Pressemitteilung: In Zeiten von alternativen Fakten & virtuellen Welten wichtiger denn je: Nachhaltige Weiterentwicklung des Gewerbegebietes Herzbergstraße – Ein Ostberliner Traditionsstandort im Aufbruch

Unternehmensnetzwerk im Gewerbegebiet Herzbergstraße gegründet

Im Beisein von Staatssekretär Christian Rickerts von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro (SPD) wurde im Rathaus Lichtenberg jüngst die Gründungsurkunde des Vereins „UnternehmensNetzwerk Herzbergstraße“ unterzeichnet.

„Mit seinen rund 8.400 Arbeitsplätzen ist die Herzbergstraße ein bedeutender Standort im Berliner Wirtschaftsgefüge. Es freut mich sehr, dass nun mit dem Unternehmernetzwerk im Gewerbegebiet eine starke Interessenvertretung für die Unternehmen entsteht“, erklärte Staatssekretär Rickerts in seinem Grußwort. Und die Lichtenberger Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro hebt hervor: „Das Gewerbegebiet Herzbergstraße ist einer der wenigen innenstadtnahen Gewerbestandorte und als solcher natürlich sehr begehrt. Auch so mancher Wohnungsbauinvestor hat ein Auge auf diese Adresse geworfen. Wohnungsbau, so wichtig er ist, wäre dort jedoch schädlich, da er das Gewerbe Stück um Stück verdrängen würde. Es ist deshalb enorm wichtig, dass die Vertreterinnen und Vertreter des produzierenden Gewerbes nunmehr selbstbewusst, lautstark und deutlich ihre Interessen vertreten. In Zeiten von alternativen Fakten und virtuellen Welten sind Unternehmen, die reale Werte produzieren, wichtiger denn je und ich werde alles dafür tun, dass sie dies auch in Zukunft in gesicherten Rahmenbedingungen tun können.“
Rund 80 Unternehmerinnen und Unternehmer feierten den Beginn einer engeren Zusammenarbeit im Anschluss im Dong Xuan Center, dem wichtigsten asiatischen Großhandelszentrum Berlins.

Ziel der Initiative von dreizehn Betrieben ist es, den wichtigsten zentrumsnahen Gewerbestandort Herzbergstraße nachhaltig zu sichern. Für den neu gewählten ersten Vorsitzenden Jorge Guimet, Geschäftsführer der Berliner.Luft Technik GmbH, bietet das Netzwerk die Grundlage für eine bessere lokale Zusammenarbeit und die wirkungsvollere Vertretung der gemeinsamen Interessen nach außen: „Wir wollen unsere Mitglieder und den Standort stärken. Dazu gehört beispielsweise auch, durch Kooperationen qualifizierten Nachwuchs für die ansässigen kleinen und mittelständischen Betriebe zu gewinnen.“

Während einer Busfahrt durch das Gebiet konnten sich die Gäste davon überzeugen, wie dynamisch sich das Gewerbegebiet Herzbergstraße in den letzten Jahren entwickelt hat: Neu errichtete oder erweiterte Betriebsstätten und ausgelastete Mietflächen zeugen vom Interesse kleiner und mittelständischer Unternehmen. „Wir freuen uns über die tolle Entwicklung in der Herzbergstraße, hören aber auch immer wieder, dass vorhandene Flächen für andere als gewerbliche Aktivitäten, wie beispielsweise fürs Wohnen, genutzt werden sollen. Wir wollen unseren Standort schützen“, so der stellvertretende Vorsitzende Falk Seltmann, Geschäftsführer der F.W. Borchardt Universal-Verpackungsmittelwerke GmbH. Diesen Tendenzen will das Netzwerk durch die verstärkte Kooperation der Unternehmen mit der Wirtschaftsförderung und anderen Akteuren entgegentreten.

