Teaser NL Advent 2017

Newsletter zum Advent

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,

das Jahr geht seinem Ende entgegen und es beginnt die schaffensreiche Zeit vor dem Weihnachtsfest. Die meisten unter uns versuchen vorher noch möglichst viel von den in diesem Jahr begonnenen Arbeiten abzuschließen, besuchen die Weihnachtsfeiern und stürzen sich ins Getummel um die besten Weihnachtsgeschenke. Falls Sie dazwischen noch etwas Muße finden, würde ich mich freuen, wenn Sie meinen Newsletter lesen würden. :-)

Sie können ihn hier herunterladen, einfach klicken. (PDF)

Wie immer freue ich mich über Anregungen und Hinweise zu meinem Newsletter sowie über seine Weiterleitung an Interessierte. :-)

Mit herzlichem Gruß in die aufkommende Weihnachtszeit

Birgit Monteiro

Obdach- und wohnungslosen Menschen besser helfen

 

Ziel der Zusammenarbeit ist es, die zur Verfügung stehenden Hilfsangebote für obdach- und wohnungslose Menschen auf ihre Effizienz hin zu untersuchen und diese in einem zweiten Schritt näher an die Lebenslagen der Betroffenen heranzuführen. In dem Projekt sollen nicht nur Studierende und Lehrende der Hochschule mitwirken, sondern auch Mitarbeitende der in Lichtenberg arbeitenden Träger und des Amtes für Soziales. Von diesem Erfahrungs- und Wissensaustausch sollen alle Beteiligten profitieren.

Ich freue mich, dass die Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin gerade auch als Lichtenberger Bildungs- und Forschungseinrichtung uns hierbei unterstützt. Wir wollen in den kommenden Monaten einen möglichst umfassenden und vor allem fundierten Blick über die Lage der obdach- und wohnungslosen Menschen in unserem Bezirk erhalten. Denn gerade Obdachlose entziehen sich oftmals einer geregelten Erfassung durch die Behörden, weswegen wir an einigen Stellen noch weiße Flecken haben. Vor dem Eindruck, dass die Zahl der in Lichtenberg lebenden Obdachlosen zu steigen scheint und auch die Bevölkerung zunehmend sensibler für die Thematik wird, müssen und wollen wir unser Engagement in diesem Bereich fortlaufend überprüfen und verbessern.

Pressemitteilung: Kaskelkiez wird unter Milieuschutz gestellt

Auf der letzten Sitzung des Lichtenberger Bezirksamtes wurde die Aufstellung einer sozialen Erhaltungsverordnung (umgangssprachlich Milieuschutzsatzung) für den Kaskelkiez beschlossen. Grundlage dafür sind die Ergebnisse eines Gutachtens, das der Fachbereich Stadtplanung beauftragt und in den letzten Wochen ausgewertet hat.

Die Gutachter der TOPOS Stadtforschung kommen darin zu der Einschätzung, dass es noch erhebliche bauliche Aufwertungspotentiale in dem Gebiet gibt. Außerdem belegt das Gutachten, dass Menschen, die in den Kaskelkiez ziehen, in der Tendenz deutlich jünger und einkommensstärker sind als die Menschen, die dort bereits leben.

Die Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Birgit Monteiro (SPD), erklärt:

„Das Gutachten weist nach, dass sich das Milieu im Kaskelkiez derzeitig wandelt und ohne unser Eingreifen weitere Verdrängungen zu erwarten wären. Dies ist auch der wesentliche Unterschied zu den beiden anderen Untersuchungsgebieten, dem Weitlingkiez und der Frankfurter Allee Nord. Dort ist das Milieu relativ stabil. Die Bezirksverordnetenversammlung hat klar zum Ausdruck gebracht, dass die Milieus in gefährdeten Gebieten geschützt werden sollen. Dies tun wir, indem wir für den Kaskelkiez eine Milieuschutzsatzung aufstellen. Die beiden anderen untersuchten Gebiete behalten wir als sogenannte Beobachtungsgebiete ebenfalls im Blick.“

Erfahrungsgemäß führt besonders die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zur Verdrängung. Mit der Milieuschutzsatzung ist diese Umwandlung nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich.

