Frohes Fest und guten Rutsch!

Weihnachten

Was Weihnachten ist, haben wir fast vergessen.
Weihnachten ist mehr als ein festliches Essen,
Weihnachten ist mehr als Lärmen und Kaufen,
durch neonbeleuchtete Straßen laufen.

Weihnachten ist: Zeit für die Kinder haben,
und auch für Fremde mal kleine Gaben.
Weihnachten ist mehr als Geschenke schenken.
Weihnachten ist: Mit dem Herzen denken.

Und alte Lieder beim Kerzenschein – so soll Weihnachten sein. 
– Unbekannter Verfasser

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine angenehme Adventszeit im Kreise Ihrer Liebsten. Gönnen Sie sich und Ihrer Familie trotz so manchem Jahresendstress im Beruf und der Suche nach den passenden Weihnachtsgeschenken ein paar Momente der Ruhe und Gemeinsamkeit. Es lohnt sich. Ich hoffe Sie werden alle reich mit Geschenken, Liebe und Freundschaft versorgt und kommen gut über die Feiertage und Silvester. Wir sehen uns bestimmt im neuen Jahr wieder.

Ihre Birgit Monterio

Meinen Dank an die Ehrenamtlichen

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt… Die erste Kerze haben wir bereits entzündet – viele nehmen sich jetzt die Zeit, um auf das vergangene Jahr zurück zu schauen. Was haben Sie dieses Jahr erreicht? Was ist gut gelaufen und was hätte besser klappen können? Auch mich beschäftigen diese Fragen, vor allem mit Blick auf unseren schönen Bezirk.
Ich möchte das Jahresende dazu nutzen, um Danke zu sagen. Vor allem bei den vielen Menschen, die mit ihrer ehrenamtlichen Arbeit unser Lichtenberger Gemeinwesen unterstützen. Danke für Ihre Entschlossenheit und Ihre Ausdauer, für Ihre Fantasie und Ihr Einfühlungsvermögen, für all Ihre Talente und Fähigkeiten, die Sie in Ihre freiwilligen Aufgaben einbringen. Danke, dass Sie Ihr Bürgersein auch als Aufforderung verstehen, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Mein Dank und der Dank des Bezirkes gilt aber auch Ihren Familien und Freunden, die sie bei Ihrem Engagement begleiten und unterstützen.

 

Im Amt der Bezirksbürgermeisterin und ebenso in der jahrelangen Arbeit davor sind mir viele engagierte Persönlichkeiten begegnet, die sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise für ihre Nachbarschaft und das Gemeinwesen einsetzen. Vielen von Ihnen unterstützen hilfebedürftige Menschen – sowohl gesundheitlich in der Pflege als auch in schwierigen Lebenssituationen. Sie geben Hoffnung und Perspektiven. Lichtenberg hat eine lebendige Vereinslandschaft, in der die Freizeit organisiert und das gesellschaftliche Leben zusammengehalten wird. Es gibt den Sport, die Theater- und Karnevalsgruppen, die Jugendclubs und vieles andere mehr. Die Freiwillige Feuerwehr sorgt ehrenamtlich für Brandsicherheit und rettet Menschenleben. Aber auch alle anderen Ehrenamtlichen schützen mit ihrer Tätigkeit ein Stück weit das Leben derjenigen, um die sie sich kümmern.

Jedes Jahr zeichnet das Bezirksamt Lichtenberg einige dieser engagierten Lichtenbergerinnen und Lichtenberger aus.

Herr Tanyildiz hält die Urkunde hoch.

Herr Tanyildiz hält die Urkunde hoch.

So hat Ende September die OTA-Stiftung den Lichtenberger Integrationspreis für ihr besonderes Engagement bei der Ausbildung von Menschen mit Migrationshintergrund erhalten. Das deutsch-türkische Unternehmen der Familie Tanyildiz bildet in 22 Lehrberufen aus und richtet die vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten individuell auf die Möglichkeiten von körperlich, geistig und sozial benachteiligten Jugendlichen aus, von denen viele einen Migrationshintergrund haben. Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung haben die jungen Menschen erstmals überhaupt eine Chance auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

 

Einen Sonderpreis für ihr außergewöhnliches Engagement bei der Einrichtung der Notunterkunft für Geflüchtete in Karlshorst erhielten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Initiative „Lichtenberg hilft“, die Evangelische Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Lichtenberg und der DRK Kreisverband Müggelspree e.V. ebenfalls im September. Der Preis wurde gemeinsam vom Regierenden Bürgermeister Michael Müller und mir überreicht. Die Preisträger hatten es innerhalb weniger Tage geschafft, vergleichsweise reibungslos rund 1.000 geflüchtete Menschen in die Notunterkunft einzuquartieren. Das war ein wichtiges Signal, was nach ganz Berlin ausgestrahlt hat.