Weitere Infos:
Marion Nüske
Leiterin Büro für Wirtschaftsförderung
Telefon: (030) 90296-4338 | E-Mail

Pressemitteilung: Obdachlose im Winter – wie können Sie helfen?

Menschen ohne Wohnung: Wir alle sehen sie zurzeit an U- und S-Bahnhöfen, in Hausdurchgängen, auf Plätzen und an anderen Orten. Lichtenbergerinnen und Lichtenberger fragen deshalb u.a. beim Amt für Soziales nach, wie sie angesichts der winterlichen Temperaturen Wohnungslosen helfen können.

„Sprechen Sie den jeweiligen Menschen höflich an und fragen, ob er etwas benötigt oder ob er Hilfe annehmen will. Nicht immer wird dies der Fall sein.“, so die Lichtenberger Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD).

Für hilfebedürftige Personen sind vom 1. November bis 31. März jeden Abend bis in die Nachtstunden ein Kälte- und ein Wärmebus in Berlin unterwegs, um Menschen ohne Unterkunft aufzusuchen, zu versorgen und kostenfrei in Notunterkünfte zu bringen. „Wenn die betroffene Person Hilfe annehmen möchte, rufen Sie ab 18 Uhr den Wärmebus (0170 9100042) des Berliner Deutschen Roten Kreuzes an und ab 21 Uhr den Kältebus (0178 5235838) der Berliner Stadtmission.“

Die Platzbelegung in den einzelnen Notunterkünften wird nicht durch die Bezirke, sondern durch die Helferinnen und Helfer der Wärmebusse bzw. Kältebusse selbst gesteuert. Denn dort besteht die Übersicht über freie Plätze in ganz Berlin. Der Berliner Senat hat zudem angekündigt, die Platzkapazitäten weiter auszubauen.

Wenn eine Person hilflos wirkt, nicht ansprechbar ist oder sich oder andere möglicherweise in eine akute Gefahrensituation bringt, informieren Sie bitte die nächste Polizeidienststelle: 110.
Bei vermuteter drohender Lebensgefahr und akuten gesundheitlichen Gefährdungen alarmieren Sie bitte sofort den Rettungsdienst: 112.

Nähere Informationen, auch zu Angeboten in Lichtenberg, finden Sie u.a. im Internet unter www.kaeltehilfe-berlin.de

Manche Menschen fühlen sich durch die zunehmende Zahl von Obdachlosen auf Bahnhöfen und Plätzen beeinträchtigt. Auch dazu äußert sich Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD): „Ja, sichtbare und erlebbare Wohnungslosigkeit und Armut beeinträchtigen unsere Lebensqualität. Aber öffentliche Orte gehören nun einmal allen Menschen. Solange Wohnungslose nicht andere Menschen belästigen oder Fußwege unpassierbar blockieren, werden Ordnungsämter oder Polizei nicht einschreiten. Wohnungslosigkeit und Armut haben gesellschaftliche Ursachen (in Deutschland, aber auch in der Welt) und können nicht allein mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen gelöst werden. Die BVG wird bei Minusgraden die Wohnungslosen nicht aus den U-Bahnhöfen vertreiben. Klar ist aber auch: Der neue Berliner Senat und wir in den Bezirken werden neue Antworten finden müssen. Ohne unsere Solidarität und das Engagement der Menschen, denen es gut geht, wird das nicht funktionieren.“

Pressemitteilung: Wahl der Seniorenvertretung Lichtenberg startet

70.000 Wahlbenachrichtigungen werden verschickt

In der Woche vom 27. bis 31. März finden die Wahlen zu den Bezirklichen Seniorenvertretungen statt. Hierfür werden in diesen Tagen 70.000 Wahlbenachrichtigungen an alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger versandt, die über 60 Jahre alt sind. Das ist die Altersgrenze, ab der man wählen kann und auch selbst gewählt werden darf.

