Pressemitteilung: „Wirtschaftskultur in Lichtenberg“ – neue Broschüre macht neugierig

Mehr als 21.000 Unternehmen aus diversen Branchen sind in Lichtenberg tätig – Tendenz steigend. Damit das so bleibt, wirbt der Bezirk stetig um die Ansiedlung neuer Unternehmen. Jüngstes Beispiel hierfür ist die neue Imagebroschüre, in der Lichtenberg als Wirtschaftsstandort aktueller und künftiger Unternehmen vorgestellt wird. Die Wirtschaftskultur im Bezirk steht deshalb im Mittelpunkt der Broschüre, die vom Büro für Wirtschaftsförderung herausgegeben wird.

Lichtenberg ist nicht nur ein familienfreundlicher Bezirk mit viel Potential, sondern auch mit einer großen wirtschaftlichen und industriellen Tradition. Neben vielen Unternehmen im Dienstleistungssektor gibt es sowohl verarbeitendes Gewerbe als auch hochspezialisierte High-Tech-Unternehmen, die in ihrer Nische Weltmarktführer sind. Sie alle profitieren von den gut erschlossenen Gewerbeflächen. Die wachsende Zahl der Unternehmen und die stetig sinkende Arbeitslosigkeit belegen die wirtschaftliche Attraktivität des Bezirks.

Viele der in der Imagebroschüre genannten Unternehmen engagieren sich für den Bezirk. „Im wachsenden Bezirk Lichtenberg liegt mir die Entwicklung der Wirtschaft besonders am Herzen. Billig und Masse – das gibt es bei uns eher selten. Innovativ und hochwertig – das ist die besondere Qualität des produzierenden Gewerbes in Lichtenberg. Mir ist die Produktion realer Werte wichtig, auch wenn das mal laut ist und Dreck macht. Durch eine gute Wirtschaftskultur schaffen wir Arbeits- und Ausbildungsplätze für Lichtenbergerinnen und Lichtenberger und unsere Nachbarn. Unternehmensvertretungen und -netzwerke wie der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg und der Unternehmerrat sind kompetente und geschätzte Partner von Politik und Verwaltung. Gemeinsam gestalten und sichern wir den Wirtschaftsstandort Lichtenberg und machen ihn so noch stärker und attraktiver“, erklärt Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro (SPD).

Die Broschüre „Wirtschaftskultur in Lichtenberg“ kann ab sofort im Büro für Wirtschaftsförderung (Rathaus Lichtenberg, Raum 207) und an zentralen Orten im Bezirk Lichtenberg, wie zum Beispiel den Bibliotheken, bezogen werden. Ein Blick hinein lohnt sich. Sie werden von der Vielfalt und Qualität der Lichtenberger Unternehmen überrascht sein. Nähere Auskunft gibt das Büro für Wirtschaftsförderung (wifoe@lichtenberg.berlin.de).

Pressemitteilung: Acht weitere Kleingartenanlagen in Lichtenberg sicherer

Auf seiner Sitzung am 24. Juli 2018 hat das Bezirksamt den Start von sechs weiteren Bebauungsplanverfahren zur Sicherung von Kleingärten in Lichtenberg beschlossen. Dies betrifft folgende Kleingartenanlagen in Karlshorst:

  • Querweg
  • Ilsegärten
  • Am E-Werk
  • Seegelände
  • Stallwiesen
  • Wallensteinstraße
  • Pirolstraße
  • Beerfelder Straße

Seit Dezember 2017 sind damit zum Schutz von Kleingärten insgesamt 19 sog. Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungsplanverfahren neu gefasst worden, die das Gebiet von insgesamt 24 Kleingartenanlagen umfassen.