 

Außerdem möchte ich an dieser Stelle noch einmal das Unternehmen des Jahres erwähnen – das Zementwerk Berlin an der Rummelsburger Bucht. Das Unternehmen bildet mit besonderer Sorgfalt Nachwuchskräfte aus, hat immer auch die Familien der Beshcäftigten im Blick und kümmern sich darum, dass ihre Mitarbeiter gesund bleiben. Auch in der Umwelttechnik arbeitet das Zementwerk mit höchsten Standards. Solche Unternehmen sind Vorbilder für die ganze Branche und prägen den Ruf Lichtenbergs als familiengerechter Bezirk.

 

In diesem Jahr durfte ich erstmals die zehn vom Lichtenberger Freiwilligenrat ausgewählten Preisträger für die Lichtenberger Bürgermedaille auszeichnen. Viele von ihnen sind mir durch ihr jahrelanges Engagement auch persönlich bekannt. An dieser Stelle möchte ich sie Ihnen noch mal kurz vorstellen:

Jürgen Hohlwein – Von Mai bis Oktober kann man ihn draußen treffen, denn Jürgen Hohlwein ist gern an der frischen Luft unterwegs. „Nicht ohne sein Fahrrad“ scheint dabei sein Leitspruch zu sein. Seit mehr als acht Jahren radelt Jürgen Hohlwein in den milderen Jahreszeiten durch Berlin und das Umland. Mehr als 30 Seniorinnen und Senioren begleiten ihn oft dabei und halten sich dadurch fit. Für sie fährt Jürgen Hohlwein vorher die Wege ab, plant die Routen und organisiert die Touren. Tradition hat auch die stets gut besuchte Jahresabschlussfeier in der Seniorenbegegnungsstätte Warnitzerstraße: Dort zeigt Jürgen Hohlwein den von ihm gedrehten Film mit den Höhepunkten des Radeljahres, die er mit selbst gedichteten Reimen und Episoden untermalt.

 

Das Ehepaar Ursula und Siegfried Bardtholdt – Seit Jahren investieren die Eheleute Ursula und Siegfried Bardtholdt viel Zeit und Kraft für alles rund um die koptisch-orthodoxe Kirche Berlin am Rodeliusplatz: Sie hämmern und bohren, um das Kirchgebäude zu erhalten, sie pflegen den großen Kirchgarten, damit alles wächst und grünt, sie beantragen Gelder, sammeln Spenden, vermitteln Hort- und Schulplätze und organisieren zudem kulturelle Veranstaltungen und Konzerte. Aber auch für die Gemeindemitglieder sowie für interessierte Berliner, für Flüchtlinge oder obdachlose Menschen engagieren sich Ursula und Siegfried Bardtholdt und haben für alle stets ein offenes Ohr.

 

Wolfgang Horn – In Hohenschönhausen ist er bei Groß und Klein bekannt: Wolfgang Horn ist ein wandelndes Auskunftsbüro, ein Ansprechpartner in allen Lebensbereichen und ein fleißiger Netzwerker dazu. In Eigenregie hat er beispielsweise Sponsoren gesucht und Künstler organisiert, damit die ehemals grauen Kästen von Post, Vattenfall und Kabel Deutschland in bunten Farben erstrahlen können. Bei den Hohenschönhausenerinnen und Hohenschönhausenern kam diese Aktion prima an.

 

Dr. Bärbel Laschke – 2005 ist die Interessengemeinschaft Geschichtsfreunde Karlshorst im Verein Kulturring in Berlin gegründet worden. Seither ist Dr. Bärbel Laschke als besonders aktives Mitglied nicht mehr aus der Gruppe wegzudenken: Als Teamleiterin verantwortet sie den thematischen Jahreskalender „Berlin Karlshorst“, der 2015 bereits zum zehnten Mal erschienen ist. Auch hat sie die dreibändige Publikumsreihe „Denkmale Karlshorst“ maßgeblich mitgeprägt. Außerdem veranstaltet Dr. Bärbel Laschke Ortsführungen und hält Vorträge. Für Gäste ist sie eine stark nachgefragte Gesprächspartnerin. Ihre Aktivitäten reichen weit über Karlshorst hinaus und ihre Anregungen wirken wie ein Motor, der andere motiviert, ihr Umfeld mitzugestalten.

