16.05.2012 Matthias Vernaldi stellte mir als Gastbeitrag für meine Homepage seinen Vortrag zur Verfügung, den er im Rahmen der Ringvorlesung „Behinderung ohne Behinderte?! Perspektiven der Disability Studies“, Universität Hamburg, am 14.05.2012 hielt: Der Umgang unserer Kultur mit Behinderung – von der fürsorglichen Internierung zur Teilhabe zum kleinen Preis

Sehr verehrte Hörer, liebe Leute,

es freut mich sehr, dass ich heute hier stehen kann. Ich fühle mich geehrt, ein zweites Mal gefragt worden zu sein, ob ich mich an der Ringvorlesung beteilige. Allerdings kann ich nicht versprechen, dass ich die Erwartungen erfülle, die von 2010 her in mich gesetzt sind. Damals ging es um Sex! Das heutige Thema ist wesentlich trockener: “Der Umgang unserer Kultur mit Behinderung – von der fürsorglichen Internierung zur Teilhabe zum kleinen Preis”.

Ich werde versuchen, den Umgang unserer Kultur mit Behinderung von drei Aspekten aus zu beleuchten: zum Einen vom traditionellen Standpunkt der Fürsorge aus, zum Anderen aus der Warte der Verwertbarkeit, bzw. des gesellschaftlichen Nutzens, und zuletzt aus emanzipatorischer Sicht. Auch wenn es außer Frage steht, sage ich es hier noch einmal: Dies ist eine subjektive, bzw. eine stark von meiner Subjektivität geprägte Darstellung. Jeder dieser drei Aspekte des Umgangs mit Behinderung beeinflusst mein Leben – und das sehr umfassend. So stehen für mich Fürsorge, Verwertbarkeit und Emanzipation für Ausgrenzung, Abwertung und Ermächtigung. Selbstverständlich greifen diese drei Aspekte ineinander und lassen sich nicht einfach einem Schwarz-Weiß/Gut-Böse-Schema zuordnen. Ich bin bemüht, das im Blick zu behalten. Wenn ich gelegentlich trotzdem in meiner Darstellung zu kurz greife oder generalisiere, dann schuldet dies bitte meiner Subjektivität. Weiterlesen…

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02.05.2012 Pilgertour nach Ahrensfelde

Waren die Pilgerwege des Mittelalters barrierefrei? Sie waren es nicht. Und trotzdem pilgerten damals besonders viele Krüppel, wie man Menschen mit Behinderung nannte. Sie machten sich auf den Weg, um Heilung von ihren Leiden zu finden.  Heute erwarten sie nicht Heilung, sondern fordern zu Recht Barrierefreiheit. Denn Deutschland ratifizierte die UN-Behindertenrechtskonvention bereits im Jahr 2009. Am Tage unserer Pilgertour funktionierte zwar der Aufzug am S-Bahnhof Köpenick, dem Ausgangspunkt unserer Pilgertour -  aber nicht in Karlshorst, wo ein an der Tour teilnehmender Rollstuhlfahrer die S-Bahn nehmen wollte. Hier wäre für ihn die „Tour“ zu Ende gewesen, wenn nicht Menschen den Rollstuhl die Bahnhofstreppe hinaufgetragen hätten.

Gemeinsam Barrieren überwinden: das war auch das Motto dieser Pilgertour. Weiterlesen…


24.04.2012 Pressemitteilung: Menschen mit Behinderung und Seniorinnen und Senioren direkt im Rundfunkrat beteiligen

Die SPD-Fraktion des Abgeordnetenhauses von Berlin hat heute einen Antrag zur Vertretung von Menschen mit Behinderung und von Seniorinnen und Senioren im RBB-Rundfunkrat beschlossen.

 

Birgit Monteiro, Sprecherin für Behindertenpolitik, sagt: “Ich verstehe diesen Beschluss als eine besondere Anerkennung und Wertschätzung von Menschen mit Behinderung und für Senioren. Wir können und wollen auf die direkte Beteiligung dieser großen Bevölkerungsgruppen – auch im RBB-Rundfunkrat – nicht verzichten.

 

Aufgabe des Senates wird es nun sein, diesen Beschluss nach Behandlung im Parlament entweder durch eine Erhöhung der Zahl der Mitglieder des Rundfunkrates von 30 auf 32 oder durch anderweitige Umstrukturierungen umzusetzen.”

 

Pressemitteilung zum Download (PDF)


18.04.2012 Termin: gemeinsame Tagespilgertour von Menschen mit und ohne Behinderung

Am 28. April startet um 11 Uhr am S-Bahnhof Köpenick die Tagespilgertour von Menschen mit und ohne Behinderung.

 

Es ist jeder herzlich dazu eingeladen, uns bei hoffentlich schönstem Wetter auf unserem Weg durch die Natur zu begleiten.


17.04.2012 Kleine Anfrage: Gleichberechtigte Kommunikation gehörloser Menschen ermöglichen!

Noch viel zu oft erlebe ich, dass gehörlose Menschen von gleichberechtigter Kommunikation ausgeschlossen sind. Kein Dolmetscher. Kein Geld. Schweigen.

