1. Spatenstich bei der DOPA-Familie

 

Woraus schöpfe ich Kraft? Aus Ärger einerseits. Und aus Begeisterung für eine Sache andererseits. Oft ärgere ich mich über einen Sachverhalt so lange, bis es mir gelingt, diesen Ärger in konstruktives Handeln zur Änderung des Sachverhalts zu übersetzen. Die angenehmere Antriebskraft ergibt sich aber aus der Begeisterung für etwas und Menschen, die für ihre Inhalte und ihre Arbeit brennen.

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Dies erlebe ich immer wieder bei der DOPA-Familie (Diamond Tools – http://www.dopa-diatools.com/). DOPA ist das 3. Unternehmen, das sich im Gewerbegebiet Pablo-Picasso-Straße ansiedelt. Es ist ein Familienunternehmen mit den Eltern Patraschkov und drei Söhnen plus 32 Mitarbeitern. Am neuen Standort werden mehr als 5 Mio investiert werden. Auftraggeber von DOPA sind u.a. die Berliner Glas AG, Carl Zeiss Jena, Jenoptik, SwissOptic, Leica und Swarovski.

Deren Freude gestern beim 1. Spatenstich für den neuen Standort in Hohenschönhausen (Gewerbefläche über 8.000 qm) gebe ich hiermit an all die weiter, die sich ebenfalls gern von der Begeisterung anderer anstecken lassen…

 

Einladung zum inklusiven Kiezspaziergang

Entdecken Sie Alt-Hohenschönhausen mit anderen Augen und kommen Sie mit mir ins Gespräch!
Gelegenheit dazu haben Sie am Samstag, 19. März 2016 bei einem kleinen Kiezspaziergang mit anschließendem Ausklang im Bürgertreff „Gemeinsam im Kiez leben“.

 

Treffpunkt:

10:30 Uhr am Bürgertreff
Schöneicher Straße 10A, 13055 Berlin

 

Ausklang:

ab ca. 11:30 Uhr im Bürgertreff

 

Den Flyer zum Kiezspaziergang finden Sie hier: Einfach hier klicken!

Pressemitteilung: Hoàn Kiêm und Lichtenberg haben Ja gesagt

Gut Ding will Weile haben. Seit dem Jahr 2008 waren der Berliner Bezirk Lichtenberg und der Hanoier Bezirk Hoàn Kiêm miteinander in Kontakt. Schulklassen und Mitarbeiter der Verwaltung besuchten sich, fanden Gemeinsamkeiten und auch die Lichtenberger Bezirksverordneten¬versammlung wollte mehr: Einen unterzeichneten Städtepartnerschaftsvertrag.
Im August empfing Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) ihren Amtskollegen Dong Đuc Tuan mit seiner Delegation zu Verhandlungen über konkrete Vertragsinhalte.

Seit Mittwoch ist die Bezirksbürgermeisterin auf Gegenbesuch bei Bürgermeister Dong Đuc Tuan in Hoàn Kiêm. Die beiden Bezirkschefs unterzeichneten am 16. Oktober in einer feierlichen Zeremonie die Städtepartnerschaftsvereinbarung. Mit dabei waren der Bezirksvorsteher Rainer Bosse, der Bezirksverordnete Ronald Schulz-Töpken, die Städtepartnerschaftsbeauftragte Karin Strumpf, der Projektleiter der Vereinigung der Vietnamesen Berlin-Brandenburg Tuan Dao Le und die SODI-Projektmanagerin Susanne Laudahn. Jetzt geht es also richtig los.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD): „Beide Bezirke verbindet viel – wir sind attraktiv und wachsen enorm. In Lichtenberg leben ca. 8.000 Menschen mit vietnamesischen Wurzeln. Das ist die größte vietnamesische Community Berlins. Ein großer Teil von ihnen kommt aus dem Bezirk Hoàn Kiêm. So wie das Dong-Xuan-Center, das es nicht nur in Lichtenberg, sondern schon seit 100 Jahren auch in Hoàn Kiêm gibt. Jetzt gilt es, die Partnerschaft mit Leben zu füllen. Die Menschen der beiden Bezirke sollen sich beispielsweise bei gemeinsamen kulturellen, sportlichen oder wirtschaftlichen Vorhaben begegnen.“

