Treffen zur nachhaltigen Sicherung des Gewerbegebiets Herzbergstraße

Rückendeckung für Arbeitsplätze und produzierendes Gewerbe: Das war gestern schon beeindruckend. Über 80 Unternehmer*innen trafen sich, um die nachhaltige Sicherung des Gewerbegebietes Herzbergstraße einzufordern.

Es geht um ca. 8.000 Arbeitsplätze, die durch Mischnutzungen wie Wohnen und andere nicht produzierende Nutzungen gefährdet würden. Ich hoffe sehr, dass diese Botschaft bei allen ankommt. An meiner Seite stehen u.a. Steffen Helmschott, Chef der Berliner Zeitungsdruck GmbH, Jorge Guimet, Chef der BerlinerLuft. Technik GmbH, und Dr. Michael Kobel, Chef des hidden Champion – PanTrac GmbH.

Arbeit und Beschäftigung in Lichtenberg

Wie beschäftigt sich das Bezirksamt eigentlich mit dem Thema Arbeit?

Was macht das Bezirksamt als Arbeitgeber aus?

Was wird von Seiten des Bezirksamtes getan, um die vorhandenen Arbeitsplätze in Lichtenberg zu sichern und um mehr Arbeitsplätze zu schaffen?

Ich habe mir diese Fragen zum Anlass genommen, einmal ausführlich das Thema Arbeit aus Sicht des Bezirkes darzulegen.

Viele Menschen denken beim Thema Arbeit zuerst an Arbeitslosigkeit. Da geht es Lichtenberg so gut wie seit den frühen 1990er Jahren nicht mehr:

Arbeitslosenzahlen
Die grüne Linie gehört zu Lichtenberg, die blaue Linie zu Berlin. Seit 2011 liegen wir unterhalb der Berliner Arbeitslosenquote – und der Abstand wird immer größer. Die Quote sieht im historischen Verlauf gut aus. So waren zum Jahresende 2015 im Bezirk lediglich 9,1 Prozent Menschen ohne Arbeit. Trotzdem bedeutet dieser Erfolg, dass knapp ein Zehntel der arbeitsfähigen Menschen in Lichtenberg arbeitslos ist. Das sind immer noch viel zu viele. Vor allem diejenigen bleiben auf der Strecke, die gering qualifiziert sind oder deren Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr gefragt ist. Außerdem gibt es Menschen, die zwar arbeiten möchten, es aus unterschiedlichen Gründen aber nicht können oder gar dürfen – und somit auch nicht in der Statistik vorkommen.

Und während die Arbeitslosenquote so gering ist wie seit Jahrzehnten nicht mehr, fällt es den Unternehmen immer schwerer, qualifiziertes Personal zu finden. Am Ende dieses Beitrages finden Sie deshalb eine Aufstellung von offenen Stellen hier in Lichtenberg, die mir Lichtenberger Unternehmen zugesandt haben. Hierbei zeigt sich: Qualifizierte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können gerade in technischen Berufen oft schnell eine neue Arbeit finden.

Und auch das Bezirksamt selbst ist ein starker und attraktiver Arbeitgeber. Wir sind mit rund 2.000 Beschäftigten eines der größten „Unternehmen“ im Bezirk. Nur die BVG beschäftigt auf ihren Lichtenberger Betriebshöfen noch mehr Menschen. Bei uns arbeitet vorwiegend Verwaltungspersonal, aber wir beschäftigen auch Menschen in medizinischen, technischen und sozialen Berufen. Dazu kommen IT-Fachkräfte, Bibliothekare/-innen, Gärtner/-innen und Schulhausmeister/-innen – ein breit gefächertes Berufsspektrum, damit wir all unsere vielfältigen Aufgaben erfüllen können. Dementsprechend finden Sie in der Liste der Stellenangebote auch einige Ausschreibungen des Bezirksamtes. Weiterlesen

Februar-Titelbild

Mein Newsletter für Arbeit ist erschienen!

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,

anbei erhalten Sie meinen aktuellen Newsletter, der sich vor allem um das Thema “Arbeit und Beschäftigung” dreht.

Da ich immer wieder von Menschen angesprochen werde, die Arbeit suchen, habe ich Lichtenberger Unternehmen gebeten, mir ihre offenen Stellen für diesen Newsletter zukommen zu lassen.

Und natürlich trägt auch das Bezirksamt Lichtenberg als attraktiver und starker Arbeitgeber freie Stellen bei.

