Video von meiner Bezirkstour

Heiko Kohl betreibt den Lichtenberger Videoblog meinostberlin-tv.de und hat mich auf meiner Bezirkstour begleitet. Das Ergebnis gefällt mir sehr:

Pressemitteilung: Vorschläge für den Frieda-Rosenthal-Preis 2016 jetzt einreichen!

Auch in diesem Jahr sucht die SPD Lichtenberg Menschen, die sich in außergewöhnlicher Weise für das demokratische Gemeinwesen und eine solidarische Nachbarschaft engagiert haben. Alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger sind daher aufgerufen, bis zum 22. August 2016 eine Preisträgerin oder einen Preisträger für den mit 100 € dotierten Preis vorzuschlagen.
Die Vorschläge sollten den Namen und die Kontaktdaten der vorgeschlagenen Person sowie eine kurze Begründung enthalten und können per Post (Rathausstraße 7, 10367 Berlin) oder E-Mail (info@spd-lichtenberg.de) an die SPD Lichtenberg geschickt werden. Eine Jury wird dann die Vorschläge bewerten.

Mit dem Frieda-Rosenthal-Preis werden jedes Jahr Menschen geehrt, die sich besonders für das demokratische Gemeinwesen in Lichtenberg engagieren. Dabei ist es nicht ausschlaggebend, ob der oder die Vorgeschlagene haupt- oder ehrenamtlich tätig ist.

In den vergangenen Jahren wurden Beate Held, Andreas Wächter, Eugenia Schatz, Evelin Pakosta, Hans Küchler, Olaf Ruhl und Anna-Franziska Schwarzenbach mit dem Frieda-Rosenthal-Preis ausgezeichnet. (Weitere Infos zu Frieda Rosenthal und den Preisträgern: http://de.wikipedia.org/wiki/Frieda_Rosenthal).

Der Preis wird seit dem Jahr 2009 von der Lichtenberger Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro gestiftet, die zugleich die Patin für den Stolperstein ist, der in der Fanningerstraße 53 an Frieda Rosenthal erinnert.

Die Namensgeberin des Preises, Frieda Rosenthal, arbeitete im Amt für Sozialfürsorge in Lichtenberg und seit 1929 als Stadträtin im Bezirksamt Mitte. 1933 gehörte sie zu den ersten, die von den Nazis aus dem Bezirksamt entlassen wurden. Von 1924 bis 1933 war sie für Lichtenberg und später für Kreuzberg Mitglied der Berliner Stadtverordnetenversammlung. Nach der Machtergreifung der Nazis leistete sie aktiven Widerstand gegen das Regime. Am 19. August 1936 wurde Frieda Rosenthal verhaftet, in strenge Einzelhaft genommen und brutal verhört. Weil sie fürchtete, ihre Mitstreiter verraten zu haben, setzte sie am 15. Oktober 1936 ihrem Leben ein Ende.

Die Verleihung des Frieda-Rosenthal-Preises 2016 wird am Freitag, dem 02. September 2016, ab 17:30 Uhr im Rahmen des jährlichen Septemberfeuers der SPD Lichtenberg, im Garten des Nachbarschaftshauses ORANGERIE des Kiezspinne FAS e.V., stattfinden.
Hierbei erwartet die Gäste ein buntes Rahmenprogramm für die ganze Familie mit Hüpfburg, Sackhüpfen, Tauziehen, Slack-Line, Kindermalen, Lagerfeuer und Stockkuchen und Live-Musik von „unbekannt verzogen“, zu dem alle Lichtenberginnen und Lichtenberger mit Kind und Kegel herzlich eingeladen sind.

Pressemitteilung: Vorschläge erwünscht: Wer soll die Bürgermedaille bekommen?

Die Bürgermedaille vom letzten Jahr

Bild: Bezirksamt Lichtenberg

Sie helfen, packen an oder sind für andere Lichtenberger da… – ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger sind das Rückgrat unserer Gesellschaft! Sie zu ehren und auszuzeichnen ist das Anliegen der Lichtenberger Bürgermedaille, die der Bezirk in diesem Jahr bereits zum 13. Mal verleiht. Bis zum 15. September 2016 können Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen werden, die sich durch langjähriges oder herausragendes ehrenamtliches Engagement in Lichtenberg verdient gemacht haben.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) wird die Bürgermedaille am 18. November in der kürzlich neu eröffneten Jugendherberge am Ostkreuz verleihen.
Für die Vorschlagsphase wirbt sie: „Zögern Sie nicht und schlagen Sie einen besonders engagierten Menschen vor, der es verdient hat, ausgezeichnet zu werden. Ohne freiwilliges und ehrenamtliches Engagement von Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern wäre unser Bezirk um einiges ärmer. Freiwilliges und ehrenamtliches Engagemement machen unseren Bezirk bunt, menschlich und spannend“

Die Bürgermedaille wird auf Vorschlag des Freiwilligenrates vom Bezirksamt verliehen.
Vorschläge mit einer schriftlichen Begründung können bei Sabine Iglück per Fax: 90 296 – 773526 oder per E-Mail: sabine.iglueck@lichtenberg.berlin.de eingereicht werden.
Ein entsprechendes Formular befindet sich zudem auf der Internetseite des Bezirksamtes unter:
ba-lichtenberg/auf-einen-blick/buergerservice/gemeinwesen/artikel.299602.php#medaille

Weitere Informationen:
Bezirksamt Lichtenberg von Berlin
Organisationseinheit Sozialraumorientierte Planungskoordination
Telefon: (030) 90296-3526 | Telefax: (030) 90296-773526 | E-Mail

Frau Monteiro im Velotaxi.