 

Ly Le Thi – Vor einigen Jahren kam sie zum ersten Mal in „Leos Hütte“ – seither ist der Kontakt nicht mehr abgebrochen: Ly Le Thi versorgt die Jugendfreizeit-einrichtung regelmäßig und kostenfrei mit Pflanzen und Blumen für den Innen- und Außenbereich und hat 2014 die Jugendlichen mit Rat und Tat bei einem Schulgartenwettbewerb unterstützt. Und auch ihr Heimatland Vietnam und dessen Kultur bringt sie den Mitarbeitern und Besuchern von Leos Hütte nahe. Weil Liebe bekanntlich durch den Magen geht, kocht Ly Le Thi landestypische Gerichte und bietet sie gegen eine Spende an. Die Einnahmen hat sie anschließend einem Kindergarten in ihrem vietnamesischen Dorf überbracht.

 

 

Dr. Irmgard Steiner engagiert sich seit den 1990er Jahren auf vielfältige Art und Weise im Bezirk Lichtenberg. Ihre „soziale Heimat“ ist dabei die Volkssolidarität, bei der sie seit 15 Jahren Vorsitzende einer Ortsgruppe ist. Seit 2002 organisiert sie zudem das sozial-kulturelle Leben von 128 Mitgliedern durch gesellige Nachmittage für kranke und einsame MitbürgerInnen sowie Fahrten und Diskussionsrunden zu aktuellen politischen Themen. Seit 2002 ist Dr. Irmgard Steiner Mitglied des Bezirksvorstandes Lichtenberg, und seit 2008 seine Vorsitzende. Sie vertritt den Verband der Volkssolidarität Lichtenberg im Bündnis Demokratie und Toleranz. Dr. Irmgard Steiner schafft es, das Ehrenamt mit Stolz und Freude zu leben, für andere erlebbar zu machen und sie somit zu motivieren, selbst aktiv ehrenamtlich tätig zu werden.

 

Wolfram Teutloff – 16 Jahre lang war Wolfram Teutloff ehrenamtlicher Schiedsmann für den Bezirk Lichtenberg. In dieser Funktion hat er zwischen streitenden Menschen geschlichtet, wenn diese sich gegenseitig beleidigt, leicht verletzt, sich bedroht oder Sachen des anderen beschädigt hatten. Vom ersten Januar 1999 bis zum 27. Oktober diesen Jahres hat er im „Schiedsamtsbezirk 4“ mehr als 50 Fälle betreut und zu einem guten Ende gebracht. Die Streitparteien sind meist dankbar, weil das Verfahren vor dem Schiedsamt unbürokratisch ist und sie dadurch Prozesskosten sparen. Auch bei so genannten „Tür-und-Angel-Fällen“ konnte Wolfram Teutloff etliche Male beratend helfen, so dass das eigentliche Schlichtungsverfahren vermieden werden konnten.

 

Evelin Pakosta – Seit 1991 engagiert sich Evelin Pakosta im Lichtenberger Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e.V.). In den vergangenen vier Jahren hat sie dort auch im Vorstand mitgewirkt. Von 1999 bis 2001 war sie Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung, seit 2008 agiert sie dort als Bürgerdeputierte. Evelin Pakosta hat 2006 zusammen mit anderen sozial engagierten Personen das interkulturelle Begegnungszentrum „Neli-Treff“ im Weitlingkiez gegründet. Mit zahlreichen Veranstaltungen und Angeboten hat es dazu beigetragen, den Kiez und die Nachbarschaft zu beleben. Zudem ist Evelin Pakosta seit 2008 als Beisitzerin im Vorstand der Kiezspinne FAS e.V. tätig. Vor allem für ältere Menschen organisiert sie einmal monatlich den „Besonderen Freitag“ im Nachbarschaftshaus „Orangerie“. Kurzum: Evelin Pakosta setzt sich mit ihrer gesamten Person auf besondere und außerordentlich engagierte Weise für das gemeinsame Miteinander in unserer Gesellschaft ein.

 

Beate Liehr – Beate Liehr ist seit 1995 Mitglied im Bürgerverein Fennpfuhl e.V. und seither in diesem Stadtteil ehrenamtlich sehr aktiv. Sie setzt sich insbesondere für Menschen mit Migrationsgrund und für die Belange ausländischer Mitbürgerinnen und –bürger ein. Seit Bestehen des Lichtenberger Kiezfonds leitet sie in ihrem Kiez mit großem Engagement die Bürgerjury. Zusätzlich hat Beate Liehr im Stadtteilzentrum Fennpfuhl über viele Jahre hinweg Veranstaltungen für Frauen vorbereitet und geleitet. Darüber hinaus ist sie eine aktive Vorleserin und ein engagiertes Mitglied im Förderverein der Lichtenberger Bibliotheken.

