Monteiro im Mai – mein neuer Newsletter ist da.

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Kinderstadtplan für die Frankfurter Allee Nord

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4a der Schule auf dem lichten Berg haben einen wunderbaren Kinderstadtplan für die Frankfurter Allee Nord entwickelt…

Alle Kinderstadtpläne für Berlin finden Sie hier.

Wohnen in guten Wänden… :)

Gleißender Sonnenschein und große Freude bei der Grundsteinlegung für 55 Wohnungen der Solidarität e.G. in der Massower Straße in Lichtenberg…

Im Gedenken an die zahlreichen Toten

Zum 8. Mai – Tag der Befreiung – sind schon viele Reden gehalten worden. Meinen Zugang zu den Ereignissen in Hohenschönhausen vor 71 Jahren finden alle, die sich etwas Zeit nehmen mögen, hier:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,
wir sind heute an diesem Ehrenmal zusammengekommen, um der sowjetischen Soldaten zu gedenken, die bei der Befreiung Hohenschönhausens am 21./22. April 1945 ums Leben gekommen sind.

Nehmen wir uns gemeinsam die Zeit und erinnern uns an jenen April/ Mai vor 71 Jahren:
– Wartenberg, Falkenberg und Marzahn waren bereits durch die Rote Armee befreit worden.

Und die Stimmung in den letzten Tagen und Stunden vor dem Einmarsch der Sowjets hier in Hohenschönhausen war zwiespältig.

Während auf der einen Seite Angehörige des Volkssturms noch versuchten, männliche Bürger für den „Endkampf“ zu mobilisieren, gelang es auf der anderen Seite einigen Bürgern, die Soldaten und Volkssturmangehörige zur Abgabe ihrer Waffen zu bewegen.

Diese Zwiespältigkeit wurde u.a. dadurch deutlich, dass in einigen Häusern abwechselnd die Hakenkreuzfahne als auch die weiße Fahne gehisst wurde.

Die Kämpfe waren noch nicht zu Ende und immer noch sehr verlustreich.

Wir wissen nicht genau, wie viele sowjetische Soldaten hier starben.

Und trotz der großen Zahl an Toten wollen wir heute versuchen, jedes Einzelnen zu gedenken und zu erahnen, wie sehr auch er am Leben hing, denn das war kein bisschen weniger, als wir es heute tun.

Und was den Tod dieser Soldaten hier vielleicht besonders tragisch macht: Diese sowjetischen Soldaten starben wenige Tage vor Kriegsende… Sie starben 11 Tage vor der Kapitulation Berlins und 16 Tage vor der Kapitulation Deutschlands.

In Stein gemeißelt steht:
„Ewigen Ruhm den Helden der Sowjetarmee“.

Wie wird man zum Helden?
– Wird man zum Helden dadurch, dass man den Tod im Kampf gegen einen mörderischen Feind findet?
– Ist der ein Held, der sich angesichts von Krieg, von Bedrohung, der sich angesichts des Einmarsches einer mordenden Armee nicht verkriecht, sondern der sich mutig dem Kampf stellt und sein eigenes Leben dabei riskiert?
– Hilft der Titel des Helden möglicherweise den Überlebenden einen Sinn im Tod ihrer Liebsten zu finden? Hilft er den Müttern, Großmüttern, den Ehefrauen, den Freundinnen?

Und was sagt, was macht diese Inschrift mit uns Heutigen, da die Sowjetunion und ihre Armee, die Sowjetarmee nicht mehr existieren?

Ich sah mir kürzlich – nach langer Zeit einmal wieder – den sowjetischen Film „Die Kraniche ziehen“ aus dem Jahr 1957 an.

– Im Mittelpunkt stehen Boris und Veronika, die ein Liebespaar sind. Nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion meldet sich Boris freiwillig zur Front. Er wird am Tag vor Veronikas Geburtstag eingezogen. Die Liebenden können sich nicht einmal mehr voneinander verabschieden.
Kein Handy, kein Facebook, keine Whatsapp-Nachricht:
– NICHTS von all dem, was uns heute hilft, Trennungen zu lindern, zu überbrücken und uns nicht aus den Augen zu verlieren, hatten sie.
– Ja, man konnte sich Briefe schreiben. Warum auch immer – es gab nur einen einzigen Brief von Boris an Veronika. Das war der Brief, den er am Tag seiner Abreise voller Liebes- und Sehnsuchtsworte an seine Geliebte schrieb und versteckte.
– Doch sie – Veronika fand diesen Brief erst viel viel später… und so wurde fast tragischer als der Abschied selbst – der Abschied ohne die Möglichkeit des sich voneinander Verabschiedens….

Der Film lässt die Verzweiflung der Liebenden ahnen…

Und er zeigt den tiefen Schmerz Veronikas angesichts des Todes von Boris, der bereits kurz nach Kriegsbeginn fiel.

Seinen Tod konnte und wollte Veronika nie – nie – nie niemals akzeptieren.

Für Geliebte, für Ehefrauen, für Mütter und Väter hat der Schmerz nie ein Ende.