„Diese Wahl ist etwas Besonderes. Zum ersten Mal werden alle Wahlberechtigten per Brief über die Wahl informiert. In der Vergangenheit wurde den Seniorinnen und Senioren lediglich per Presse und über die Senioreneinrichtungen mitgeteilt, dass die Seniorenwahlen stattfinden. Die Wahlbeteiligung blieb entsprechend niedrig, sie lag im Berliner Durchschnitt bei rund 0,6%, in Lichtenberg bei dem berlinweiten Spitzenwert von 1,14%. Die Seniorenvertretungen der Bezirke und auf Landesebene haben deshalb gemeinsam über Jahre für schriftliche Wahlbenachrichtigungen an alle Wahlberechtigten und die Möglichkeit der Briefwahl gekämpft. Dass dies nun erreicht wurde, ist ihr Erfolg. Ich wünsche ihnen, dass sie dafür mit einer deutlich höheren Wahlbeteiligung belohnt werden.“, so Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD).

In Lichtenberg stellen sich 12 Frauen und 8 Männer im Alter von 65 bis 83 Jahren zur Wahl. Ihre Themen und Beweggründe sind vielfältig und reichen von dem Anspruch, „Gutes zu tun“ bis hin zu ganz konkreten Änderungsbedarfen in den Kiezen, wie wohnortnahe ärztliche Versorgung sowie Schutz vor Verdrängung durch Mieterhöhungen – Themen, die sich nicht nur auf die Lebenswelt der älteren Menschen beschränken.

Wer sich näher über die Kandidatinnen und Kandidaten informieren möchte, kann sich die Vorstellungsschreiben auf der Internetseite der Seniorenvertretung anschauen:
https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/auf-einen-blick/buergerservice/mitbestimmung/artikel.280303.php

Außerdem wird es vier Vorstellungsveranstaltungen geben, auf denen man den anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten direkt Fragen stellen kann:

  • Mi., 01.02.2017, 10.00 Uhr Seniorenbegegnungsstätte Ribnitzer Str. 1b, 13051 Berlin
  • Mi., 08.02.2017, 11.00 Uhr Seniorenbegegnungsstätte Einbecker Str. 85, 10315 Berlin
  • Fr., 03.03.2017, 15.00 Uhr Kiezspinne FAS Nachbarschaftlicher Interessenverbund e.V. Schulze-Boysen-Str.38, 10365 Berlin
  • Mo., 06.03.2017, 14.00 Uhr im Salon am Fenster im Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin.

Alle Seniorinnen und Senioren können in der Wahlwoche selbst an folgenden Orten ihre Stimme abgeben:

  • Mo., 27.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr: Seniorenbegegnungsstätte Ribnitzer Str. 1b, 13051 Berlin
  • Di., 28.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte Judith-Auer-Str. 8, 10367 Berlin
  • Mi., 29.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte Warnitzer Str. 6, 13059 Berlin
  • Do., 30.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte Einbecker Str. 83, 10315 Berlin
  • Fr., 31.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Kiezspinne FAS Nachbarschaftlicher Interessenverbund e.V. Schulze-Boysen-Str.38, 10365 Berlin.
    Außerdem besteht die Möglichkeit der Briefwahl. Einzelheiten zum Briefwahlverfahren finden alle Wahlberechtigten in ihrer Wahlbenachrichtigung.

Bei Rückfragen zur Wahl hat das Land Berlin auch extra einen Telefondienst eingerichtet. Seniorinnen und Senioren können ihre Fragen unter der Telefonnummer 030/90229990 oder per Mail an seniorenwahl2017@labo.berlin.de stellen.

Pressemitteilung: Bezirksbürgermeisterin fordert: Freizug der Sporthallen Darßer Straße und Wollenberger Straße vor Wintereinbruch!

In den vergangen Tagen informierte das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), dass die in Sporthallen untergebrachten Geflüchteten nicht wie ursprünglich angekündigt in die neuen Tempohomes umziehen können.