 

 

Irene Melzer – Schon 1976 begann Irene Melzer im Seepark Karlshorst mit ihrer Gemeinwesenarbeit. Dabei stand und steht ihr Engagement immer im Zeichen von sozialen Projekten, oft ging es dabei um Kinderarmut. 2010 initiierte sie ein generationsübergreifendes Nachbarschaftsprojekt: Immer mittwochs treffen sich dabei junge und alte Karlshorsterinnen und Karlshorster im Seepark, um gemeinsam Kaffee zu trinken und Kultur zu genießen. Irene Melzer hat Kontakt zu Schulen und Musikern, kennt Chöre und Bands und holt diese auf die Bühne im Grünen. Gäste spenden nach der Veranstaltung. Mit diesem Geld konnten bereits mehrere Vorhaben finanziell unterstützt werden. Aktuell engagiert sich Irene Melzer vor allem in der Notunterkunft Karlshorst. Ihr neuester Plan: Die Seeparkfamilie mit den geflüchteten Menschen zusammen zu bringen.

 

Für dieses Jahr endete der Reigen der Preisträger am vergangenem Donnerstag: Ich durfte den 1. Lichtenberger Inklusionspreis verleihen. Damit würdigen wir das Engagement jener Bürger, Träger, Unternehmen und Initiativen in der Behindertenhilfe, die Menschen mit Behinderungen die Möglichkeit geben, ihr eigenes Leben aktiv und selbstbestimmt zu gestalten. In diesem ersten Jahr steht der Preis unter dem Motto „Stärkung der sozialräumlichen Infrastruktur“.

Den Preis haben sich die beiden Preisträgerinnen Doreen Kröber und Heidi Schulze mehr als verdient.

Heidi Schulze hat maßgeblich dazu beigetragen, die KinderKiezKarten zu gestalten und mit ihrer herzlichen und offenen Art viele Kinder zum Mitmachen animiert. Gemeinsam haben sie die Barrierefreiheit von Spielplätzen überprüft. Regelmäßig engagiert sie sich auch im Bürgertreff „Gemeinsam im Kiez leben“. Dort unterstützt sie seit Jahren ein Projekt der Spastikerhilfe Berlin, in dem Angebote im Freizeit- und Bildungsbereich, Informationsveranstaltungen, Ausstellungen, Feste und Konzerte für Menschen mit Behinderung organisiert werden. Sie lebt den Gedanken der Inklusion aktiv.

 

Doreen Kröber setzt sich schon seit vielen Jahren als Vorsitzende des Bezirksschulbeirates für die Inklusion an den Lichtenberger Schulen ein. Ich habe sie stets als aufrechte und konstruktive Verfechterin von Schülerrechten kennen gelernt – auch über die Bezirksgrenzen hinaus. Sie kämpft dafür, dass alle ausreichend mit Schulhelferstunden versorgt werden/sind, macht sich stark für eine App, mit der autistischer Kinder kommunizieren können und setzt sich für inklusive Schulgebäude ein. Kurzum: Doreen Kröber ist im Bezirk ein Motor für Inklusion!

 

Auch im kommenden Jahr wird das Bezirksamt wieder besondere Leistungen würdigen: So wird am 4. März der Preises für Demokratie und Toleranz verliehen. Noch bis zum 31. Januar nimmt unsere Integrationsbeauftragte Bärbel Olhagaray dazu Vorschläge entgegen: baerbel.olhagaray@lichtenberg.berlin.de oder telefonisch unter 90296 3907.

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Lieber Senat!

Lieber Senat!

Du möchtest geflüchtete Menschen unterbringen? Das wollen wir Bezirke auch. Ich hoffe, dass die Beschlagnahmung von Sporthallen dabei nicht zum Fetisch wird, sondern dass es eigentlich um die kurzfristige Schaffung von Unterbringungskapazitäten geht.

Ich schlage deshalb vor, dass sich alle Senatsmitglieder und alle Bezirkbürgermeister_innen sehr schnell zusammensetzen und nicht eher auseinander gehen, bis wir gemeinsam eine Liste von Unterkünften erstellt haben, die die Unterbringung geflüchteter Menschen bis zum 31.12.15 (und in der Folge darüber hinaus) sichert. Bei dieser Liste wird auch die eine oder andere Sporthalle dabei sein, vor allem aber muss es um die schnellstmögliche Ertüchtigung ALLER anderen geeigneten Objekte gehen.

Bei dieser Gelegenheit sollten wir auch gleich die anderen „Kleinigkeiten“ klären, wie das Konzept zur gesundheitlichen Erstversorgung und all das, was in den Bezirken ab dem Moment der Unterbringung geflüchteter Menschen notwendig ist: Kita- und Schulplätze, medizinische und sozial-kulturelle Infrastruktur, Arbeit und Beschäftigung, Wohnen und Anbindung an den ÖPNV, mehr Personal…

Ich bin dazu sehr gern bereit und gespannt, wann dieser dringend notwendige Termin stattfindet…

Pressemitteilung: Hoàn Kiêm und Lichtenberg haben Ja gesagt

Gut Ding will Weile haben. Seit dem Jahr 2008 waren der Berliner Bezirk Lichtenberg und der Hanoier Bezirk Hoàn Kiêm miteinander in Kontakt. Schulklassen und Mitarbeiter der Verwaltung besuchten sich, fanden Gemeinsamkeiten und auch die Lichtenberger Bezirksverordneten¬versammlung wollte mehr: Einen unterzeichneten Städtepartnerschaftsvertrag.
Im August empfing Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD) ihren Amtskollegen Dong Đuc Tuan mit seiner Delegation zu Verhandlungen über konkrete Vertragsinhalte.

