Pressemitteilung: Sommerfest in der Hagenstraße – Friedas Nachbarn laden ein

Am Freitag, 9. Juni, findet von 15 bis 19 Uhr wieder ein Sommerfest im Kiez rund um die Hagenstraße statt. Gefeiert wird das Fest unter der Schirmherrschaft von Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) in der Hagenstraße Ecke Fanningerstraße unter dem Motto „Friedas Nachbarn laden ein – Sommerfest in der Hagenstraße“. Anlass ist der 126. Geburtstag von Frieda Rosenthal.

Sie arbeitete einst im Amt für Sozialfürsorge in Lichtenberg und war ab 1929 Stadträtin im Bezirksamt Mitte. 1933 gehörte sie zu den ersten, die von den Nazis aus dem Bezirksamt entlassen wurden. Von 1924 bis 1933 war sie für Lichtenberg und später für Kreuzberg Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung. Nach der Machtergreifung der Nazis leistete sie aktiven Widerstand gegen das Regime. Im August 1936 wurde sie verhaftet, in strenge Einzelhaft genommen und brutal verhört. Weil sie fürchtete, im Verhör ihre Mitstreiter verraten zu haben, erhängte sie sich am 15. Oktober 1936. Heute ist nach ihr in Karlshorst eine Straße benannt. An ihrem letzten Wohnort in der Fanningerstraße ist zudem ein Stolperstein verlegt.

Die Besucherinnen und Besucher des Fests in der Hagenstraße können sich auf kulinarische Köstlichkeiten, Musik und ein tolles Mitmach-Programm sowie eine Kinder-Hüpfburg freuen. Dazu gibt es Informationen über Frieda Rosenthal und die Stolpersteine im Kiez sowie spannende Neuigkeiten aus der Nachbarschaft und dem Stadtteil.

„Es ist jeder eingeladen, der gerne einen schönen Nachmittag mit Nachbarn und Freunden verbringen möchte. Schönes Wetter und kühle Getränke sind schon bestellt“, weiß Bezirksstadträtin Birgit Monteiro.

 

Geplantes Programm

15 Uhr: Begrüßung Bezirksstadträtin Birgit Monteiro + Gespräch mit den bisherigen   Preisträger*innen des Frieda Rosenthal Preises

15:30 Uhr: Mitmach-Programm für Kinder

16 Uhr: Musik mit dem cielo faccio orkestar

16 & 17 Uhr: Führungen zu den Stolpersteinen (u. a. Frieda Rosenthal)

 

Außerdem: Hüpfburg für Kinder, Essen, Trinken, Musik, Stofftaschen bemalen, Kinderschminken, basteln, Infostände mit Trägern und Initiativen aus dem Kiez.

 

Weitere Informationen bei: Daniela Dahlke, info@stz-lichtenbergnord.de, 030-325 19 330

http://stz-lichtenbergnord.de/veranstaltung/sommerfest-in-der-hagenstrasse/

Pressemitteilung: Kaskelkiez wird unter Milieuschutz gestellt

Auf der letzten Sitzung des Lichtenberger Bezirksamtes wurde die Aufstellung einer sozialen Erhaltungsverordnung (umgangssprachlich Milieuschutzsatzung) für den Kaskelkiez beschlossen. Grundlage dafür sind die Ergebnisse eines Gutachtens, das der Fachbereich Stadtplanung beauftragt und in den letzten Wochen ausgewertet hat.

Die Gutachter der TOPOS Stadtforschung kommen darin zu der Einschätzung, dass es noch erhebliche bauliche Aufwertungspotentiale in dem Gebiet gibt. Außerdem belegt das Gutachten, dass Menschen, die in den Kaskelkiez ziehen, in der Tendenz deutlich jünger und einkommensstärker sind als die Menschen, die dort bereits leben.

Die Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung, Birgit Monteiro (SPD), erklärt:

„Das Gutachten weist nach, dass sich das Milieu im Kaskelkiez derzeitig wandelt und ohne unser Eingreifen weitere Verdrängungen zu erwarten wären. Dies ist auch der wesentliche Unterschied zu den beiden anderen Untersuchungsgebieten, dem Weitlingkiez und der Frankfurter Allee Nord. Dort ist das Milieu relativ stabil. Die Bezirksverordnetenversammlung hat klar zum Ausdruck gebracht, dass die Milieus in gefährdeten Gebieten geschützt werden sollen. Dies tun wir, indem wir für den Kaskelkiez eine Milieuschutzsatzung aufstellen. Die beiden anderen untersuchten Gebiete behalten wir als sogenannte Beobachtungsgebiete ebenfalls im Blick.“

Erfahrungsgemäß führt besonders die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen zur Verdrängung. Mit der Milieuschutzsatzung ist diese Umwandlung nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich.

