Pressemitteilung: Bezirksstadträtin Monteiro übergibt Spielzimmer an wohnungslose Kinder

Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) erobert gemeinsam mit den Kindern das neue Spielzimmer. Foto: BA Lichtenberg

Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) erobert gemeinsam mit den Kindern das neue Spielzimmer. Foto: BA Lichtenberg

Die Kinder der Wohnungslosenunterkunft „Franziska“ in der Einbecker Straße können sich über ein komplett neu eingerichtetes Spielzimmer freuen. Auto-Teppich, Mal- und Basteltisch, Kreidetafel, Pittiplatsch und Knut bringen neue Spielmöglichkeiten und Abwechslung in die Einrichtung, die speziell auf wohnungslose Familien ausgerichtet ist.

„Die Spenden haben wir auf den Lichtenberger Sozialtagen gesammelt“, berichtet die Lichtenberger Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD). „Jedes Jahr backen die Seniorinnen und Senioren der Lichtenberger Seniorenbegegnungsstätten viele Kuchen, die dann auf der Kuchenmeile der Lichtenberger Sozialtage verkauft werden. Dieses Jahr kamen auf diesem Weg 350 Euro zusammen, die nun den Kindern zugutekommen.“

Das „Haus Franziska“ ist eine besondere Einrichtung, die speziell auf wohnungslose Familien mit Kindern ausgelegt ist. Diese haben in der Einbecker Straße 85 eine ganze Etage für sich. Insgesamt 14 Familien leben dort.

Siebtes Kamingespräch mit Elke Breitenbach

Mit der Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales sprach ich über die aktuellen Herausforderungen ihrer Arbeit, der Zusammenarbeit von Bezirken und dem Senat und auch parteipolitische Themen aus der Linken und der SPD.

Pressemitteilung: Von Archäologen und Reisen durch Zeit und Raum – Anmeldung für Seniorenuniversität ab sofort möglich!

Wer weiß, wie moderne Archäologie heutzutage betrieben wird? Oder was zu tun ist, falls eine Katastrophe eintrifft und die staatliche Ordnung zusammenbricht? Und was ist eigentlich ein Bürgerwissenschaftler?

Antworten auf diese Fragen finden Interessierte bei der Lichtenberger Seniorenuniversität. Zwischen April und Mai werden die Lichtenberger Seniorinnen und Senioren in insgesamt sieben Vorlesungen mit einem bunten Programm weitergebildet. Oft unterhaltsam, immer wissenschaftlich.

Auch im neunten Jahr ihres Bestehens wird die Seniorenuniversität von Birgit Monteiro (SPD), der Lichtenberger Sozialstadträtin, eröffnet: „Wir wollen mit dieser jährlichen Ringvorlesung auch darauf aufmerksam machen, dass Lichtenberg einer der größten Hochschulstandorte in Berlin ist. Dort befinden sich nicht nur die meisten Wohnheimplätze, sondern auch fünf Hochschulen. Jede dieser Hochschulen ist bei der diesjährigen Ringvorlesung vertreten. Besonders freut mich, dass die HOWOGE die Vorlesungsreihe nicht nur – wie in der Vergangenheit auch – finanziell unterstützt, sondern sich wie bereits im letzten Jahr mit einer eigenen Vorlesung zur Bürgerbeteiligung in das Programm einbringt. Alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen, an der diesjährigen Seniorenuniversität teilzunehmen und mit den Expertinnen und Experten der Hochschulen zum jeweiligen Fachgebiet zu diskutieren“, sagt Sozialstadträtin Birgit Monteiro.

Die Seniorenuniversität findet seit dem Jahr 2010 jährlich statt und wird von allen Lichtenberger Hochschulen gemeinsam mit dem Bezirksamt Lichtenberg veranstaltet. Diese Art der besonderen Ringvorlesung wird traditionell gut besucht und zeigt die Neugier und das große Interesse von Seniorinnen und Senioren nicht nur an seniorentypischen Themen bis ins Alter. Lichtenberg setzt damit als bedeutender Hochschulstandort ein Zeichen für eine lebenslange Bildung.