Seit Mittwoch ist die Bezirksbürgermeisterin auf Gegenbesuch bei Bürgermeister Dong Đuc Tuan in Hoàn Kiêm. Die beiden Bezirkschefs unterzeichneten am 16. Oktober in einer feierlichen Zeremonie die Städtepartnerschaftsvereinbarung. Mit dabei waren der Bezirksvorsteher Rainer Bosse, der Bezirksverordnete Ronald Schulz-Töpken, die Städtepartnerschaftsbeauftragte Karin Strumpf, der Projektleiter der Vereinigung der Vietnamesen Berlin-Brandenburg Tuan Dao Le und die SODI-Projektmanagerin Susanne Laudahn. Jetzt geht es also richtig los.

Bezirksbürgermeisterin Birgit Monteiro (SPD): „Beide Bezirke verbindet viel – wir sind attraktiv und wachsen enorm. In Lichtenberg leben ca. 8.000 Menschen mit vietnamesischen Wurzeln. Das ist die größte vietnamesische Community Berlins. Ein großer Teil von ihnen kommt aus dem Bezirk Hoàn Kiêm. So wie das Dong-Xuan-Center, das es nicht nur in Lichtenberg, sondern schon seit 100 Jahren auch in Hoàn Kiêm gibt. Jetzt gilt es, die Partnerschaft mit Leben zu füllen. Die Menschen der beiden Bezirke sollen sich beispielsweise bei gemeinsamen kulturellen, sportlichen oder wirtschaftlichen Vorhaben begegnen.“

In der Städtepartnerschaftsvereinbarung wird die verstärkte Zusammenarbeit vor allem in vier Bereichen angestrebt:

  • Ausbildung, Jugend und Soziale Angelegenheiten
  • Tourismus, Kultur und Sport
  • Wirtschaft und Städtische Entwicklung
  • Kooperation der Verwaltungsämter von beiden Bezirken

Die Vereinbarung richtet sich nicht nur an die beiden Bezirksverwaltungen, sondern ausdrücklich auch an die in den Bezirken aktive Zivilgesellschaft, Vereine und Schulen. Entsprechende Anfragen und Projektideen können an das Bezirksamt, Karin Strumpf, karin.strumpf@lichtenberg.berlin.de, gerichtet werden.

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Gelebte Städtepartnerschaften

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,

in meinem Amt treffe ich regelmäßig Menschen, deren Engagement und Ideenreichtum mich sehr beeindrucken. Von einem dieser Menschen möchte ich Ihnen heute erzählen. Besonders im Weitlingkiez dürfte er vielen schon bekannt sein: Stephen Rakowski, der Inhaber des Fahrradladens „Radelkowski“ in der Weitlingstraße.
Stephen Rakowski ist in den vergangenen Wochen bei Wind und Wetter mit seinem Fahrrad durch Osteuropa gefahren und hat dort unsere Partnerstädte besucht. Die erste Station war der Warschauer Stadtteil Białołęka, dann ging es weiter nach Hajnówka in Ostpolen und nach Jurbarkas in Litauen. Letzte Station war Kaliningrad.

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Auf seiner ersten Station traf Rakowski den Bürgermeister von Białołęka, Herr Jaworski. Foto: Gemeinde Białołęka

Sein sportlicher Vorsatz war es, im Jahr 2015 insgesamt 2015 Kilometer zu fahren. Und er wollte das Ganze anlässlich der seit 25 Jahren währenden deutschen Einheit in nur 25 Tagen zu schaffen. Gesagt, getan: Stephen Rakowski hat sein Ziel erreicht.

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Zweite Station: Hajnówka. Hier bei der Übergabe des Lichtenberg-Beutels an den dortigen Landrat Romaniuk. Foto: Landkreis Hajnówka


Mit seiner Reise hat Stephen Rakowski auch ein eindrucksvolles Zeichen für Völkerverständigung gesetzt: Die Menschen in unseren Partnerstädten haben ihn überaus herzlich empfangen – und sein Engagement mit Stadtrundfahrten und Gastgeschenken honoriert. Aus Lichtenberg hatte er die „I-♥-Lichtenberg-Beutel“ der Howoge mitgebracht – weil sie chic sind und sich sehr gut über die weite Strecke mit dem Rad transportieren lassen. Danke an dieser Stelle auch an die Howoge, deren Mitarbeiter die Idee für diese Beutel hatten.