Das Bezirksamt Lichtenberg fordert den Senat dringend auf, den Freizug der Lichtenberger Sporthallen Darßer Straße und Wollenberger Straße vor dem Wintereinbruch umzusetzen. Derzeit leben Geflüchtete unter unwürdigen Bedingungen in Sporthallen, während unmittelbar daneben ein fertiges Tempohome leer steht. Dieser Zustand ist untragbar.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD):
„Es ist schwer nachvollziehbar, dass wir es im vergangenen Jahr innerhalb weniger Tage geschafft haben, Unterkünfte für tausende Menschen zu organisieren, nun aber die landeseigenen Tempohomes ungenutzt herumstehen lassen. Ich fordere den aktuellen Senat auf, seiner noch immer bestehenden Verantwortung nachzukommen. Es muss ein Weg gefunden werden, in den leer stehenden Tempohomes noch in diesem Jahr Geflüchtete unterzubringen. Es darf nicht sein, dass Menschen in Sporthallen leben müssen, weil man auf den neuen Senat wartet und sich bis dahin mit Entscheidungen zurückhält. Das ist absolut inakzeptabel und konterkariert alles, was andernorts für die Integration von Geflüchteten und die Bewahrung des sozialen Friedens geleistet wird.“

Diese Forderung des Bezirksamtes wurde mehrfach an das LAF und den Senat herangetragen, ohne dass bisher eine Wirkung erkennbar ist.

Hintergrund:
Seit Winterbeginn 2015 werden Geflüchtete in den Sporthallen Darßer Straße und Wollenberger Straße untergebracht. Von Beginn an hat der Senat deutlich gemacht, dass dieser Zustand schnellstmöglich beendet werden soll. Der Bau der Tempohomes war von Anfang an mit der Zusage verbunden, dass nach ihrer Fertigstellung die Sporthallen wieder freigezogen werden. Als dafür angestrebtes Datum wurde zuerst der September 2016 genannt. Dann der 18. November 2016. Nun heißt es nicht vor Ende Januar 2017.

Weitere Informationen
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Bezirksbürgermeisterin
Birgit Monteiro
Telefon: (030) 90296 3000
E-Mail: birgit.monteiro@lichtenberg.berlin.de

Pressemitteilung: Wie geht es weiter mit dem „Hubertusbad“?

Seit vielen Jahren wird in Lichtenberg diskutiert, was aus dem architektonischen Juwel an der Hubertusstraße werden kann. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, ist aber in einem beklagenswerten Zustand. Im vergangenen Jahr wurde deshalb ein Wettbewerbliches Dialogverfahren gestartet, bei dem interessierte Investoren in einem mehrstufigen Prozess ihre Ideen mit den Bestimmungen des Denkmalschutzes in Einklang bringen sollten. Der Gewinner dieses Verfahrens hätte das Bad mitsamt Grundstück dann kaufen und sein Konzept umsetzen können.

Im Zuge der Verhandlungen im Dialogverfahren ist deutlich geworden, dass die Interessen der potentiellen Investoren nicht mit den Anforderungen an den Denkmalschutz in Einklang zu bringen waren. Das Verfahren wurde daher ohne einen Verkauf beendet. Die Widerspruchsfrist gegen diese Entscheidung lief am 11. Oktober 2016 ab, ohne dass Widerspruch eingelegt wurde.

