Meine Unterstützer #1: Heike Mattern

Heike Mattern, 68 Jahre, Schulze-Boysen-Straße, Diplompädagogin, Lichtenberger Behindertenbeauftragte, jetzt im Ruhestand, Vorsitzende der Bürgerjury Frankfurter Allee Süd.

 

Ich erwarte von Politik, dass sie versucht, die Probleme der Bürger aufzunehmen und zu lösen und das Ganze transparent zu gestalten.

Ich unterstütze Birgit Monteiro, weil sie Visionen und Ideen hat, für die sie sich einsetzt, weil sie ehrlich und offen  und zugleich sehr engagiert und fleißig ist. Sie beeindruckt mich durch ihre Menschlichkeit.

Gastbeitrag: Jörg Rüger zum Hubertusbad

Als ich das erste Mal Bilder von dem verlassenen Schwimmbad sah, war ich gleich angetan. Als ich es dann auch persönlich in Augenschein nehmen konnte und Gelegenheit hatte, hier ein paar Fotos zu machen, da war ich einfach nur begeistert. In die Begeisterung mischte sich aber auch Wehmut. Denn unweigerlich musste ich daran denken, dass das alles jetzt dem Verfall preisgegeben ist. Schön, dass es Menschen gibt, die sich damit nicht abfinden wollen. Ich wünsche der Initiative „Licht an  im Hubertusbad“ viel Erfolg!

Beste Grüße

Jörg Rüger

 

Herr Rüger betreibt den Blog Sichtbarkeiten, indem er sich fotografisch mit dem Hubertusbad auseinandergesetzt hat. Das sehenswerte Ergebnis können Sie sich hier anschauen. Außerdem hat er einen sehr liebevollen Artikel zum Hubertusbad auf einestages veröffentlicht, in dem sich auch viele historische Details finden lassen.

Gastbeitrag: Gemeinsam Barrieren überwinden

Unter diesem Motto stand eine Demonstration von Menschen mit und ohne Behinderung in Form einer Wanderung auf einem Teilstück des Brandenburger Pilgerweges von Henningsdorf nach Bötzow.

21 Personen fanden sich am 16.04.2011 am Bahnhofsvorplatz des S-Bahnhofes Henningsdorf zu dieser Demonstration der anderen Art. Unter Begleitung von 2 hilfsbereiten Polizeibeamten begann bei herrlichem Frühlingswetter unsere Wanderung durch Wald und Wiesen bis nach Bötzow. Weiterlesen

Gastkommentar: Lichtenberg hat aufgeräumt

Am Samstag, 09. April 2011 war es mal wieder soweit, an die 30 Nachbarn aus dem Kiez FAS und Mitglieder des Vereins Kiezspinne FAS e.V. trafen sich, um das Gelände rings um das Nachbarschaftshaus „Orangerie“ vom Wintermüll und anderem Müll zu befreien und den derzeit herrlich blühenden Forsythien und dem grünendem Rasen noch mehr Schönheit zu verleihen.

 

Über 100 Müllsäcke mit Laub und diversem Unrat konnten entsorgt, Beete hergerichet werden. Geplante Pflanzungen von Blumen und Hecken erfolgen zu einem etwas späteren Termin, da das Pflanzgut noch nicht bereit gestellt werden konnte.

 

Der Einsatz hat sich gelohnt und wurde mit einem anschließenden Grillfest beendet und wir können feststellen, dass die Nachbarschaft ist sich wieder einmal näher gekommen ist. Etwas enttäuscht waren die Organisatoren um Bernd Mentele darüber, dass leider Jugendliche es nach ihrer Disko am Vorabend leider nicht schafften, aktiv am Erhalt der Umgebung mitzuwirken. Im September 2011 sind alle, ob jung oder alt wieder eingeladen zu „Lichtenberg putzt sich“.