Luxussanierungen sind eine weitere Ursache von Verdrängung. Zukünftig sind rund um die Kaskelstraße nur noch Sanierungen erlaubt, die den üblichen Wohnstandard bzw. den Mindeststandard der Energieeinsparverordnung herstellen. Luxussanierungen dürfen nicht mehr genehmigt werden.

Bezirksstadträtin Birgit Monteiro (SPD) würde gern weiter gehen:

„Milieuschutzsatzungen sind ein städtebauliches Instrument, mit denen wir Verdrängungen, die aus städtebaulichen Gründen erfolgen, verhindern können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Für Verdrängung sind jedoch vor allem die allgemeine Mietpreisentwicklung sowie dauerhafte Kostensteigerungen durch die Modernisierungsumlage verantwortlich, gegen die wir auf Bezirksebene nicht angehen können. Hier sind Landes- und Bundesregierung gefragt, Mietpreise wirkungsvoll zu begrenzen und damit Mieterinnen und Mieter vor Verdrängung zu schützen.“

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Newsletter zu Ostern erschienen

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,

gerade noch rechtzeitig vor Ostern habe ich meinen aktuellen Newsletter fertigstellen können.

Sie können ihn hier herunterladen, einfach klicken. (PDF)

Mit diesem guten Gefühl verabschiede ich mich in die Feiertage und wünsche Ihnen natürlich gleichermaßen frohe und erholsame Ostertage mit den Menschen, die Ihnen wichtig sind.

Wie immer freue ich mich über Anregungen und Hinweise zu meinem Newsletter sowie über seine Weiterleitung an Interessierte. :-)

Mit herzlichem Gruß

Birgit Monteiro

Pressemitteilung: Das Programm für die Lichtenberger Seniorenuniversität 2017 steht – ab sofort sind Anmeldungen möglich!

Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD) lädt zur spannenden Ringvorlesung der besonderen Art ein

Am 03. Mai beginnt mit der Auftaktvorlesung über das Sumatra-Nashorn die jährliche Lichtenberger Seniorenuniversität. Im siebten Jahr ihres Bestehens wird die Seniorenuniversität von Birgit Monteiro (SPD), der Lichtenberger Sozialstadträtin, eröffnet.

„In den Monaten Mai und Juni bieten wir den Lichtenberger Seniorinnen und Senioren an sieben Mittwochen um jeweils 15 Uhr eine spannende Vorlesung an. So viel Seniorenuniversität gab es noch nie. Die Themen sind wie immer vielfältig und reichen vom Dauerbrenner „Patientenverfügung“ über „Armut und Verantwortung“ bis zum „Einsatz von Kriminaltechnik am Tatort“. Besonders freut mich, dass die HOWOGE in diesem Jahr die Vorlesungsreihe nicht nur – wie in der Vergangenheit auch – finanziell unterstützt, sondern sich mit einer eigenen Vorlesung zur Praxis des Wohnungsbaus beteiligen wird. Alle Seniorinnen und Senioren sind herzlich eingeladen, an der diesjährigen Seniorenuniversität teilzunehmen und mit den Experten und Expertinnen der Hochschulen zum jeweiligen Fachgebiet zu diskutieren.“, sagt Birgit Monteiro.

Die Seniorenuniversität findet seit dem Jahr 2010 jährlich statt und wird von allen Lichtenberger Hochschulen gemeinsam mit dem Bezirksamt Lichtenberg veranstaltet. Diese Art der besonderen Ringvorlesung wird traditionell gut besucht und zeigt die Neugier und das große Interesse von Seniorinnen und Senioren nicht nur an seniorentypischen Themen bis ins Alter. Lichtenberg setzt damit als bedeutender Hochschulstandort ein Zeichen für eine generationenübergreifende Bildung.

Die Vorlesungen finden jeweils mittwochs um 15 Uhr statt.

Das sind die einzelnen Themen und Orte:

Mi., 03. Mai
Das Sumatra-Nashorn im Spannungsfeld von Mensch und Natur
Dr. Petra Kretzschmar
Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung
Alfred-Kowalke-Straße 17, 10315 Berlin

Mi., 10. Mai
Einsatz von Kriminaltechnik am Tatort
Polizeidirektor Christian Matzdorf
Hochschule für Wirtschaft und Recht
Haus 6B, Raum 063 EL, Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin

Mi., 24. Mai
Wie baut die Howoge – vom Beginn bis zum Einzug
Projektleiterin Development Chiara Derenbach und Projektleiter Neubau Torben Maier
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH
Wohnungsmacherei am Anton-Saefkow-Platz 13, 10369 Berlin

Mi., 31. Mai
Vorsorge – für den Fall des Falles
Patientenverfügung, Vorsorge- und Betreuungsvollmacht sowie Testament
Prof. Dr. Müller-Lukoschek
Im Audimax der Hochschule für Wirtschaft und Recht, Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin

