rathaus teilnehmen.
Dort sollen die Interessen der Lichtenberger Unternehmen stärker hörbar gemacht werden. Gemeinsam wollen wir neue Veranstaltungsformate und Projekte zur Stärkung unseres Wirtschaftsstandortes entwickeln. Unser Netzwerk wird kontinuierlich ausgebaut. Weitere Interessenten sind herzlich willkommen“, sagt Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro (SPD). Einer der Hauptinitiatoren, Paul Rehfeld, pflichtet ihr bei: „Das Unternehmertum in Lichtenberg verfügt nun über eine weitere starke Stimme. Dies stärkt unseren Bezirk und sichert Arbeitsplätze sowie den Zusammenhalt der Zivilgesellschaft.“

Der Unternehmer-Rat trifft sich künftig mindestens drei Mal im Jahr im Rathaus zum Gedankenaustausch und zur Planung seiner Aktivitäten. Dazwischen wird es viele individuelle Kontakte zwischen den einzelnen Akteuren geben. Alle Veranstaltungen und Projekte des Unternehmerrates werden ab sofort auf der Internetseite des Unternehmerportals Lichtenberg – kurz UPL – veröffentlicht: www.upl-lichtenberg.de

Aktuell gibt es in Lichtenberg 20.915 Unternehmen der verschiedensten Art.
Die Wirtschaftsstruktur ist einerseits von einer Vielzahl kleiner und mittlerer Unternehmen im Handel, im Handwerk und im Dienstleistungsbereich geprägt, und andererseits von hochmodernen und exportintensiven Industrie- und Technologieunternehmen der Metallverarbeitung, des Werkzeug- und Fahrzeugbaus, des wissenschaftlichen Gerätebaus, der Medizin und Elektrotechnik. Auch die Gesundheitswirtschaft spielt eine große Rolle. Außerdem prägen Druckereien und Lebensmittelhersteller sowie industrienahe Dienstleister das Image von Lichtenberg als Wirtschaftsstandort.

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Bezirksstadträtin Birgit Monteiro
Telefon: 030 / 90 296 -8000
E-Mail

Pressemitteilung: Kleingartensicherung in Lichtenberg wird beschleunigt

Das Bezirksamt Lichtenberg will Kleingärten im Bezirk erhalten. Da immer mehr Investoren an diesen Anlagen interessiert sind, hat das Bezirksamt in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, die Sicherung der betroffenen Gebiete zu beschleunigen: Dafür werden für alle noch nicht gesicherten Kleingartenanlagen schnellstens Verfahren für Bebauungspläne gestartet.

 

Die Stadträtin für Stadtentwicklung, Birgit Monteiro (SPD) dazu:

„Die Lichtenberger Kleingärten leisten einen wertvollen Beitrag zur Luftreinhaltung und zur Naherholung. Die Pächterinnen, Pächter sowie weitere Nutzerinnen und Nutzer engagieren sich ehrenamtlich unter anderem bei der Integration, zur Bildung und zur Stärkung unseres Gemeinwesens. Dieses Engagement ist sehr wertvoll.

Mein Fachbereich Stadtplanung wird in den kommenden Wochen ein Paket aus Aufstellungsbeschlüssen für alle Kleingartenanlagen schnüren, die bisher noch nicht Teil eines Bebauungsplanverfahrens sind. Damit werden von Seiten des Bezirks die Grundlagen dafür geschaffen, diese Anlagen planungsrechtlich zu sichern. Das Ziel ist es, mit allen zur Verfügung stehenden Instrumenten die vorhandenen Kleingartenanlagen vom sich immer schneller drehenden Markt der Grundstücksspekulationen zu nehmen.

Außerdem werden Bezirksstadtrat Nünthel und ich eine Arbeitsgruppe ins Leben rufen, in der Vertreter der BVV-Fraktionen gemeinsam mit den Bezirksverbänden der Kleingärtner und der Verwaltung eine Prioritätenliste erarbeiten, um besonders gefährdete Kleingartenanlagen zu identifizieren und entsprechend bevorzugt zu sichern.“

 

Der für Kleingartenanlagen zuständige Bezirksstadtrat Wilfried Nünthel (CDU):

„Die Kleingärten auf bezirklichen Flächen sind sicher und wir beabsichtigen als Bezirk in den nächsten Jahren sogar Erweiterungen von bestehenden Kleingartenanlagen beziehungsweise auch Neugründungen. Das Instrument von Bebauungsplänen ist insbesondere bei Anlagen auf nicht-öffentlichen Grundstücken ein geeignetes Mittel, um den Nutzerinnen und Nutzern eine verlässliche Planungssicherheit zu geben. Leider hat die Vergangenheit gezeigt, dass die Käufer bei einem Eigentumswechsel dieser Grundstücke nur in ganz wenigen Einzelfällen den Fortbestand der Kleingartenanlagen zum Ziel hatten.

