Lichtenberg ist mobil

Nach Aussagen des Weltklimarates werden bis zu 50 Prozent des globalen Temperaturanstiegs durch Treibhausemissionen verursacht, die auf den Menschen zurückzuführen sind. In Lichtenberg wollen wir die in unserem Bezirk entstehenden Treibhausgase in den kommenden 15 Jahren deutlich senken. Dazu haben wir als erster Berliner Bezirk ein eigenes Klimaschutzkonzept entwickelt. Ich bitte alle Lichtenbergerinnen und Lichtenberger, sich daran zu beteiligen. Ihre Enkel werden es Ihnen danken.

Um den Bereich Verkehr im Klimaschutzkonzept umzusetzen, haben wir ein eigenes Mobilitätskonzept erarbeitet. Damit sollen verkehrsbedingte Treibhausgas-Emissionen gesenkt und die Mobilität aller gesichert werden. Wir hoffen, dass die Lichtenberger diese Angebote annehmen und ihr Mobilitätsverhalten im Sinne des Klimaschutzes ändern. Mit großem Engagement hat die bezirkliche Klimaschutzbeauftragte, Kirsten Schindler, das Konzept initiiert und koordiniert. Dabei ist es auch zu einem konstruktiven Austausch zwischen Bürgern, Akteuren aus der Wohnungswirtschaft, Gremien, politischen Ausschüssen und verschiedenen Fachabteilungen gekommen.

Am Montag, den 21. September wird das Konzept im Rahmen der Europäischen Woche der Mobilität von 17 bis 20 Uhr im „Haus der Generationen“ vorgestellt, Paul-Junius-Straße 64 A. Weiterlesen

Lichtenberg bald auch familienfreundlicher Gastgeber

Männer in Arbeitsanzügen hämmern, stemmen und zimmern: Am Ostkreuz entsteht zurzeit nicht nur ein Vorzeigebahnhof. Gleich nebenan in der Marktstraße, wo einst die Studenten der Hochschule für Technik und Wirtschaft gebüffelt haben, feiert im August die größte Jugendherberge Berlins Richtfest.

Es freut mich, dass der Deutsche Jugendherbergsverband zehn Millionen Euro in Lichtenberg investiert. 70 dauerhafte Jobs plus Ausbildungsplätze können so entstehen. Und auch dutzende Arbeitsplätze im Handwerk konnten für ein Jahr gesichert werden.  

Gerade hatte ich Gelegenheit, zusammen mit den Architekten und dem Bauherren den Baufortschritt anzusehen. Die Eröffnung ist zwar erst für Ende Juni 2016 geplant, aber es geht schon gut voran. Bisher wurden vor allem neue Wände eingezogen, um die großen ehemaligen Seminarräume in mehrere kleinere Drei-Bett-Zimmer mit eigenem Bad umzubauen. Schön ist, dass viel von der alten Bausubstanz erhalten bleiben soll, um den Charakter des Hauses zu bewahren und dem Denkmalschutz gerecht zu werden. Die Aula wird sogar in den ursprünglichen Zustand zurückgebaut, damit die charakteristische Decke mit ihren Metallstreben in sechs Metern Höhe wieder zum Vorschein kommt.

Bei unserem Rundgang habe ich festgestellt, dass Jugendherbergen nicht mehr so sind, wie sie mal waren: Etagenduschen und Einheitsmittagessen waren gestern. Die Jugendherbergen von heute wirken eher wie Hotels. Zwar haben die Bäder keine Natursteinböden und Doppelstockbetten gibt es noch – allerdings ist alles viel schicker als früher. Die Übernachtungen sollen um 25 Euro pro Person kosten und 18 Zimmer werden barrierefrei und für Rollstuhlfahrer geeignet sein.

Hauptzielgruppe sind junge Familien. Sie wünschen sich gesundes Essen, ein sauberes Zimmer und natürlich WLAN. Neben modernen Räumen gibt es ein erlebnispädagogisches Angebot und viele Gemeinschaftsflächen, auf denen sich die Gäste begegnen können. Damit passt die Herberge ganz hervorragend in unseren familiengerechten Bezirk. Ich freue mich auf die Eröffnung im nächsten Jahr.