Bezirksbürgermeisterin auf Tour – Wer fährt mit?

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) ist von Montag, 18. Juli, bis Freitag, 22. Juli, unterwegs im kinder- und familienfreundlichen Bezirk Lichtenberg. „Ich möchte die Sommerzeit nutzen, um mit Lichtenbergerinnen und Lichtenbergern auf etwas andere Art ins Gespräch zu kommen und zu erfahren, was sie aktuell bewegt.“

So besucht die Bezirksbürgermeisterin beispielsweise den FLIBB-Familientreff in Alt-Lichtenberg, den Kiezgarten Münsterlandplatz im Weitlingkiez oder die Seniorenfreizeitstätte in der Neustrelitzer Straße 63 in Alt-Hohenschönhausen, um mit den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen und auch den Nutzern der Einrichtungen ins Gespräch zu kommen. „Mir ist der direkte Draht zu den Menschen wichtig. Im Arbeits- und Wohnumfeld der Menschen lässt sich am besten darüber sprechen, wo das Bezirksamt noch besser unterstützen kann. Auch geht es darum, die vielen Ehrenamtlichen kennenzulernen, die mit ihrem täglichen Einsatz viel zur Lebensqualität Lichtenbergs beitragen“, so Birgit Monteiro.

Um die Vereine, Partner und Einrichtungen persönlich zu besuchen, ist die Bezirksbürgermeisterin auch bereit, sich abzustrampeln. Da Lichtenberg aktuell im Rahmen von „Mobil.Pro.Fit – Modellregion Berlin“ ein Mobilitätskonzept für die Verwaltungsstandorte der Bezirksverwaltung erstellt und auch ein bezirkliches Klimaschutzkonzept hat, ist die Bürgermeisterin per Pedales unterwegs. Sie wird die Tour mit einem Velotaxi bestreiten, das auch Platz für Beifahrer bietet.

Wer Zeit und Lust hat, ein Stück mitzufahren, ist dazu herzlich eingeladen.

Anmeldungen sind erbeten unter:
christian.paulus@lichtenberg.berlin.de oder: 030 / 90 296 -3302

Das sind die Stationen der Bezirkstour:

 

Montag, 18. Juli: Lichtenberg-Nord

Beginn: 14:00 Uhr

  • Jugendfreizeiteinrichtung „Judith Auer“ (AWO) (Fennpfuhl)
  • FLIBB- Familientreff (Frankfurter Allee)
  • Villa Skulpin (Frankfurter Allee Süd)
  • 17:00 Uhr: Einbürgerungsfeier im Ratssaal

 

Dienstag, 19. Juli: Hohenschönhausen-Nord

Beginn: 14 Uhr

  • „Fort Robinson“ JFE + Abenteuerspielplatz (Wartiner Str. 79)
  • unterwegs Gespräch mit Gangway e.V. zur Straßensozialarbeit in HSH (Randowpark oder Seehausener Straße)
  • Kiez Mühlengrund; JFE V.I.P. Kontaktladen (Am Rotkamp 2)
  • Wartenberger Straße; Beschau des dortigen Bauvorhabens mit dem Baubeirat
  • Interkultureller Garten (Wiecker Str. 8-10)
  • Vereinshaus Zum Hechtgraben 1-3; Zukunft der Immobilie, Besprechung mit den dort untergebrachten Trägern
  • 18:00 Uhr: Zeugnisvergabe der Fritz-Reuter Schule im CineMotion (Wartenberger Str.)

 

Mittwoch, 20. Juli: Lichtenberg-Süd

Beginn: 14:00 Uhr

  • Karlshorst – Tannhäuserstraße; Grundsteinlegung mit Senator Geisel
  • Miteinander Wohnen e.V., Haus Abendsonne; Gespräch mit dem Träger und Bewohnern (Volkradstraße 8)
  • Bürgersprechstunde in der „galerie“ des Kulturhauses Karlshorst
  • LIBEZEM (Gespräche mit SüdOstEuropa e.V., Nutzern desLIBEZEM und Akteuren aus dem Gensinger Kiez) (Rhinstraße 9)

Ende 18:35 Uhr

 