In der Städtepartnerschaftsvereinbarung wird die verstärkte Zusammenarbeit vor allem in vier Bereichen angestrebt:

  • Ausbildung, Jugend und Soziale Angelegenheiten
  • Tourismus, Kultur und Sport
  • Wirtschaft und Städtische Entwicklung
  • Kooperation der Verwaltungsämter von beiden Bezirken

Die Vereinbarung richtet sich nicht nur an die beiden Bezirksverwaltungen, sondern ausdrücklich auch an die in den Bezirken aktive Zivilgesellschaft, Vereine und Schulen. Entsprechende Anfragen und Projektideen können an das Bezirksamt, Karin Strumpf, karin.strumpf@lichtenberg.berlin.de, gerichtet werden.

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Lichtenberg bald auch familienfreundlicher Gastgeber

Männer in Arbeitsanzügen hämmern, stemmen und zimmern: Am Ostkreuz entsteht zurzeit nicht nur ein Vorzeigebahnhof. Gleich nebenan in der Marktstraße, wo einst die Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft gebüffelt haben, feiert im August die größte Jugendherberge Berlins Richtfest.

Es freut mich, dass der Deutsche Jugendherbergsverband zehn Millionen Euro in Lichtenberg investiert. 70 dauerhafte Jobs plus Ausbildungsplätze können so entstehen. Und auch dutzende Arbeitsplätze im Handwerk konnten für ein Jahr gesichert werden.  

Gerade hatte ich Gelegenheit, zusammen mit den Architekten und dem Bauherren den Baufortschritt anzusehen. Die Eröffnung ist zwar erst für Ende Juni 2016 geplant, aber es geht schon gut voran. Bisher wurden vor allem neue Wände eingezogen, um die großen ehemaligen Seminarräume in mehrere kleinere Drei-Bett-Zimmer mit eigenem Bad umzubauen. Schön ist, dass viel von der alten Bausubstanz erhalten bleiben soll, um den Charakter des Hauses zu bewahren und dem Denkmalschutz gerecht zu werden. Die Aula wird sogar in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut, damit die charakteristische Decke mit ihren Metallstreben in sechs Metern Höhe wieder zum Vorschein kommt.

Bei unserem Rundgang habe ich festgestellt, dass Jugendherbergen nicht mehr so sind, wie sie mal waren: Etagenduschen und Einheitsmittagessen waren gestern. Die Jugendherbergen von heute wirken eher wie Hotels. Zwar haben die Bäder keine Natursteinböden und Doppelstockbetten gibt es noch – allerdings ist alles viel schicker als früher. Die Übernachtungen sollen um 25 Euro pro Person kosten und 18 Zimmer werden barrierefrei und für Rollstuhlfahrer geeignet sein.

Hauptzielgruppe sind junge Familien. Sie wünschen sich gesundes Essen, ein sauberes Zimmer und natürlich WLAN. Neben modernen Räumen gibt es ein erlebnispädagogisches Angebot und viele Gemeinschaftsflächen, auf denen sich die Gäste begegnen können. Damit passt die Herberge ganz hervorragend in unseren familiengerechten Bezirk. Ich freue mich auf die Eröffnung im nächsten Jahr.

Pressemitteilung: KinderUni unterwegs: Birgit Monteiro begrüßt das 5555. Kind

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) wird am

Freitag, den 19. Juni,

von 9 bis 10 Uhr in der Anna-Seghers-Bibliothek im Linden-Center, Prerower Platz 2, 

das 5555. Lichtenberger Schulkind begrüßen, das an einer Vorlesung der Reihe „KUL unterwegs“ teilnimmt. Die Jubiläums-Vorlesung dreht sich um das Thema „30 Jahre Neu-Hohenschönhausen: Wie der Stadtteil entstand und sich entwickelte“. Die Berliner Autorin Katrin Askan, selbst in Hohenschönhausen geboren, wird vor zwei vierten Klassen der Randow-Grundschule über die Geschichte dieses Stadtteils berichten.