Einige Zahlen zu Arbeit und Wirtschaft in Lichtenberg – Juni

Momentan sind in Lichtenberg 19.986 Unternehmen gemeldet, das sind 46 Unternehmen mehr als im Vormonat.

Der Gewerbezuzug schafft auch Arbeitsplätze: Erfreulicherweise ist die Zahl der Arbeitslosen weiter rückläufig. Sie ist von 14.522 im Mai auf 14.182 Personen im Juni gesunken. Demnach sind bei uns zurzeit 9,3 Prozent aller Erwerbspersonen ohne Job. Die Arbeitslosigkeit noch weiter zu reduzieren ist mein Ziel.

Pressemitteilung: Nachwuchs für Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro

Er wiegt knapp ein Kilogramm, ist 40 Zentimeter groß und hat dunkelbraune Augen: Das jüngste Flink-Wallaby aus dem Tierpark Berlin in Friedrichsfelde. Vorletzte Woche ist seine Mutter plötzlich gestorben. Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) hat den Kleinen daraufhin angenommen: Sie ist jetzt Patin für das Tier. Und hat es auf den Namen „MONTI“ getauft. „Monte steht für ,Berg‘ und damit ist klar: Auch wenn seine Eltern aus Australien zugewandert sind, ist dieser Kleine hier ein waschechter Lichtenberger – flink, unkompliziert und neugierig“, sagt Birgit Monteiro. Sie hat einen Stoffbeutel umgehängt, aus dem das flauschige Tier aufgeweckt heraus blickt.

Flink-Wallabys gehören zu den kleineren Känguru-Arten. Erst Ende Mai sind die Flink-Wallabys aus dem Zoo Rotterdam in den Tierpark Berlin gezogen. In Europa zeigen nur zwei Zoos Flink-Wallabys: Tierpark Hellabrunn in München und der Tierpark Berlin.

Monti lebt seit dem plötzlichen Tod seiner Mutter im „Ersatz-Beutel“. Ein Tierpfleger-Team zieht das Känguru liebevoll von Hand auf. Fünf Mal täglich bekommt Monti laktosefreie Milch. Birgit Monteiro ist begeistert: „Mit meiner Patenschaft gratuliere ich dem größten Tier- und Landschaftspark Europas zu seinem 60-jährigen Bestehen. Ich unterstütze den Tierpark gerne, damit Haltung und Pflege seiner Tiere weiterhin verbessert und ausgebaut werden können. Durch diese Tierpatenschaft bekräftigen wir Lichtenbergerinnen und Lichtenberger einmal mehr unsere Verbundenheit mit dem Tierpark.

Anlässlich des 60. Jubiläums des Tierparks wurde am Wochenende ordentlich gefeiert: Im größten Erlebnis-Tierpark Europas leben mehr als 7.000 Tiere auf 160 Hektar. Jedes Jahr kommen etwa eine Million Besucherinnen und Besucher, um sie zu bewundern. Mit seinem weitläufigen Areal, den gepflegten Wiesen und Beeten und den Wasserflächen ist der Tierpark einer der attraktivsten Besuchermagneten Berlins.

Pressemitteilung: Gesucht wird: Das Lichtenberger Unternehmen des Jahres 2015

Nicht direkt in der Mitte, dennoch zentrumsnah, nicht ganz auf dem flachen Land, aber trotzdem grün, mit boomendem Wohnungsbau und moderaten Mieten – so empfiehlt sich Lichtenberg den Menschen, die hier arbeiten und auch leben wollen. Schon bald wird der Bezirk das 20.000 Unternehmen begrüßen. Aus dieser Vielfalt wird im Oktober 2015 im Bezirk bereits zum vierten Mal ein „Lichtenberger Unternehmen des Jahres“ ausgezeichnet. Dabei übergibt der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg e.V. einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro.  

Lichtenbergerinnen und Lichtenberger können noch bis zum 28. August Vorschläge für ein Unternehmen ihrer Wahl einreichen. Diese müssen begründet werden. Unternehmen können sich auch selbst bewerben.

„Ich freue mich auf Ihre zahlreichen Vorschläge und bitte Sie herzlich: Beteiligen Sie sich am Wettbewerb und nennen Sie uns Ihr Lieblingsunternehmen!“, sagt Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro.

Bewerbungsformular und Zusatzinfos im Internet unter: www.upl-lichtenberg.de