Läuft und läuft und läuft… :)

In allen 5 Lichtenberger Bezirksregionen haben inzwischen jeweils sehr gut besuchte Stadtteilkonferenzen stattgefunden. Wir haben die aktuellen Stadtteilprofile vorgestellt und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert sowie Bürgerhaushalt, Kiez- und Ehrenamtsfonds und andere Wege der Bürgerbeteiligung erläutert…
Wer die Kurzprofile noch mal nachlesen will, kann das hier tun.
Ansonsten arbeiten wir jetzt erst einmal an der Dokumentation, auf deren Grundlage wir dann Ziele und Maßnahmen für die Regionen vereinbaren wollen…

Eröffnung des 2. Willkommen-in-Arbeit-Büros

Geschafft, wenn auch noch work in progress: Wir haben heute einfach mal das 2. Berliner Willkommen-in-Arbeit-Büro bei uns in Lichtenberg, in der Notunterkunft für Geflüchtete in der Ruschestraße 104, eröffnet… ;) . Dank an die Senatsverwaltung für Arbeit, das DRK, das JobCenter Lichtenberg und an viele andere für die Unterstützung.

Es geht um die Wurst

 

Es geht um die Wurst, genau genommen um die besten Käsewürstchen der Welt, made by Lichtenberger Fleisch- und Wurstproduktion GmbH in der Josef-Orlopp-Str. 66. Der Geschäftsführer Thomas Barnick verriet mir, dass für die Produktion der Käsewürstchen ein spezieller Käse aus Norwegen verwendet werde. Ca. 80-100 Tonnen Wurst werden von den 81 Mitarbeiter*innen pro Woche produziert. Es gibt einen Werksverkauf vor Ort und im kommenden Jahr soll es die Käsewürstchen auch in unserem Rathaus-Hofladen bei der Nacht der Politik geben… ;)

Frohes Fest und guten Rutsch!

Weihnachten

Was Weihnachten ist, haben wir fast vergessen.
Weihnachten ist mehr als ein festliches Essen,
Weihnachten ist mehr als Lärmen und Kaufen,
durch neonbeleuchtete Straßen laufen.

Weihnachten ist: Zeit für die Kinder haben,
und auch für Fremde mal kleine Gaben.
Weihnachten ist mehr als Geschenke schenken.
Weihnachten ist: Mit dem Herzen denken.

Und alte Lieder beim Kerzenschein – so soll Weihnachten sein. 
– Unbekannter Verfasser

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine angenehme Adventszeit im Kreise Ihrer Liebsten. Gönnen Sie sich und Ihrer Familie trotz so manchem Jahresendstress im Beruf und der Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken ein paar Momente der Ruhe und Gemeinsamkeit. Es lohnt sich. Ich hoffe Sie werden alle reich mit Geschenken, Liebe und Freundschaft versorgt und kommen gut über die Feiertage und Silvester. Wir sehen uns bestimmt im neuen Jahr wieder.

Ihre Birgit Monterio

Frau Monteiro hält das 438 Seiten starke Haushaltsbuch in der Hand

Wer klug haushaltet, wird gut ernten

Aufgepasst! Jetzt kommen viele, wichtige Zahlen: Das Bezirksamt hat Anfang Juli den Haushaltsentwurf für 2016 und 2017 einstimmig beschlossen und in die Bezirksverordnetenversammlung eingebracht. Rund 800 Millionen Euro galt es zu verteilen – so groß ist der Bezirkshaushalt für jedes der beiden Jahre. Für beide Jahre sind das jeweils rund 50 Millionen Euro mehr als 2014.

800 Millionen Euro – das klingt erst einmal sehr viel. Aber nur auf wenig haben wir einen direkten Einfluss: so geben wir fast 30 Prozent für Leistungen wie zum Beispiel Wohngeld und Grundsicherung aus. Wer wieviel bekommt, steht im Gesetz. Der Bezirk gibt das Geld weiter.

Mit der Hälfte des Haushaltes finanzieren wir so genannte „steuerbare Transferausgaben“ wie die Hilfen zur Erziehung, Kindertagesstätten oder die Schulbeförderung. Auch dort haben wir nur geringe Spielräume.

