Pressemitteilung: Obdachlose im Winter – wie können Sie helfen?

Menschen ohne Wohnung: Wir alle sehen sie zurzeit an U- und S-Bahnhöfen, in Hausdurchgängen, auf Plätzen und an anderen Orten. Lichtenbergerinnen und Lichtenberger fragen deshalb u.a. beim Amt für Soziales nach, wie sie angesichts der winterlichen Temperaturen Wohnungslosen helfen können.

„Sprechen Sie den jeweiligen Menschen höflich an und fragen, ob er etwas benötigt oder ob er Hilfe annehmen will. Nicht immer wird dies der Fall sein.“, so die Lichtenberger Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD).

Für hilfebedürftige Personen sind vom 1. November bis 31. März jeden Abend bis in die Nachtstunden ein Kälte- und ein Wärmebus in Berlin unterwegs, um Menschen ohne Unterkunft aufzusuchen, zu versorgen und kostenfrei in Notunterkünfte zu bringen. „Wenn die betroffene Person Hilfe annehmen möchte, rufen Sie ab 18 Uhr den Wärmebus (0170 9100042) des Berliner Deutschen Roten Kreuzes an und ab 21 Uhr den Kältebus (0178 5235838) der Berliner Stadtmission.“

Die Platzbelegung in den einzelnen Notunterkünften wird nicht durch die Bezirke, sondern durch die Helferinnen und Helfer der Wärmebusse bzw. Kältebusse selbst gesteuert. Denn dort besteht die Übersicht über freie Plätze in ganz Berlin. Der Berliner Senat hat zudem angekündigt, die Platzkapazitäten weiter auszubauen.

Wenn eine Person hilflos wirkt, nicht ansprechbar ist oder sich oder andere möglicherweise in eine akute Gefahrensituation bringt, informieren Sie bitte die nächste Polizeidienststelle: 110.
Bei vermuteter drohender Lebensgefahr und akuten gesundheitlichen Gefährdungen alarmieren Sie bitte sofort den Rettungsdienst: 112.

Nähere Informationen, auch zu Angeboten in Lichtenberg, finden Sie u.a. im Internet unter www.kaeltehilfe-berlin.de

Manche Menschen fühlen sich durch die zunehmende Zahl von Obdachlosen auf Bahnhöfen und Plätzen beeinträchtigt. Auch dazu äußert sich Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD): „Ja, sichtbare und erlebbare Wohnungslosigkeit und Armut beeinträchtigen unsere Lebensqualität. Aber öffentliche Orte gehören nun einmal allen Menschen. Solange Wohnungslose nicht andere Menschen belästigen oder Fußwege unpassierbar blockieren, werden Ordnungsämter oder Polizei nicht einschreiten. Wohnungslosigkeit und Armut haben gesellschaftliche Ursachen (in Deutschland, aber auch in der Welt) und können nicht allein mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen gelöst werden. Die BVG wird bei Minusgraden die Wohnungslosen nicht aus den U-Bahnhöfen vertreiben. Klar ist aber auch: Der neue Berliner Senat und wir in den Bezirken werden neue Antworten finden müssen. Ohne unsere Solidarität und das Engagement der Menschen, denen es gut geht, wird das nicht funktionieren.“

Screenshot NL 1701

Monteiro im neuen Amt: der Newsletter zum Jahresanfang

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

hoffentlich konnten Sie und Ihre Familien gesund und frohen Mutes ins Jahr 2017 starten.

Ich werde Sie auch in diesem Jahr per Newsletter über meine Arbeit auf dem Laufenden halten und freue mich über Ihre Rückmeldungen, Hinweise und Anregungen.

Sie können den Newsletter mit einem Klick auf diesen Satz herunterladen. (PDF)

Eine Weiterleitung des Newsletters an interessierte Dritte ist ausdrücklich erwünscht. :-)

Mit bestem Januargruß

Birgit Monteiro

 

P.S.:
Falls Sie den Newsletter künftig bequem per Mail zugesandt haben möchten, können Sie einfach eine Nachricht an birgit.monteiro@lichtenberg.berlin.de schicken. Viel Spaß beim Lesen!