Schauen Sie bitte in den Newsletter rein, mehr als 70 offene Stellen konnte ich zusammentragen.
Sie können den Newsletter hier herunterladen. Einfach hier klicken (PDF)!

Wie immer freue ich mich über Ihre Hinweise und Anregungen, gern auch zu weiteren Schwerpunktsetzungen in einem der nächsten Newsletter.

Den Newsletter können Sie gerne an andere Interessierte weitergeben. Falls Sie den Newsletter künftig bequem per Mail zugesandt haben möchten, können Sie einfach eine Nachricht an bezirksbuergermeisterin@lichtenberg.berlin.de schicken. Viel Spaß beim Lesen!

 

1. Spatenstich bei der DOPA-Familie

 

Woraus schöpfe ich Kraft? Aus Ärger einerseits. Und aus Begeisterung für eine Sache andererseits. Oft ärgere ich mich über einen Sachverhalt so lange, bis es mir gelingt, diesen Ärger in konstruktives Handeln zur Änderung des Sachverhalts zu übersetzen. Die angenehmere Antriebskraft ergibt sich aber aus der Begeisterung für etwas und Menschen, die für ihre Inhalte und ihre Arbeit brennen.

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Dies erlebe ich immer wieder bei der DOPA-Familie (Diamond Tools – http://www.dopa-diatools.com/). DOPA ist das 3. Unternehmen, das sich im Gewerbegebiet Pablo-Picasso-Straße ansiedelt. Es ist ein Familienunternehmen mit den Eltern Patraschkov und drei Söhnen plus 32 Mitarbeitern. Am neuen Standort werden mehr als 5 Mio investiert werden. Auftraggeber von DOPA sind u.a. die Berliner Glas AG, Carl Zeiss Jena, Jenoptik, SwissOptic, Leica und Swarovski.

Deren Freude gestern beim 1. Spatenstich für den neuen Standort in Hohenschönhausen (Gewerbefläche über 8.000 qm) gebe ich hiermit an all die weiter, die sich ebenfalls gern von der Begeisterung anderer anstecken lassen…

 

Wirtschaft in Lichtenberg

Grundlage einer hohen Lebensqualität ist in Deutschland für viele die eigene Erwerbstätigkeit. Sie sichert ein selbst erarbeitetes Einkommen und damit nicht nur die Erfüllung vieler (materieller) Wünsche und Träume, sondern trägt auch zum eigenen Selbstwertgefühl bei. Welchen Stellenwert Arbeit in unserer Gesellschaft hat, wird dadurch deutlich, dass eigentlich alle Menschen in Deutschland eine Beschäftigung suchen, wenn sie gerade keine haben. Mir ist noch niemand begegnet, der einfach auf der faulen Haut liegen möchte.

Meine Aufgabe als Bezirksbürgermeisterin und auch Wirtschaftsstadträtin sehe ich darin, soweit wie irgendwie möglich, die Schaffung von Arbeitsplätzen in Lichtenberg zu unterstützen. Insbesondere Arbeitsplätze für die vielen Langzeitarbeitslosen, die es noch immer in unserem Bezirk gibt.
Lichtenberg hat hierfür gute Rahmenbedingungen. Wir sind verkehrsgünstig gelegen – zwischen dem Innenstadt- und Autobahnring. Dank des hervorragenden Nahverkehrsangebotes kommen die Menschen schnell und ohne eigenes Auto zu ihren Arbeitsplätzen. Und wir haben ausgezeichnete Gewerbegebiete, die gute Bedingungen für die Unternehmen bieten.

Leuchttürme in Lichtenberg – starke Unternehmen

Darin sind kleine Leuchttürme ansässig, die weitere Unternehmen anlocken. Im Norden an der Pablo-Picasso-Straße entsteht gerade ein neuer Standort der Großwäscherei Greif. In einem hochmodernen Maschinenpark wird bald tonnenweise und umweltverträglich Wäsche gewaschen – von bis zu 200 Mitarbeitern, darunter auch niedrig qualifizierte Stellen. Solche Arbeitsplätze werden zunehmend knapp und sind daher besonders wichtig.

Im Gewerbegebiet rund um die Plauener und Marzahner Straße in Alt-Hohenschönhausen haben sich mit APE Angewandte Physik und Elektronik und der APONEO Versandapotheke gleich zwei Lichtenberger Unternehmen des Jahres angesiedelt, die jeweils für sich Maßstäbe in ganz Deutschland setzen.
Im Gewerbegebiet Herzbergstraße sitzt mit der PanTrac das dritte Unternehmen des Jahres und produziert für den Weltmarkt qualitativ hochwertige Elektrokohle. Die können Sie tagtäglich auf den Schleifbügeln der Berliner Straßenbahn sehen.