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Dritte Station Jurbarkas: Auch der dortige Landrat Mockevičius hat sich sehr über den Besuch gefreut. Foto: Landkreis Jurbarkas

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Das essen Radprofis unterwegs: Wurst, Käse, Brot und Kaffee. Sollte man sich für die nächste Radtour merken. Foto: Rakowski

Alle Partner finden die Aktion großartig und das zeigt, was bei einer guten Städtepartnerschaft wirklich zählt: Engagierte Menschen, die sie mit Tatkraft und Leben füllen. Ohne sie wären unsere vielen Verträge und Abkommen nur seelenlose Stücke Papier.
Das beweisen auch die anderen regelmäßigen Begegnungen mit unseren Städtepartnern. Das Jahr ist 2015 davon in besonderer Weise geprägt: Gleich zu Beginn meiner Amtszeit war ich im Wiener Bezirk Margareten, um eine neue Partnerschaft mit Lichtenberg zu besiegeln. Margareten wird aber nicht mehr lange unser jüngster Städtepartner sein: Mitte Oktober fliege ich nach Hanoi in Vietnam, um mit dem Bezirk Hoan Kiem eine weitere Partnerschaftsvereinbarung abzuschließen. Da die Bezirksverordnetenversammlung hierbei eine besondere Rolle spielte, werden mich zwei ihrer Vertreter begleiten. Erst im September haben uns Gäste aus Mosambik für eine Woche besucht und wir haben gemeinsam den 20. Jahrestag unserer Partnerschaft mit einer Fachkonferenz begangen. Sie sind unsere ältesten Städtepartner und kommen aus dem Bezirk Ka Mubukwana von Maputo. Im Juni haben wir zudem die Partner aus dem polnischen Hajnówka begrüßt – Anfang des Monats war nun mein Kollege Dr. Andreas Prüfer zum Gegenbesuch dort und hat die aktualisierte Städtepartnerschaftsvereinbarung unterzeichnet. Zum Jahresabschluss erwarten wir eine Delegation aus Jurbarkas, um unser Partnerschaftsabkommen für die Jahre 2016/17 neu aufzusetzen.

Alle unsere Partnerschaften leben vom großen Einsatz der beteiligten Kolleginnen und Kollegen und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den uns unterstützenden Organisationen, wie z.B. SODI und EJF. Auf Verwaltungs- und Politikseite interessieren uns Fragen der Verwaltungsorganisation und Best Practice Beispiele u.a. zu Bürgerbeteiligung, Inklusion, Kultur- und Wirtschaftsförderung. Außerdem begegnen sich Schülerinnen und Schüler und Mitglieder von Vereinen aus den jeweiligen Städten. All diese Aktivitäten lassen uns über den Tellerrand hinaus blicken. Nicht selten lernen wir dabei neue Ansätze kennen, wie wir ähnliche Herausforderungen meistern können.

 

Der Gedanke der Völkerverständigung lebt in Lichtenberg mehr denn je: Indem wir uns gegenseitig begegnen, bauen wir Vorurteile ab und rücken näher zusammen. Mein Ziel ist es, diese gelebte Kultur der Zusammenarbeit auch in den nächsten Jahren in diesem Tempo fortzuführen. Wer ebenso wie Stephen Rakowski Ideen für grenzüberschreitende Aktionen hat, kann sich bei mir melden. Ich unterstütze gerne!

Alles Gute zu 30 Jahren Hohenschönhausen!

 

Liebe Hohenschönhausenerinnen und Hohenschönhausener,

in diesem Jahr feiern wir den 30. Geburtstag des Neubaugebietes Hohenschönhausen.
Das Datum markiert die Gründung des damaligen Bezirks. 30 Jahre sind nicht viel für ein Wohngebiet. Doch in dieser kurzen Zeit ist bereits viel passiert.

Der Aufbau der Großsiedlung Neu-Hohenschönhausen hatte bereits vor der Bezirksgründung auf den ehemaligen Rieselfeldern zwischen den Stadtranddörfern Malchow, Wartenberg und Falkenberg und den Altbaugebieten von Hohenschönhausen begonnen. 30.000 Wohnungen wurden zwischen 1984 und 1990 gebaut und in wenigen Jahren die Zahl von 118.000 Einwohnern erreicht. Die verkehrliche Anbindung der neuen Großsiedlung wurde gesichert, es entstand außerdem eine völlig neue Infrastruktur mit allen notwendigen öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen, Kitas, Bibliothek, Einkaufsmöglichkeiten und Anlagen zur Erholung. Die Wohnungen waren beliebt, nicht nur wegen des allgemeinen Wohnungsmangels zu dieser Zeit, sondern auch wegen der vergleichsweise modernen Ausstattung.