Bezirksstadtrat für Immobilien, Dr. Andreas Prüfer (Die Linke): „Der Erhalt dieses denkmalgeschützten Gebäudes steht für uns weiter im Vordergrund. Hier ist das Land Berlin als Eigentümer in der Pflicht, denn offenbar ist es privat nicht möglich, diese Anforderung zu erfüllen. Deshalb habe ich, als absehbar wurde, dass erneut kein Investor gefunden wird, vorgeschlagen, dass nun neue Wege gegangen werden und ein Projektmanagement installiert wird.“

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD): Wir brauchen eine Strategie, die dem Wunsch der Lichtenbergerinnen und Lichtenberger nach einer Wiedereröffnung des denkmalgeschützten Gebäudes gerecht wird. Das Bezirksamt Lichtenberg hat daher den Senat aufgefordert, sich federführend an Erhalt und Sanierung des Bades zu beteiligen. Mit dieser Unterstützung könnte der Gebietsbeauftragte des Stadtumbaugebietes Frankfurter Allee Nord gemeinsam mit weiteren Akteuren ein tragfähiges Konzept zur Sanierung und Nutzung des ehemaligen Lichtenberger Stadtbades erarbeiten.“

Hintergrund:
Das ehemalige Stadtbad Lichtenberg (Hubertusbad) ist ein besonderes Bauwerk. Es wurde 1928 eröffnet – ein einzigartiges Zeugnis expressionistischer Architektur. Vieles von der ursprünglichen Innengestaltung, angefangen bei den türkisgrünen Kacheln bis hin zu den hölzernen Garderobenschränken, ist noch erhalten geblieben. Für etliche Lichtenberger und Lichtenbergerinnen ist das Stadtbad ein Teil ihrer Kindheit. Vor 25 Jahren schloss es. Seitdem verfällt das denkmalgeschützte Gebäude zusehends.

Pressemitteilung: 130.000 Euro für Kiezprojekte!

Der Lichtenberger Kiezfonds wird ab 2017 für jeden der 13 Stadtteile im Bezirk von bisher 7.000€ auf nunmehr 10.000 € erhöht.

Dazu Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD): „Der bisherige Erfolg der Kiezfonds ist den vielen interessanten Ideen der Lichtenberger Bürger*innen sowie der engagierten Arbeit der ehrenamtlichen Bürgerjurymitglieder zu verdanken. Die Fonds stärken die Nachbarschaften und helfen den Bürger*innen, sich zu engagieren. Die hohe Akzeptanz der Kiezfonds war ausschlaggebend für die Entscheidung, sie im kommenden Jahr weiter auszubauen. Ich bin sehr gespannt, welche Projekte der Lichtenberger*innen in Zukunft das Leben und Miteinander im Bezirk zusätzlich bereichern.“

Hintergrund:

Erstmals 2010 mit einem Gesamtvolumen von 65.000 Euro aufgelegt, bietet der Kiezfonds den Bewohner*innen der jeweiligen Kieze finanzielle Unterstützung für die Verwirklichung kleiner Projekte. Gefördert werden Vorhaben, die den Zusammenhalt im Kiez fördern, Nachbarschaften stärken oder das Wohnumfeld verschönern.

Bisher haben die Bürgerjurys in vielen Sitzungen der letzten sieben Jahre über 900 Projekte und Vorhaben für ca. 540.000 Euro bewilligt. Dieses System der Bürgerbeteiligung findet große Beachtung über Lichtenberg und Berlin hinaus.

Im Bezirkshaushaltsplan 2016 standen insgesamt 91.000 Euro für die Kiezfonds zur Verfügung, ab 2017 werden insgesamt 130.000 Euro pro Jahr (10.000 Euro je Stadtteil) im Haushalt veranschlagt. Das Bezirksamt fördert damit das bürgerschaftliche Engagement in den Stadtteilen des Bezirks und nutzt die Kompetenzen der Bevölkerung zur Entwicklung der Stadtteile.

Alle notwendigen und erklärenden Unterlagen sind im Internet auf www.buergerhaushalt-lichtenberg.de zu finden. Hier kann auch Einblick in die Projekte der Jahre 2010-2016 genommen werden.

Vor der Antragstellung kann eine Beratung in den Stadtteilzentren in Anspruch genommen werden. Die Stadtteilzentren fungieren im Rahmen der Vergabe des Kiezfonds als Geschäftsstelle und koordinieren das Verfahren von Antragstellung bis zur Abwicklung.