Neben diesem klassischen Gewerbe aus Industrie und Handel haben wir in der Buchberger Straße mit Pepe Rasmus Weissgerber auch einen Harfenbauer als fast ein bisschen exotisches Beispiel dafür, wie man mit Talent, Geschick und Unternehmergeist auch ganz allein ein funktionierendes Geschäft aufbauen kann.

Solche Unternehmertypen werden gesucht, um unsere Gewerbegebiete weiter zu füllen. Das Bezirksamt und auch der Senat können die Rahmenbedingungen verbessern – am Ende braucht es aber immer jemanden mit einer guten Idee und Mut, die oder der die Dinge in die Hand nimmt und sein oder ihr Unternehmen bei uns ansiedelt. Viele dieser Unternehmertypen lerne ich auf meinen monatlichen Betriebsbesuchen kennen und schätzen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir dabei zum Beispiel das Ehepaar Hallau, welches an der Marzahner Straße besonders imposant-große mobile Kräne verleiht. Das Ehepaar hat das Unternehmen Mobi-Hub aus dem Nichts selbst aufgebaut, ist 1994 nach Lichtenberg gekommen und mittlerweile der Anbieter mit den größten Kränen in Berlin-Brandenburg. Als zweites Standbein ist in den letzten Jahren eine Go-Kart-Bahn dazugekommen.

Garant für gemeinsamen Erfolg – unsere Wirtschaftsförderung

Wenn ein Unternehmen nach Lichtenberg kommen möchte, ist unser Büro für Wirtschaftsförderung im Bezirksamt die erste Adresse. Die Kolleginnen bieten passgenaue Beratung, recherchieren geeignete Gewerbeflächen und Fördermöglichkeiten. Es gibt ein gut gewachsenes Netzwerk zwischen unserer Wirtschaftsförderung und landesweiten Akteuren wie die Investitionsbank Berlin, den Kammern und Wirtschaftsverbänden. Davon profitieren unsere Unternehmen. Im April letzten Jahres hat zum Beispiel die Bode Bautechnik Baumaschinen GmbH im Gewerbegebiet an der Darßer Straße ihren Firmensitz eröffnet. Die Standortentscheidung ist durch das Ansiedlungsmanagement intensiv unterstützt worden.

"Wir stellen ein" – Neuansiedlungen wie die Bode Bautechnik Baumaschinen schaffen Arbeitsplätze in Lichtenberg. Die Stellenausschreibung ist übrigens noch aktuell! Foto: Nüske

“Wir stellen ein” – Neuansiedlungen wie die Bode Bautechnik Baumaschinen schaffen Arbeitsplätze in Lichtenberg. Die Stellenausschreibung ist übrigens noch aktuell! Foto: Nüske

Dann haben wir das Unternehmerportal Lichtenberg (UPL), in dem sich unsere Unternehmen lokal austauschen und auch gegenseitig Aufträge vergeben können. Jeder Euro, der in Lichtenberg bleibt, ist ein guter Euro. Hier finden auch die zahlreichen Lichtenberger Existenzgründer Anknüpfungspunkte, um ihr eigenes Netzwerk auszubauen. Betreut wird das Portal von unserem Regionalmanagement, das eng mit dem Büro für Wirtschaftsförderung zusammenarbeitet und unsere lokale Unternehmensszene zusammenhält.

Es geht stabil aufwärts

Die Arbeitslosenzahlen unterstreichen die allgemein gute Lage: Im November letzten Jahres hatten wir erstmals eine Quote von 9,0% der erwerbsfähigen Bevölkerung erreicht. Im Dezember ging es wieder ein Stück nach oben auf 9,1%. Ich bin zuversichtlich, dass wir mit dem Frühjahrsaufschwung eine Acht vor dem Komma sehen können.

Grüne Linie: Lichtenberg; Blaue Linie: Berlin Man sieht einen stabilen Abwärtstrend. Seit Januar 2011 sind wir durchweg unter dem Berliner Durchschnitt.

Grüne Linie: Lichtenberg; Blaue Linie: Berlin
Man sieht einen stabilen Abwärtstrend. Seit Januar 2011 sind wir durchweg unter dem Berliner Durchschnitt.