„Lichtenberg ist Spitzenreiter bei der Sicherung von Kleingärten und baut seinen Vorsprung gegenüber anderen Bezirken weiter aus. 19 Aufstellungsbeschlüsse für Kleingärten in einem guten halben Jahr – das ist ein riesiger Kraftakt der Verwaltung, für dessen Realisierung ich allen Kolleginnen und Kollegen des Fachbereiches Stadtplanung herzlich danke. Denn es müssen in Lichtenberg nicht nur Kleingärten gesichert, sondern vor allem die zahlreichen Wohnungsbauvorhaben und die Rahmenpläne für die Großsiedlungen bearbeitet werden. Lichtenberg redet nicht nur über die Sicherung von Kleingartenanlagen, sondern macht es.“ sagt die Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Birgit Monteiro (SPD).

Sie ergänzt: „Noch in diesem Jahr wollen wir weitere Bebauungsplanverfahren starten sowie weiterführende Planungsschritte gehen. Kleingärten leisten nicht nur für ein gesundes Stadtklima, sondern auch zu lokaler und sozialer Identität einen wichtigen Beitrag. Sie sind ein Rückzug- und Erholungsort für alle Generationen und diejenigen, die sich eigenen Grund und Boden nicht leisten können oder wollen.“

Bezirksverordnetenversammlung und Bezirksamt hatten im Dezember 2017 gemeinsam eine Prioritätenliste erarbeitet, um die besonders gefährdeten Anlagen zuerst zu sichern.

Auch wenn der dauerhafte Schutz erst mit dem Ende, das heißt der Festsetzung des Bebauungsplans eintritt, so gibt doch bereits der Start des Verfahrens dem Bezirk Instrumente an die Hand, die Kleingärten für mögliche Immobilienspekulationen unattraktiv zu machen und damit zu schützen. „Wenn jemand z.B. in einer Kleingartenanlage ein Wohnbauprojekt umsetzen möchte, können wir eine Veränderungssperre erlassen und haben damit 2 Jahre Zeit, den Bebauungsplan zum Abschluss bringen.“ erklärt Monteiro weiter.

Pressemitteilung: 9. Kamingespräch im Bürgerschloss Hohenschönhausen

Wer kennt das Bürgerschloss Hohenschönhausen? Stück für Stück mausert sich das etwas versteckte Kleinod im Herzen Alt-Hohenschönhausens.

Was wurde bisher erreicht – was sind die nächsten Aufgaben – welche Veranstaltungen und Nutzungen finden gegenwärtig und zukünftig dort statt?

Um diese und weitere Fragen zu beantworten, lädt Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) am Mittwoch, 11. Juli, um 18 Uhr alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger zum bereits achten Kamingespräch ein, passend zum Thema dieses Mal direkt ins Bürgerschloss Hohenschönhausen, Hauptstraße 44 in 13055 Berlin.

Besonderer Gast und Gesprächspartner ist Dr. Rüdiger Schwarz, Unternehmer und Vorsitzender des Fördervereins Schloss Hohenschönhausen.

„Wie immer geht es bei den Kamingesprächen nicht nur um aktuelle Vorhaben, sondern vor allem um den Menschen hinter der Funktion, seine persönlichen Erfahrungen, Prägungen, vielleicht auch Träume. Man kommt ja weder als Politikerin noch als Vorsitzender eines Fördervereins auf die Welt, sondern es führen oft überraschende und verschlungene Wege dorthin, wo man gerade ist. Diese Geschichten sind es, die mich ganz besonders interessieren. Im postfaktischen Zeitalter muss sich auch niemand vor der Hitze meines Reise-Kamins sorgen“, sagt Birgit Monteiro.

Eine Besonderheit der Kamingespräche ist, dass sie live auf Facebook übertragen werden. Wer also nicht persönlich dabei sein kann, der kann das Gespräch mitverfolgen auf Facebook unter: https://www.faceboook.com/birgit.monteiro1

 

Hintergrund:

Seit Herbst letzten Jahres veranstaltet Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) regelmäßig ihre Kamingespräche. Mit dabei ist immer ein „postfaktischer“ Kamin, der zusammen mit etwas Fantasie für eine gemütliche Gesprächsatmosphäre sorgt. Vor allem aber geht es darum, besondere Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Zivilgesellschaft vorzustellen, sich für ihre spannenden Lebenswege und vielfältigen Erfahrungen etwas Zeit zu nehmen und auf diese Weise dem Hamsterrad des oftmals hektischen Alltags für einen Abend zu entfliehen.