Luxussanierungen sind eine weitere Ursache von Verdrängung. Zukünftig sind rund um die Kaskelstraße nur noch Sanierungen erlaubt, die den üblichen Wohnstandard bzw. den Mindeststandard der Energieeinsparverordnung herstellen. Luxussanierungen dürfen nicht mehr genehmigt werden.

Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) würde gern weiter gehen:

„Milieuschutzsatzungen sind ein städtebauliches Instrument, mit denen wir Verdrängungen, die aus städtebaulichen Gründen erfolgen, verhindern können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Für Verdrängung sind jedoch vor allem die allgemeine Mietpreisentwicklung sowie dauerhafte Kostensteigerungen durch die Modernisierungsumlage verantwortlich, gegen die wir auf Bezirksebene nicht angehen können. Hier sind Landes- und Bundesregierung gefragt, Mietpreise wirkungsvoll zu begrenzen und damit Mieterinnen und Mieter vor Verdrängung zu schützen.“

Bild_Newsletter

Newsletter zu Ostern erschienen

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,

gerade noch rechtzeitig vor Ostern habe ich meinen aktuellen Newsletter fertigstellen können.

Sie können ihn hier herunterladen, einfach klicken. (PDF)

Mit diesem guten Gefühl verabschiede ich mich in die Feiertage und wünsche Ihnen natürlich gleichermaßen frohe und erholsame Ostertage mit den Menschen, die Ihnen wichtig sind.

Wie immer freue ich mich über Anregungen und Hinweise zu meinem Newsletter sowie über seine Weiterleitung an Interessierte. :-)

Mit herzlichem Gruß

Birgit Monteiro

Pressemitteilung: Das Programm für die Lichtenberger Seniorenuniversität 2017 steht – ab sofort sind Anmeldungen möglich!

Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD) lädt zur spannenden Ringvorlesung der besonderen Art ein

Am 03. Mai beginnt mit der Auftaktvorlesung über das Sumatra-Nashorn die jährliche Lichtenberger Seniorenuniversität. Im siebten Jahr ihres Bestehens wird die Seniorenuniversität von Birgit Monteiro (SPD), der Lichtenberger Sozialstadträtin, eröffnet.

„In den Monaten Mai und Juni bieten wir den Lichtenberger Seniorinnen und Senioren an sieben Mittwochen um jeweils 15 Uhr eine spannende Vorlesung an. So viel Seniorenuniversität gab es noch nie. Die Themen sind wie immer vielfältig und reichen vom Dauerbrenner „Patientenverfügung“ über „Armut und Verantwortung“ bis zum „Einsatz von Kriminaltechnik am Tatort“. Besonders freut mich, dass die HOWOGE in diesem Jahr die Vorlesungsreihe nicht nur – wie in der Vergangenheit auch – finanziell unterstützt, sondern sich mit einer eigenen Vorlesung zur Praxis des Wohnungsbaus beteiligen wird. Alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen, an der diesjährigen Seniorenuniversität teilzunehmen und mit den Experten und Expertinnen der Hochschulen zum jeweiligen Fachgebiet zu diskutieren.“, sagt Birgit Monteiro.

Die Seniorenuniversität findet seit dem Jahr 2010 jährlich statt und wird von allen Lichtenberger Hochschulen gemeinsam mit dem Bezirksamt Lichtenberg veranstaltet. Diese Art der besonderen Ringvorlesung wird traditionell gut besucht und zeigt die Neugier und das große Interesse von Seniorinnen und Senioren nicht nur an seniorentypischen Themen bis ins Alter. Lichtenberg setzt damit als bedeutender Hochschulstandort ein Zeichen für eine generationenübergreifende Bildung.

Die Vorlesungen finden jeweils mittwochs um 15 Uhr statt.