Birgit Monteiro (SPD) sagt: „Ich freue mich, heute das 5555ste Teilnehmer-Kind bei KUL unterwegs begrüßen zu können. Es ist schön zu sehen, dass sich so viele Kinder aus unserem Bezirk für immer wieder neue Themen begeistern. Ein großes Dankeschön auch an die Howoge, die mit diesem abwechslungsreichen Projekt die Bildungsangebote in unserem Bezirk noch attraktiver macht“, so Birgit Monteiro.

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Sie wird zusammen mit Michael Wagner, Leiter des Bestandsmanagements der HOWOGE, die Jubiläumsklassen begrüßen. Wagner erklärt: „Wir freuen uns, dass KUL unterwegs in so kurzer Zeit so viele Kinder und Jugendliche in Lichtenberg erreicht hat. Für uns als Wohnungsbaugesellschaft ist das ein Zeichen, dass es sich lohnt, in Bildungsangebote zu investieren, die den Schulunterricht ergänzen und die kindliche Neugier wecken.“

KU4KUL unterwegs wurde als kostenloses Bildungsprogramm im Herbst 2012 von der HOWOGE ins Leben gerufen. Die Veranstaltungsreihe bringt die Rätsel der Wissenschaft – verständlich und spannend erklärt – in die Klassenzimmer der Lichtenberger Schulen und in die Anna-Seghers-Bibliothek. KUL unterwegs ist eine Weiterentwicklung der KinderUni Lichtenberg (KUL), die seit 2003 jedes Jahr im November ein Bildungsangebot für neugierige Kinder in den Räumen der HTW Berlin bietet. Mehr als 30 Vorlesungen, Workshops und Exkursionen stehen zur Auswahl und können online angefragt und gebucht werden. Website: http://kul-unterwegs.de/

Besuch im Institut Buhara – die Imamschule in Karlshorst

Vergangene Woche hatte ich zusammen mit meiner Kollegin Frau Obermeyer einen außergewöhnlichen Antrittsbesuch in Karlshorst. Eingeladen hatten der Schulleiter der dort seit 2009 ansässigen Imam-Schule und der Vorsitzende des Trägervereins Semerkand. Gemeinsam zeigten sie uns die Räumlichkeiten – von den Seminarräumen und der Küche im Erdgeschoss bis zum großen Saal im Obergeschoss.

Für mich war es ein sehr eindrücklicher Besuch. Der Unterricht konzentriert sich in weiten Teilen auf Sprachunterricht in Deutsch, Türkisch und Arabisch und natürlich das Koranstudium. Durch die drei Sprachen sind die Imame später in der Lage, ihre Gemeinde umfassend anzusprechen, da die muslimische Community in Deutschland je nach Herkunft nunmal in diesen drei Sprachen spricht. Darüber hinaus gibt es u.a. auch eine Kunst- und diverse Sport-AGs, denen man sich nach dem Pflichtunterricht widmen kann. Der Kunst-AG konnte ich live zuschauen, wie sie ein Bild auf einer Wasseroberfläche gemalt haben. Am Ende wurde vorsichtig Papier darübergelegt, wodurch die Farbe am Papier hängen blieb und so das Kunstwerk entstand.

Interessant war der Ansatz der Schule, die Imame insbesondere für die Jugendarbeit in der Gemeinde zu befähigen. In der Ausbildung geht es nicht nur um das sattelfeste Rezitieren und Interpretieren des Korans, sondern eben auch um Gemeindearbeit im sozialarbeiterischen Sinne. Erreicht wird das durch Praktika direkt in den Moscheen. Die Grundfrage ist dabei, wie man die Jugendlichen „von der Straße holt“. Das war auch die Motivation des Trägervereines, das Institut Buhara aufzubauen. Die bisher meist aus der Türkei kommenden Imame finden keinen richtigen Zugang zu den Jugendlichen.

Die Schule hat momentan um die 40 Schüler, die durch den Internatsbetrieb die meiste Zeit im Gebäude selbst verbringen. Das ist für einen Internatsbetrieb zwar völlig normal, hindert die Nachbarschaft aber daran das Haus und seine Schüler kennenzulernen. Hier greifen leider Resentiments und Ängste ineinander, wenn das Institut aufgrund von Vandalismus einen hohen Zaun zieht und die Nachbarn dies als Abschottung auffassen und skeptisch werden. Umso froher bin ich, dass die Imamschule schon von Beginn an zu besonderen Anlässen in ihr Haus einlädt. So sind am Freitag, 8. Mai alle Bürgerinnen und Bürger zu einem Tag der offenen Tür eingeladen und ich kann nur jedem empfehlen, sich das anzuschauen.