Pressemitteilung: Gesucht wird: Das Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2018

Es lässt sich gut leben und arbeiten in Lichtenberg, dem familienfreundlichen Bezirk Berlins. Das zeigt sich an der wachsenden Einwohnerzahl, aber auch an der stetig steigenden Zahl der Unternehmen. Bereits zum siebten Mal wird aus dem Kreis der jetzt mehr als 21.000 Betriebe, die im Bezirk ansässig sind, das „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“ gesucht. In diesem Jahr soll insbesondere das Engagement für Ausbildung und Nachwuchsförderung, Familienfreundlichkeit und Mitarbeiterfürsorge gewürdigt werden. Das Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro wird vom Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V. (WKHL) zur Verfügung gestellt.

Lichtenbergerinnen und Lichtenberger können bis zum 15. August 2018 Vorschläge für das Unternehmen ihrer Wahl einreichen. Diese müssen begründet werden.

„Es ist mir ein besonderes Anliegen, den Erfolg der Lichtenberger Wirtschaft innerhalb und außerhalb unseres Bezirkes bekannter zu machen und so auch für unseren Standort zu werben. Die Auszeichnung des ,Lichtenberger Unternehmens des Jahres‘ ist auch Ausdruck dafür und inzwischen eine schöne Tradition geworden. Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger, nun sind Sie aufgerufen, einen potentiellen Preisträger für 2018 vorzuschlagen. Es kommt nicht auf Größe und Umsatz, sondern auf Familienfreundlichkeit, Mitarbeiterfürsorge und Nachwuchsförderung an. Ich freue mich auf Ihre Vorschläge und bitte Sie herzlich: Beteiligen Sie sich am Wettbewerb und nennen Sie uns Ihre Favoriten!“, sagt Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit Birgit Monteiro (SPD).

Zusatzinfos und Formulare im Internet unter:
www.upl-lichtenberg.de

Die Preisverleihung nehmen die Wirtschaftsstadträtin, Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke) und der Wirtschaftskreis im Oktober 2018 gemeinsam vor.

Pressemitteilung: 5. Mai ist „Tag der Städtebauförderung“

Bundesweit findet am Samstag, 5. Mai, der „Tag der Städtebauförderung“ statt. Vergleichbar mit dem Tag des offenen Denkmals erhält an diesem Tag die interessierte Öffentlichkeit die Gelegenheit, die mit Städtebaumitteln geförderten Projekte zu besichtigen und an Rundgängen und anderen Veranstaltungen teilzunehmen. Das sehr umfangreiche Programm wird Anfang April im Internet veröffentlicht unter:

www.tag-der-staedtebaufoerderung.berlin.de

Die Lichtenberger Stadträtin für Stadtentwicklung, Birgit Monteiro (SPD) sagt:
„Mit dem Tag der Städtebauförderung wollen wir gemeinsam mit den anderen Berliner Bezirken zeigen, wie vielseitig die Gelder der Städtebauförderung verwendet werden. Es geht gerade bei der Städtebauförderung vor allem darum, die bestehenden Kieze aufzuwerten. Anfang des Jahrtausends hieß das im schrumpfenden Berlin auch Abriss. Heute werden die Gelder vor allem in die soziale Infrastruktur investiert, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Die Städtebauförderung ist für Lichtenberg damit eine wichtige Unterstützung.“

Der Bezirk Lichtenberg ist in diesem Jahr mit zwei Stadtumbauprojekten vertreten.

In Neu-Hohenschönhausen präsentiert sich die Jugendkunstschule kurz vor Abschluss der umfassenden Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in der Demminer Straße 4. Bürgerinnen und Bürger können an einer Baustellenbesichtigung teilnehmen und sich anschließend über das vielseitige Kurs-, Workshop- und Ausstellungsangebot der Jugendkunstschule informieren.