Pressemitteilung: Wahl der Seniorenvertretung Lichtenberg startet

70.000 Wahlbenachrichtigungen werden verschickt

In der Woche vom 27. bis 31. März finden die Wahlen zu den Bezirklichen Seniorenvertretungen statt. Hierfür werden in diesen Tagen 70.000 Wahlbenachrichtigungen an alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger versandt, die über 60 Jahre alt sind. Das ist die Altersgrenze, ab der man wählen kann und auch selbst gewählt werden darf.

„Diese Wahl ist etwas Besonderes. Zum ersten Mal werden alle Wahlberechtigten per Brief über die Wahl informiert. In der Vergangenheit wurde den Seniorinnen und Senioren lediglich per Presse und über die Senioreneinrichtungen mitgeteilt, dass die Seniorenwahlen stattfinden. Die Wahlbeteiligung blieb entsprechend niedrig, sie lag im Berliner Durchschnitt bei rund 0,6%, in Lichtenberg bei dem berlinweiten Spitzenwert von 1,14%. Die Seniorenvertretungen der Bezirke und auf Landesebene haben deshalb gemeinsam über Jahre für schriftliche Wahlbenachrichtigungen an alle Wahlberechtigten und die Möglichkeit der Briefwahl gekämpft. Dass dies nun erreicht wurde, ist ihr Erfolg. Ich wünsche ihnen, dass sie dafür mit einer deutlich höheren Wahlbeteiligung belohnt werden.“, so Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD).

In Lichtenberg stellen sich 12 Frauen und 8 Männer im Alter von 65 bis 83 Jahren zur Wahl. Ihre Themen und Beweggründe sind vielfältig und reichen von dem Anspruch, „Gutes zu tun“ bis hin zu ganz konkreten Änderungsbedarfen in den Kiezen, wie wohnortnahe ärztliche Versorgung sowie Schutz vor Verdrängung durch Mieterhöhungen – Themen, die sich nicht nur auf die Lebenswelt der älteren Menschen beschränken.

Wer sich näher über die Kandidatinnen und Kandidaten informieren möchte, kann sich die Vorstellungsschreiben auf der Internetseite der Seniorenvertretung anschauen:
https://www.berlin.de/ba-lichtenberg/auf-einen-blick/buergerservice/mitbestimmung/artikel.280303.php

Außerdem wird es vier Vorstellungsveranstaltungen geben, auf denen man den anwesenden Kandidatinnen und Kandidaten direkt Fragen stellen kann:

  • Mi., 01.02.2017, 10.00 Uhr Seniorenbegegnungsstätte Ribnitzer Str. 1b, 13051 Berlin
  • Mi., 08.02.2017, 11.00 Uhr Seniorenbegegnungsstätte Einbecker Str. 85, 10315 Berlin
  • Fr., 03.03.2017, 15.00 Uhr Kiezspinne FAS Nachbarschaftlicher Interessenverbund e.V. Schulze-Boysen-Str.38, 10365 Berlin
  • Mo., 06.03.2017, 14.00 Uhr im Salon am Fenster im Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin.

Alle Seniorinnen und Senioren können in der Wahlwoche selbst an folgenden Orten ihre Stimme abgeben:

  • Mo., 27.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr: Seniorenbegegnungsstätte Ribnitzer Str. 1b, 13051 Berlin
  • Di., 28.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte Judith-Auer-Str. 8, 10367 Berlin
  • Mi., 29.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte Warnitzer Str. 6, 13059 Berlin
  • Do., 30.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Seniorenbegegnungsstätte Einbecker Str. 83, 10315 Berlin
  • Fr., 31.03.2017, 10.00 – 15.00 Uhr, Kiezspinne FAS Nachbarschaftlicher Interessenverbund e.V. Schulze-Boysen-Str.38, 10365 Berlin.
    Außerdem besteht die Möglichkeit der Briefwahl. Einzelheiten zum Briefwahlverfahren finden alle Wahlberechtigten in ihrer Wahlbenachrichtigung.