Mir hat es jedenfalls sehr gefallen und ich werde das Institut in Zukunft gerne unterstützen.

Gastbeitrag: Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro besucht den Campus Hedwig

Sie war die erste offizielle Besucherin auf dem Campus Hedwig: am Samstag, 18. April besuchte Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro den Umzug der Kita Sonnenschein in den neugebauten Campus Hedwig. In der Hedwigstraße 9/10 steht der von der SozDia Stiftung Berlin erbaute, halbrunde Neubau, der sich harmonisch in eine parkähnliche Grünfläche einfügt. Die Bezirksbürgermeisterin, die von SozDia-Vorstand Michael Heinisch durch das neue Gebäude geführt wurde, zeigte sich beindruckt: „In diesem Gebäude kann man als Kind seiner Phantasie freien Lauf lassen“ so Monteiro.

Im Campus Hedwig, der am 27. Mai offiziell eröffnet wird, finden die AnwohnerInnen Hohenschönhausens generationsübergreifende Angebote sowie Beratungs- und Unterstützungsangebote für Familien und Jugendliche. Denn neben der Kindertagesstätte Spatzenhaus ziehen das Stadtteilzentrum Hedwig und die Beratungsstelle FLEXible Erziehungshilfen in den himmelblauen Neubau ein. „Der Campus Hedwig ist ein großer Gewinn für diesen Kiez. Es gibt in dieser Nachbarschaft schon viel bürgerschaftliches Engagement und Menschen, die mit anpacken. Ich wünsche mir, dass der Campus Hedwig zu einer weiteren Belebung des Kiezes beiträgt“ so die Bezirksbürgermeisterin.

Campus Hedwig

Betriebsbesuch bei Mobi-Hub

Neben meiner Verantwortung als Bezirksbürgermeisterin bin ich auch Leiterin der Lichtenberger Wirtschaftsförderung. In dieser Verantwortung besuche ich regelmäßig Lichtenberger Betriebe, um nah bei den Unternehmen und Themen vor Ort zu sein und ein weiteres stabiles wirtschaftliches Wachstum Lichtenbergs zu befördern.

Am vergangenen Freitag besuchte ich die Mobi-Hub, ein klassisches Familienunternehmen. Das Ost-West-Ehepaar Hallau startete 1995 mit der Vermietung von drei Kranen inkl. dem dafür notwendigen Kranführern in die Selbstständigkeit. Seitdem kümmert Herr Hallau sich um die Kranfahrzeuge und deren Einsatz und Frau Hallau sich um die Finanzen sowie die Mobikartbahn gleich um die Ecke in der Plauener Straße. Beide Standbeine bedeuten Superlative in Berlin. Die größten Krane, die längste überdachte Kartbahn.

Das Unternehmen steht auf wirtschaftlich gesunden Beinen. Die aktuellen Herausforderungen sind dementsprechend von einer weiteren Expansion gekennzeichnet. Man sucht gute und verlässliche Kranfahrer, die auch Englisch sprechen können. Außerdem möchte sich der Betrieb erweitern und sucht neue Flächen – möglichst in Lichtenberg. Durch die gute gesamtwirtschaftliche Lage in Berlin sind die letzten freien Flächen aber auch entsprechend kostspielig. Hier wird unsere Wirtschaftsförderung unterstützend tätig werden.

An dem Besuch hat mich besonders das Betriebklima und das Engagement des Unternehmerpaares beeindruckt. In dem Unternehmen sind die meisten Beschäftigten von Beginn an dabei. Entlassungen sind selten. Interessant war außerdem unser Austausch zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Arbeit beginnt morgens sehr zeitig, wechselt nach Bedarf und erfordert eine hohe Flexibilität. Interessentinnen sind rar. Ich bin gespannt, ob meine Informationen zum bevorstehenden Girls’Day aufgenommen werden.