Wir sind grundsätzlich auch bereit, nicht-öffentliche Grundstücke mit Kleingärten zum Verkehrswert anzukaufen und diese an einen der beiden Lichtenberger Kleingarten-Bezirksverbände zu verpachten.“

Obdach- und wohnungslosen Menschen besser helfen

 

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die zur Verfügung stehenden Hilfsangebote für obdach- und wohnungslose Menschen auf ihre Effizienz hin zu untersuchen und diese in einem zweiten Schritt näher an die Lebenslagen der Betroffenen heranzuführen. In dem Projekt sollen nicht nur Studierende und Lehrende der Hochschule mitwirken, sondern auch Mitarbeitende der in Lichtenberg arbeitenden Träger und des Amtes für Soziales. Von diesem Erfahrungs- und Wissensaustausch sollen alle Beteiligten profitieren.

Ich freue mich, dass die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin gerade auch als Lichtenberger Bildungs- und Forschungseinrichtung uns hierbei unterstützt. Wir wollen in den kommenden Monaten einen möglichst umfassenden und vor allem fundierten Blick über die Lage der obdach- und wohnungslosen Menschen in unserem Bezirk erhalten. Denn gerade Obdachlose entziehen sich oftmals einer geregelten Erfassung durch die Behörden, weswegen wir an einigen Stellen noch weiße Flecken haben. Vor dem Eindruck, dass die Zahl der in Lichtenberg lebenden Obdachlosen zu steigen scheint und auch die Bevölkerung zunehmend sensibler für die Thematik wird, müssen und wollen wir unser Engagement in diesem Bereich fortlaufend überprüfen und verbessern.

Pressemitteilung: Gesucht: Das Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2017

Familienfreundlich, zentrumsnah, mit Raum für Tradition, aber auch für Innovation – das ist der Bezirk Lichtenberg. Immer mehr Unternehmen siedeln sich dort an, inzwischen sind mehr als 20.800 Unternehmen in Lichtenberg beheimatet.

Besondere Leistungen von Unternehmerinnen und Unternehmern will der Bezirk öffentlich sichtbar machen und würdigen. Deshalb wird auch in diesem Jahr das „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“ gesucht. Neben der Auszeichnung winkt ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro – gespendet vom Wirtschaftskreis Hohenschönhausen Lichtenberg e.V. (WKHL).

Lichtenbergerinnen und Lichtenberger können ab sofort bis zum 31. August 2017 Vorschläge für ihr „Unternehmen des Jahres“ mit Begründung mailen an: wifoe@lichtenberg.berlin.de

„Viele Unternehmerinnen und Unternehmer leisten enorm viel für den Bezirk und unsere Gesellschaft. Sie tun Gutes, aber reden nicht darüber. Das ist mir persönlich sehr sympathisch. Trotzdem haben sie es verdient, dass wir die Erfolge und Leistungen der Wirtschaft in unserem Bezirk stärker sichtbar machen und uns dafür bedanken. Deshalb nehmen wir die Auszeichnung zum „Lichtenberger Unternehmens des Jahres“ nunmehr zum sechsten Mal vor, sie ist eine Tradition, die wir in jedem Jahr mit ein paar kleinen Neuerungen ausgestalten. Worauf kommt es uns bei den Vorschlägen für das ,Unternehmen des Jahres‘ an? Nicht in erster Linie auf Größe und Umsatz des Unternehmens, sondern auf Familienfreundlichkeit, Nachhaltigkeit, Innovation und Engagement für das Gemeinwesen. Ich hoffe auf zahlreiche Vorschläge und bin selbst sehr gespannt, welches Unternehmen wir in diesem Jahr auszeichnen werden“, sagt Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro (SPD).