Bei Rückfragen zur Wahl hat das Land Berlin auch extra einen Telefondienst eingerichtet. Seniorinnen und Senioren können ihre Fragen unter der Telefonnummer 030/90229990 oder per Mail an seniorenwahl2017@labo.berlin.de stellen.

Pressemitteilung: Bezirksbürgermeisterin fordert: Freizug der Sporthallen Darßer Straße und Wollenberger Straße vor Wintereinbruch!

In den vergangen Tagen informierte das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF), dass die in Sporthallen untergebrachten Geflüchteten nicht wie ursprünglich angekündigt in die neuen Tempohomes umziehen können.

Das Bezirksamt Lichtenberg fordert den Senat dringend auf, den Freizug der Lichtenberger Sporthallen Darßer Straße und Wollenberger Straße vor dem Wintereinbruch umzusetzen. Derzeit leben Geflüchtete unter unwürdigen Bedingungen in Sporthallen, während unmittelbar daneben ein fertiges Tempohome leer steht. Dieser Zustand ist untragbar.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD):
„Es ist schwer nachvollziehbar, dass wir es im vergangenen Jahr innerhalb weniger Tage geschafft haben, Unterkünfte für tausende Menschen zu organisieren, nun aber die landeseigenen Tempohomes ungenutzt herumstehen lassen. Ich fordere den aktuellen Senat auf, seiner noch immer bestehenden Verantwortung nachzukommen. Es muss ein Weg gefunden werden, in den leer stehenden Tempohomes noch in diesem Jahr Geflüchtete unterzubringen. Es darf nicht sein, dass Menschen in Sporthallen leben müssen, weil man auf den neuen Senat wartet und sich bis dahin mit Entscheidungen zurückhält. Das ist absolut inakzeptabel und konterkariert alles, was andernorts für die Integration von Geflüchteten und die Bewahrung des sozialen Friedens geleistet wird.“

Diese Forderung des Bezirksamtes wurde mehrfach an das LAF und den Senat herangetragen, ohne dass bisher eine Wirkung erkennbar ist.

Hintergrund:
Seit Winterbeginn 2015 werden Geflüchtete in den Sporthallen Darßer Straße und Wollenberger Straße untergebracht. Von Beginn an hat der Senat deutlich gemacht, dass dieser Zustand schnellstmöglich beendet werden soll. Der Bau der Tempohomes war von Anfang an mit der Zusage verbunden, dass nach ihrer Fertigstellung die Sporthallen wieder freigezogen werden. Als dafür angestrebtes Datum wurde zuerst der September 2016 genannt. Dann der 18. November 2016. Nun heißt es nicht vor Ende Januar 2017.

Weitere Informationen
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Bezirksbürgermeisterin
Birgit Monteiro
Telefon: (030) 90296 3000
E-Mail: birgit.monteiro@lichtenberg.berlin.de

Pressemitteilung: Bürgermeisterinnen verlängern Partnerschaft: Berlin-Lichtenberg und Warschau-Białołęka intensivieren Zusammenarbeit

Anlässlich des Besuches der Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) in der polnischen Hauptstadt vereinbarten sie und ihre polnische Amtskollegin Ilona Soja-Kozłowska (PO), die gemeinsame Städtepartnerschaft beider Hauptstadtbezirke fortzuführen.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD): „Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, dass sich die Bürgerinnen und Bürger beider Bezirke öfter treffen und ihre Erfahrungen austauschen. Wir wollen die Schul- und Jugendaustausche intensivieren und im lokalen Vereinssport internationale Impulse setzen. In den letzten Jahren haben sich insbesondere im Kulturbereich die „Szenen“ mit kleinen Filmfestivals und gegenseitigen Besuchen angenähert. Das wollen wir verfestigen.“

Darüber hinaus haben die beiden Bürgermeisterinnen vereinbart, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Bezirksverwaltungen ihr Wissen austauschen und dadurch gemeinsam voneinander lernen können. Auch die lokale Wirtschaft und der Tourismus sollen von dem Bündnis profitieren.