In Friedrichsfelde können Besucherinnen und Besucher gemeinsam mit Bezirksstadträtin Birgit Monteiro an einem geführten Rundgang über die Baustelle des Neubaus für die Jugendfreizeiteinrichtung „Betonoase“ in der Dolgenseestraße 60A teilnehmen. Dabei können sie nicht nur die Baustelle erkunden, sondern auch den neuartigen Infraleichtbeton kennenlernen, der dort verwendet wird. Für diese Veranstaltung ist eine telefonische Anmeldung erforderlich unter der Rufnummer: 030/8859 1434.

Nähere Informationen zu den beiden Projekten stehen im Programm.

Pressemitteilung: Von Archäologen und Reisen durch Zeit und Raum – Anmeldung für Seniorenuniversität ab sofort möglich!

Wer weiß, wie moderne Archäologie heutzutage betrieben wird? Oder was zu tun ist, falls eine Katastrophe eintrifft und die staatliche Ordnung zusammenbricht? Und was ist eigentlich ein Bürgerwissenschaftler?

Antworten auf diese Fragen finden Interessierte bei der Lichtenberger Seniorenuniversität. Zwischen April und Mai werden die Lichtenberger Seniorinnen und Senioren in insgesamt sieben Vorlesungen mit einem bunten Programm weitergebildet. Oft unterhaltsam, immer wissenschaftlich.

Auch im neunten Jahr ihres Bestehens wird die Seniorenuniversität von Birgit Monteiro (SPD), der Lichtenberger Sozialstadträtin, eröffnet: „Wir wollen mit dieser jährlichen Ringvorlesung auch darauf aufmerksam machen, dass Lichtenberg einer der größten Hochschulstandorte in Berlin ist. Dort befinden sich nicht nur die meisten Wohnheimplätze, sondern auch fünf Hochschulen. Jede dieser Hochschulen ist bei der diesjährigen Ringvorlesung vertreten. Besonders freut mich, dass die HOWOGE die Vorlesungsreihe nicht nur – wie in der Vergangenheit auch – finanziell unterstützt, sondern sich wie bereits im letzten Jahr mit einer eigenen Vorlesung zur Bürgerbeteiligung in das Programm einbringt. Alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen, an der diesjährigen Seniorenuniversität teilzunehmen und mit den Expertinnen und Experten der Hochschulen zum jeweiligen Fachgebiet zu diskutieren“, sagt Sozialstadträtin Birgit Monteiro.

Die Seniorenuniversität findet seit dem Jahr 2010 jährlich statt und wird von allen Lichtenberger Hochschulen gemeinsam mit dem Bezirksamt Lichtenberg veranstaltet. Diese Art der besonderen Ringvorlesung wird traditionell gut besucht und zeigt die Neugier und das große Interesse von Seniorinnen und Senioren nicht nur an seniorentypischen Themen bis ins Alter. Lichtenberg setzt damit als bedeutender Hochschulstandort ein Zeichen für eine lebenslange Bildung.

 

Das sind die einzelnen Themen und Orte:

 

Mi., 11. April, 15 Uhr
Archäologie heute – von der Spatenwissenschaft zur Hightechforschung
Prof. Dr. Thomas Schenk
Hochschule für Technik und Wirtschaft
Treskowallee 8, 10318 Berlin, Geb. A, Hörsaal 238

 

Mi., 18. April, 15 Uhr
Bevölkerungsschutz: was passiert bei einem nationalen Katastrophenfall – Hilfe zur Selbsthilfe
Prof. Marcel Kuhlmey M.A.
Hochschule für Wirtschaft und Recht,
Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin, Raum 063, Haus 6B

 

Mi., 25. April, 15 Uhr
Richtig vererben: Alles rund um das Testament
Prof. Dr. Müller-Lukoschek
Hochschule für Wirtschaft und Recht,
Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin, Raum 6A 008 im Erdgeschoss des Hauses 6A