Das sind die einzelnen Themen und Orte:

Mi., 03. Mai
Das Sumatra-Nashorn im Spannungsfeld von Mensch und Natur
Dr. Petra Kretzschmar
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung
Alfred-Kowalke-Straße 17, 10315 Berlin

Mi., 10. Mai
Einsatz von Kriminaltechnik am Tatort
Polizeidirektor Christian Matzdorf
Hochschule für Wirtschaft und Recht
Haus 6B, Raum 063 EL, Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin

Mi., 24. Mai
Wie baut die Howoge – vom Beginn bis zum Einzug
Projektleiterin Development Chiara Derenbach und Projektleiter Neubau Torben Maier
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Wohnungsmacherei am Anton-Saefkow-Platz 13, 10369 Berlin

Mi., 31. Mai
Vorsorge – für den Fall des Falles
Patientenverfügung, Vorsorge- und Betreuungsvollmacht sowie Testament
Prof. Dr. Müller-Lukoschek
Im Audimax der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin

Mi., 07. Juni
Armut und Verantwortung – Ethische Reflexionen in einer globalisierten Welt
Kanzler der Hochschule für Gesundheit und Sport, Andreas Mues
Vulkanstraße 1, 10367 Berlin

Mi., 14. Juni
Design mit Mehrwert
Die Herausforderung, generationsübergreifende Produkte und Services zu entwickeln.
Prof. Katrin Hinz
Hochschule für Technik und Wirtschaft
Gebäude A, Raum A238, Treskowallee 8 oder über Eingang Römerweg, 10318 Berlin

Mi., 21. Juni
Zwischen Tablet und Tatendrang
Schlaglichter auf die Gegenwart und Zukunft der „Jugend von heute“
Prof. Dr. Petra Mund
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Hörsaal S 109, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin

Weitere Informationen erhalten Sie unter seniorenuniversitaet@lichtenberg.berlin.de .

Eine vorherige Anmeldung an vorstehende E-Mail-Adresse mit Bezugnahme auf einzelne oder mehrere Vorlesungen ist erwünscht.

Pressemitteilung: Obdachlose im Winter – wie können Sie helfen?

Menschen ohne Wohnung: Wir alle sehen sie zurzeit an U- und S-Bahnhöfen, in Hausdurchgängen, auf Plätzen und an anderen Orten. Lichtenbergerinnen und Lichtenberger fragen deshalb u.a. beim Amt für Soziales nach, wie sie angesichts der winterlichen Temperaturen Wohnungslosen helfen können.

„Sprechen Sie den jeweiligen Menschen höflich an und fragen, ob er etwas benötigt oder ob er Hilfe annehmen will. Nicht immer wird dies der Fall sein.“, so die Lichtenberger Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD).

Für hilfebedürftige Personen sind vom 1. November bis 31. März jeden Abend bis in die Nachtstunden ein Kälte- und ein Wärmebus in Berlin unterwegs, um Menschen ohne Unterkunft aufzusuchen, zu versorgen und kostenfrei in Notunterkünfte zu bringen. „Wenn die betroffene Person Hilfe annehmen möchte, rufen Sie ab 18 Uhr den Wärmebus (0170 9100042) des Berliner Deutschen Roten Kreuzes an und ab 21 Uhr den Kältebus (0178 5235838) der Berliner Stadtmission.“

Die Platzbelegung in den einzelnen Notunterkünften wird nicht durch die Bezirke, sondern durch die Helferinnen und Helfer der Wärmebusse bzw. Kältebusse selbst gesteuert. Denn dort besteht die Übersicht über freie Plätze in ganz Berlin. Der Berliner Senat hat zudem angekündigt, die Platzkapazitäten weiter auszubauen.

Wenn eine Person hilflos wirkt, nicht ansprechbar ist oder sich oder andere möglicherweise in eine akute Gefahrensituation bringt, informieren Sie bitte die nächste Polizeidienststelle: 110.
Bei vermuteter drohender Lebensgefahr und akuten gesundheitlichen Gefährdungen alarmieren Sie bitte sofort den Rettungsdienst: 112.

