Pflanzaktion am Sa., 23.06.12, 15 Uhr in der Frankfurter Allee Süd: Ich bin dabei!

Über die Details informiert Bernd Mentele:

Gärtnern in der Stadt

Immer mehr Menschen schließen sich dem Trend des urbanen Gärtnerns an, nachbarschaftliche und interkulturelle Gärten breiten sich aus, und auch die Baumscheiben der Straßenbäume in Berlin verlieren langsam die Funktion von Hundeklos – und geraten zu blühenden Oasen mitten in der Stadt.

Auch wir möchten uns diesem bürgerschaftlichen Engagement nicht verschließen und

am Samstag, 23.06.2012, 15:00-16:30 Uhr

die Baumscheiben der fünf rotblättrigen Ahornbäume in der Schulze-Boysen-Straße (entlang des Nachbarschaftshauses ORANGERIE bis zur Ecke Wilhelm-Guddorf-Straße) mit freiwilligen Helfern bepflanzen.

Pflanzenspenden sind dabei willkommen, sie können mitgebracht oder vorher bei uns abgegeben werden.

Im Anschluss an die Pflanzaktion gibt es eine gemeinsame Kaffeetafel mit Kuchen, und die Band „Trubles“ sorgt für die musikalische Umrahmung des Nachmittags.

Für die Bereitstellung von alkoholfreien Getränken, Kaffee und Kuchen danken wir der Wohnungsbaugenossenschaft „VORWÄRTS“ eG und der Kaiser’s-Filiale Frankfurter Allee 144 sehr herzlich!

Schön wäre es, es fänden sich für die bepflanzten Baumscheiben auch Baumpatinnen oder –paten, die bis zum Spätherbst dieses Jahres die Pflege der Bäume übernehmen. Weiterlesen

Pilgertour nach Ahrensfelde

Waren die Pilgerwege des Mittelalters barrierefrei? Sie waren es nicht. Und trotzdem pilgerten damals besonders viele Krüppel, wie man Menschen mit Behinderung nannte. Sie machten sich auf den Weg, um Heilung von ihren Leiden zu finden.  Heute erwarten sie nicht Heilung, sondern fordern zu Recht Barrierefreiheit. Denn Deutschland ratifizierte die UN-Behindertenrechtskonvention bereits im Jahr 2009. Am Tage unserer Pilgertour funktionierte zwar der Aufzug am S-Bahnhof Köpenick, dem Ausgangspunkt unserer Pilgertour –  aber nicht in Karlshorst, wo ein an der Tour teilnehmender Rollstuhlfahrer die S-Bahn nehmen wollte. Hier wäre für ihn die „Tour“ zu Ende gewesen, wenn nicht Menschen den Rollstuhl die Bahnhofstreppe hinaufgetragen hätten.

Gemeinsam Barrieren überwinden: das war auch das Motto dieser Pilgertour. Weiterlesen

Wie wir in Deutschland ticken

Am gestrigen 06. Februar 2012 war ich Gast beim Forum Frankfurter Allee Süd in Lichtenberg. Ich berichtete zum aktuellen Arbeitsstand der Initiative “Licht an im Hubertusbad”.

Bei einem weiteren Tagesordnungspunkt ging es um Probleme und Schandflecken im Kiez. Als ich die Ausführungen hörte, wurde mir wieder einmal deutlich, wie wir in Deutschland ticken:

Es gibt ein Problem. Für die Lösung des Problems ist kein Geld da. Stattdessen finanzieren wir z.B. Kiezläufer. Das allseits bekannte Problem wird fotografiert, dokumentiert, die für das Problem Verantwortlichen gefunden, Briefe geschrieben. Nach Monaten und Jahren intensiver Arbeit steht die Auskunft: Es ist leider kein Geld zur Lösung des Problems da.

Ich möchte dafür nicht DIE Gesellschaft, DEN Staat, DAS System verantwortlich machen, sondern uns selbst fragen: Wie müssen Strukturen aussehen, die das Handeln aller befördern?