Das gilt auch für den dritten großen Batzen, die Personalkosten: Knapp einhundert Millionen Euro geben wir jährlich dafür aus. Das sind zwölf Prozent unseres Haushaltes, die gut angelegt sind. Ich danke herzlich allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in unserem wachsenden Bezirk eine tolle und engagierte Arbeit machen.

Den Unterhalt und Betrieb von bezirkseigenen Gebäuden, die Straßen, Grünanlagen und Spielplätze sowie die laufende Verwaltungsausgaben bestreiten wir mit 52 Millionen Euro. Das sind sieben Prozent des Haushaltes.

Wer richtig mitgerechnet hat, der weiß, schon haben wir 99 Prozent ausgegeben. Bleibt nur noch ein Prozent: Daraus finanzieren wir unsere Investitionen. Wir in Lichtenberg stecken dieses Geld zu einem Großteil in unsere Schulen. Die Zukunft und damit unser Nachwuchs sind uns wichtig. Weiterlesen

Lichtenberg ist mobil

Nach Aussagen des Weltklimarates werden bis zu 50 Prozent des globalen Temperaturanstiegs durch Treibhausemissionen verursacht, die auf den Menschen zurückzuführen sind. In Lichtenberg wollen wir die in unserem Bezirk entstehenden Treibhausgase in den kommenden 15 Jahren deutlich senken. Dazu haben wir als erster Berliner Bezirk ein eigenes Klimaschutzkonzept entwickelt. Ich bitte alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger, sich daran zu beteiligen. Ihre Enkel werden es Ihnen danken.

Um den Bereich Verkehr im Klimaschutzkonzept umzusetzen, haben wir ein eigenes Mobilitätskonzept erarbeitet. Damit sollen verkehrsbedingte Treibhausgas-Emissionen gesenkt und die Mobilität aller gesichert werden. Wir hoffen, dass die Lichtenberger diese Angebote annehmen und ihr Mobilitätsverhalten im Sinne des Klimaschutzes ändern. Mit großem Engagement hat die bezirkliche Klimaschutzbeauftragte, Kirsten Schindler, das Konzept initiiert und koordiniert. Dabei ist es auch zu einem konstruktiven Austausch zwischen Bürgern, Akteuren aus der Wohnungswirtschaft, Gremien, politischen Ausschüssen und verschiedenen Fachabteilungen gekommen.

Am Montag, den 21. September wird das Konzept im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität von 17 bis 20 Uhr im „Haus der Generationen“ vorgestellt, Paul-Junius-Straße 64 A. Weiterlesen

Pressemitteilung: Nachwuchs für Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro

Er wiegt knapp ein Kilogramm, ist 40 Zentimeter groß und hat dunkelbraune Augen: Das jüngste Flink-Wallaby aus dem Tierpark Berlin in Friedrichsfelde. Vorletzte Woche ist seine Mutter plötzlich gestorben. Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) hat den Kleinen daraufhin angenommen: Sie ist jetzt Patin für das Tier. Und hat es auf den Namen „MONTI“ getauft. „Monte steht für ,Berg‘ und damit ist klar: Auch wenn seine Eltern aus Australien zugewandert sind, ist dieser Kleine hier ein waschechter Lichtenberger – flink, unkompliziert und neugierig“, sagt Birgit Monteiro. Sie hat einen Stoffbeutel umgehängt, aus dem das flauschige Tier aufgeweckt heraus blickt.

Flink-Wallabys gehören zu den kleineren Känguru-Arten. Erst Ende Mai sind die Flink-Wallabys aus dem Zoo Rotterdam in den Tierpark Berlin gezogen. In Europa zeigen nur zwei Zoos Flink-Wallabys: Tierpark Hellabrunn in München und der Tierpark Berlin.

