Pressemitteilung: Bürgermeisterinnen verlängern Partnerschaft: Berlin-Lichtenberg und Warschau-Białołęka intensivieren Zusammenarbeit

Anlässlich des Besuches der Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) in der polnischen Hauptstadt vereinbarten sie und ihre polnische Amtskollegin Ilona Soja-Kozłowska (PO), die gemeinsame Städtepartnerschaft beider Hauptstadtbezirke fortzuführen.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD): „Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, dass sich die Bürgerinnen und Bürger beider Bezirke öfter treffen und ihre Erfahrungen austauschen. Wir wollen die Schul- und Jugendaustausche intensivieren und im lokalen Vereinssport internationale Impulse setzen. In den letzten Jahren haben sich insbesondere im Kulturbereich die „Szenen“ mit kleinen Filmfestivals und gegenseitigen Besuchen angenähert. Das wollen wir verfestigen.“

Darüber hinaus haben die beiden Bürgermeisterinnen vereinbart, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beider Bezirksverwaltungen ihr Wissen austauschen und dadurch gemeinsam voneinander lernen können. Auch die lokale Wirtschaft und der Tourismus sollen von dem Bündnis profitieren.

Seit März 2000 unterhält Lichtenberg partnerschaftliche Beziehungen mit dem aufstrebenden Bezirk der polnischen Hauptstadt. Die letzte Vereinbarung zur Zusammenarbeit aus dem Jahr 2012 wurde nun aktualisiert und gilt bis 2018.

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Beauftragte für Städtepartnerschaften und EU-Angelegenheiten
Karin Strumpf
Telefon: (030) 90296-3306 | Telefax: (030) 90296-33098

Pressemitteilung: Wie geht es weiter mit dem „Hubertusbad“?

Seit vielen Jahren wird in Lichtenberg diskutiert, was aus dem architektonischen Juwel an der Hubertusstraße werden kann. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz, ist aber in einem beklagenswerten Zustand. Im vergangenen Jahr wurde deshalb ein Wettbewerbliches Dialogverfahren gestartet, bei dem interessierte Investoren in einem mehrstufigen Prozess ihre Ideen mit den Bestimmungen des Denkmalschutzes in Einklang bringen sollten. Der Gewinner dieses Verfahrens hätte das Bad mitsamt Grundstück dann kaufen und sein Konzept umsetzen können.

Im Zuge der Verhandlungen im Dialogverfahren ist deutlich geworden, dass die Interessen der potentiellen Investoren nicht mit den Anforderungen an den Denkmalschutz in Einklang zu bringen waren. Das Verfahren wurde daher ohne einen Verkauf beendet. Die Widerspruchsfrist gegen diese Entscheidung lief am 11. Oktober 2016 ab, ohne dass Widerspruch eingelegt wurde.

Bezirksstadtrat für Immobilien, Dr. Andreas Prüfer (Die Linke): „Der Erhalt dieses denkmalgeschützten Gebäudes steht für uns weiter im Vordergrund. Hier ist das Land Berlin als Eigentümer in der Pflicht, denn offenbar ist es privat nicht möglich, diese Anforderung zu erfüllen. Deshalb habe ich, als absehbar wurde, dass erneut kein Investor gefunden wird, vorgeschlagen, dass nun neue Wege gegangen werden und ein Projektmanagement installiert wird.“

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD): Wir brauchen eine Strategie, die dem Wunsch der Lichtenbergerinnen und Lichtenberger nach einer Wiedereröffnung des denkmalgeschützten Gebäudes gerecht wird. Das Bezirksamt Lichtenberg hat daher den Senat aufgefordert, sich federführend an Erhalt und Sanierung des Bades zu beteiligen. Mit dieser Unterstützung könnte der Gebietsbeauftragte des Stadtumbaugebietes Frankfurter Allee Nord gemeinsam mit weiteren Akteuren ein tragfähiges Konzept zur Sanierung und Nutzung des ehemaligen Lichtenberger Stadtbades erarbeiten.“

Hintergrund:
Das ehemalige Stadtbad Lichtenberg (Hubertusbad) ist ein besonderes Bauwerk. Es wurde 1928 eröffnet – ein einzigartiges Zeugnis expressionistischer Architektur. Vieles von der ursprünglichen Innengestaltung, angefangen bei den türkisgrünen Kacheln bis hin zu den hölzernen Garderobenschränken, ist noch erhalten geblieben. Für etliche Lichtenberger und Lichtenbergerinnen ist das Stadtbad ein Teil ihrer Kindheit. Vor 25 Jahren schloss es. Seitdem verfällt das denkmalgeschützte Gebäude zusehends.