Die Preisverleihung nehmen die Wirtschaftsstadträtin, Bezirksbürgermeister Michael Grunst (die Linke) und der Wirtschaftskreis im Oktober 2017 gemeinsam vor.

Zusatzinfos im Internet unter: www.upl-lichtenberg.de

Pressemitteilung: Sommerfest in der Hagenstraße – Friedas Nachbarn laden ein

Am Freitag, 9. Juni, findet von 15 bis 19 Uhr wieder ein Sommerfest im Kiez rund um die Hagenstraße statt. Gefeiert wird das Fest unter der Schirmherrschaft von Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) in der Hagenstraße Ecke Fanningerstraße unter dem Motto „Friedas Nachbarn laden ein – Sommerfest in der Hagenstraße“. Anlass ist der 126. Geburtstag von Frieda Rosenthal.

Sie arbeitete einst im Amt für Sozialfürsorge in Lichtenberg und war ab 1929 Stadträtin im Bezirksamt Mitte. 1933 gehörte sie zu den ersten, die von den Nazis aus dem Bezirksamt entlassen wurden. Von 1924 bis 1933 war sie für Lichtenberg und später für Kreuzberg Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung. Nach der Machtergreifung der Nazis leistete sie aktiven Widerstand gegen das Regime. Im August 1936 wurde sie verhaftet, in strenge Einzelhaft genommen und brutal verhört. Weil sie fürchtete, im Verhör ihre Mitstreiter verraten zu haben, erhängte sie sich am 15. Oktober 1936. Heute ist nach ihr in Karlshorst eine Straße benannt. An ihrem letzten Wohnort in der Fanningerstraße ist zudem ein Stolperstein verlegt.

Die Besucherinnen und Besucher des Fests in der Hagenstraße können sich auf kulinarische Köstlichkeiten, Musik und ein tolles Mitmach-Programm sowie eine Kinder-Hüpfburg freuen. Dazu gibt es Informationen über Frieda Rosenthal und die Stolpersteine im Kiez sowie spannende Neuigkeiten aus der Nachbarschaft und dem Stadtteil.

„Es ist jeder eingeladen, der gerne einen schönen Nachmittag mit Nachbarn und Freunden verbringen möchte. Schönes Wetter und kühle Getränke sind schon bestellt“, weiß Bezirksstadträtin Birgit Monteiro.

 

Geplantes Programm

15 Uhr: Begrüßung Bezirksstadträtin Birgit Monteiro + Gespräch mit den bisherigen   Preisträger*innen des Frieda Rosenthal Preises

15:30 Uhr: Mitmach-Programm für Kinder

16 Uhr: Musik mit dem cielo faccio orkestar

16 & 17 Uhr: Führungen zu den Stolpersteinen (u. a. Frieda Rosenthal)

 

Außerdem: Hüpfburg für Kinder, Essen, Trinken, Musik, Stofftaschen bemalen, Kinderschminken, basteln, Infostände mit Trägern und Initiativen aus dem Kiez.

 

Weitere Informationen bei: Daniela Dahlke, info@stz-lichtenbergnord.de, 030-325 19 330

http://stz-lichtenbergnord.de/veranstaltung/sommerfest-in-der-hagenstrasse/

Pressemitteilung: Kaskelkiez wird unter Milieuschutz gestellt

Auf der letzten Sitzung des Lichtenberger Bezirksamtes wurde die Aufstellung einer sozialen Erhaltungsverordnung (umgangssprachlich Milieuschutzsatzung) für den Kaskelkiez beschlossen. Grundlage dafür sind die Ergebnisse eines Gutachtens, das der Fachbereich Stadtplanung beauftragt und in den letzten Wochen ausgewertet hat.

Die Gutachter der TOPOS Stadtforschung kommen darin zu der Einschätzung, dass es noch erhebliche bauliche Aufwertungspotentiale in dem Gebiet gibt. Außerdem belegt das Gutachten, dass Menschen, die in den Kaskelkiez ziehen, in der Tendenz deutlich jünger und einkommensstärker sind als die Menschen, die dort bereits leben.