Pressemitteilung: Bezirksamt Lichtenberg sucht neue Auszubildende

Das Bezirksamt Lichtenberg bietet für das Jahr 2017 wieder interessante Ausbildungsplätze an. Wer den aufstrebenden, familienfreundlichen Bezirk mitgestalten möchte, kann sich jetzt um einen Ausbildungsplatz bewerben. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund sind willkommen.

Los geht es dann ab dem ersten September 2017. Gesucht werden Interessentinnen und Interessenten für folgende Ausbildungsberufe mit folgenden Bewerbungsfristen:

  • 12 Verwaltungsfachangestellte: Fachrichtung Kommunalverwaltung: 31. Dezember 2016
  • 1 Vermessungstechniker oder Vermessungstechnikerin: 31. Dezember 2016
  • 2 Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste:
    Fachrichtung Bibliotheken: 31. Januar 2017
  • 5 Gärtnerinnen oder Gärtner: Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau: 28. Februar 2017

Interessenten bewerben sich ausschließlich online über die Bezirksseiten: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/auf-einen-blick/buergerservice/bildung/artikel.317927.php oder direkt über das Berliner Karriereportal www.berlin.de/karriereportal/ . Das Bezirksamt erwartet mindestens den Mittleren Schulabschluss (MSA) mit guten Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch.

Für die Ausbildung zur Gärtnerin beziehungsweise zum Gärtner ist die Berufsbildungsreife erforderlich. Bewerbungen, die für diese Ausbildung erst nach dem 28. Februar 2017 eingehen, können nicht berücksichtigt werden.

Außerdem werden zwei Ausbildungsplätze für Altenpflegerinnen und Altenpfleger im Verbund Lichtenberger Seniorenheime angeboten. Die Bewerbungen nimmt der Verbund Lichtenberger Seniorenheime (Einbecker Str. 85, 10315 Berlin, z.H. Geschäftsführerin Kati Kühne) in der Zeit von Februar bis April 2017 entgegen.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) sagt: „Das Bezirksamt Lichtenberg ist ein attraktiver Ausbildungsbetrieb. Wir haben motivierte und wertschätzende Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, interessante und lebensnahe Aufgaben und eine sehr hohe Übernahmequote. Unser Slogan: Lichtenberg braucht dich!“

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abteilung Wirtschaft, Personal und Finanzen
Claudia Kinzel
Telefon: (030) 90 296 – 6822 | E-Mail

Pressemitteilung: Lichtenberger Arbeitslosenzahl erreicht neuen Tiefststand

Vermittlungen im ESF-Bundesprogramm erreichen neuen Höchststand

Die Lage am Lichtenberger Arbeitsmarkt verbessert sich weiterhin. Bereits im Juli meldeten das Lichtenberger Jobcenter und das Bezirksamt gemeinsam eine historisch niedrige Arbeitslosenquote. Diese ist nun nochmals gesunken und beträgt zum Monatsende September nur noch 8,0 Prozent. Das bedeutet einen Rückgang um 1,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Auch die Jugendarbeitslosenquote hat sich um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 7,7 Prozent reduziert. Seit der Wiedervereinigung waren noch nie so wenige Menschen ohne Arbeit in Lichtenberg. Die Zahlen bewegen sich damit auch um 1,4 Prozentpunkte unter dem Gesamtberliner Schnitt. Dieser Vorsprung hat sich im Laufe des vergangenen Jahres sogar vergrößert.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro erklärt dazu: „Diese Zahlen sind sehr erfreulich. Sicher spielt hier auch der allgemeine Trend am Arbeitsmarkt eine Rolle. Aber gerade der steigende Abstand zur Gesamt-Berliner Arbeitslosenquote zeigt doch, dass unsere bezirklichen Anstrengungen ihren Teil dazu beitragen. Ein konkretes Beispiel dafür ist unsere Teilnahme am ESF-Bundesprogramm, bei dem das Lichtenberger Jobcenter schon 120 von insgesamt 200 Stellen an Langzeitarbeitslose vermitteln konnte. Bis 2017 wollen wir die 200 Stellen vollständig besetzen – das sind ein Drittel aller ESF-Stellen berlinweit.
Für uns ist dieses tolle Ergebnis Ansporn, mit unseren Bemühungen auch in Zukunft nicht nachzulassen, sondern weiterhin innovative Arbeitsmarktprogramme nach Lichtenberg zu holen und eigene Initiativen zu entwickeln. Denn selbst die historisch niedrige Arbeitslosigkeit bedeutet unterm Strich, dass noch immer fast jeder zehnte arbeitsfähige Lichtenberger keinen Job findet. Das sind immer noch zu viele.“