Mi., 07. Juni
Armut und Verantwortung – Ethische Reflexionen in einer globalisierten Welt
Kanzler der Hochschule für Gesundheit und Sport, Andreas Mues
Vulkanstraße 1, 10367 Berlin

Mi., 14. Juni
Design mit Mehrwert
Die Herausforderung, generationsübergreifende Produkte und Services zu entwickeln.
Prof. Katrin Hinz
Hochschule für Technik und Wirtschaft
Gebäude A, Raum A238, Treskowallee 8 oder über Eingang Römerweg, 10318 Berlin

Mi., 21. Juni
Zwischen Tablet und Tatendrang
Schlaglichter auf die Gegenwart und Zukunft der „Jugend von heute“
Prof. Dr. Petra Mund
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin
Hörsaal S 109, Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin

Weitere Informationen erhalten Sie unter seniorenuniversitaet@lichtenberg.berlin.de .

Eine vorherige Anmeldung an vorstehende E-Mail-Adresse mit Bezugnahme auf einzelne oder mehrere Vorlesungen ist erwünscht.

Unbenannt

#MOMENTeiro – der aktuelle Newsletter

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

ich habe meinen Newsletter überarbeitet. Es soll persönlicher zugehen, aber auch mehr Informationen auf einen Blick. Es ist der Moment, der zählt. Diesen Moment des Lesens verknüpfe ich mit meinem Namen zum #MOMENTeiro.

 

Momenteiro-Logo

 

Sie können den Newsletter mit einem Klick auf diesen Satz herunterladen. (PDF)

Eine Weiterleitung des Newsletters an interessierte Dritte ist ausdrücklich erwünscht. :-)

Wie immer freue ich mich über Ihre Hinweise und Anregungen, gern auch zu weiteren Schwerpunktsetzungen in einem der nächsten Newsletter.

Mit bestem Gruß

Birgit Monteiro

 

P.S.:
Falls Sie den Newsletter künftig bequem per Mail zugesandt haben möchten, können Sie einfach eine Nachricht an birgit.monteiro@lichtenberg.berlin.de schicken. Viel Spaß beim Lesen!

Pressemitteilung: In Zeiten von alternativen Fakten & virtuellen Welten wichtiger denn je: Nachhaltige Weiterentwicklung des Gewerbegebietes Herzbergstraße – Ein Ostberliner Traditionsstandort im Aufbruch

Unternehmensnetzwerk im Gewerbegebiet Herzbergstraße gegründet

Im Beisein von Staatssekretär Christian Rickerts von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe und der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin und Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro (SPD) wurde im Rathaus Lichtenberg jüngst die Gründungsurkunde des Vereins „UnternehmensNetzwerk Herzbergstraße“ unterzeichnet.

„Mit seinen rund 8.400 Arbeitsplätzen ist die Herzbergstraße ein bedeutender Standort im Berliner Wirtschaftsgefüge. Es freut mich sehr, dass nun mit dem Unternehmernetzwerk im Gewerbegebiet eine starke Interessenvertretung für die Unternehmen entsteht“, erklärte Staatssekretär Rickerts in seinem Grußwort. Und die Lichtenberger Wirtschaftsstadträtin Birgit Monteiro hebt hervor: „Das Gewerbegebiet Herzbergstraße ist einer der wenigen innenstadtnahen Gewerbestandorte und als solcher natürlich sehr begehrt. Auch so mancher Wohnungsbauinvestor hat ein Auge auf diese Adresse geworfen. Wohnungsbau, so wichtig er ist, wäre dort jedoch schädlich, da er das Gewerbe Stück um Stück verdrängen würde. Es ist deshalb enorm wichtig, dass die Vertreterinnen und Vertreter des produzierenden Gewerbes nunmehr selbstbewusst, lautstark und deutlich ihre Interessen vertreten. In Zeiten von alternativen Fakten und virtuellen Welten sind Unternehmen, die reale Werte produzieren, wichtiger denn je und ich werde alles dafür tun, dass sie dies auch in Zukunft in gesicherten Rahmenbedingungen tun können.“
Rund 80 Unternehmerinnen und Unternehmer feierten den Beginn einer engeren Zusammenarbeit im Anschluss im Dong Xuan Center, dem wichtigsten asiatischen Großhandelszentrum Berlins.