Seit März 2000 unterhält Lichtenberg partnerschaftliche Beziehungen mit dem aufstrebenden Bezirk der polnischen Hauptstadt. Die letzte Vereinbarung zur Zusammenarbeit aus dem Jahr 2012 wurde nun aktualisiert und gilt bis 2018.

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Beauftragte für Städtepartnerschaften und EU-Angelegenheiten
Karin Strumpf
Telefon: (030) 90296-3306 | Telefax: (030) 90296-33098

Pressemitteilung: Wie geht es weiter mit dem „Hubertusbad“?

Seit vielen Jahren wird in Lichtenberg diskutiert, was aus dem architektonischen Juwel an der Hubertusstraße werden kann. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, ist aber in einem beklagenswerten Zustand. Im vergangenen Jahr wurde deshalb ein Wettbewerbliches Dialogverfahren gestartet, bei dem interessierte Investoren in einem mehrstufigen Prozess ihre Ideen mit den Bestimmungen des Denkmalschutzes in Einklang bringen sollten. Der Gewinner dieses Verfahrens hätte das Bad mitsamt Grundstück dann kaufen und sein Konzept umsetzen können.

Im Zuge der Verhandlungen im Dialogverfahren ist deutlich geworden, dass die Interessen der potentiellen Investoren nicht mit den Anforderungen an den Denkmalschutz in Einklang zu bringen waren. Das Verfahren wurde daher ohne einen Verkauf beendet. Die Widerspruchsfrist gegen diese Entscheidung lief am 11. Oktober 2016 ab, ohne dass Widerspruch eingelegt wurde.

Bezirksstadtrat für Immobilien, Dr. Andreas Prüfer (Die Linke): „Der Erhalt dieses denkmalgeschützten Gebäudes steht für uns weiter im Vordergrund. Hier ist das Land Berlin als Eigentümer in der Pflicht, denn offenbar ist es privat nicht möglich, diese Anforderung zu erfüllen. Deshalb habe ich, als absehbar wurde, dass erneut kein Investor gefunden wird, vorgeschlagen, dass nun neue Wege gegangen werden und ein Projektmanagement installiert wird.“

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD): Wir brauchen eine Strategie, die dem Wunsch der Lichtenbergerinnen und Lichtenberger nach einer Wiedereröffnung des denkmalgeschützten Gebäudes gerecht wird. Das Bezirksamt Lichtenberg hat daher den Senat aufgefordert, sich federführend an Erhalt und Sanierung des Bades zu beteiligen. Mit dieser Unterstützung könnte der Gebietsbeauftragte des Stadtumbaugebietes Frankfurter Allee Nord gemeinsam mit weiteren Akteuren ein tragfähiges Konzept zur Sanierung und Nutzung des ehemaligen Lichtenberger Stadtbades erarbeiten.“

Hintergrund:
Das ehemalige Stadtbad Lichtenberg (Hubertusbad) ist ein besonderes Bauwerk. Es wurde 1928 eröffnet – ein einzigartiges Zeugnis expressionistischer Architektur. Vieles von der ursprünglichen Innengestaltung, angefangen bei den türkisgrünen Kacheln bis hin zu den hölzernen Garderobenschränken, ist noch erhalten geblieben. Für etliche Lichtenberger und Lichtenbergerinnen ist das Stadtbad ein Teil ihrer Kindheit. Vor 25 Jahren schloss es. Seitdem verfällt das denkmalgeschützte Gebäude zusehends.