Hintergrund:
Zum Mai 2015 startete im Jobcenter Berlin Lichtenberg das ESF-Bundesprogramm zur dauerhaften Integration von Menschen mit einer mindestens zweijährigen Arbeitslosigkeit. Gekennzeichnet ist das Programm einerseits von der assistierten Vermittlung und gezielten Arbeitgeberansprache durch Betriebsakquisiteure sowie andererseits durch die Nachbetreuung der Arbeitsverhältnisse durch Coaches. Die Teilnahme am Programm ist freiwillig. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lockt ein mindestens 2-jähriges Anstellungsverhältnis.

Der Anlauf des Bundesprogramms konnte in Lichtenberg mit der ersten Integration nach nur einem Monat u.a. dadurch schneller als im gesamten Bundesgebiet erfolgen, weil die genannten Strukturen (assistierte Vermittlung und Nachbetreuung) hier schon seit 2014 durch das „Aktiv-Team“ gelebt und durch die Kommune unterstützt werden.

Die Geschäftsführung des Jobcenters Berlin Lichtenberg setzte sich das große Ziel, ca. ¼ aller geplanten ESF-Integrationen in Berlin-Brandenburg bis 07/2017 zu erreichen (200 Integrationen durch das ESF-BP).
Aktuell (Stand Oktober 2016) wurden im Bezirk Lichtenberg bereits 120 Kunden über das ESF-Bundesprogramm in Arbeit gebracht. Regelmäßig werden Veranstaltungen mit Arbeitgebern und Kunden durchgeführt, die Interesse am ESF-Bundesprogramm haben.

Viele Lichtenberger Arbeitgeber haben sich von Anbeginn des Programms als zuverlässige Partner erwiesen, arbeitslosen Menschen zu neuen Chancen zu verhelfen.

Pressemitteilung: Vorschläge für den Frieda-Rosenthal-Preis 2016 jetzt einreichen!

Auch in diesem Jahr sucht die SPD Lichtenberg Menschen, die sich in außergewöhnlicher Weise für das demokratische Gemeinwesen und eine solidarische Nachbarschaft engagiert haben. Alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger sind daher aufgerufen, bis zum 22. August 2016 eine Preisträgerin oder einen Preisträger für den mit 100 € dotierten Preis vorzuschlagen.
Die Vorschläge sollten den Namen und die Kontaktdaten der vorgeschlagenen Person sowie eine kurze Begründung enthalten und können per Post (Rathausstraße 7, 10367 Berlin) oder E-Mail (info@spd-lichtenberg.de) an die SPD Lichtenberg geschickt werden. Eine Jury wird dann die Vorschläge bewerten.

Mit dem Frieda-Rosenthal-Preis werden jedes Jahr Menschen geehrt, die sich besonders für das demokratische Gemeinwesen in Lichtenberg engagieren. Dabei ist es nicht ausschlaggebend, ob der oder die Vorgeschlagene haupt- oder ehrenamtlich tätig ist.