Auch die Gewerbezahlen befinden sich seit Jahren in einem stetigen Aufwärtstrend. Im Moment sind 20.237 Gewerbe in Lichtenberg gemeldet, über die Hälfte davon aus dem Bereich der Dienstleistungen. Dies zeigt, dass viele Lichtenbergerinnen und Lichtenberger bereits die Tatkraft haben, sich selbständig zu machen und ihr Einkommen auf eigene Rechnung zu erwirtschaften. Wenn Sie schon seit langem mit einer guten Idee „schwanger gehen“, dann sind Sie herzlich eingeladen, sich einen Ruck zu geben und von unserer Wirtschaftsförderung für eine Existenzgründung beraten zu lassen (Telefon: 90296 4338). Je handfester ihr Vorhaben, desto besser sind die Chancen an eine der vielfältigen Förderungsmöglichkeiten zu kommen.

Gewerbegebiete wecken Begehrlichkeiten

Trotz der insgesamt guten Lage gibt es auch hier ganz aktuelle Herausforderungen, die wir angehen müssen. Wir erinnern uns: Lichtenberg wächst. Damit steigt der Bedarf an Flächen für neuen Wohnraum und die soziale Infrastruktur. Dies haben auch Menschen erkannt, die mit Immobilien spekulieren wollen. Sie erwerben in Gewerbegebieten preiswerte Flächen in der Hoffnung, dass hier zukünftig Wohnbebauung zulässig wird und damit größere Gewinne möglich werden. Bei diesen Spekulationen geht es selten bis nie um sozialen Wohnungsbau, sondern es sollen größtenteils teure Lofts entstehen, die das bestehende Gewerbe verdrängen, das manchmal auch riecht und Lärm verursacht. Wir brauchen aber auch weiterhin Gewerbegebiete, um unsere bestehenden Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen. Wohnungsbau im Gewerbegebiet schafft Konflikte mit den angrenzenden Betrieben. Wer in einem Gewerbegebiet seinen Betrieb hat, dort investiert und Menschen in Arbeit bringt, der soll darin auch lautstark arbeiten können. Deswegen gibt es unsere Gewerbegebiete in der jetzigen Form auch. Es darf nicht sein, dass es zu Betriebsverlagerungen oder gar –Schließungen kommt, weil nebenan jemand eine alte Fabrik in ein neues Wohnhaus umgebaut hat und die neuen Nachbarn sich über Ruhestörung beschweren. In Berlin gibt es an vielen Orten so eine Entwicklung. In Lichtenberg zum Glück noch nicht. Mein Ziel ist es, dass dies auch in Zukunft so bleibt.

Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Newsletter

Mein Newsletter für Januar ist erschienen!

Die neueste Ausgabe meines Newsletters steht zum Herunterladen bereit.
Diesmal geht es hauptsächlich um die Lichtenberger Wirtschaft. Einfach hier klicken (PDF)!

Den Newsletter können Sie gerne an andere Interessierte weitergeben. Falls Sie den Newsletter künftig bequem per Mail zugesandt haben möchten, können Sie einfach eine Nachricht an bezirksbuergermeisterin@lichtenberg.berlin.de schicken. Viel Spaß beim Lesen!

Arbeit, Inklusion und Integration zusammenbringen

Frau Monteiro zwischen den Aktenbergen

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,

es wird Sie nicht überraschen, dass ich mir für das Jahr 2016 einiges vorgenommen habe: Ich möchte Arbeit, Inklusion und Integration zusammenbringen.

Lesen Sie hier dazu mehr:
http://www.berliner-woche.de/fennpfuhl/politik/buergermeisterin-birgit-monteiro-will-arbeit-inklusion-und-integration-zusammenbringen-d91981.html

Über Ihre Unterstützung für meine Politik für alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger freue ich mich.
Gemeinsam kann es uns gelingen, dass das Jahr 2016 ein gutes und erfolgreiches Jahr für Lichtenberg wird.
Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien alles erdenklich Gute!

Ihre Birgit Monteiro

P.S.
In den letzten Arbeitstagen des alten Jahres, ist es mir übrigens gelungen, die Stapel auf meinem Schreibtisch wegzuarbeiten.

Pressemitteilung: 24 neue Azubis = Motivierter Nachwuchs fürs Bezirksamt Lichtenberg

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) hat heute die 24 neuen Auszubildenden des Bezirksamtes Lichtenberg im Rathaus begrüßt.