Ziel der Initiative von dreizehn Betrieben ist es, den wichtigsten zentrumsnahen Gewerbestandort Herzbergstraße nachhaltig zu sichern. Für den neu gewählten ersten Vorsitzenden Jorge Guimet, Geschäftsführer der Berliner.Luft Technik GmbH, bietet das Netzwerk die Grundlage für eine bessere lokale Zusammenarbeit und die wirkungsvollere Vertretung der gemeinsamen Interessen nach außen: „Wir wollen unsere Mitglieder und den Standort stärken. Dazu gehört beispielsweise auch, durch Kooperationen qualifizierten Nachwuchs für die ansässigen kleinen und mittelständischen Betriebe zu gewinnen.“

Während einer Busfahrt durch das Gebiet konnten sich die Gäste davon überzeugen, wie dynamisch sich das Gewerbegebiet Herzbergstraße in den letzten Jahren entwickelt hat: Neu errichtete oder erweiterte Betriebsstätten und ausgelastete Mietflächen zeugen vom Interesse kleiner und mittelständischer Unternehmen. „Wir freuen uns über die tolle Entwicklung in der Herzbergstraße, hören aber auch immer wieder, dass vorhandene Flächen für andere als gewerbliche Aktivitäten, wie beispielsweise fürs Wohnen, genutzt werden sollen. Wir wollen unseren Standort schützen“, so der stellvertretende Vorsitzende Falk Seltmann, Geschäftsführer der F.W. Borchardt Universal-Verpackungsmittelwerke GmbH. Diesen Tendenzen will das Netzwerk durch die verstärkte Kooperation der Unternehmen mit der Wirtschaftsförderung und anderen Akteuren entgegentreten.

Weitere Infos:
Marion Nüske
Leiterin Büro für Wirtschaftsförderung
Telefon: (030) 90296-4338 | E-Mail

Pressemitteilung: Obdachlose im Winter – wie können Sie helfen?

Menschen ohne Wohnung: Wir alle sehen sie zurzeit an U- und S-Bahnhöfen, in Hausdurchgängen, auf Plätzen und an anderen Orten. Lichtenbergerinnen und Lichtenberger fragen deshalb u.a. beim Amt für Soziales nach, wie sie angesichts der winterlichen Temperaturen Wohnungslosen helfen können.

„Sprechen Sie den jeweiligen Menschen höflich an und fragen, ob er etwas benötigt oder ob er Hilfe annehmen will. Nicht immer wird dies der Fall sein.“, so die Lichtenberger Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD).

Für hilfebedürftige Personen sind vom 1. November bis 31. März jeden Abend bis in die Nachtstunden ein Kälte- und ein Wärmebus in Berlin unterwegs, um Menschen ohne Unterkunft aufzusuchen, zu versorgen und kostenfrei in Notunterkünfte zu bringen. „Wenn die betroffene Person Hilfe annehmen möchte, rufen Sie ab 18 Uhr den Wärmebus (0170 9100042) des Berliner Deutschen Roten Kreuzes an und ab 21 Uhr den Kältebus (0178 5235838) der Berliner Stadtmission.“

Die Platzbelegung in den einzelnen Notunterkünften wird nicht durch die Bezirke, sondern durch die Helferinnen und Helfer der Wärmebusse bzw. Kältebusse selbst gesteuert. Denn dort besteht die Übersicht über freie Plätze in ganz Berlin. Der Berliner Senat hat zudem angekündigt, die Platzkapazitäten weiter auszubauen.

Wenn eine Person hilflos wirkt, nicht ansprechbar ist oder sich oder andere möglicherweise in eine akute Gefahrensituation bringt, informieren Sie bitte die nächste Polizeidienststelle: 110.
Bei vermuteter drohender Lebensgefahr und akuten gesundheitlichen Gefährdungen alarmieren Sie bitte sofort den Rettungsdienst: 112.

Nähere Informationen, auch zu Angeboten in Lichtenberg, finden Sie u.a. im Internet unter www.kaeltehilfe-berlin.de

Manche Menschen fühlen sich durch die zunehmende Zahl von Obdachlosen auf Bahnhöfen und Plätzen beeinträchtigt. Auch dazu äußert sich Sozialstadträtin Birgit Monteiro (SPD): „Ja, sichtbare und erlebbare Wohnungslosigkeit und Armut beeinträchtigen unsere Lebensqualität. Aber öffentliche Orte gehören nun einmal allen Menschen. Solange Wohnungslose nicht andere Menschen belästigen oder Fußwege unpassierbar blockieren, werden Ordnungsämter oder Polizei nicht einschreiten. Wohnungslosigkeit und Armut haben gesellschaftliche Ursachen (in Deutschland, aber auch in der Welt) und können nicht allein mit ordnungsrechtlichen Maßnahmen gelöst werden. Die BVG wird bei Minusgraden die Wohnungslosen nicht aus den U-Bahnhöfen vertreiben. Klar ist aber auch: Der neue Berliner Senat und wir in den Bezirken werden neue Antworten finden müssen. Ohne unsere Solidarität und das Engagement der Menschen, denen es gut geht, wird das nicht funktionieren.“