Die Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Birgit Monteiro (SPD), erklärt:

„Das Gutachten weist nach, dass sich das Milieu im Kaskelkiez derzeitig wandelt und ohne unser Eingreifen weitere Verdrängungen zu erwarten wären. Dies ist auch der wesentliche Unterschied zu den beiden anderen Untersuchungsgebieten, dem Weitlingkiez und der Frankfurter Allee Nord. Dort ist das Milieu relativ stabil. Die Bezirksverordnetenversammlung hat klar zum Ausdruck gebracht, dass die Milieus in gefährdeten Gebieten geschützt werden sollen. Dies tun wir, indem wir für den Kaskelkiez eine Milieuschutzsatzung aufstellen. Die beiden anderen untersuchten Gebiete behalten wir als sogenannte Beobachtungsgebiete ebenfalls im Blick.“

Erfahrungsgemäß führt besonders die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zur Verdrängung. Mit der Milieuschutzsatzung ist diese Umwandlung nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich.

Luxussanierungen sind eine weitere Ursache von Verdrängung. Zukünftig sind rund um die Kaskelstraße nur noch Sanierungen erlaubt, die den üblichen Wohnstandard bzw. den Mindeststandard der Energieeinsparverordnung herstellen. Luxussanierungen dürfen nicht mehr genehmigt werden.

Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) würde gern weiter gehen:

„Milieuschutzsatzungen sind ein städtebauliches Instrument, mit denen wir Verdrängungen, die aus städtebaulichen Gründen erfolgen, verhindern können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Für Verdrängung sind jedoch vor allem die allgemeine Mietpreisentwicklung sowie dauerhafte Kostensteigerungen durch die Modernisierungsumlage verantwortlich, gegen die wir auf Bezirksebene nicht angehen können. Hier sind Landes- und Bundesregierung gefragt, Mietpreise wirkungsvoll zu begrenzen und damit Mieterinnen und Mieter vor Verdrängung zu schützen.“

Pressemitteilung: Das Programm für die Lichtenberger Seniorenuniversität 2017 steht – ab sofort sind Anmeldungen möglich!

Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD) lädt zur spannenden Ringvorlesung der besonderen Art ein

Am 03. Mai beginnt mit der Auftaktvorlesung über das Sumatra-Nashorn die jährliche Lichtenberger Seniorenuniversität. Im siebten Jahr ihres Bestehens wird die Seniorenuniversität von Birgit Monteiro (SPD), der Lichtenberger Sozialstadträtin, eröffnet.

„In den Monaten Mai und Juni bieten wir den Lichtenberger Seniorinnen und Senioren an sieben Mittwochen um jeweils 15 Uhr eine spannende Vorlesung an. So viel Seniorenuniversität gab es noch nie. Die Themen sind wie immer vielfältig und reichen vom Dauerbrenner „Patientenverfügung“ über „Armut und Verantwortung“ bis zum „Einsatz von Kriminaltechnik am Tatort“. Besonders freut mich, dass die HOWOGE in diesem Jahr die Vorlesungsreihe nicht nur – wie in der Vergangenheit auch – finanziell unterstützt, sondern sich mit einer eigenen Vorlesung zur Praxis des Wohnungsbaus beteiligen wird. Alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen, an der diesjährigen Seniorenuniversität teilzunehmen und mit den Experten und Expertinnen der Hochschulen zum jeweiligen Fachgebiet zu diskutieren.“, sagt Birgit Monteiro.

Die Seniorenuniversität findet seit dem Jahr 2010 jährlich statt und wird von allen Lichtenberger Hochschulen gemeinsam mit dem Bezirksamt Lichtenberg veranstaltet. Diese Art der besonderen Ringvorlesung wird traditionell gut besucht und zeigt die Neugier und das große Interesse von Seniorinnen und Senioren nicht nur an seniorentypischen Themen bis ins Alter. Lichtenberg setzt damit als bedeutender Hochschulstandort ein Zeichen für eine generationenübergreifende Bildung.

Die Vorlesungen finden jeweils mittwochs um 15 Uhr statt.