Pressemitteilung: 130.000 Euro für Kiezprojekte!

Der Lichtenberger Kiezfonds wird ab 2017 für jeden der 13 Stadtteile im Bezirk von bisher 7.000€ auf nunmehr 10.000 € erhöht.

Dazu Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD): „Der bisherige Erfolg der Kiezfonds ist den vielen interessanten Ideen der Lichtenberger Bürger*innen sowie der engagierten Arbeit der ehrenamtlichen Bürgerjurymitglieder zu verdanken. Die Fonds stärken die Nachbarschaften und helfen den Bürger*innen, sich zu engagieren. Die hohe Akzeptanz der Kiezfonds war ausschlaggebend für die Entscheidung, sie im kommenden Jahr weiter auszubauen. Ich bin sehr gespannt, welche Projekte der Lichtenberger*innen in Zukunft das Leben und Miteinander im Bezirk zusätzlich bereichern.“

Hintergrund:

Erstmals 2010 mit einem Gesamtvolumen von 65.000 Euro aufgelegt, bietet der Kiezfonds den Bewohner*innen der jeweiligen Kieze finanzielle Unterstützung für die Verwirklichung kleiner Projekte. Gefördert werden Vorhaben, die den Zusammenhalt im Kiez fördern, Nachbarschaften stärken oder das Wohnumfeld verschönern.

Bisher haben die Bürgerjurys in vielen Sitzungen der letzten sieben Jahre über 900 Projekte und Vorhaben für ca. 540.000 Euro bewilligt. Dieses System der Bürgerbeteiligung findet große Beachtung über Lichtenberg und Berlin hinaus.

Im Bezirkshaushaltsplan 2016 standen insgesamt 91.000 Euro für die Kiezfonds zur Verfügung, ab 2017 werden insgesamt 130.000 Euro pro Jahr (10.000 Euro je Stadtteil) im Haushalt veranschlagt. Das Bezirksamt fördert damit das bürgerschaftliche Engagement in den Stadtteilen des Bezirks und nutzt die Kompetenzen der Bevölkerung zur Entwicklung der Stadtteile.

Alle notwendigen und erklärenden Unterlagen sind im Internet auf www.buergerhaushalt-lichtenberg.de zu finden. Hier kann auch Einblick in die Projekte der Jahre 2010-2016 genommen werden.

Vor der Antragstellung kann eine Beratung in den Stadtteilzentren in Anspruch genommen werden. Die Stadtteilzentren fungieren im Rahmen der Vergabe des Kiezfonds als Geschäftsstelle und koordinieren das Verfahren von Antragstellung bis zur Abwicklung.

Pressemitteilung: Bezirksamt Lichtenberg sucht neue Auszubildende

Das Bezirksamt Lichtenberg bietet für das Jahr 2017 wieder interessante Ausbildungsplätze an. Wer den aufstrebenden, familienfreundlichen Bezirk mitgestalten möchte, kann sich jetzt um einen Ausbildungsplatz bewerben. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund sind willkommen.

Los geht es dann ab dem ersten September 2017. Gesucht werden Interessentinnen und Interessenten für folgende Ausbildungsberufe mit folgenden Bewerbungsfristen:

  • 12 Verwaltungsfachangestellte: Fachrichtung Kommunalverwaltung: 31. Dezember 2016
  • 1 Vermessungstechniker oder Vermessungstechnikerin: 31. Dezember 2016
  • 2 Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste:
    Fachrichtung Bibliotheken: 31. Januar 2017
  • 5 Gärtnerinnen oder Gärtner: Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau: 28. Februar 2017

Interessenten bewerben sich ausschließlich online über die Bezirksseiten: http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/auf-einen-blick/buergerservice/bildung/artikel.317927.php oder direkt über das Berliner Karriereportal www.berlin.de/karriereportal/ . Das Bezirksamt erwartet mindestens den Mittleren Schulabschluss (MSA) mit guten Noten in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch.

Für die Ausbildung zur Gärtnerin beziehungsweise zum Gärtner ist die Berufsbildungsreife erforderlich. Bewerbungen, die für diese Ausbildung erst nach dem 28. Februar 2017 eingehen, können nicht berücksichtigt werden.