Donnerstag, 21. Juli: Hohenschönhausen-Süd

Beginn: 14:00 Uhr

  • Stulle & Suppe (Konrad-Wolf-Str. 74)
  • Neustrelitzer Treff (Neustrelitzer Str. 63)
  • JFE OCB (Werneuchener Str. 15)
  • Kieztreff Manet (Manetstr. 70)
  • Tabor Kirche (Malchower Weg 2)
  • JFE Funkloch (Malchower Weg 48)
  • 25+1 Jubiläumsfest der Judo-Abteilung des SSG Humboldt Sportplatz (Klützer Str. 36)

Ende 17:30 Uhr

 

Freitag, 22. Juli: Lichtenberg-Mitte

Beginn: 9:00 Uhr

  • Start: Bahnhof Lichtenberg (Neu-Lichtenberg)
  • DRK-Familienzentrum auf dem Bahnhofsplatz, weiter zur Eitelstraße, Suchtberatungsstelle des SPI
  • Besuch Deutsche Post, Am Bremsenwerk 1
  • Treff im Alten Lazarett (Lichtenberg Süd)

Ende: 12:15 Uhr

Pressemitteilung: Ergänzender Haushalt 2017 beschlossen

Das Bezirksamt Lichtenberg hat am vergangenen Dienstag, den 12. Juli, den ergänzenden Haushalt für das Jahr 2017 beschlossen. Dies wurde der Lichtenberger Bezirksverordnetenversammlung auf ihrer gestrigen Sitzung zur Kenntnis gegeben. Mit dem Beschluss werden die bestehenden Überschüsse des Haushaltsjahres 2015 und der Globalsummenfortschreibung 2017 auf den Haushaltsplan 2017 aufgeteilt.

Schon bei der Aufstellung des Doppelhaushaltes 2016/17 sind wir davon ausgegangen, dass wir im Jahr 2015 einen Überschuss erwirtschaften werden, den wir 2017 ausgeben können. Daher haben wir eine so genannte pauschale Minderausgabe in Höhe von 10,8 Mio. Euro in den Haushalt eingeplant. Tatsächlich überstieg der Jahresabschluss 2015 mit einem Überschuss von 15,69 Mio. Euro diese pauschale Minderausgabe“, so Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD).

Hinzu kommt, dass die Globalsummenfortschreibung 2017 nach Abzug von gestiegenen Transfer- und Personalausgaben einen weiteren Überschuss von rund 2,2 Millionen Euro ergeben hat. Damit stehen für das Haushaltsjahr 2017 insgesamt 7 Mio. Euro zusätzlich zur Verfügung.

Zur Verwendung der Gelder sagt Birgit Monteiro: „Mit diesem Geld stärken wir den familienfreundlichen Bezirk. Wir investieren vor allem in den weiteren Ausbau der sozialen Infrastruktur – in Schulen, Grünflächen und Spielplätze. Aufgrund der schnell wachsenden und kinderreichen Bezirksentwicklung können wir mit den Investitionen in diesen Bereichen nicht erst bis zur regulären Haushaltsplanaufstellung 2018/19 warten.“

So werden mit knapp 1 Mio. Euro die vorbereitenden Maßnahmen der Schulneu- bzw. –umbauten Paul-Junius-Straße und Wartiner Straße finanziert. Eine weitere Million kommt der allgemeinen Bauunterhaltung der Schulen zugute, mit dem der bereits geschehende Abbau des Sanierungsstaus weiter beschleunigt wird. Für den laufenden Betrieb der Schulen gibt es 300.000 Euro für die bessere Ausstattung für Lehr- und Lernmittel, aber auch Spielmaterial für die Schulhorte. Die Sporthalle am Anton-Saefkow-Platz wird für 1,65 Mio. Euro saniert. 500.000 Euro gehen in die Grünflächenunterhaltung, wobei der Fokus auf Spielplätze, Schulhöfe und Sportanlagen liegt.

Derzeit befinden sich auch mehrere Konzepte zum Wachstum des Bezirkes in Vorbereitung, die im kommenden Jahr zum Gesamtkonzept „Lichtenberg wächst“ verbunden werden sollen. Um die darin vorgesehenen Maßnahmen realisieren zu können, ist eine zusätzliche Million im Haushalt vorgesehen. Mit dem Bezirkswachstum verbunden ist auch der Beschluss, zusätzliche Anreize für Träger zur Schaffung weiterer Kitaplätze zu setzen. Welche Möglichkeiten der Bezirk hier hat, soll bis September geprüft werden. Im Rahmen des Audits Familiengerechte Kommune unterstützen wir die Familienförderung mit weiteren 100.000 Euro. Weitere 300.000 Euro stehen für den Ausbau der Familienfreundlichkeit – also für alle Generationen – zur Verfügung.

„Diese Investitionen sind dank unserer seriösen Haushaltsführung der vergangenen Jahre möglich geworden. Jetzt, da wir das Geld für den wachsenden Bezirk dringend brauchen, ist es auch vorhanden. Damit das in Zukunft so bleibt, geben wir nur Geld aus, das wir zuvor erwirtschaftet haben,“ stellt Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro fest.

Dank an einen Lebensretter

1. Kinder-BVV in Lichtenberg