Das Amt für Soziales in einem Berliner Bezirk ist in weiten Teilen dafür verantwortlich, die bundesgesetzlichen Regelungen zu den Sozialgesetzbüchern umzusetzen. Hier werden Anträge auf BAföG, Grundsicherung, Eingliederungshilfe und vieles mehr geprüft und entschieden. Deswegen hat das Amt auch den größten Anteil am Lichtenberger Haushalt, aber im Verhältnis dazu nur wenig Gestaltungsmöglichkeiten. Denn Bundesgesetze kann man als Bezirk nicht ändern – leider.

Politische Spielräume sind insbesondere im Handlungsfeld der Senioren und Seniorinnen. Als Bezirk leisten wir uns Seniorenbegegnungsstätten, veranstalten jedes Jahr eine Seniorenuni und sind aktuell dabei, ein Seniorenbüro einzurichten.

Das neuestes im Bereich Soziales

Vielfalt in der Verwaltung

Am kommenden Donnerstag, den 26. März, werde ich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Abschlussveranstaltung zum Projekt ViVe-Vielfalt in der Verwaltung begrüßen.

Das Projekt soll die Diversity-Kompetenz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Lichtenberger Bezirksamtes stärken und sie darin schulen, mit der Vielfalt der Bürgerinnen und Bürger umzugehen. Als Dienstleisterin muss sie darauf achten, bei der Konzeption und Anpassung von Verwaltungsleistungen stets die gesellschaftliche Vielfalt zu berücksichtigen. Im Fokus steht dabei der direkte Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern.

Das Projekt wird von der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung zusammen mit dem Verein Eine Welt der Vielfalt Berlin durchgeführt. Kooperationspartnerinnen sind die Verwaltungen der Bezirke Lichtenberg, Pankow und Tempelhof-Schöneberg.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Projektes.

Pressemitteilung: Ziele vereinbart – so wird Lichtenberg noch familienfreundlicher

Im Februar 2013 wurde in der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung die „Teilnahme des Bezirkes Berlin-Lichtenberg am Audit Familiengerechte Kommune“ beschlossen. Nun, zwei Jahre später, haben das Bezirksamt – einstimmig – und die Bezirksverordnetenversammlung mit großer Mehrheit den zuvor erarbeiteten Zielen und Maßnahmen zugestimmt. Diese sollen in den kommenden drei Jahren umgesetzt werden.

Konkrete Maßnahmen sind beispielsweise in den Bereichen „Familie, Arbeitswelt und Betreuung“, „Bildung und Erziehung“, „Beratung und Unterstützung“, „Wohnumfeld und Lebensqualität“ sowie „Senioren und Generationen“ geplant. „Alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger sollen spüren, dass sie in einem familienfreundlichen Bezirk leben“, erklärt Lichtenbergs Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD).

Der Familienbegriff wird dabei nicht auf die klassische Eltern-Kind-Familie reduziert. Überall da, wo Menschen füreinander Verantwortung übernehmen, wird Familie gelebt. Die Familienfreundlichkeit soll erlebbar für alle sein: Für Familien in allen Generationen, Lebensformen, geschlechtlichen Identitäten und unterschiedlichen kulturellen Lebensarten, für Seniorinnen und Senioren, für Menschen mit und ohne Behinderung und auch für kinderlose Paare. Birgit Monteiro sagt: „Ich lade Sie alle herzlich ein, gemeinsam in die praktische Umsetzung der Dinge zu gehen, die wir uns vorgenommen haben. Und auf diesem Weg flexibel auf aktuelle Herausforderungen zu reagieren.

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2. Pflege-Dialog: „Neues aus der Pflege“

Pflegebedürftige und ihre Angehörigen können aufgrund ihrer Beeinträchtigungen oft nicht am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilhaben. Engagierte können hier einen besonderen Beitrag gegen die Isolation leisten. Auf diesem Gebiet werden aktuell auf der Bundesebene weichenstellende Entscheidungen getroffen. Was verändert sich und welche Auswirkungen haben diese politischen Entscheidungen?

Um diese Fragen zu diskutieren lädt die Abgeordnete Ülker Radziwill dazu ein, sich mit ihren Gästen und mir während des 2. Pflege-Dialogs über diese Fragen auszutauschen. Dabei sollen die Pflegebedürftigen und besonders ihre Angehörigen im Mittelpunkt stehen.

Als Gäste sind eingeladen:

  • Hilde Mattheis, MdB, gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion
  • Birgit Monteiro, MdA, Sprecherin für Arbeit und für Menschen mit Behinderungen der SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus
  • Norbert Wittke, Vorsitzender des Sozialausschusses der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf

Der 2. Pflege-Dialog „Neues in der Pflege“ findet statt am

Freitag, den 05. Dezember

Im Kiez-Büro von Frau Radziwill in der Friedbergstr. 36 in 14057 Berlin.

Beginn: 17:00 Uhr

Ich würde mich über Ihre Teilnahme freuen und bitte Sie um eine kurze Rückmeldung unter uelker.radziwill@spd.parlament-berlin.de oder telefonisch unter (030) 96 60 48 18