Dies ist nicht akzeptabel. Mit parlamentarischen Anträgen und Anfragen bin ich seit Jahren an dem Thema dran.  Weiterlesen…


22.08.2011 Meine Unterstützer #1: Heike Mattern

Heike Mattern, 68 Jahre, Schulze-Boysen-Straße, Diplompädagogin, Lichtenberger Behindertenbeauftragte, jetzt im Ruhestand, Vorsitzende der Bürgerjury Frankfurter Allee Süd.

 

Ich erwarte von Politik, dass sie versucht, die Probleme der Bürger aufzunehmen und zu lösen und das Ganze transparent zu gestalten.

Ich unterstütze Birgit Monteiro, weil sie Visionen und Ideen hat, für die sie sich einsetzt, weil sie ehrlich und offen  und zugleich sehr engagiert und fleißig ist. Sie beeindruckt mich durch ihre Menschlichkeit.


09.06.2011 Rede auf der Plenarsitzung vom 09.Juni 2011

Antrag der CDU: Menschen mit Behinderungen nicht im Stich lassen – Berliner Mobilitätshilfedienste umgehend dauerhaft sichern

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrte Damen und Herren,

mehr als 5.000 Menschen nutzen jährlich die Angebote der Mobilitätshilfedienste. Insgesamt werden pro Jahr mehr als 330.000 Begleitungen durchgeführt.

Hinter jeder Zahl steht ein Mensch mit seinem persönlichen Schicksal.

Im März dieses Jahres waren 5 Frauen in meiner Bürgersprechstunde, die die Begleitung des Lichtenberger Mobilitätshilfedienstes domino in Anspruch nahmen.

Sie schilderten am Beispiel ihrer persönlichen Lebensumstände und gesundheitlichen Beeinträchtigungen die enorme Bedeutung, die die Arbeit der Mobilitätshilfedienste für die Sicherstellung ihrer persönlichen Mobilität hat.

Zugleich wiesen sie auf die Probleme hin, die sich aus der Reduzierung der über das Jobcenter geförderten Beschäftigungsstellen ergaben.

In diesem Zusammenhang erinnere ich daran, dass die derzeitige Senatsfinanzierung für die Mobilitätshilfedienste vor allem deren vernetzende und weitervermittelnde Rolle finanziert.  Herr Hoffmann! Darauf sind Sie leider mit keinem Wort eingegangen. Es ist unbestritten, dass es Hilfen für Menschen geben muss, deren Mobilität eingeschränkt ist. Die Wege, dies sicherzustellen, sind vielfältig und damit komme ich zum vorliegenden Antrag der CDU-Fraktion. Weiterlesen…


18.05.2011 „Umstellungsbegutachtung“ von Menschen mit Behinderungen im Bereich vollstationärer Einrichtungen

Kleine Anfrage zum Download: PDF (33,1 kB)

 

Kleine Anfrage
der Abgeordneten Birgit Monteiro (SPD)
vom 02. März 2011 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 07. März 2011) und Antwort

 

„Umstellungsbegutachtung“ von Menschen mit Behinderungen im Bereich vollstationärer Einrichtungen

 

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt: Weiterlesen…


10.05.2011 Podiumsdiskussion: Alles inklusive? – Perspektiven der Berliner Behindertenpolitik

Flyer Netzwerk behinderte Menschen in der SPD

Ich möchte Sie herzlich zu einer Veranstaltung des Netzwerkes behinderter Menschen in der SPD einladen.

 

Auf dieser Veranstaltung soll es nicht um Theorien gehen, sondern darum, was Inklusion ganz konkret und praktisch vor Ort bedeutet.

Es geht um das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderung in ihren Nachbarschaften, nicht separiert in Sondereinrichtungen.

Das barrierefreie Nachbarschaftshaus Orangerie des Kiezspinne FAS e.V. ist dafür genau der richtige Ort.

 

Es würde mich freuen, wenn Sie weitere Menschen auf diese Veranstaltung aufmerksam machen können, denen die Inklusion behinderter Menschen ein Anliegen ist. Hierzu können sie einfach den Flyer herunterladen und weitergeben. Zum Flyer bitte hier klicken.

 

Mit bestem Gruß

Birgit Monteiro

 

Datum:  25. Mai 2011

Uhrzeit: 16.30 Uhr

Ort: Kiezspinne, Schule-Boysen Straße  38, 10365 Berlin


25.04.2011 Transparenz und Kontrolle im Sozialbereich – Berichterstattung der Träger der Behindertenhilfe an die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

PDF (28,1  kB) kleine Anfrage: “Transparenz und Kontrolle im Sozialbereich – Berichterstattung der Träger der Behindertenhilfe an die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales”, Drucksache 16/15267

Kleine Anfrage
der Abgeordneten Birgit Monteiro (SPD)
vom 08. März 2011 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 09. März 2011) und Antwort

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:

1. Welche Berichtspflichten hinsichtlich Art und Frequenz haben die Träger der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen in Berlin zu erfüllen?
Weiterlesen…



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