 

Mi., 02. Mai, 15 Uhr
Wege zur Weisheit – eine Reise durch Raum und Zeit
Prof. Sven Sohr, Professor für Life Coaching
Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst
Vulkanstraße 1, 10367 Berlin, Raum 217, 2.OG,

kein Fahrstuhl

 

Mi., 09. Mai, 15 Uhr
Sozialräumliche Analyse von Nachbarschaftsbeziehungen und Wohnumfeld im Bezirk Lichtenberg
Katarina Prchal
Katholische Hochschule für Sozialwesen,
Köpenicker Allee 39, 10318 Berlin, Hörsaal 109

 

Mi., 23. Mai, 15 Uhr
Stadtgestaltung in der wachsenden Stadt: mit Partizipation und nach Verdichtung an Beispielen
Marieluise Handrup (Projektleiterin Development) und David Oberthür (Projektleiter Development)
HOWOGE Wohnungsmacherei, Anton-Saefkow-Platz 13, 10369 Berlin

 

Mi., 30. Mai, 15 Uhr
Wie werde ich Bürgerwissenschaftler*in?
Dr. Sarah Kiefer
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung,
Alfred-Kowalke-Straße 17, 10315 Berlin

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter seniorenuniversitaet@lichtenberg.berlin.de.

Eine vorherige Anmeldung an vorstehende E-Mail-Adresse mit Bezugnahme auf einzelne oder mehrere Vorlesungen ist erwünscht.

Pressemitteilung: Bezirksbündnis für Wohnungsneubau und Mieterberatung in Lichtenberg unterzeichnet

Lichtenbergs Bezirksbürgermeister Michael Grunst (Die Linke), die für Stadtentwicklung zuständige Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) und die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Katrin Lompscher (Die Linke), haben heute gemeinsam das Bezirksbündnis für Wohnungsneubau und Mieterberatung in Berlin-Lichtenberg unterzeichnet. Bezirksübergreifend hat es zum Ziel, den Wohnungsneubau zu stärken, Stadtwachstum gemeinsam, ökologisch und nachhaltig zu gestalten und die Mieterberatung in den Bezirken zu verbessern.

Michael Grunst sagt: „Damit reagieren wir auf die Herausforderungen der wachsenden Stadt Berlin. Wir brauchen dringend schnell bezahlbaren Wohnraum. Die Vereinbarungen des Bündnisses unterstützen uns dabei, diese Aufgabe in engerer Kooperation mit dem Senat zu meistern, begleitet durch eine mitwachsende soziale Infrastruktur und gute Bürgerbeteiligung.“

Birgit Monteiro ergänzt: „Wir haben bei der Bündnisvereinbarung den speziellen Schwerpunkt der Flächenvorsorge für die soziale Infrastruktur gesetzt. Denn Lichtenberg wächst immer schneller und die freien Flächen beispielsweise für Schulen, Spielplätze und Grünanlagen werden immer weniger und immer nötiger. Der Senat und die Bezirke haben eine gemeinsame Verantwortung, dass der Bau neuer Wohnhäuser in unserer Stadt und unserem Bezirk ein Gewinn für die neuen und alten Lichtenbergerinnen und Lichtenberger wird. Die gemeinsame Bündnisvereinbarung untermauert dies.“

Das heute unterzeichnete Bündnis, individuell für Berlin-Lichtenberg mit dem Bezirksamt und dem Senat abgestimmt, legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Flächenvorsorge insbesondere für soziale Infrastruktur. Ausgewählte Wohnungsneubauvorhaben in Lichtenberg umfassen unter anderem die Bauvorhaben „Weiße Taube“ in der Landsberger Allee mit ca. 1.800 möglichen Wohneinheiten (WE), die „Parkstadt Karlshorst“ am Blockdammweg mit ca. 1.200 WE und das Vorhaben „Gartenstadt Karlshorst“ in der Köpenicker Allee mit ca. 1.000 WE.