In den vergangenen Jahren wurden Beate Held, Andreas Wächter, Eugenia Schatz, Evelin Pakosta, Hans Küchler, Olaf Ruhl und Anna-Franziska Schwarzenbach mit dem Frieda-Rosenthal-Preis ausgezeichnet. (Weitere Infos zu Frieda Rosenthal und den Preisträgern: http://de.wikipedia.org/wiki/Frieda_Rosenthal).

Der Preis wird seit dem Jahr 2009 von der Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro gestiftet, die zugleich die Patin für den Stolperstein ist, der in der Fanningerstraße 53 an Frieda Rosenthal erinnert.

Die Namensgeberin des Preises, Frieda Rosenthal, arbeitete im Amt für Sozialfürsorge in Lichtenberg und seit 1929 als Stadträtin im Bezirksamt Mitte. 1933 gehörte sie zu den ersten, die von den Nazis aus dem Bezirksamt entlassen wurden. Von 1924 bis 1933 war sie für Lichtenberg und später für Kreuzberg Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung. Nach der Machtergreifung der Nazis leistete sie aktiven Widerstand gegen das Regime. Am 19. August 1936 wurde Frieda Rosenthal verhaftet, in strenge Einzelhaft genommen und brutal verhört. Weil sie fürchtete, ihre Mitstreiter verraten zu haben, setzte sie am 15. Oktober 1936 ihrem Leben ein Ende.

Die Verleihung des Frieda-Rosenthal-Preises 2016 wird am Freitag, dem 02. September 2016, ab 17:30 Uhr im Rahmen des jährlichen Septemberfeuers der SPD Lichtenberg, im Garten des Nachbarschaftshauses ORANGERIE des Kiezspinne FAS e.V., stattfinden.
Hierbei erwartet die Gäste ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie mit Hüpfburg, Sackhüpfen, Tauziehen, Slack-Line, Kindermalen, Lagerfeuer und Stockkuchen und Live-Musik von „unbekannt verzogen“, zu dem alle Lichtenberginnen und Lichtenberger mit Kind und Kegel herzlich eingeladen sind.

Pressemitteilung: Vorschläge erwünscht: Wer soll die Bürgermedaille bekommen?

Die Bürgermedaille vom letzten Jahr

Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Sie helfen, packen an oder sind für andere Lichtenberger da… – ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger sind das Rückgrat unserer Gesellschaft! Sie zu ehren und auszuzeichnen ist das Anliegen der Lichtenberger Bürgermedaille, die der Bezirk in diesem Jahr bereits zum 13. Mal verleiht. Bis zum 15. September 2016 können Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen werden, die sich durch langjähriges oder herausragendes ehrenamtliches Engagement in Lichtenberg verdient gemacht haben.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) wird die Bürgermedaille am 18. November in der kürzlich neu eröffneten Jugendherberge am Ostkreuz verleihen.
Für die Vorschlagsphase wirbt sie: „Zögern Sie nicht und schlagen Sie einen besonders engagierten Menschen vor, der es verdient hat, ausgezeichnet zu werden. Ohne freiwilliges und ehrenamtliches Engagement von Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern wäre unser Bezirk um einiges ärmer. Freiwilliges und ehrenamtliches Engagemement machen unseren Bezirk bunt, menschlich und spannend“

Die Bürgermedaille wird auf Vorschlag des Freiwilligenrates vom Bezirksamt verliehen.
Vorschläge mit einer schriftlichen Begründung können bei Sabine Iglück per Fax: 90 296 – 773526 oder per E-Mail: sabine.iglueck@lichtenberg.berlin.de eingereicht werden.
Ein entsprechendes Formular befindet sich zudem auf der Internetseite des Bezirksamtes unter:
ba-lichtenberg/auf-einen-blick/buergerservice/gemeinwesen/artikel.299602.php#medaille

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Organisationseinheit Sozialraumorientierte Planungskoordination
Telefon: (030) 90296-3526 | Telefax: (030) 90296-773526 | E-Mail