Elf davon wird das Bezirksamt zu Verwaltungsfachangestellten, zwei zu Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste in der Fachrichtung Bibliotheken ausbilden. Außerdem besteht der Nachwuchs aus fünf angehenden Gärtnerinnen und Gärtnern aus der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau.

Drei junge Leute gehören zum Bezirksamt Friedrichshain/Kreuzberg. Sie können in Lichtenberg Dank eines Kooperationsvertrages zu Gärtnerinnen und Gärtnern ausgebildet werden. Zusätzlich gibt es drei Auszubildende mit dem Berufsziel Altenpflegerinnen und Altenpfleger.

Nach heutigem Stand werden insgesamt 71 junge Menschen im Bezirksamt Lichtenberg fit gemacht für das Berufsleben.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro erklärt: „Wir in Lichtenberg nehmen unsere Verantwortung wahr und kümmern uns um unseren Nachwuchs. Jungen Menschen eine berufliche Heimat zu geben sehen wir als eine unserer wichtigsten Aufgaben an. Wir sorgen für eine fundierte Ausbildung und geben ihnen damit eine Perspektive für die Zukunft.“
Die Ausbildung im Bezirksamt Lichtenberg hat das Ziel, jungen Menschen die notwendige berufliche Handlungsfähigkeit zu vermitteln. Der Nachwuchs wird am Ende der Ausbildung über berufliche Fertigkeiten, Fähigkeiten und Kenntnisse verfügen, die sie mit viel Engagement in einer sich wandelnden Arbeitswelt einsetzen können.

Die Ausbildungsleitung des Bezirksamtes Lichtenberg hat bereits vor Beginn der Ausbildung ein Willkommenstreffen organisiert, damit sich alle neuen Auszubildenden kennenlernen und erste Kenntnisse über den Aufbau und die Struktur der Bezirksverwaltung erhalten konnten. Diese Veranstaltung wurde mit viel Neugier und Interesse Ende Juni von den Auszubildenden angenommen.

Newsletter-Titelbild August

Mein Newsletter für August ist erschienen

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Viel Spaß beim Lesen!

Lichtenberg bald auch familienfreundlicher Gastgeber

Männer in Arbeitsanzügen hämmern, stemmen und zimmern: Am Ostkreuz entsteht zurzeit nicht nur ein Vorzeigebahnhof. Gleich nebenan in der Marktstraße, wo einst die Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft gebüffelt haben, feiert im August die größte Jugendherberge Berlins Richtfest.

Es freut mich, dass der Deutsche Jugendherbergsverband zehn Millionen Euro in Lichtenberg investiert. 70 dauerhafte Jobs plus Ausbildungsplätze können so entstehen. Und auch dutzende Arbeitsplätze im Handwerk konnten für ein Jahr gesichert werden.  

Gerade hatte ich Gelegenheit, zusammen mit den Architekten und dem Bauherren den Baufortschritt anzusehen. Die Eröffnung ist zwar erst für Ende Juni 2016 geplant, aber es geht schon gut voran. Bisher wurden vor allem neue Wände eingezogen, um die großen ehemaligen Seminarräume in mehrere kleinere Drei-Bett-Zimmer mit eigenem Bad umzubauen. Schön ist, dass viel von der alten Bausubstanz erhalten bleiben soll, um den Charakter des Hauses zu bewahren und dem Denkmalschutz gerecht zu werden. Die Aula wird sogar in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut, damit die charakteristische Decke mit ihren Metallstreben in sechs Metern Höhe wieder zum Vorschein kommt.

Bei unserem Rundgang habe ich festgestellt, dass Jugendherbergen nicht mehr so sind, wie sie mal waren: Etagenduschen und Einheitsmittagessen waren gestern. Die Jugendherbergen von heute wirken eher wie Hotels. Zwar haben die Bäder keine Natursteinböden und Doppelstockbetten gibt es noch – allerdings ist alles viel schicker als früher. Die Übernachtungen sollen um 25 Euro pro Person kosten und 18 Zimmer werden barrierefrei und für Rollstuhlfahrer geeignet sein.

Hauptzielgruppe sind junge Familien. Sie wünschen sich gesundes Essen, ein sauberes Zimmer und natürlich WLAN. Neben modernen Räumen gibt es ein erlebnispädagogisches Angebot und viele Gemeinschaftsflächen, auf denen sich die Gäste begegnen können. Damit passt die Herberge ganz hervorragend in unseren familiengerechten Bezirk. Ich freue mich auf die Eröffnung im nächsten Jahr.