Insgesamt ergibt sich aus der aktuellen Auswertung des Wohnbauflächen-Informationssystems und der Berechnung der Nachverdichtungspotenziale ein Volumen von bis zu 11.000 Wohneinheiten, deren Genehmigung innerhalb des Bündniszeitraums bis 2021 als möglich angesehen wird. Zusätzlich werden 100.000 Euro für Mieterberatungen zur Verfügung gestellt.

Pressemitteilung: Hartes Ringen am Runden Tisch Ilsestraße findet Abschluss

Umfang und Maß der Planungen sind deutlich reduziert

Am 10. Januar 2018 kamen die Mitglieder des Runden Tisches Ilsestraße zum 5. und letzten Male zusammen. Seit der ersten Sitzung hatten die neun stimmberechtigten Mitgliederweitgehend mit der Moderation von Georg Balzer fair und sachlich darum gerungen, möglichst viel Grün zu erhalten und zugleich den Bau von dringend benötigten Wohnungen zu ermöglichen.

Die Stadtentwicklungsstadträtin Birgit Monteiro (SPD) sagte zum Abschluss des Runden Tisches: „Ich bedanke mich herzlich bei allen Mitwirkenden am Runden Tisch Ilsestraße für die sehr, sehr intensive, kenntnisreiche und sachliche Arbeit. Die Ergebnisse fließen nun in das weitere B-Plan-Verfahren und die Arbeit der BVV ein.“

Die Bürgerinitiative hatte einen eigenen Vorschlag für einen „Wiesenpark Karlshorst“ erarbeitet, der neben dem Erhalt und der Aufwertung von Grünflächen vor allem einen flächendeckenden Dachausbau bzw. einer Dachaufstockung sowie der Nachrüstung mit Aufzügen allen Beteiligten am Runden Tisch großen Respekt abverlangte. Die Realisierung dieses Plans wurde am Ende aber auch wegen der zu erwartenden Folgekosten für die Mieter und Beeinträchtigungen während der Bauzeit von der Mehrheit des Runden Tisches verworfen und nicht zur Abstimmung gestellt.

Die Howoge hat ihre ursprüngliche Planung im Laufe der Diskussionen am Runden Tisch mehrfach verändert. Anfangs sollten noch drei der Höfe mit insgesamt 237 Wohnungen bebaut werden. Nach mehreren Zwischenschritten stand in der abschließenden Sitzung der Vorschlag im Raum, einen Hof freizulassen und nur noch 187 Wohnungen zu bauen. Nachdem hier im Zuge der Diskussion nochmals die Abstände zur Bestandsbebauung vergrößert wurden, hat der Runde Tisch dieser Endfassung mehrheitlich zugestimmt.

Folgende Ergebnisse wurden im Einzelnen beschlossen:

  1. Der südwestliche von drei Höfen, in den Planungen mit Hof 2 bezeichnet, soll nicht bebaut werden. (8 Ja, 1 Nein, 0 Enthaltungen)
  2. Es sollen ein sog. Randhaus an der Marksburgstraße gebaut werden, sowie der Sonderbau mit Kita und Wohnungen (gegenwärtig ist hier ein Parkplatz). (9 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen).
  3. Es soll der sog. Howoge-Entwurf C gebaut werden, aber mit einer Vergrößerung der Abstände zwischen der Kopfseite der Neubauten und der Längsseite der Bestandsbauten. (5 Ja, 2 Nein, 2 Enthaltungen)
  4. Bei eventueller Neubebauung sollen im südlichen Hof 4 Vollgeschosse und im nördlichen Hof 5 Vollgeschosse nicht überschritten werden. (4 Ja, 2 Nein, 3 Enthaltungen)
  5. Ergänzend zum dritten Beschluss sollen Elemente des „Wiesenparks Karlshorst“ gemeinsam mit der Howoge und den Mietern in der künftigen Freiraumplanung umgesetzt werden. (9 Ja, 0 Nein, 0 Enthaltungen)
  6. Wenn ein Dachausbau oder Dachgeschossaufbau erfolgt, dann soll zuerst ein Modellvorhaben umgesetzt werden. So sollen die möglichen Auswirkungen vor dem Weiterbau geprüft werden. (7 Ja, 0 Nein, 2 Enthaltungen)