Das sind die einzelnen Themen und Orte:

Mi., 03. Mai
Das Sumatra-Nashorn im Spannungsfeld von Mensch und Natur
Dr. Petra Kretzschmar
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung
Alfred-Kowalke-Straße 17, 10315 Berlin

Mi., 10. Mai
Einsatz von Kriminaltechnik am Tatort
Polizeidirektor Christian Matzdorf
Hochschule für Wirtschaft und Recht
Haus 6B, Raum 063 EL, Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin

Mi., 24. Mai
Wie baut die Howoge – vom Beginn bis zum Einzug
Projektleiterin Development Chiara Derenbach und Projektleiter Neubau Torben Maier
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Wohnungsmacherei am Anton-Saefkow-Platz 13, 10369 Berlin

Mi., 31. Mai
Vorsorge – für den Fall des Falles
Patientenverfügung, Vorsorge- und Betreuungsvollmacht sowie Testament
Prof. Dr. Müller-Lukoschek
Im Audimax der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin

Mi., 07. Juni
Armut und Verantwortung – Ethische Reflexionen in einer globalisierten Welt
Kanzler der Hochschule für Gesundheit und Sport, Andreas Mues
Vulkanstraße 1, 10367 Berlin

Mi., 14. Juni
Design mit Mehrwert
Die Herausforderung, generationsübergreifende Produkte und Services zu entwickeln.
Prof. Katrin Hinz
Hochschule für Technik und Wirtschaft
Gebäude A, Raum A238, Treskowallee 8 oder über Eingang Römerweg, 10318 Berlin

Mi., 21. Juni
Zwischen Tablet und Tatendrang
Schlaglichter auf die Gegenwart und Zukunft der „Jugend von heute“
Prof. Dr. Petra Mund
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Hörsaal S 109, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin

Weitere Informationen erhalten Sie unter seniorenuniversitaet@lichtenberg.berlin.de .

Eine vorherige Anmeldung an vorstehende E-Mail-Adresse mit Bezugnahme auf einzelne oder mehrere Vorlesungen ist erwünscht.

Pressemitteilung: In Zeiten von alternativen Fakten & virtuellen Welten wichtiger denn je: Nachhaltige Weiterentwicklung des Gewerbegebietes Herzbergstraße – Ein Ostberliner Traditionsstandort im Aufbruch

Unternehmensnetzwerk im Gewerbegebiet Herzbergstraße gegründet

Im Beisein von Staatssekretär Christian Rickerts von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro (SPD) wurde im Rathaus Lichtenberg jüngst die Gründungsurkunde des Vereins „UnternehmensNetzwerk Herzbergstraße“ unterzeichnet.

„Mit seinen rund 8.400 Arbeitsplätzen ist die Herzbergstraße ein bedeutender Standort im Berliner Wirtschaftsgefüge. Es freut mich sehr, dass nun mit dem Unternehmernetzwerk im Gewerbegebiet eine starke Interessenvertretung für die Unternehmen entsteht“, erklärte Staatssekretär Rickerts in seinem Grußwort. Und die Lichtenberger Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro hebt hervor: „Das Gewerbegebiet Herzbergstraße ist einer der wenigen innenstadtnahen Gewerbestandorte und als solcher natürlich sehr begehrt. Auch so mancher Wohnungsbauinvestor hat ein Auge auf diese Adresse geworfen. Wohnungsbau, so wichtig er ist, wäre dort jedoch schädlich, da er das Gewerbe Stück um Stück verdrängen würde. Es ist deshalb enorm wichtig, dass die Vertreterinnen und Vertreter des produzierenden Gewerbes nunmehr selbstbewusst, lautstark und deutlich ihre Interessen vertreten. In Zeiten von alternativen Fakten und virtuellen Welten sind Unternehmen, die reale Werte produzieren, wichtiger denn je und ich werde alles dafür tun, dass sie dies auch in Zukunft in gesicherten Rahmenbedingungen tun können.“
Rund 80 Unternehmerinnen und Unternehmer feierten den Beginn einer engeren Zusammenarbeit im Anschluss im Dong Xuan Center, dem wichtigsten asiatischen Großhandelszentrum Berlins.

Ziel der Initiative von dreizehn Betrieben ist es, den wichtigsten zentrumsnahen Gewerbestandort Herzbergstraße nachhaltig zu sichern. Für den neu gewählten ersten Vorsitzenden Jorge Guimet, Geschäftsführer der Berliner.Luft Technik GmbH, bietet das Netzwerk die Grundlage für eine bessere lokale Zusammenarbeit und die wirkungsvollere Vertretung der gemeinsamen Interessen nach außen: „Wir wollen unsere Mitglieder und den Standort stärken. Dazu gehört beispielsweise auch, durch Kooperationen qualifizierten Nachwuchs für die ansässigen kleinen und mittelständischen Betriebe zu gewinnen.“