Nähere Informationen, auch zu Angeboten in Lichtenberg, finden Sie u.a. im Internet unter www.kaeltehilfe-berlin.de

Manche Menschen fühlen sich durch die zunehmende Zahl von Obdachlosen auf Bahnhöfen und Plätzen beeinträchtigt. Auch dazu äußert sich Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD): „Ja, sichtbare und erlebbare Wohnungslosigkeit und Armut beeinträchtigen unsere Lebensqualität. Aber öffentliche Orte gehören nun einmal allen Menschen. Solange Wohnungslose nicht andere Menschen belästigen oder Fußwege unpassierbar blockieren, werden Ordnungsämter oder Polizei nicht einschreiten. Wohnungslosigkeit und Armut haben gesellschaftliche Ursachen (in Deutschland, aber auch in der Welt) und können nicht allein mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen gelöst werden. Die BVG wird bei Minusgraden die Wohnungslosen nicht aus den U-Bahnhöfen vertreiben. Klar ist aber auch: Der neue Berliner Senat und wir in den Bezirken werden neue Antworten finden müssen. Ohne unsere Solidarität und das Engagement der Menschen, denen es gut geht, wird das nicht funktionieren.“

Screenshot NL 1701

Monteiro im neuen Amt: der Newsletter zum Jahresanfang

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

hoffentlich konnten Sie und Ihre Familien gesund und frohen Mutes ins Jahr 2017 starten.

Ich werde Sie auch in diesem Jahr per Newsletter über meine Arbeit auf dem Laufenden halten und freue mich über Ihre Rückmeldungen, Hinweise und Anregungen.

Sie können den Newsletter mit einem Klick auf diesen Satz herunterladen. (PDF)

Eine Weiterleitung des Newsletters an interessierte Dritte ist ausdrücklich erwünscht. :-)

Mit bestem Januargruß

Birgit Monteiro

 

P.S.:
Falls Sie den Newsletter künftig bequem per Mail zugesandt haben möchten, können Sie einfach eine Nachricht an birgit.monteiro@lichtenberg.berlin.de schicken. Viel Spaß beim Lesen!

Pressemitteilung: Wahl der Seniorenvertretung Lichtenberg startet

70.000 Wahlbenachrichtigungen werden verschickt

In der Woche vom 27. bis 31. März finden die Wahlen zu den Bezirklichen Seniorenvertretungen statt. Hierfür werden in diesen Tagen 70.000 Wahlbenachrichtigungen an alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger versandt, die über 60 Jahre alt sind. Das ist die Altersgrenze, ab der man wählen kann und auch selbst gewählt werden darf.

„Diese Wahl ist etwas Besonderes. Zum ersten Mal werden alle Wahlberechtigten per Brief über die Wahl informiert. In der Vergangenheit wurde den Seniorinnen und Senioren lediglich per Presse und über die Senioreneinrichtungen mitgeteilt, dass die Seniorenwahlen stattfinden. Die Wahlbeteiligung blieb entsprechend niedrig, sie lag im Berliner Durchschnitt bei rund 0,6%, in Lichtenberg bei dem berlinweiten Spitzenwert von 1,14%. Die Seniorenvertretungen der Bezirke und auf Landesebene haben deshalb gemeinsam über Jahre für schriftliche Wahlbenachrichtigungen an alle Wahlberechtigten und die Möglichkeit der Briefwahl gekämpft. Dass dies nun erreicht wurde, ist ihr Erfolg. Ich wünsche ihnen, dass sie dafür mit einer deutlich höheren Wahlbeteiligung belohnt werden.“, so Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD).

In Lichtenberg stellen sich 12 Frauen und 8 Männer im Alter von 65 bis 83 Jahren zur Wahl. Ihre Themen und Beweggründe sind vielfältig und reichen von dem Anspruch, „Gutes zu tun“ bis hin zu ganz konkreten Änderungsbedarfen in den Kiezen, wie wohnortnahe ärztliche Versorgung sowie Schutz vor Verdrängung durch Mieterhöhungen – Themen, die sich nicht nur auf die Lebenswelt der älteren Menschen beschränken.

Wer sich näher über die Kandidatinnen und Kandidaten informieren möchte, kann sich die Vorstellungsschreiben auf der Internetseite der Seniorenvertretung anschauen:
https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/auf-einen-blick/buergerservice/mitbestimmung/artikel.280303.php

Außerdem wird es vier Vorstellungsveranstaltungen geben, auf denen man den anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten direkt Fragen stellen kann:

  • Mi., 01.02.2017, 10.00 Uhr Seniorenbegegnungsstätte Ribnitzer Str. 1b, 13051 Berlin
  • Mi., 08.02.2017, 11.00 Uhr Seniorenbegegnungsstätte Einbecker Str. 85, 10315 Berlin
  • Fr., 03.03.2017, 15.00 Uhr Kiezspinne FAS Nachbarschaftlicher Interessenverbund e.V. Schulze-Boysen-Str.38, 10365 Berlin
  • Mo., 06.03.2017, 14.00 Uhr im Salon am Fenster im Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin.