Dann kam die Wende und mit ihr einher gingen enorme Umbrüche im politischen, gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und für viele ebenfalls im privaten Bereich. Hohenschönhausen blieb davon natürlich nicht ausgenommen. Nachbarn verließen den Bezirk in Richtung Westen, Stadtzentrum oder Umland. Neue Nachbarn kamen hinzu und bezogen die frei gewordenen Wohnungen. Hohenschönhausen kam quasi in die Pubertät.
Eine weitere Umwälzung erfolgte im Jahr 2001, als Hohenschönhausen im Rahmen der Bezirksfusion mit Lichtenberg zu einem gemeinsamen Bezirk verschmolz.

Hohenschönhausen ist inzwischen erwachsen geworden – und trotzdem jung geblieben: Es gibt viele Familien mit Kindern, auch wegen der im Berliner Vergleich bezahlbaren Mieten und des von Anfang an guten Angebotes an Kindertagesstätten und Schulen. Unser Leitbild des familiengerechten Bezirks ist für die Hohenschönhausener schon seit langem Alltag. Die Menschen wohnen gerne hier.

Die Entwicklung geht weiter, das zeigen u.a. die Wiedereröffnung des Hansa-Centers in diesem Jahr und zahlreiche Neubauprojekte von der HOWOGE und anderen Wohnungsgenossenschaften. Ich bin mir sicher: Hohenschönhausen wird sich auch in den nächsten 30 Jahren wandeln und sich dennoch treu bleiben. Ich gratuliere herzlich zum 30. Geburtstag und wünsche den Menschen, die dort leben und dem Stadtteil für die nächsten 30 Jahre alles erdenklich Gute!

Hier finden Sie meine Laudatio, die ich auf der Sondersitzung der Bezirksverordnetenversammlung zu diesem Jubiläum gehalten habe:

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Lassen Sie uns Lichtenberger Vorbild sein!

Liebe Lichtenbergerinnen und Lichtenberger,

wenn ich in den vergangenen Tagen und Wochen die Nachrichten im Fernsehen gesehen, die Zeitung aufgeschlagen, Meldungen auf Facebook oder Twitter verfolgt habe: das Thema Flüchtlinge war ganz nah. Auch in Gesprächen mit meiner Familie oder Freunden. Sicher ist es Ihnen ähnlich ergangen. Es ist das Thema des Jahres. In Europa, in Deutschland, in Berlin und auch hier bei uns in Lichtenberg.  Spätestens seit wir sehr kurzfristig die Notunterkunft in Karlshorst eröffnet haben, hat dieses Thema in unserem Bezirk eine neue Dimension erreicht. Und – so viel sei schon vorab gesagt: In Zukunft wird es noch weitere Flüchtlingsunterkünfte in Lichtenberg geben!
Menschen verlassen ihre Heimat nicht aus Jux und Tollerei. Sie fliehen vor Krieg, Zerstörung oder Verfolgung, haben oftmals alles verloren, konnten nur retten, was sie am Leibe tragen. Meine Mutter war 1945 selbst ein Flüchtlingskind. Die traumatischen Erfahrungen dieser Zeit wird sie nie vergessen. Und sie wirken in mein politisches Handeln bis heute hinein.
In den letzten Wochen hat sich die öffentliche Debatte zu dem Thema erfreulich verändert: Die Lautesten und Sichtbarsten sind heute diejenigen, die den Ankommenden ein aufmunterndes „Willkommen“ entgegenrufen und zugleich mit anpacken. So wie die Menschen am Münchener Hauptbahnhof, in der Notunterkunft in Karlshorst, im Containerdorf Falkenberg und an vielen anderen Orten.
Willkommenskultur ist keine Phrase. Viele Menschen leben sie bereits: Sie stellen Liegen auf, begleiten Flüchtlinge bei Amtsbesuchen, spenden Dinge, die dringend gebraucht werden, und organisieren mit Hilfe von Unternehmen und Vereinen, was noch fehlt. Die vielen Spenden wiederum haben weitere engagierte Helferinnen und Helfer auf den Plan gerufen. Diese haben beispielsweise über Tage hinweg Kleidung sortiert und Ordnung in das Chaos gebracht. In den vergangenen Wochen hat sich so ein Netzwerk von engagierten Menschen etabliert, die dauerhaft den Neuankömmlingen in Lichtenberg helfen. Meine Mitarbeiterin für Flüchtlingsfragen, Irina Plat, (zu erreichen unter fluechtlinge@lichtenberg.berlin.de) bekommt täglich Hilfsangebote, die sie weitervermittelt.