 

Das sind die einzelnen Themen und Orte:

 

Mi., 11. April, 15 Uhr
Archäologie heute – von der Spatenwissenschaft zur Hightechforschung
Prof. Dr. Thomas Schenk
Hochschule für Technik und Wirtschaft
Treskowallee 8, 10318 Berlin, Geb. A, Hörsaal 238

 

Mi., 18. April, 15 Uhr
Bevölkerungsschutz: was passiert bei einem nationalen Katastrophenfall – Hilfe zur Selbsthilfe
Prof. Marcel Kuhlmey M.A.
Hochschule für Wirtschaft und Recht,
Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin, Raum 063, Haus 6B

 

Mi., 25. April, 15 Uhr
Richtig vererben: Alles rund um das Testament
Prof. Dr. Müller-Lukoschek
Hochschule für Wirtschaft und Recht,
Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin, Raum 6A 008 im Erdgeschoss des Hauses 6A

 

Mi., 02. Mai, 15 Uhr
Wege zur Weisheit – eine Reise durch Raum und Zeit
Prof. Sven Sohr, Professor für Life Coaching
Hochschule für Gesundheit & Sport, Technik & Kunst
Vulkanstraße 1, 10367 Berlin, Raum 217, 2.OG,

kein Fahrstuhl

 

Mi., 09. Mai, 15 Uhr
Sozialräumliche Analyse von Nachbarschaftsbeziehungen und Wohnumfeld im Bezirk Lichtenberg
Katarina Prchal
Katholische Hochschule für Sozialwesen,
Köpenicker Allee 39, 10318 Berlin, Hörsaal 109

 

Mi., 23. Mai, 15 Uhr
Stadtgestaltung in der wachsenden Stadt: mit Partizipation und nach Verdichtung an Beispielen
Marieluise Handrup (Projektleiterin Development) und David Oberthür (Projektleiter Development)
HOWOGE Wohnungsmacherei, Anton-Saefkow-Platz 13, 10369 Berlin

 

Mi., 30. Mai, 15 Uhr
Wie werde ich Bürgerwissenschaftler*in?
Dr. Sarah Kiefer
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung,
Alfred-Kowalke-Straße 17, 10315 Berlin

 

Weitere Informationen erhalten Sie unter seniorenuniversitaet@lichtenberg.berlin.de.

Eine vorherige Anmeldung an vorstehende E-Mail-Adresse mit Bezugnahme auf einzelne oder mehrere Vorlesungen ist erwünscht.

Drittes Kamingespräch mit Dirk Gerstle

Dirk Gerstle, der ehemalige Staatssekretär für Soziales, war heute mein Gast beim Kamingespräch. Im ersten Teil sprachen wir über seine Herkunft und politische Prägungen…


Wie wurde der Niedersachse Dirk Gerstle eigentlich Staatssekretär in Berlin? Wie erlebte er die Flüchtlingskrise? Das alles erfahren Sie im zweiten Teil des Kamingespräches…


Welche Themen prägten neben der Flüchtlingskrise eigentlich noch die Arbeit des Sozialstaatssekretärs Dirk Gerstle zwischen 2013 und 2016? Was hält er von Jamaika, GroKo und Angela Merkel? Diese Fragen standen im 3. Teil des Kamingesprächs im Vordergrund…

Newsletter zum Advent

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,

das Jahr geht seinem Ende entgegen und es beginnt die schaffensreiche Zeit vor dem Weihnachtsfest. Die meisten unter uns versuchen vorher noch möglichst viel von den in diesem Jahr begonnenen Arbeiten abzuschließen, besuchen die Weihnachtsfeiern und stürzen sich ins Getummel um die besten Weihnachtsgeschenke. Falls Sie dazwischen noch etwas Muße finden, würde ich mich freuen, wenn Sie meinen Newsletter lesen würden. 🙂

Sie können ihn hier herunterladen, einfach klicken. (PDF)

Wie immer freue ich mich über Anregungen und Hinweise zu meinem Newsletter sowie über seine Weiterleitung an Interessierte. 🙂

Mit herzlichem Gruß in die aufkommende Weihnachtszeit

Birgit Monteiro

Obdach- und wohnungslosen Menschen besser helfen

 

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die zur Verfügung stehenden Hilfsangebote für obdach- und wohnungslose Menschen auf ihre Effizienz hin zu untersuchen und diese in einem zweiten Schritt näher an die Lebenslagen der Betroffenen heranzuführen. In dem Projekt sollen nicht nur Studierende und Lehrende der Hochschule mitwirken, sondern auch Mitarbeitende der in Lichtenberg arbeitenden Träger und des Amtes für Soziales. Von diesem Erfahrungs- und Wissensaustausch sollen alle Beteiligten profitieren.