Monti lebt seit dem plötzlichen Tod seiner Mutter im „Ersatz-Beutel“. Ein Tierpfleger-Team zieht das Känguru liebevoll von Hand auf. Fünf Mal täglich bekommt Monti laktosefreie Milch. Birgit Monteiro ist begeistert: „Mit meiner Patenschaft gratuliere ich dem größten Tier- und Landschaftspark Europas zu seinem 60-jährigen Bestehen. Ich unterstütze den Tierpark gerne, damit Haltung und Pflege seiner Tiere weiterhin verbessert und ausgebaut werden können. Durch diese Tierpatenschaft bekräftigen wir Lichtenbergerinnen und Lichtenberger einmal mehr unsere Verbundenheit mit dem Tierpark.

Anlässlich des 60. Jubiläums des Tierparks wurde am Wochenende ordentlich gefeiert: Im größten Erlebnis-Tierpark Europas leben mehr als 7.000 Tiere auf 160 Hektar. Jedes Jahr kommen etwa eine Million Besucherinnen und Besucher, um sie zu bewundern. Mit seinem weitläufigen Areal, den gepflegten Wiesen und Beeten und den Wasserflächen ist der Tierpark einer der attraktivsten Besuchermagneten Berlins.

Vorreiter bei der Energiewende: Lichtenberger schützen das Klima

Auch beim Klimaschutz ist Lichtenberg in Berlin führend. So haben die Bezirksverordneten im Juni 2011 das integrierte Klimaschutzkonzept beschlossen (PDF) – als erster Berliner Bezirk. Mit den dort ausgewiesenen 30 Klimaschutzmaßnahmen sollen der Energieverbrauch und die CO2-Emissionen im Bezirk bis zum Jahr 2020 reduziert werden.

Aktuell wollen wir die verkehrsbedingten Emissionen senken. Dazu erarbeitet unsere Klimaschutzbeauftragte zusammen mit der TU Berlin ein Mobilitätskonzept. Gemeinsam untersuchen sie dazu die bestehende Verkehrsinfrastruktur und analysieren die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Lichtenberger – von Kleinkindern bis zu Senioren. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Mobilität von Schülern.

Auf den Internetseiten der Klimaschutzbeauftragen können Sie sich über das entstehende Mobilitätskonzept informieren und bis zum 20. August über ein Kontaktformular eigene Anregungen und Ideen einbringen. Am 21. September wird das Mobilitätskonzept im Haus der Generationen in der Paul-Junius-Str. 64 A von 17 bis 20 Uhr vorgestellt.

Konnten Klimaschutzmaßnahmen bereits umgesetzt werden? Welche Potentiale sind bislang noch nicht ausgeschöpft? Und welche Hürden gilt es noch zu überwinden? Antworten auf diese Fragen liefert der Zwischenbericht zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts – demnächst zu finden auf den Internetseiten des Bezirksamtes. 14

14 Millionen Euro zusätzlich für Lichtenberg

Dank der guten Landeshaushaltslage hat das Berliner Abgeordnetenhaus Ende 2014 beschlossen, die Hälfte des Überschusses in den Schuldenabbau des Landes zu stecken und die andere Hälfte zu investieren. Die Bezirke konnten sich bis Ende April mit konkreten Maßnahmen um die Investitionsmittel bewerben. Lichtenberg konnte den Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses davon überzeugen, folgende Projekte zu finanzieren:

  • Sporthalle Bernhard-Grzimek-Grundschule 1,5 Mio. Euro
  • Schulgebäude Schule am Grünen Grund 1,1 Mio. Euro
  • Sporthalle Schule im Ostseekarree 1,5 Mio. Euro
  • Sporthalle Schule am Wäldchen 1,5 Mio. Euro
  • Sanierung Radwegeanlagen Landsberger Allee 1,635 Mio. Euro
  • Sanierung Knotenpunkt Möllendorfstraße 0,67 Mio. Euro
  • Neubau Bolzplatz Hönower Weg 0,15 Mio. Euro
  • Grundsanierung Spielberg B, Paul-Junius-Straße 0,03 Mio. Euro

Außerdem werden aus den Geldern auch noch eine Erweiterung der Gutenberg-Grundschule mit modularen Ergänzungsbauten in Höhe von 4,4 Millionen Euro und der Neubau einer Kita in Höhe von 2,2 Millionen Euro finanziert. Insgesamt fließen damit 14,485 Millionen Euro zusätzlich in den Bezirk Lichtenberg.