Der Runde Tisch wurde im Juli 2017 eingerichtet, um zwischen den Interessen der Anwohnerinnen und Anwohnern und dem Interesse der Howoge als künftigen Bauherrn einen Kompromiss zwischen den unterschiedlichen Vorstellungen zur Entwicklung des Ilse-Kiezes zu suchen. Die Ergebnisse des Runden Tisches fließen als Stellungnahmen in das gesetzliche Bebauungsplanverfahren ein. Die Mitglieder des Runden Tisches waren wie folgt:

  • zwei Vertreter der Bürgerinitiative „Rettet den Ilse-Kiez“,
  • ein Vertreter des Bürgervereins Karlshorst,
  • eine Vertreterin des Mieterrates der Howoge,
  • zwei Vertreter der Howoge,
  • eine Vertreterin des Ausschusses für ökologische Stadtentwicklung und Mieterschutz,
  • ein Vertreter des Ausschusses Öffentliche Ordnung und Verkehr,
  • sowie das für Stadtentwicklung zuständige Mitglied des Bezirksamtes.

Pressemitteilung: Milieuschutz: Stopp für Luxussanierungen im Weitlingkiez

Das Bezirksamt Lichtenberg hat am 5. Dezember 2017 einen Aufstellungsbeschluss für Milieuschutz im Weitlingkiez gefasst. Das bedeutet, dass ab sofort Bauanträge für Luxussanierungen im Weitlingkiez vom bezirklichen Stadtentwicklungsamt für vorerst 12 Monate zurückgestellt werden.

„Mit dem Aufstellungsbeschluss verhindern wir, dass Eigentümer der möglichen Festsetzung einer Milieuschutzsatzung zuvorkommen und bereits geplante Luxussanierungen vorziehen“, so die zuständige Stadträtin für Stadtentwicklung, Birgit Monteiro (SPD).

Außerdem hat das Bezirksamt das Büro TOPOS mit einer sogenannten Nachbefragung der circa 9.000 Haushalte im Untersuchungsgebiet beauftragt. Ziel ist es, die Daten, auf denen das bisherige Gutachten zum Milieuschutz aus dem Jahr 2016 beruht, zu aktualisieren.

Ergibt die Analyse der aktuellen Situation einen Bedarf für das Erlassen einer Milieuschutzsatzung im Weitlingkiez, wird geprüft, ob dies rechtssicher möglich ist. Dann wird der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) eine entsprechende Rechtsverordnung vorgelegt und – sofern die BVV zustimmt – diese festgesetzt.

„Im Ergebnis der Befragung von 2016 hatten wir den Weitlingkiez unter stadtplanerische Beobachtung gestellt. Angesichts der in diesem Rahmen zusammengetragenen Fakten und Indizien sowie aufgefordert durch einen Einwohnerantrag, den sich die BVV zu eigen gemacht hat, wurden die Nachbefragung noch für das Ende des Jahres 2017 beauftragt und das Untersuchungsgebiet ausgeweitet“, so Monteiro.

Das Untersuchungsgebiet umfasst nun auch die Häuserzeilen auf der Westseite der Lincolnstraße und Marie-Curie-Allee sowie das neue Wohngebiet südlich der Lückstraße.

Die Mieterinnen und Mieter sind aufgerufen, die Fragebögen bis zum Jahresende auszufüllen und zurückzusenden. „Je mehr Rückmeldungen wir haben, desto aussagekräftiger wird das aktualisierte Gutachten“, so Monteiro.