Alle Seniorinnen und Senioren können in der Wahlwoche selbst an folgenden Orten ihre Stimme abgeben:

  • Mo., 27.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr: Seniorenbegegnungsstätte Ribnitzer Str. 1b, 13051 Berlin
  • Di., 28.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte Judith-Auer-Str. 8, 10367 Berlin
  • Mi., 29.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte Warnitzer Str. 6, 13059 Berlin
  • Do., 30.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte Einbecker Str. 83, 10315 Berlin
  • Fr., 31.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Kiezspinne FAS Nachbarschaftlicher Interessenverbund e.V. Schulze-Boysen-Str.38, 10365 Berlin.
    Außerdem besteht die Möglichkeit der Briefwahl. Einzelheiten zum Briefwahlverfahren finden alle Wahlberechtigten in ihrer Wahlbenachrichtigung.

Bei Rückfragen zur Wahl hat das Land Berlin auch extra einen Telefondienst eingerichtet. Seniorinnen und Senioren können ihre Fragen unter der Telefonnummer 030/90229990 oder per Mail an seniorenwahl2017@labo.berlin.de stellen.

Pressemitteilung: Bezirksbürgermeisterin fordert: Freizug der Sporthallen Darßer Straße und Wollenberger Straße vor Wintereinbruch!

In den vergangen Tagen informierte das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), dass die in Sporthallen untergebrachten Geflüchteten nicht wie ursprünglich angekündigt in die neuen Tempohomes umziehen können.

Das Bezirksamt Lichtenberg fordert den Senat dringend auf, den Freizug der Lichtenberger Sporthallen Darßer Straße und Wollenberger Straße vor dem Wintereinbruch umzusetzen. Derzeit leben Geflüchtete unter unwürdigen Bedingungen in Sporthallen, während unmittelbar daneben ein fertiges Tempohome leer steht. Dieser Zustand ist untragbar.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD):
„Es ist schwer nachvollziehbar, dass wir es im vergangenen Jahr innerhalb weniger Tage geschafft haben, Unterkünfte für tausende Menschen zu organisieren, nun aber die landeseigenen Tempohomes ungenutzt herumstehen lassen. Ich fordere den aktuellen Senat auf, seiner noch immer bestehenden Verantwortung nachzukommen. Es muss ein Weg gefunden werden, in den leer stehenden Tempohomes noch in diesem Jahr Geflüchtete unterzubringen. Es darf nicht sein, dass Menschen in Sporthallen leben müssen, weil man auf den neuen Senat wartet und sich bis dahin mit Entscheidungen zurückhält. Das ist absolut inakzeptabel und konterkariert alles, was andernorts für die Integration von Geflüchteten und die Bewahrung des sozialen Friedens geleistet wird.“

Diese Forderung des Bezirksamtes wurde mehrfach an das LAF und den Senat herangetragen, ohne dass bisher eine Wirkung erkennbar ist.

Hintergrund:
Seit Winterbeginn 2015 werden Geflüchtete in den Sporthallen Darßer Straße und Wollenberger Straße untergebracht. Von Beginn an hat der Senat deutlich gemacht, dass dieser Zustand schnellstmöglich beendet werden soll. Der Bau der Tempohomes war von Anfang an mit der Zusage verbunden, dass nach ihrer Fertigstellung die Sporthallen wieder freigezogen werden. Als dafür angestrebtes Datum wurde zuerst der September 2016 genannt. Dann der 18. November 2016. Nun heißt es nicht vor Ende Januar 2017.

Weitere Informationen
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Bezirksbürgermeisterin
Birgit Monteiro
Telefon: (030) 90296 3000
E-Mail: birgit.monteiro@lichtenberg.berlin.de