 

 

Bürgertreff Reimer Dunkel

Nachsatz:
Unter den 30 Nachbarn waren folgende Mitglieder der Lichtenberger SPD-Abteilung 4: Uwe Klinghammer und Birgit Monteiro

Stadtteilkonferenz Lichtenberg Nord der SPD-Lichtenberg zu den Themen Gesundheit und Soziales

Gastbeitrag von Reimund Peter

Auf gute Resonanz ist am 27. September die Stadtteilkonferenz der SPD Lichtenberg zum Thema Gesundheit und Soziales gestoßen. Organisiert von den Ortsvereinen Alt-Lichtenberg und Fennpfuhl und moderiert von Birgit Monteiro, MdA, setzte sie eine Veranstaltungsreihe der Lichtenberger SPD fort, bei der gezielt der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern gesucht werden soll.
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Soziales und Gesundheit im Stadtteil Frankfurter Allee – Süd auf der Stadtteilkonferenz Lichtenberg-Nord am 27.09.10

Gastbeitrag von Dagmar Buresch, Stellv. Geschäftsführerin des Kiezspinne FAS e.V. und Leiterin der Selbsthilfekontaktstelle Synapse

Im Stadtteil FAS, dem Kiez, in dem das Stadtteilzentrum des Kiezspinne FAS e.V. wirkt, wohnen 9758 Bürger, rund 230 mehr Frauen als Männer. 14 % von ihnen sind ausländische Mitbewohner.
Den größten Bevölkerungsanteil machen mit 29% die 25 bis 45jährigen aus, gefolgt von den 65-75jährigen mit 18%. Kinder- und Jugendliche bis 18 Jahre machen 14% der Einwohner aus und die jungen Leute von 18-25 Jahren 10%. D. h. Ein viertel der Bevölkerung ist unter 26 Jahre.
Im Stadtteil leben für den Bezirksdurchschnitt überdurchschnittlich viele Aus- und Umsiedler der ehemaligen GUS-Staaten. Vielen von ihnen ist es leider nicht gelungen, dauerhaft Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt zu finden.
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Pilgern auf historischem Wege: Hennigsdorf-Fehrbellin

Gastbeitrag von Bernd Mentele

Wir hatten uns vorgenommen, mit dem Fahrrad den historischen Pilgerweg Berlin-Bad Wilsnack bis Fehrbellin zu fahren und daraufhin zu prüfen, ob auch Menschen mit Behinderung, im Rollstuhl oder per Fahrrad, diesen Weg bewältigen können.
Das Ergebnis wollten wir in einem Seminar am 26.08.2010 im Nachbarschaftshaus ORANGERIE, Schulze-Boysen-Straße 38, 10365 Berlin, Menschen mit und ohne Behinderung vorstellen, die wir als Gäste eingeladen hatten.
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Matthias Vernaldi

Ich mag seine Sprache und Beobachtungsgabe: Matthias Vernaldi. Zwei Beiträge stellte er mir nur für meine Homepage zur Verfügung. Zum einen beschreibt er Vor- und Nachteile von Gentrifizierungsprozessen, die er in seinem Neuköllner Kiez erlebt. Der zweite Beitrag setzt sich mit dem Thema „Keine Heimat – Heim“ auseinander. Was muss passieren, damit es auch in Deutschland zu einem wirklichen Mentalitätswechsel kommt? Dass dieser möglich ist, zeigt das von Matthias Vernaldi benannte Beispiel Schweden.

Keine Heimat – Heim

Eine Gesellschaft, an der alle selbstverständlich teilhaben, ist nicht in Sicht. Alte und Behinderte werden nach wie vor interniert.
von Matthias Vernaldi

Noch immer bilden „Behinderung“ und „Heim“ ein offensichtlich nicht zu trennendes Begriffspaar. Zwar haben sich auch Hilfeformen herausgebildet, mit denen behinderte Menschen außerhalb eines Heimes und unabhängig von Angehörigen leben können, doch ist das Wissen um sie wenig verbreitet und ihre Finanzierung muss häufig erst eingeklagt werden. Wer einen höheren Hilfebedarf wegen mentaler Einschränkungen hat oder im Alter pflegebedürftig wird, kommt um die Anstalt erst recht nicht herum.
Heimbewohner werden als Bürger zweiter Klasse behandelt. Ihre Rechte sind eingeschränkt.
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