Mieterinnen und Mieter, die Fragen zum Ausfüllen der Bögen haben, können sich an die offene Mieterberatung des Büros für Sozialplanung in der Lückstraße 66 wenden.

Montags bis donnerstags ist das telefonisch möglich unter: 030/ 510 86 54.
Per E-Mail ist die Mieterberatung unter bfslichtenberg@gmx.de erreichbar.
Sprechstunden finden jeweils dienstags von 16 bis 18 Uhr und donnerstags von 15 bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung statt.

 

Weitere Informationen:

Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Soziales, Wirtschaft und Arbeit
Birgit Monteiro
Telefon: 030 / 90 296 -8000
E-Mail: birgit.monteiro@lichtenberg.berlin.de

Pressemitteilung: Bezirk stärkt Bürgerbeteiligung in der Stadtentwicklung

Erster Entwurf des Leitfadens zur Bürgerbeteiligung bei Bauvorhaben fertiggestellt

Am 17. Oktober 2017 beschloss das Bezirksamt den Entwurf des Leitfadens zur Bürgerbeteiligung bei Bauvorhaben. Der vorliegende erste Teil des Leitfadens richtet sich zunächst an Politik und Verwaltung und zeigt Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung bei Bauvorhaben auf. In einem noch zu erstellenden zweiten Teil sollen die Inhalte des Leitfadens aus Perspektive der Bürgerinnen und Bürger dargestellt werden.

Die zuständige Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) verdeutlicht die Notwendigkeit hierzu: „Lichtenberg muss sich, wie das restliche Berlin, den enormen Bedarfen nach Wohnraum stellen. Wichtig ist dabei, dass wir auch die Anliegen der bereits hier lebenden Menschen nicht aus den Augen verlieren und deren lokales Wissen in die Verbesserung von Bauvorhaben einbeziehen. Ein erster Schritt zu besserer Beteiligung ist häufig bereits eine gute und transparente Information. Viele Bürgerinnen und Bürger wollen sich aber auch aktiv einbringen. Wir wollen mit dem Leitfaden mehr Möglichkeiten dafür schaffen, aber auch die Bauherren motivieren, über die rechtlichen Verpflichtungen hinaus die zukünftigen Nachbarinnen und Nachbarn aktiv einzubeziehen.“

Der Entwurf des Leitfadens ist nicht abgeschlossen und wird fortlaufend ergänzt und verfeinert. So wird mit den künftigen Erfahrungen die Bürgerbeteiligung in Lichtenberg weiterentwickelt. Ein wichtiger nächster Schritt sind in diesem Zuge Gespräche mit Akteuren aus u.a. der Bezirksverordnetenversammlung, der Stadtteil- und Gebietskoordination, den Bürgerinnen und Bürgern, der Fachöffentlichkeit, den Freien Trägern und den Bauherren.

Mit dem Leitfaden begegnet der Bezirk den zahlreichen anstehenden Wohnbauvorhaben in Lichtenberg, bei denen die Nachbarinnen und Nachbarn mitwirken möchten. Ziel des Leitfadens ist es, die Information über Bauvorhaben sowie die Mitwirkungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und hierdurch die Transparenz und Qualität zu erhöhen.

 

Folgende Elemente des Leitfadens werden schnellstmöglich umgesetzt:

  • Das Stadtentwicklungsamt wirkt bei Bauherren auf die Erstellung eines integrierten Planungs- und Beteiligungskonzeptes ein.
  • Das Stadtentwicklungsamt weist künftige Bauherren mittels eines Informationspapiers auf ein Mindestmaß an Beteiligung hin.
  • Vorhaben, die im Ausschuss ökologische Stadtentwicklung präsentiert werden, werden auf der Plattform mein.berlin.de veröffentlicht und fortlaufend aktualisiert.
  • Der Bezirk erprobt in Zusammenarbeit mit bereitwilligen Bauherren bei komplexen Bauvorhaben eine umfassendere Bürgerbeteiligung, als es im Gesetz vorgeschrieben ist.