Momentan kommen die Menschen über Ungarn und Österreich vor allem zu uns. Trotz der vorübergehenden Grenzkontrollen werden die Menschen nicht aufgeben oder sogar wieder umdrehen. Von Süden aus werden die Ankommenden auf das ganze Bundesgebiet verteilt. Auch nach Berlin. In Lichtenberg haben wir jüngst die Unterkünfte in Karlshorst und Falkenberg eröffnet und sie binnen weniger Tage bis an die Kapazitätsgrenze gefüllt. Einige der vorhandenen Unterkünfte werden ausgebaut, andere eröffnen demnächst. Anfang September habe ich erfahren, dass auf dem ehemaligen MfS Gelände in der Ruschestraße Platz für mehrere hundert Flüchtlinge geschaffen wird. Zuvor müssen allerdings zahlreiche gravierende bauliche Mängel und Sicherheitslücken behoben werden. Ende September wird die Unterkunft voraussichtlich bezogen. Dazu wird es zeitnah eine Anwohnerversammlung geben, zu der ich einlade, sobald das Land Berlin einen Betreiber gefunden und den Termin für den Belegungsbeginn benannt hat.
Ich kann Ihnen nicht versprechen, dass es nach dem Bezug der Ruschestraße keine weiteren Flüchtlingsunterkünfte in Lichtenberg geben wird. Wir alle wissen nicht, wie viele Flüchtlinge noch unterwegs nach Deutschland sind. Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen.
Von der Europäischen Union und vom Bund erwarte ich ein Gesamtkonzept dazu, wie heute und in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten mit den Flüchtlingen umgegangen werden soll. Wir als Bezirk Lichtenberg brauchen außerdem die Unterstützung des Landes. Es müssen ausreichend Schul- und Kitaplätze sowie Wohnraum bereitgestellt, der Öffentliche Personennahverkehr erweitert, die medizinische und sozio-kulturelle Versorgung sowie die berufliche Ausbildung und Integration in den Arbeitsmarkt gesichert werden. Alle Fragen der Infrastruktur betreffen Einheimische und Flüchtlinge gleichermaßen und drängen deshalb besonders. Wer diese Frage nicht kurzfristig und spürbar beantwortet, gefährdet den sozialen Frieden.
Sie und ich, wir alle müssen uns entscheiden, wie wir mit der entstandenen Situation umgehen wollen. Bei aller Ungewissheit und auch berechtigter Sorgen sollte meiner Meinung nach vor allem Menschlichkeit, Hilfsbereitschaft und Solidarität unser Handeln bestimmen.
Und natürlich müssen auch Politik und Verwaltung ihre Hausaufgaben machen und das Machbare gut strukturiert und unter Einbeziehung des überwältigenden Bürgerengagements organisatorisch auf die Reihe bekommen.

Lassen Sie uns mit der Situation positiv umgehen. Lassen Sie uns Lichtenberger Vorbild sein! Gehen wir offen auf die Menschen zu und integrieren sie in unsere Gemeinschaft! Das hilft uns gleichzeitig, vorhandene Missstände zu beseitigen und einen echten Mehrwert für unsere Gesellschaft zu schaffen. Flüchtlinge, die arbeiten, sind Menschen, die in unsere Sozialsysteme einzahlen! Sie zahlen Steuern, geben ihr Einkommen auch wieder aus und kurbeln so unsere Wirtschaft an. Flüchtlinge im Sportverein steigern die Mitgliedszahlen und sichern die Zukunft der Vereine. Flüchtlinge mit Kindern wirken der Überalterung entgegen und bezahlen unsere Rente. Das alles funktioniert aber nur, wenn wir sie mitmachen lassen und ihnen die Möglichkeit geben, zu arbeiten.

Die letzten Wochen geben mir hier große Hoffnung. In Karlshorst und Falkenberg wurden die Neu-Lichtenberger willkommen geheißen. Bis heute hält die Bereitschaft der Alt-Eingesessenen an, sich um ihre neuen Nachbarn zu kümmern. An den Wochenenden gibt es unter anderem Konzerte der jungen Philharmoniker und anderer Künstler in der Karlshorster Unterkunft. Bei solchen Aktionen zeigt sich immer wieder die große Dankbarkeit der Bewohner. Das alles erzeugt eine positive Grundstimmung, die alle motiviert, weiter mit anzupacken. Die Flüchtlinge wollen vor allem Deutsch lernen und arbeiten, niemandem mehr auf der Tasche liegen. Sie drängen danach, sich einzubringen und ihre weitere Zukunft aktiv zu gestalten. Lassen Sie uns ihnen gemeinsam dabei helfen!

Mein Newsletter für September ist erschienen

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Viel Spaß beim Lesen!