Tröstet es sie, dass er, der Tote, ein Held war? Ich weiß es nicht…

In meiner Kindheit und Jugend habe ich immer gehofft, niemals vor eine derartige Entscheidung gestellt zu werden:

– Gehen oder Bleiben.
– Kämpfen oder verstecken?
– Kämpfen oder fliehen?
– Würde ich, würden Sie, das eigene Leben bewusst für eine große Sache, für den Sieg der Gerechtigkeit einsetzen…?

Wie unendlich schwer fiele mir der Abschied aus dem zivilen, aus dem friedlichen Leben, der Abschied von meiner Familie, von den Menschen, die ich liebe.

Lange Zeit schienen meine Ängste fern, unbegründet, ein Relikt der Vergangenheit zu sein.

Heute sind wir, bin ich, den Kriegen beängstigend nahe.

Und deshalb ist auch unser heutiges Gedenken kein sinnentleertes Ritual, sondern Ausgangspunkt für ein kraftvolles Engagement gegen den Krieg, für eine friedliche Welt.

Man schätzt, dass durch direkte Kriegseinwirkungen des II. Weltkrieges 50-56 Millionen Menschen den Tod fanden, darunter waren 13 Millionen sowjetische Soldaten. 13 Millionen!

Ja, die Sowjetunion trug die Hauptlast des Krieges und zahlte für den Sieg über den Faschismus und die Befreiung Deutschlands einen unvorstellbar hohen Preis.

Vergessen wir angesichts dieser riesigen Zahl nie, dass jeder dieser Toten ein Mensch wie Du und ich war…

Wir gedenken ihrer… und danken unseren Befreiern…, die uns Deutschen die Chance eines Neuanfanges schenkten.

Ich kehre noch mal an den Ausgangspunkt zurück: Am 21./22.04.1945 waren sowjetische Soldaten in Hohenschönhausen einmarschiert.

Noch am 22. April erließ der sowjetische Oberkommandierende Marschall Schukow den Befehl zur Bildung von Ortsverwaltungen und bereits am 23. April meldeten sich die ersten Antifaschisten bei dem für Weißensee zuständigen Kommandanten.

Die neugebildete Bezirksverwaltung tagte erstmals am 2. Mai, am gleichen Tag kapitulierte Berlin.

Im Namen aller Anwesenden sage ich unseren sowjetischen Befreiern Dank.

Ihre Leistung/ ihren Kampf empfinde ich heute als Verpflichtung für einen friedvollen und respektvollen Umgang mit Russland und allen Nachfolgestaaten der Sowjetunion.

Ich danke Ihnen, sehr geehrte Anwesende, sehr, dass Sie sich als Zeichen dieses Respekts und des Nichtvergessens heute mit mir hier eingefunden haben….

Fotos von Kevin Hönicke.

Die größte und modernste Wäscherei Deutschlands eröffnet in Lichtenberg

Die Großmutter bügelte 1922 noch in Augsburg. Jetzt baut die Firma Greif, inzwischen ein Familienunternehmen in der 4. Generation mit 8 Niederlassungen, die größte und modernste Wäscherei Deutschlands – natürlich in Lichtenberg… 😉 . Die Waschkapazität wird 120t Wäsche pro Tag betragen, 240 Mitarbeiter*innen am neuen Standort werden dafür Sorge tragen.

Von Senioren für Senioren

Mutige und tatkräftige Senioren in Lichtenberg: Brigitta Nöthlich, 72 Jahre alt, the Lady in red, eröffnete heute in der Fanninger Str. 58 ihren NOE-Markt von Senioren für Senioren. Ihr Team ist zwischen 66 und 77 Jahren alt und ich drücke beide Daumen, dass der Plan aufgeht…

Neue Studentenappartements im Fennpfuhl

Was für ein Tag: zwischen zwei Wolkenbrüchen fand heute die Grundsteinlegung für Studentenwohnen in der Alfred-Jung-Str. 14 statt. Die Bürgermeister Reuter Stiftung wird hier ab Herbst 2017 insgesamt 425 Studentenappartements vermieten…

Es geht um die Wurst

 

Es geht um die Wurst, genau genommen um die besten Käsewürstchen der Welt, made by Lichtenberger Fleisch- und Wurstproduktion GmbH in der Josef-Orlopp-Str. 66. Der Geschäftsführer Thomas Barnick verriet mir, dass für die Produktion der Käsewürstchen ein spezieller Käse aus Norwegen verwendet werde. Ca. 80-100 Tonnen Wurst werden von den 81 Mitarbeiter*innen pro Woche produziert. Es gibt einen Werksverkauf vor Ort und im kommenden Jahr soll es die Käsewürstchen auch in unserem Rathaus-Hofladen bei der Nacht der Politik geben… 😉
Ein Vorschaubild auf den neuen Newsletter

Monteiro für Familien – mein neuer Newsletter ist da.

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Besuch in der Tofumanufaktur Soy Rebels

Ich bin begeistert vom Team der Tofumanufaktur Soy Rebels: Das Kollektiv, so nennen sie sich selbst, arbeitet seit dem Jahr 2012 zusammen, alle Produkte sind 100% vegan und handgemacht in Lichtenberg. Die Auslieferung erfolgt CO2-neutral mit einem ebenfalls in Lichtenberg gefertigten Lastenrad. Und das Beste: Dieser Tofu schmeckt toll! http://www.tofumanufaktur-berlin.de/