Während einer Busfahrt durch das Gebiet konnten sich die Gäste davon überzeugen, wie dynamisch sich das Gewerbegebiet Herzbergstraße in den letzten Jahren entwickelt hat: Neu errichtete oder erweiterte Betriebsstätten und ausgelastete Mietflächen zeugen vom Interesse kleiner und mittelständischer Unternehmen. „Wir freuen uns über die tolle Entwicklung in der Herzbergstraße, hören aber auch immer wieder, dass vorhandene Flächen für andere als gewerbliche Aktivitäten, wie beispielsweise fürs Wohnen, genutzt werden sollen. Wir wollen unseren Standort schützen“, so der stellvertretende Vorsitzende Falk Seltmann, Geschäftsführer der F.W. Borchardt Universal-Verpackungsmittelwerke GmbH. Diesen Tendenzen will das Netzwerk durch die verstärkte Kooperation der Unternehmen mit der Wirtschaftsförderung und anderen Akteuren entgegentreten.

Weitere Infos:
Marion Nüske
Leiterin Büro für Wirtschaftsförderung
Telefon: (030) 90296-4338 | E-Mail

Pressemitteilung: Obdachlose im Winter – wie können Sie helfen?

Menschen ohne Wohnung: Wir alle sehen sie zurzeit an U- und S-Bahnhöfen, in Hausdurchgängen, auf Plätzen und an anderen Orten. Lichtenbergerinnen und Lichtenberger fragen deshalb u.a. beim Amt für Soziales nach, wie sie angesichts der winterlichen Temperaturen Wohnungslosen helfen können.

„Sprechen Sie den jeweiligen Menschen höflich an und fragen, ob er etwas benötigt oder ob er Hilfe annehmen will. Nicht immer wird dies der Fall sein.“, so die Lichtenberger Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD).

Für hilfebedürftige Personen sind vom 1. November bis 31. März jeden Abend bis in die Nachtstunden ein Kälte- und ein Wärmebus in Berlin unterwegs, um Menschen ohne Unterkunft aufzusuchen, zu versorgen und kostenfrei in Notunterkünfte zu bringen. „Wenn die betroffene Person Hilfe annehmen möchte, rufen Sie ab 18 Uhr den Wärmebus (0170 9100042) des Berliner Deutschen Roten Kreuzes an und ab 21 Uhr den Kältebus (0178 5235838) der Berliner Stadtmission.“

Die Platzbelegung in den einzelnen Notunterkünften wird nicht durch die Bezirke, sondern durch die Helferinnen und Helfer der Wärmebusse bzw. Kältebusse selbst gesteuert. Denn dort besteht die Übersicht über freie Plätze in ganz Berlin. Der Berliner Senat hat zudem angekündigt, die Platzkapazitäten weiter auszubauen.

Wenn eine Person hilflos wirkt, nicht ansprechbar ist oder sich oder andere möglicherweise in eine akute Gefahrensituation bringt, informieren Sie bitte die nächste Polizeidienststelle: 110.
Bei vermuteter drohender Lebensgefahr und akuten gesundheitlichen Gefährdungen alarmieren Sie bitte sofort den Rettungsdienst: 112.

Nähere Informationen, auch zu Angeboten in Lichtenberg, finden Sie u.a. im Internet unter www.kaeltehilfe-berlin.de

Manche Menschen fühlen sich durch die zunehmende Zahl von Obdachlosen auf Bahnhöfen und Plätzen beeinträchtigt. Auch dazu äußert sich Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD): „Ja, sichtbare und erlebbare Wohnungslosigkeit und Armut beeinträchtigen unsere Lebensqualität. Aber öffentliche Orte gehören nun einmal allen Menschen. Solange Wohnungslose nicht andere Menschen belästigen oder Fußwege unpassierbar blockieren, werden Ordnungsämter oder Polizei nicht einschreiten. Wohnungslosigkeit und Armut haben gesellschaftliche Ursachen (in Deutschland, aber auch in der Welt) und können nicht allein mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen gelöst werden. Die BVG wird bei Minusgraden die Wohnungslosen nicht aus den U-Bahnhöfen vertreiben. Klar ist aber auch: Der neue Berliner Senat und wir in den Bezirken werden neue Antworten finden müssen. Ohne unsere Solidarität und das Engagement der Menschen, denen es gut geht, wird das nicht funktionieren.“