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Eine etwas andere Art von Bürgersprechstunde

Im wunderschönen Nachbarschaftshaus “Orangerie” des Vereins Kiezspinne FAS e.V. findet seit vielen Jahren einmal im Monat die sehr beliebte Veranstaltungsreihe „Der Besondere Freitag” statt.

Diesmal hatten wir uns Frau Birgit Monteiro eingeladen, die Geschäftsführerin des Verbands für sozial-kulturelle Arbeit e.V., ehemalige Geschäftsführerin der Kiezspinne und wiedergewählte Abgeordnete des Abgeordnetenhauses von Berlin.

Damit war genug Gesprächsstoff vorgegeben für einen hochinteressanten politischen und sozial-kulturellen Vormittag.
Die etwa 40 Gäste erfuhren aus dem Leben von Frau Monteiro, das einem Spagat zwischen der Berufsarbeit im Verband, die politische Arbeit die im Wahlkreis IV (Alt-Lichtenberg und Kiez FAS) und Familie täglich geleistet werden muss.
Aber sie leistet dieses mit Bravour und Erfolg. Weiterlesen

Politik zum Essen

 

Am 26.08.11 hatte ich Wähler und Nichtwähler zum Spaghetti-Essen ins Nachbarschaftshaus ORANGERIE des Kiezspinne FAS eingeladen.

Über 50 Portionen Spaghetti wurden ausgereicht, Gespräche geführt oder auch nur das bevorstehende Wochenende bei hochsommerlichen Temperaturen auf der Terrasse des Nachbarschaftshauses genossen. Mein herzlicher Dank gilt dem Serviceteam, dass diese Mengen Spaghetti sehr schmackhaft zubereitete.

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Lichtenberger SPD-Abgeordnete informieren sich vor Ort über Zustand des Gesundheitswesens

Foto: Frau Lach, Geschäftsführerin des DRK-Pflegedienstes Müggelspree, und Birgit Monteiro

Im Rahmen der SPD-Praxistage in Pflege- und Gesundheitseinrichtungen haben sich die Lichtenberger Mitglieder des Abgeordnetenhauses Birgit Monteiro und Karin Seidel-Kalmutzki vor Ort über Probleme und Herausforderungen im Gesundheitswesen und in der Pflege informiert. Birgit Monteiro begleitete am 28.02.11 eine examinierte Altenpflegerin bei Ihrer morgendlichen Frühschicht beim DRK PflegeService Müggelspree. Weiterlesen

Artikelbild Pilögerfahrt 2010

Pilgern auf historischem Wege: Hennigsdorf-Fehrbellin

Gastbeitrag von Bernd Mentele

Wir hatten uns vorgenommen, mit dem Fahrrad den historischen Pilgerweg Berlin-Bad Wilsnack bis Fehrbellin zu fahren und daraufhin zu prüfen, ob auch Menschen mit Behinderung, im Rollstuhl oder per Fahrrad, diesen Weg bewältigen können.
Das Ergebnis wollten wir in einem Seminar am 26.08.2010 im Nachbarschaftshaus ORANGERIE, Schulze-Boysen-Straße 38, 10365 Berlin, Menschen mit und ohne Behinderung vorstellen, die wir als Gäste eingeladen hatten.
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Die Städtepartnerschaft lebt: Impressionen aus dem 5. Stadtbezirk von Maputo

Ich hatte das Glück im Juli/ August diesen Jahres für drei Wochen in Maputo, der Hauptstadt Mosambiks zu weilen. Lichtenberg ist mit dieser Stadt, genauer gesagt mit dem 5. Distrikt, seit 1995 auf besondere Art, nämlich durch eine Städtepartnerschaft verbunden. Kann das funktionieren? Die riesige Entfernung, die unterschiedlichen Lebensbedingungen scheinen dagegen zu sprechen. Aber es gibt auch Gemeinsamkeiten: Lichtenberg und der 5. Distrikt von Maputo sind ähnlich langgestreckt, hier wie dort leben ehemalige mosambikanische Vertragsarbeiter und wir wissen aus eigener Erfahrung, dass es stinkende Schultoiletten auch bei uns gibt.

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