Ich freue mich, dass die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin gerade auch als Lichtenberger Bildungs- und Forschungseinrichtung uns hierbei unterstützt. Wir wollen in den kommenden Monaten einen möglichst umfassenden und vor allem fundierten Blick über die Lage der obdach- und wohnungslosen Menschen in unserem Bezirk erhalten. Denn gerade Obdachlose entziehen sich oftmals einer geregelten Erfassung durch die Behörden, weswegen wir an einigen Stellen noch weiße Flecken haben. Vor dem Eindruck, dass die Zahl der in Lichtenberg lebenden Obdachlosen zu steigen scheint und auch die Bevölkerung zunehmend sensibler für die Thematik wird, müssen und wollen wir unser Engagement in diesem Bereich fortlaufend überprüfen und verbessern.

Pressemitteilung: Kaskelkiez wird unter Milieuschutz gestellt

Auf der letzten Sitzung des Lichtenberger Bezirksamtes wurde die Aufstellung einer sozialen Erhaltungsverordnung (umgangssprachlich Milieuschutzsatzung) für den Kaskelkiez beschlossen. Grundlage dafür sind die Ergebnisse eines Gutachtens, das der Fachbereich Stadtplanung beauftragt und in den letzten Wochen ausgewertet hat.

Die Gutachter der TOPOS Stadtforschung kommen darin zu der Einschätzung, dass es noch erhebliche bauliche Aufwertungspotentiale in dem Gebiet gibt. Außerdem belegt das Gutachten, dass Menschen, die in den Kaskelkiez ziehen, in der Tendenz deutlich jünger und einkommensstärker sind als die Menschen, die dort bereits leben.

Die Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Birgit Monteiro (SPD), erklärt:

„Das Gutachten weist nach, dass sich das Milieu im Kaskelkiez derzeitig wandelt und ohne unser Eingreifen weitere Verdrängungen zu erwarten wären. Dies ist auch der wesentliche Unterschied zu den beiden anderen Untersuchungsgebieten, dem Weitlingkiez und der Frankfurter Allee Nord. Dort ist das Milieu relativ stabil. Die Bezirksverordnetenversammlung hat klar zum Ausdruck gebracht, dass die Milieus in gefährdeten Gebieten geschützt werden sollen. Dies tun wir, indem wir für den Kaskelkiez eine Milieuschutzsatzung aufstellen. Die beiden anderen untersuchten Gebiete behalten wir als sogenannte Beobachtungsgebiete ebenfalls im Blick.“

Erfahrungsgemäß führt besonders die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zur Verdrängung. Mit der Milieuschutzsatzung ist diese Umwandlung nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich.

Luxussanierungen sind eine weitere Ursache von Verdrängung. Zukünftig sind rund um die Kaskelstraße nur noch Sanierungen erlaubt, die den üblichen Wohnstandard bzw. den Mindeststandard der Energieeinsparverordnung herstellen. Luxussanierungen dürfen nicht mehr genehmigt werden.

Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) würde gern weiter gehen:

„Milieuschutzsatzungen sind ein städtebauliches Instrument, mit denen wir Verdrängungen, die aus städtebaulichen Gründen erfolgen, verhindern können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Für Verdrängung sind jedoch vor allem die allgemeine Mietpreisentwicklung sowie dauerhafte Kostensteigerungen durch die Modernisierungsumlage verantwortlich, gegen die wir auf Bezirksebene nicht angehen können. Hier sind Landes- und Bundesregierung gefragt, Mietpreise wirkungsvoll zu begrenzen und damit Mieterinnen und Mieter vor Verdrängung zu schützen.“

Newsletter zu Ostern erschienen

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,

gerade noch rechtzeitig vor Ostern habe ich meinen aktuellen Newsletter fertigstellen können.

Sie können ihn hier herunterladen, einfach klicken. (PDF)

Mit diesem guten Gefühl verabschiede ich mich in die Feiertage und wünsche Ihnen natürlich gleichermaßen frohe und erholsame Ostertage mit den Menschen, die Ihnen wichtig sind.

Wie immer freue ich mich über Anregungen und Hinweise zu meinem Newsletter sowie über seine Weiterleitung an Interessierte. 🙂

Mit herzlichem Gruß

Birgit Monteiro