Außerdem werden zwei Ausbildungsplätze für Altenpflegerinnen und Altenpfleger im Verbund Lichtenberger Seniorenheime angeboten. Die Bewerbungen nimmt der Verbund Lichtenberger Seniorenheime (Einbecker Str. 85, 10315 Berlin, z.H. Geschäftsführerin Kati Kühne) in der Zeit von Februar bis April 2017 entgegen.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) sagt: „Das Bezirksamt Lichtenberg ist ein attraktiver Ausbildungsbetrieb. Wir haben motivierte und wertschätzende Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter, interessante und lebensnahe Aufgaben und eine sehr hohe Übernahmequote. Unser Slogan: Lichtenberg braucht dich!“

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Abteilung Wirtschaft, Personal und Finanzen
Claudia Kinzel
Telefon: (030) 90 296 – 6822 | E-Mail

Pressemitteilung: Lichtenberger Arbeitslosenzahl erreicht neuen Tiefststand

Vermittlungen im ESF-Bundesprogramm erreichen neuen Höchststand

Die Lage am Lichtenberger Arbeitsmarkt verbessert sich weiterhin. Bereits im Juli meldeten das Lichtenberger Jobcenter und das Bezirksamt gemeinsam eine historisch niedrige Arbeitslosenquote. Diese ist nun nochmals gesunken und beträgt zum Monatsende September nur noch 8,0 Prozent. Das bedeutet einen Rückgang um 1,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Auch die Jugendarbeitslosenquote hat sich um 0,6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf nunmehr 7,7 Prozent reduziert. Seit der Wiedervereinigung waren noch nie so wenige Menschen ohne Arbeit in Lichtenberg. Die Zahlen bewegen sich damit auch um 1,4 Prozentpunkte unter dem Gesamtberliner Schnitt. Dieser Vorsprung hat sich im Laufe des vergangenen Jahres sogar vergrößert.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro erklärt dazu: „Diese Zahlen sind sehr erfreulich. Sicher spielt hier auch der allgemeine Trend am Arbeitsmarkt eine Rolle. Aber gerade der steigende Abstand zur Gesamt-Berliner Arbeitslosenquote zeigt doch, dass unsere bezirklichen Anstrengungen ihren Teil dazu beitragen. Ein konkretes Beispiel dafür ist unsere Teilnahme am ESF-Bundesprogramm, bei dem das Lichtenberger Jobcenter schon 120 von insgesamt 200 Stellen an Langzeitarbeitslose vermitteln konnte. Bis 2017 wollen wir die 200 Stellen vollständig besetzen – das sind ein Drittel aller ESF-Stellen berlinweit.
Für uns ist dieses tolle Ergebnis Ansporn, mit unseren Bemühungen auch in Zukunft nicht nachzulassen, sondern weiterhin innovative Arbeitsmarktprogramme nach Lichtenberg zu holen und eigene Initiativen zu entwickeln. Denn selbst die historisch niedrige Arbeitslosigkeit bedeutet unterm Strich, dass noch immer fast jeder zehnte arbeitsfähige Lichtenberger keinen Job findet. Das sind immer noch zu viele.“

Hintergrund:
Zum Mai 2015 startete im Jobcenter Berlin Lichtenberg das ESF-Bundesprogramm zur dauerhaften Integration von Menschen mit einer mindestens zweijährigen Arbeitslosigkeit. Gekennzeichnet ist das Programm einerseits von der assistierten Vermittlung und gezielten Arbeitgeberansprache durch Betriebsakquisiteure sowie andererseits durch die Nachbetreuung der Arbeitsverhältnisse durch Coaches. Die Teilnahme am Programm ist freiwillig. Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lockt ein mindestens 2-jähriges Anstellungsverhältnis.

Der Anlauf des Bundesprogramms konnte in Lichtenberg mit der ersten Integration nach nur einem Monat u.a. dadurch schneller als im gesamten Bundesgebiet erfolgen, weil die genannten Strukturen (assistierte Vermittlung und Nachbetreuung) hier schon seit 2014 durch das „Aktiv-Team“ gelebt und durch die Kommune unterstützt werden.

Die Geschäftsführung des Jobcenters Berlin Lichtenberg setzte sich das große Ziel, ca. ¼ aller geplanten ESF-Integrationen in Berlin-Brandenburg bis 07/2017 zu erreichen (200 Integrationen durch das ESF-BP).
Aktuell (Stand Oktober 2016) wurden im Bezirk Lichtenberg bereits 120 Kunden über das ESF-Bundesprogramm in Arbeit gebracht. Regelmäßig werden Veranstaltungen mit Arbeitgebern und Kunden durchgeführt, die Interesse am ESF-Bundesprogramm haben.

Viele Lichtenberger Arbeitgeber haben sich von Anbeginn des Programms als zuverlässige Partner erwiesen, arbeitslosen Menschen zu neuen Chancen zu verhelfen.